Wasserstrichziegel

Wohnungsneubau im Pergolenviertel in Hamburg

Im Pergolenviertel im Bezirk Hamburg-Nord entstehen auf einer 27 Hektar großen Fläche seit 2016 rund 1.700 Wohnungen. Die seit Anfang dieses Jahres neu bezogenen 360 verteilen sich auf drei Höfe, die das kommunale Wohnungsunternehmen SAGA GWG im Rahmen des geförderten Wohnungsbaus errichten ließ. Optisch vermitteln die Gebäude durch die vorgemauerte Klinkerfassade eine ebenso hohe Wertigkeit wie die in weiten Teilen frei finanzierten Nachbarhäuser. Winking Froh Architekten haben sich den Spielraum für diese sorgfältig detaillierte und hochwertige Außenhülle durch eine wirtschaftliche Organisation der Grundrisse mit einem vergleichsweise geringen Anteil an Erschließungsflächen geschaffen. Orientierung bot hierfür der Hamburger Reformwohnungsbau der 1920er-Jahre. Das feine Netz der Ziegelfassade mit dem „RT 550 Kronos“ von Randers Tegl bindet die plastisch gegliederte Anlage zusammen. „Die Überlagerung von einem gleichmäßigen Raster und teilweise wechselnden Feldern im Sonderverband schafft ein spannungsvolles Bild aus Ordnung und Variation“, erläutert Stefan Waselowsky, Geschäftsführer bei Winking Froh Architekten. „Dieses Spiel mit unterschiedlichen Mauerwerksverbänden und Profilierungen hat gerade in der Hamburger Backsteinarchitektur große Vorbilder“, so der Architekt weiter.

Wichtig war zudem die Farbauswahl, schließlich sieht der städtebauliche Gestaltungsleitfaden für das Pergolenviertel einen Farbverlauf von grauen Ziegeln im Norden bis zu roten Ziegeln im Süden vor. „Die gedämpften Ziegel von Randers Tegl haben gerade innerhalb des grauen Spektrums eine besondere Lebendigkeit mit einem Hauch von Farbe“, sagt Stefan Waselowsky. Der grau gedämpfte Wasserstrichziegel RT 550 Kronos erhält seine einzigartige Farbe durch einen gesonderten Brennvorgang im Spezialofen. Die Serie besteht aus unikaten Wasserstrichziegeln mit einem reizvollen Farbspiel.

www.randerstegl.de

Randers Tegl

Die umweltfreundlichere Alternative

Klassische skandinavische Ziegel mit 50 % geringerer Umweltbelastung

Nachhaltigkeit wird in den Köpfen der Verbraucher, Bauunternehmer und Architekten immer bedeutender, was nachhaltige Baumaterialien immer gefragter macht. Das Timing ist perfekt für das dänische Familienunternehmen Randers Tegl, welches sich das Ziel gesteckt hat, umweltfreundlichere Mauer- und Dachziegel anzubieten.

 

„Wir wollten dem zunehmenden Interesse der Branche an nachhaltigen und zertifizierten Gebäuden gerecht werden. Und wir wollten dies dokumentieren können. GREENER ist besitzt Umweltproduktdeklarationen (EPD), so dass ganz mögliche Einsparungen für die Zertifizierung leicht kalkulierbar sind“, erklärt der Geschäftsführer von Randers Tegl, Thomas Piper.

 

GREENER ist eine Serie  umweltfreundlicherer Alternativen zu herkömmlichen Mauer- und Dachziegeln Sie sind mit nachhaltiger Energie hergestellt: mit Windenergie, die erneuerbar ist, und Biogas. Biogas wird aus organischem Material gewonnen, und die beim Verbrennen ausgestoßene CO2-Menge entspricht der CO2-Menge, die während der Lebensdauer des Materials aus der Atmosphäre absorbiert wurde. Deshalb belastet jeder einzelne Mauer- und Dachziegel die Umwelt deutlich weniger als herkömmliche Ziegel. Um sage und schreibe 50 % weniger.

 

Trotz des deutlich geringeren Umwelteinflusses erfüllen die Mauer-  und Dachziegel aus der GREENER-Seihe dieselben hohen  Standards, was Qualität, Haltbarkeit und technische Spezifikationen betrifft.

