Innenraum

Bekleidung ­aus Leinen

Vescom hat seine Kollektion an Wandbekleidungen aus Leinen um 16 neue Designs erweitert. Spezielle Webtechniken sowie die Farben in klassischen Neutraltönen sollen dabei die Besonderheiten des Naturmaterials zur Geltung bringen, es gleichzeitig aber auch neu interpretieren. Beispiele dafür sind das pflanzenähnliche Design „Ivylin“ oder die eingewebte Raute von „Puralin“. Zur Wahl stehen zudem verschiedene Oberflächen – von grob gewebt und ohne Muster bis hin zu Matt- Glanz-Effekten. Die Bekleidungen entsprechen internationalen Standards des Objektmarktes: Sie sind schwer entflammbar, antistatisch, langlebig und materialbedingt zudem feuchtigkeitsregulierend.

www.vescom.com

Innenausbau

Modulare ­Lichtdecke

Die neue Version der Lichtdecke „Cieluma“ von Zumtobel setzt sich aus modularen Lichtfeldern zusammen und eröffnet eine große Bandbreite gestalterischer Lösungen – auch in der Vertikalen als Lichtwand: Ein LED-Aluminium-Rahmenprofil und eine LED-Aluminium-Rückwand sind großflächig und einteilig von einem technischen Gewebe überspannt. Jede Gewebedecke ist ein Unikat und entsteht in individuellen Wunschmaßen – bis zu 75 Meter lang und bis zu 4,90 Meter breit. Mithilfe eines Konfigurators lassen sich Maße, Form und Design, Farbwiedergabeindex und -temperatur sowie Leuchtenlichtstrom und LED-Effizienz individuell abstimmen. Zwei Gewebeebenen sorgen für die optimale Ausleuchtung: Das von außen sichtbare Gewebe funktioniert als Diffusor, der das Licht im Raum verteilt. Die innen liegende Gewebeebene dient als Staub- und Insektenfänger, die so unsichtbar werden.

www.zumtobel.com

Hygiene

Coronaresistente Wandfarbe

Dörken bietet mit „Lucite MultiResist PRO“ die erste coronaresistente Wandfarbe an. Das haben unabhängige Institute geprüft, gibt der Hersteller an. Demnach sind bereits 24 Stunden nach dem Streichen keine Bakterien und sonstige Keime, darunter auch das Coronavirus, mehr nachweisbar. Die Gefahr einer Ansteckung über kontaminierte Wandflächen ist ­somit nahezu ausgeschlossen. Da die Farbe keine schädlichen Zusatzstoffe enthält, ist sie umweltfreundlich und allergieverträglich. Praktisch und nachhaltig ist zudem, dass selbst bei Reinigung mit Desinfektionsmitteln der ­Anstrich verlustfrei auf der Wand bleibt. Lucite MultiResist PRO ­eignet sich daher vor allem für Einrichtungen mit hoher Keim­belastung wie Krankenhäuser, Pflege­einrichtungen oder Arztpraxen.

www.lucite-anstrichsysteme.de

Innenausbau

Trennwände zum Mieten

Die Isinger + Merz GmbH bietet unter ihrer Marke „Trennwandmieten.de“ temporäre Trennwände zur Miete und zum Kauf an. Genutzt wird dafür das „ISIDesign“-Trennwandsystem, das mit geringem Aufwand auf- und wieder abgebaut werden kann. Ermöglicht wird das, weil die Montage der Wände ohne Bodenanker und die Verbindung zur Decke durch Pressung erfolgt. Die sechs Modulelemente, aus denen das Alu-Rahmen-System besteht, sind flexibel kombinierbar und werden nur miteinander verschraubt – hoch, quer, quadratisch, rechteckig, bis zu Plattenlängen von drei Metern. Die Rahmen haben eine nutzbare Tiefe von 100 Millimetern, sodass sich darin auch Versorgungsleitungen verlegen lassen. Die Beplankung erfolgt ein- oder beidseitig durch vorgefertigte Platten aus Holz, Metall oder Stoff in allen Wunschfarben. Diese Platten werden werkzeuglos mittels Klemmen eingehängt. Ein umfangreiches Zubehörprogramm aus Medienborden, Vitrinen, flächenbündig integrierten Monitoren, Türen, Schallschutzkomponenten und mehr erweitert die Nutzung über die reine Trennfunktion hinaus.

