Modulbau

Kita im Container-Look

Für die von Algeco errichtete Kita in der Darmstädter Heimstättensiedlung haben Ramona Buxbaum Architekten 60 Containermodule in unterschiedlichen Grüntönen zu einem zweistöckigen Gebäude verbunden. Blickfang an der Fassade bilden neben dem Farbspiel die großen Glasfronten, wobei die modulare Bauweise sichtbar bleibt. Sie steht vor allem auch für Flexibilität – außen wie innen. Größe und Raumaufteilung sind an die Bedürfnisse der Nutzer anpassbar. Ändert sich die demografische Zusammensetzung des Stadtteils, lässt sich die Kita problemlos in ein Büro oder ein Fitness-Studio umwandeln oder sie zieht gleich an einen neuen Standort. „Leer stehende Gebäude, die keiner mehr braucht, gibt es bei der Modulbauweise nicht“, sagt Lars Hillers, Managing Director bei Algeco.

Im Inneren der Kita, die auf 1.080 Quadratmetern Platz für rund 130 Kinder bietet, erinnert nichts mehr an Container. Die Fensterfronten lassen die liebevoll eingerichteten Räume großzügig und hell erscheinen. Wände in unterschiedlichen Farben von leuchtend bis dezent sowie Böden aus Linoleum und Keramik unterstreichen dieses Raumgefühl. Verbaut wurden auch zahlreiche Extras, die bei Algeco Bestandteil des „360-Grad-Service“ sind: So verfügt die Kita über eine Lichtkuppel, Sonnenschutzanlagen, Klingelanlagen mit Videofunktion, elektrische Türöffner, Präsenzmelder und ein Data-Net-Modul für moderne Netzwerk- und Telekommunikationslösungen. Das offene pädagogische Konzept der Einrichtung regt die Kleinsten zu Entdeckungen an, etwa in den unterschiedlichen Themenräumen, wie einem Theaterraum oder einer Holzwerkstatt.

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