 

Natürliche und nachhaltige Materialien noch umweltfreundlicher gemacht

Zur Produktion von Mauer- und Dachziegeln wendet Randers Tegl eine traditionell skandinavische Herstellungsmethode an, die über Generationen hinweg verfeinert und perfektioniert wurde. Die Steine und Ziegel bestehen aus Ton und Wasser und sind zu 100 % ein Naturprodukt. Wenn die eigenen Materialien der Natur mit einem zurückhaltenden Ressourcenverbrauch kombiniert werden, führt dies zu einem Baumaterial mit Zukunftsperspektiven: Es ist ein Material, das viele Generationen lang hält.

 

Ein kleiner Preis für eine große Veränderung

Die mit GREENER gekennzeichneten Produkte kosten etwa 10 % mehr als herkömmliche Ziegel. Da die Fassade einen kleinen Teil des Gesamtbudgets ausmacht, sind die Kosten für eine deutliche umweltfreundliche Verbesserung gering. Eine Verbesserung, die Ihre Umweltzertifizierung positiv beeinflussen kann.

 

Alle Mauer- und Dachiegel aus der GREENER-Serie werden mit einer kompletten Dokumentation in Form einer EPD (Environmental Product Declaration/Umweltproduktdeklaration) angeboten. So lassen sie sich direkt in Ihr technisches Berechnungsprogramm einpflegen, um die Einsparungen für das Projekt und die Umwelt zu kalkulieren.

 

„Was die Umweltzertifizierung betrifft, ist die Dokumentation entscheidend. Sie ist aber auch bei der Herstellung von umweltfreundlicheren und nachhaltigeren Produkten ausschlaggebend. Unsere Ambition ist, allen relevanten Märkten nachhaltige Qualitätsprodukte zugänglich zu machen”, so der Geschäftsführer von Randers Tegl, Thomas Piper.  

 

GREENER ist ein Angebot für Architekten und Bauunternehmer, bei denen die Nachhaltigkeit einen hohen Stellenwert hat, die sich um Umweltzertifizierungen bemühen und die den Branchenstandard dahingehend ändern wollen, dass die Gebäude mehrere Generationen lang halten.

Weitere Informationen zu GREENER von Randers Tegl.

Klinkerfassade

Mehrgenerationenhäuser in Bad Bramstedt

In Bad Bramstedt wird gerade gebaut, wie seit Jahrzehnten nicht mehr, denn die Kleinstadt im Kreis Segeberg soll die Metropolregion Hamburg entlasten. Aktuell wächst im Zuge des Baubooms das Neubaugebiet südlich der Bimöhler Straße heran. Im Auftrag eines privaten Investors entstanden hier unter anderem drei familien- und seniorengerechte Mehrfamilienhäuser – geplant vom Hamburger Büro 360grad Architekten. Die Vorgabe des Bebauungsplans, die Fassaden hell zu gestalten, setzten die Architekten mit dem Wasserstrichziegel „RT 101 Prima Genova“ von Randers Tegl um. Klinkerfassaden aus Wasserstrichziegeln zeichnen sich durch eine lebendige Optik aus, da jeder Ziegel aufgrund der speziellen Produktionsmethode praktisch ein Unikat ist. Sie durchlaufen während der Herstellung einen aufwendigen Veredlungsprozess, wobei zahllose Variationen und unterschiedliche Strukturen auf der Oberfläche entstehen.

Bei den Mehrgenerationenhäusern werten Rundungen und Reliefstrukturen das Erscheinungsbild weiter auf. Unter anderem fassen elegante Reliefe die Fensterbereiche zusammen und gliedern so die Fassaden. Das östlichste der drei Gebäude besitzt eine Rundung, die die ansonsten klare Geometrie akzentuiert. Einen Kontrast setzen zudem die dunkler abgesetzten Staffelgeschosse mit bodentiefen Fenstern und auskragendem Flachdach. Die Wasserstrichziegel wurden allerdings nicht allein wegen der Optik gewählt. Die Architekten empfahlen dem Bauherrn eine Klinkerfassade auch aufgrund nachhaltiger Aspekte wie der langen Lebensdauer des Materials und der weitgehend wartungsfreien Verblend-Konstruktion.