www.trennwandmieten.de

Effektlack

Struktur wie ­Libellenflügel

Der österreichische Hersteller von Metallsystemen für Dach, Wand und Fassade Domico bietet mit „Wave“ eine PVDF-Effektlack-Beschichtung an, deren Oberflächenstruktur Libellenflügeln ähnelt. Unter Sonneneinstrahlung wird durch die Lichtstreuung ein dreidimensionaler und horizontal ausgerichteter Hologramm-Effekt erzeugt. Je nach Betrachtungswinkel variiert der Helligkeitsgrad der Oberfläche. Die Wave-Beschichtung kann in Weiß und Schwarz bei den Fassadensystemen „Planum“ und „Swing“ des Herstellers ausgeführt werden. Ihr Glanzgrad liegt bei 40 Prozent, die Gesamtdicke des mehrschichtigen Aufbaus beträgt 40 Mikrometer. Bei einer PVDF-Beschichtung handelt es sich um eine High-Performance-Lackierung auf der Basis von Polyvinylidenfluorid.

www.domico.at

Bad-Design

FUGENLOSE OBERFLÄCHEN

Der Hersteller von direkt verfliesbaren und wasserdichten Dusch- und Bausystemen Wedi bietet seit Kurzem auch großformatige Bekleidungselemente an. Die bis zu 2,50 mal 1,20 Meter großen, komplett durchgefärbten Mineralwerkstoff-Platten dieser „Top-Serie“ bilden eine fugenlose, kratzbeständige und pflegeleichte Oberfläche. In puncto Design sind verschiedene Varianten verfügbar: „Fundo Top“ für den Boden wird in Weiß, Grau und Anthrazit-Schwarz angeboten und „Top Wall“ für die Wand in einer grauen und einer anthrazit-schwarzen Natursteinoptik. Eine Besonderheit der Wandelemente ist, dass aufgrund der bei der Produktion verwendeten Mineralien leichte Abweichungen bei Farbton und Maserung entstehen. Dadurch erhalten die Designoberflächen einen eigenständigen Charakter.

www.wedi.de

Badezimmer

Dekorplatten zum Aufklicken

Von raum- oder halbhohen Trennwänden über Badewannenverkleidungen bis zu kleinen Schränkchen: Mit den „MuroLive!“-Platten von Viega sind fugenlose Flächen in Bädern individuell und schnell erstellt. Die bis zu einer Größe von 2,78 mal 1,50 Metern und in rund 200 Dekoren und Farben verfügbaren Platten lassen sich nicht nur leicht bearbeiten, sondern sie werden mithilfe spezieller Clips in wenigen Handgriffen auf den Schienen des Vorwandinstallationssystems „Steptec“ des Herstellers verankert. Die einfache und saubere Art der Befestigung ist zudem reversibel: Sollte das Design nicht mehr gefallen, kann mühelos ein Austausch erfolgen. Die Möglichkeit der Demontage erlaubt zudem den Zugriff auf die dahinterliegende Installation im Falle einer Reparatur.

www.viega.de

Kindgerechtes Umfeld

Für Kinder sind Räume gefragt, die eine schnelle und gute Orientierung bieten, aber auch das Gefühl von Schutz und Geborgenheit vermitteln. Das Planungsbüro Ortmann & Möller hat das bei dem Neubau des Kindergartens St. Agnes im niedersächsischen Lastrup zusammen mit dem Brillux-Farbstudio in Hamburg beispielhaft umgesetzt. Damit die Kleinen sich gut zurechtfinden, wurden einzelne Wandflächen mit einem pastelligen Blauton, einem frischen Grünton und einem warmen Nougatton gestaltet. Die Farben markieren die verschiedenen Gruppenräume und den zugehörigen Sanitärbereich. Für strapazier- und reinigungsfähige Flächen wurde das „CreaGlas“-Gewebe (Dessin 2119) in Verbindung mit der Latexfarbe „ELF 992“ von Brillux gewählt. Von Bedeutung für eine hohe Aufenthaltsqualität ist auch der Fußboden, worauf sich die Kinder bei den meisten Spielaktivitäten unmittelbar bewegen. Die Entscheidung fiel hier für den Designboden „Premium 3055“ in Holzoptik, der sozusagen die Basis für die Wohlfühlatmosphäre bildet. Aufgrund der authentischen Oberflächenprägung und des realistischen Begehgeräuschs ist der Belag kaum vom natürlichen Vorbild zu unterscheiden. In puncto Gesundheitsschutz erfüllen die Designböden des Herstellers Anforderungen, die sonst nur für Babyspielzeug und Medizinprodukte gelten.