www.randerstegl.de

Dämmziegel

Wohnhaus in Ulm

Das viergeschossige Wohnhaus in prominenter Innenstadtlage an der Donaupromenade war zunächst umstritten, denn das Grundstück war bebaut. Eine Sanierung des Gebäudes aus den 1930er-Jahren wurde aber aufgrund des geringen denkmalpflegerischen Wertes als nicht verhältnismäßig bewertet. Dennoch waren die Anforderungen des Denkmalamtes an den Neubau klar definiert: First und Traufhöhe mussten übernommen werden und auch die Auskragung der Geschosse über dem öffentlichen Raum findet sich im Neubau wieder. Der historisierende Stil des ursprünglichen Gebäudes wurde jedoch ausgeschlossen und es wurde eine Grenzbebauung in Abstimmung mit den Nachbarn ermöglicht. Im Ergebnis gruppiert sich nun der Entwurf von glöckler frei Architekten aus Ehingen harmonisch in die umliegende giebelständige Bebauung ein. „Dachfläche und Fassaden sind von gleicher Materialität wie bei den Gebäuden der Nachbarschaft, mit denen sie korrespondieren“, erläutert Architekt Steffen Glöckler.

Der Neubau sollte aus nachhaltigen und langlebigen Baustoffen bestehen. Gewählt wurde eine massive Außenwandkonstruktion aus hoch wärmedämmenden Planziegeln „Poroton-S9“ von Schlagmann Poroton mit einer Rohdichteklasse von 0,85 bei einer Druckfestigkeitsklasse 12, mit einer integrierten Wärmedämmung aus dem natürlichen Vulkangestein Perlit. Der U-Wert der 36,5 Zentimeter dicken Wände beträgt 0,23 W/(m2K). Für einen monolithischen Ziegelputzgrund ohne Materialwechsel kamen ergänzende Zubehörprodukte zum Einsatz. „Ein einheitlicher Putzgrund mit minimierter Rissgefahr war uns sehr wichtig. Deshalb haben wir lange nach einem Produkt gesucht, das allen Ansprüchen gerecht wird“, führt Glöckler aus. „Schlagmann Poroton konnte uns viele standardisierte Systembauteile für die Verkleidungen von Deckenrandschalen, Decken und Stützen liefern, sodass wir ohne kostenintensive Sonderanfertigungen arbeiten konnten.“

An der Außenkante der Beton-Geschossdecken wurde die Deckenrandschale „DRS Poroton“ verwendet. Sie garantiert eine einfache und sichere Ausführung des Deckenauflagers unter maximaler Ausnutzung der Tragfähigkeit des Mauerwerkes in Kombination mit einem optimalen Wärmeschutz. Eine speziell für dieses Bauvorhaben entwickelte tragende DRS wurde zur Abfangung der vorgemauerten Wärmedämmfassade „Poroton-WDF 120“ verwendet. Diese wurde dort eingesetzt, wo aus statischen Gründen Betonteile in der Außenwandkonstruktion eingesetzt werden mussten. Neben anderen Ziegeln des Herstellers sind der Poroton S9 und die WDF vom TÜV Nord als „klimaneutral produziert“ zertifiziert.

www.schlagmann.de

Keramik

Ziegel für die Fassade

Eine neue Gestaltungsmöglichkeit für Fassaden bietet Tonality mit dem Ziegel „Montano“ an. Durch unterschiedlich ausgeprägte Stege entsteht eine dreidimensionale Oberfläche, deren Licht-und-Schatten-Spiel ein dynamisches Erscheinungsbild entstehen lässt. Gleichzeitig bewirkt die unregelmäßige Oberfläche eine Schallbrechung, die den Lärm besonders in innerstädtischen Gebieten reduzieren soll. Montano ist in verschiedenen Farben erhältlich, außerdem ist er schnell und einfach montiert. Die Elemente werden in die vorinstallierte Unterkonstruktion des Systems eingehängt, wobei die Befestigung unsichtbar erfolgt. Das führt zu einer durchgängigen Optik an der Gebäudehülle. Aufgrund des keramischen Materials aus gebranntem Ton bieten die Ziegel einen lang anhaltenden Witterungsschutz, sind UV-beständig und widerstandsfähig gegen aggressive Stoffe.