www.brillux.de

Parkplatz an der Wand

Der „Bicyclejack“ ist eine senkrechte Wand­halterung für Fahrräder, die etwa 40 Prozent weniger Stellfläche benötigt. Integrierte Gasdruckfedern ermöglichen ein leichtes Anheben und der Schwenkmechanismus ein komfortables Ein- und Ausparken der Räder, da sie sich bequem zur Seite drehen lassen. Den Bicyclejack gibt es in vier Gewichtsklassen, sodass vom Standardrad über Mountain- und E-Bikes jedes Modell eingestellt werden kann. Die Räder sind an die Halterung aus verzinktem und farbig pulverbeschichtetem Stahl anschließbar und damit für den Einsatz innen wie außen geeignet. Werner Meyer, der das Unternehmen 2014 gründete, ist besonders auch die Qualität „made in Germany“ w­ichtig: „Bis auf die Gasdruckfeder, die wir aus Frankreich beziehen, kommen alle Teile aus Deutschland, überwiegend aus unserer näheren Umgebung“. Der Bicyclejack wird komplett aufgebaut geliefert.

www.bicyclejack.de

Kombinierte Bauweise aus Kalksandstein und mineralischer Dämmung

Voll mineralisch

Ein Einfamilienhaus wurde mit einer kombinierten Bauweise aus Kalksandstein und einer mineralischen Dämmung errichtet.

Das Einfamilienhaus vor den Toren Hamburgs ist architektonisch kompakt gestaltet und zeichnet sich durch eine klare Linienführung aus. Weiß verputzte Außenwände mit Akzenten in Anthrazitgrau sowie eine Haustür in kräftigem Rot setzen die sachliche Eleganz optisch in Szene. Bei der Entscheidung für eine geeignete Bauweise war dem Bauherrn, einem Bauingenieur, ein hoher Qualitätsstandard wichtig. Errichtet wurde das Wohnhaus mit der Silka-Funktionswand von Xella – einer Außenwand-Konstruktion, die rein mineralisch aufgebaut ist. Hierfür wird 24 Zentimeter dickes Kalksandstein- Mauerwerk mit dem Multipor- Wärmedämmverbund-System (WDVS) zusammengeführt. Zur Herstellung der Dämmplatte werden lediglich Kalk, Sand, Zement und Wasser benötigt; auch die anderen Systembestandteile sind mineralischer Natur. Multipor ist daher der Baustoffklasse A1 gemäß EN 13501-1 „nicht brennbar“ zugeordnet und verhindert im Brandfall auch die Ausbreitung des Feuers. Anders als bei vielen nicht mineralischen Dämmstoffen, die zur Minimierung der Brandgefahr standardmäßig mit Flammschutzmitteln ausgerüstet sind, werden bei Multipor in der Produktion keine Flammschutzmittel eingesetzt, gibt der Hersteller an. Bei Feuer entstehen daher auch keine giftigen Dämpfe und Rauch. Weiterhin erreicht die Silka-Funktionswand gegenüber Wänden aus monolithischen Hochlochziegeln oder Wänden aus Hochlochziegeln, die mit Standard-EPS oder Mineralwoll-Lamellen gedämmt sind, einen deutlich höheren Schallschutz. Daher bietet sich die Konstruktion besonders für den Bau von Mehrfamilienhäusern an. Die vertikale Flankenschallübertragung sei hier deutlich geringer als bei Systemen mit Hochlochziegeln. Positiv wird zudem der sommerliche Hitzeschutz bewertet. Aufgrund der langen Phasenverschiebungsdauer kommt die Sonnenwärme erst mit einer Verzögerung von über zehn Stunden und in abgeschwächter Form im Innenraum an. An dem Wohnhaus wurde die Multipor-Dämmung einlagig in 22 Zentimeter Dicke verlegt. Aufbau und Montage gleichen dem
eines herkömmlichen WDVS, hier systemimmanent mit einem mineralischen Oberputz als Abschlussbeschichtung und dem Anstrich mit einer mineralischen Farbe. Materialbedingt siedeln sich daher an der Oberfläche weder Pilze noch Algen an.

www.xella.com

Technik: Produkte

Neues für Schallschutz und Akustik

Feinste Gewebe, starke Platten, farbige Absorber, lärmschluckende Wand.