www.tonality-facades.de

Mauerwerk

Kalt gepresster Recycling-Ziegel

Im Rahmen eines Forschungsprojektes haben die Ziegelwerke Leipfinger-Bader zusammen mit ihren Kooperationspartnern den Grundstein für eine völlig neue Generation von Mauerziegeln gelegt. Sie bestehen aus recycelten Ziegelresten und mineralischen Bindemitteln, die in einem speziellen Verfahren gepresst und anschließend an der Luft getrocknet werden. Dadurch werden Ressourcen geschont und durch den Wegfall des Brandes Energie eingespart. Als erster Ziegel wurde jetzt ein sogenannter „kalt hergestellter“ Innenwand-Vollziegel mit hoher Rohdichte und Druckfestigkeit vorgestellt, der die Anforderungen tragender Innenwände erfüllt. Für eine Serienfertigung hofft das Unternehmen auf staatliche Investitionsförderung, die die hohen Anfangskosten zumindest teilweise auffangen soll.

www.leipfinger-bader.de

Mauerwerk

Wasserstrich-­Ziegel

Bei der neuen Terca-Wasserstrichkollektion „Farben der Natur“ greift Hersteller Wienerberger auf Farbharmonien von Naturlandschaften zurück. Die Vormauerziegel kennzeichnen facettenreiche Farbtöne, besondere Schattierungen und Kombinationen in einem Farbspektrum von Creme- und Pastelltönen über Grau- und Ockerschattierungen bis hin zu kräftigem Rot oder Anthrazit. Durch das spezielle Herstellungsverfahren, bei dem Wasser als Trennmittel eingesetzt wird, wird die für Wasserstrichziegel typisch markante und ursprüngliche Oberflächenstruktur erreicht.

www.wienerberger.de

Mauerwerk

Imprägnierte Verblender

Vandersanden hat in Zusammenarbeit mit der belgischen Universität Leuven eine Lösung gegen Verkalkungen, Vergipsungen und andere Verunreinigungen bei Klinkerfassaden gefunden. Der europaweit agierende Ziegelhersteller stattet seine Verblender mit einer eigens entwickelten Imprägnierung aus, die derart ästhetische Beeinträchtigungen langfristig verhindert. Aufwendige Reinigungsmaßnahmen oder zusätzliche Oberflächenbehandlungen sollen demnach nicht erforderlich werden. Die Imprägnierung erfolgt nach dem Brennen der Verblender und erreicht abhängig von der Materialstruktur eine Eindringtiefe von fünf bis 15 Millimeter. Ein imprägnierter Verblender behält dieselbe Porenstruktur wie ein unbehandelter, wodurch die Frostbeständigkeit erhalten bleibt.

www.vandersanden.com

Mauerwerk

Bürogebäude auf schmalem Grundstück

Im Hamburger Stadtteil Lokstedt fügt sich ein neues Bürogebäude trotz äußerst schmalem Grundstück in das bauliche Umfeld ein. Der Standort „Rütersbarg 52“ ist größtenteils von villenartigen, hell verputzen Wohn- und Gewerbegebäuden mit Sattel- und Walmdächern aus dem beginnenden 20. Jahrhundert umgeben. Diesen Stil griffen die ortsansässigen Architekten Andreas Pflügelbauer und Julian Scheffczyk bei ihrem Planungskonzept auf. Die umlaufenden Putzbänder, das Profil-Gesims unterhalb des ersten Obergeschosses und die streng vertikal übereinander angeordneten Fenster sowie raumhohe Dachgauben verleihen der Fassade wiederum ein modernes Erscheinungsbild. Eine besondere Herausforderung ergab sich für die Architekten durch das fast viermal so lange wie breite Grundstück. Entstanden ist darauf ein 37 Meter langes und sieben Meter breites Gebäude, dessen mittig liegender Eingang von außen kaum erkennbar ist. Die Erschließung über ein derart zentral angeordnetes Treppenhaus löste alle Grundrissprobleme. Dadurch ließen sich sechs autarke Einheiten bilden: von durchgesteckten Großräumen bis hin zu Einzelräumen, die über einen seitlichen, lang gestreckten Gang miteinander verbunden sind.