Multifunktionale Deckenplatten
Die aus Holz hergestellten Deckenelemente „silence12“ des Schweizer Unternehmens Lignatur sollen mit einer maximalen Brandschutzklasse REI 90 höchste Anforderungen an den Brandschutz mit Schallschutz und Akustik in 52-53_Artikel_Produkte_1beinem Produkt vereinen. Integrierte Tiefton-Tilger dämpfen Körperschallschwingungen im Tieftonbereich und minimieren so die Übertragung von Gehgeräuschen ohne zusätzliche Unterdecke. Für eine optimale Schallabsorption und optimale Nachhallzeiten erhält die Unterseite bereits im Werk eine dynamische Perforation. Diese fungiert als Absorber und ermöglicht gemessene Schallabsorptionsgrade von bis zu 0,9. Außerdem sind in die auf Maß gefertigten Elemente bei Anlieferung auf der Baustelle sämtliche Wärme- und Fugendämmungen, Luftdichtungsbänder sowie vorbereitete Auswechslungen, Durchbrüche und Installationskanäle integriert.
www.lignatur.ch

Leistungsfähige Lärmschutzwand
Die MPA Dresden erhielt von der Technologieförderung des Bundes den Auftrag, eine Lärmschutzwand für die Deutsche Bahn zu entwickeln, da die bisher eingesetzten Wände nicht den gewünschten Schallschutz erbrachten. Außerdem traten vor allem an den Hochgeschwindigkeitsstrecken massive Schäden auf. Jetzt hat die MPA Dresden „Noisephalanx“ vorgestellt – eine modulare Lärmschutzwand, bei der spezielle stranggepresste Aluminiumprofile mit einem Absorber gefüllt und vorderseitig entweder mit Lochblech oder mit Streckmetall versehen werden. Die Entwicklung enthält auch eine völlig neuartige EPDM-(Ethylen-Propylen-Dien-Kautschuk-)Lagerung des Paneels im Pfosten. Die Lagerung hat in einem dynamischen Großversuch fünf Millionen Lastwechsel ohne erkennbare Schäden absolviert. Das entspricht der Menge von Zugpassagen mit 300 km/h, die im Laufe von 50 Jahren möglich wären. Während dieser langen prognostizierten Lebensdauer ist die Lärmschutzwand nahezu wartungsfrei. Die MPA Dresden GmbH fungiert hier als Lizenzgeber. www.noise-phalanx.de

Schallschluckende Metallgewebe
Die Metallgewebedecken „Silentmesh“ der Gebr. Kufferath AG (GKD) verbinden Ästhetik mit akustischem Komfort. Wahlweise mit hochwirksamer Schallabsorptionsmatte oder Akustikvlies ausgestattet, reduzieren die mit Edelstahl- oder Aluminiumgewebe erhältlichen Platten den Nachhall und verbessern die Sprachverständlichkeit. Der Gewebetyp „Atlantic Glow“ optimiert darüber hinaus die Ausleuchtung in Büros. Die zusammen mit dem Lichtplanungsbüro Bartenbach entwickelte Lösung lenkt das von den Sonnenschutzlamellen an die Decke reflektierte Licht weiter und schafft so tageslichtdurchflutete Räume. Durch seine außergewöhnliche Optik – silbrig glänzend oder in sanften Champagnertönen eloxiert – verleiht das Gewebe jedem Raum zudem eine unverwechselbare Identität.
www.gkd.de

Attraktive Wandabsorber
Aufgrund der Vielfalt an Formen, Formaten und Oberflächen lassen sich Wände mit „Akusto One“ von Ecophon ganz unterschiedlich dekorieren. Diese Flexibilität wird zusätzlich durch drei mögliche Befestigungsarten erhöht. Die Profil-Lösung empfiehlt sich, wenn mehrere der rahmenlosen Elemente auf gleicher Höhe montiert werden sollen. Bei der Punktbefestigung wird ein optisch ansprechender Metallstift durch das Material geführt und arretiert. Alternativ sind Wandhaken zum Einklicken verfügbar. Die Absorber bestehen aus Glaswolle, für die recyceltes Glas und statt Formaldehyd ein pflanzenbasiertes Bindemittel eingesetzt wird.
www.ecophon.de