Alle Außenwände sind in Mauerwerk errichtet. Konkret fiel die Entscheidung für den Ziegel „Unipor WS07 Coriso“ in 36,5 Zentimetern Breite. Der U-Wert der beidseitig verputzten Außenwand liegt mit diesem wärmegedämmten Hochleistungsziegel bei 0,184 W/(m2K). Um einen derart niedrigen U-Wert zu erreichen, waren aufgrund des ungünstigen A/V-Verhältnisses bei diesem Projekt die Details ausschlaggebend. So sind unter anderem die Fensterlaibungen mit Wärmedämmputz ausgeführt. Vor allem aber wurde auf das ­umfangreiche Angebot an Sonderelementen des ­Ziegelei-Verbundes der Unipor-Gruppe ­zurückgegriffen, wie dreiteilig kompakte ­Ziegel-Wärmedämmstürze und Deckenab­mauerziegel.

www.unipor.de

Mauerwerk

Runde Formen mit eckigen Ziegeln

Beim Neubau eines Kindergartens mit Kinderkrippe sollte auf Wunsch der Freien Waldorfschule Schwäbisch Hall aus wohngesunden Baustoffen ein Gebäude mit durchgängig runden Formen entstehen. Rundungen vermitteln ein Gefühl der Geborgenheit, so die Auffassung der Bauherrin. Daraufhin ordnete die Architektengruppe Kuhn fünf nahezu runde, aber untereinander verbundene Gebäudeteile halbkreisförmig an. Über die Baumaterialien entschieden Rudolf Siebert, technischer Leiter der Schule, und Martin Kuhn gemeinsam. Für den Rohbau wählten sie Ziegel – hier speziell den ThermoPlan „SX 10“, einen Leichthochlochziegel mit einer Wärmeleitfähigkeit von 0,10 W/(m·K) in den klassischen Breiten 36,5 Zentimeter für die Außenwände sowie 24 und 17,5 Zentimeter für die tragenden und nicht tragenden Innenwände.

Die Lieferung der Ziegel sowie die Detailplanung für das Mauerwerk erfolgte durch das Ziegelwerk Bellenberg, eines der insgesamt sechs Mitglieder von Mein Ziegelhaus – einer für Produktentwicklung und Marketing zuständigen Dachorganisation. Die ThermoPlan-Ziegel wurden auch wegen der guten Herstellbarkeit der runden Wände ausgesucht. Ziegelmauerwerk lässt sich heute am wirtschaftlichsten erstellen, wenn Planziegel mit voll deckelndem Dünnbettmörtel (System VD) verarbeitet werden. Bei einem geschätzten Radius von 3,5 Metern und einer Ziegellänge von 25 Zentimetern entsteht ein Spaltmaß von etwa 26 Millimetern für die runde Wand. Die geöffneten Stoßfugen wurden außen circa sechs Zentimeter tief mit Leichtmauermörtel LM21 ausgeworfen und anschließend mit Leichtputz rund verputzt.

Der im KfW-55-Standard errichtete Kindergarten mit Kinderkrippe umfasst 750 Quadratmeter Wohn- und Nutzfläche, die Bauzeit betrug 14 Monate und die Gebäudekosten betrugen 1.720 Euro pro Quadratmeter.

www.meinziegelhaus.de

Mauerwerk

Erhöhter Schallschutz

Die „Ultra-Therm“-Objektsteine von Jasto ermöglichen durch eine Erhöhung der Rohdichte einen besseren Schallschutz der Außenwände. Die Leichtbetonsteine sind in den Festigkeitsklassen 2 (Rohdichte 0,50, fk-Wert 1,4) und 4 (Rohdichte 0,55, fk-Wert 2,2) jeweils mit einer Dicke von 36,5 Zentimetern verfügbar. In der Festigkeitsklasse 2 und einer Wärmeleitfähigkeit von 0,09 W/mK (U-Wert: 0,23 W/m²K) ergibt sich ein bewertetes Schalldämmmaß R´w von 48,8 Dezibel. In der Steinfestigkeitsklasse 4 kommt der Stein bei einer Wärmeleitfähigkeit von 0,10 W/mK (U-Wert: 0,25 W/m²K) auf ein bewertetes Schalldämmmaß R´w von 50,0 Dezibel. Die optimierte Geometrie der Steine sorgt zudem für eine sehr gute statische Tragfähigkeit. Passende End- und Laibungssteine runden das Angebot ab.

www.jasto.de