Design

Brandschutz­türen

Lösungen für den Brandschutz müssen vor allem in repräsentativen Gebäuden neben funktionalen Aufgaben auch optischen Ansprüchen genügen. Das hat Hörmann bei seinen feuerhemmenden und rauchdichten Aluminium-Rohrrahmenobjekttüren mit einer breiteren Auswahl an Designvarianten berücksichtigt. Die gläsernen Türflügel der T30-Türen können jetzt vollflächig mit einem bedruckten Aluminiumpaneel in den Dekoren Zement, Rusty Patina, Wildeiche, Stadelholz und Stadelholz grau belegt werden. Dadurch können die ­Türen dem jeweiligen innenarchitektonischen Stil angepasst ­werden. Die dazugehörigen ­Rahmenprofile der Türen sind serienmäßig in der aktuellen Trendfarbe Tiefschwarz RAL 9005 ausgeführt. Die neuen Dekore sind für die feuerhemmenden sowie rauchdichten T30-Rohrrahmenobjekttüren in ein- und zweiflügliger Ausführung erhältlich.

Brandschutz

Mehr Ästhetik und Funktion

Das auf Brandschutzlösungen spezialisierte Unternehmen Hoba hat seine Brandschutztür „Frameless“ (T30/RS) um eine weitere Lösung ergänzt. Jetzt ist es auch möglich, mit dem System eine Ganzglasecke zu gestalten und eine rahmenlose Anbindung der Seitenverglasung zu realisieren. Neu ist zudem eine Mitnehmerklappe, die diskret am oberen Rand des Türblatts montiert wird. Sie stellt die ordnungsgemäße Schließfolgeregelung von zweiflügeligen Türen sicher, wie dies bei Paniktüren mit Stand- und Gangflügeln vorgeschrieben ist. Die Mitnehmerklappe ersetzt praktisch den von herkömmlichen Systemen bekannten Hebelarm, der über beide Türflügel reicht und das Erscheinungsbild trübt. Das Frameless-System kann auch mit einem Unterflurantrieb ausgestattet werden, wodurch sich die Türen mühelos über einen Drücker oder ein anderes System automatisch öffnen lassen. Für eine dezente Integration wird der hierfür erforderliche Motor im Boden versenkt, eine bei Brandschutzelementen noch nicht weit verbreitete Lösung.

Holzbau

Markthalle in Meerstad

Der SuperHub in Meerstad, einem neuen Stadtteil von Groningen in den Niederlanden, zeigt, wie Einkaufszentren der Zukunft konzipiert sein sollten. Das Designbüro für Architektur, Stadtplanung und Strategie De Zwarte Hond interpretierte die klassische Markhalle neu – multifunktional und anpassungsfähig an zukünftige Nutzungen. Auf einer Grundfläche von rund 2.000 Quadratmetern sind hier zurzeit neben einem Supermarkt ein Café und ein Gesundheitszentrum untergebracht. Perspektivisch könnten auch ein Nachbarschaftszentrum oder Veranstaltungsorte entstehen. Der Schlüssel für hohe Besucherzahlen liegt neben den verschiedenen Angeboten auch in der Architektur des Gebäudes. Es wurde ein Ort geschaffen, wo sich Besucher gern aufhalten.

Der ovale Holzbau besteht aus einer Konstruktion aus kreuzförmigen Brettsperrholz-Stützen und einer Stahlfassade aus dem modularen Profilsystem „thermfix vario“ von Forster, was die Markthalle wie eine moderne Kathedrale erscheinen lässt. Durch die Verwendung von Stahl sind laut dem projektleitenden Architekten Erik Roerdink keine Hilfskonstruktionen erforderlich, sodass die großflächigen Fassaden noch transparenter wirken. Das mehr als fünf Meter weit ausladende Vordach sorgt für überdachte Freiräume und integriert den Baukörper in die umliegende Parklandschaft.

Das Fassadensystem wurde mit einer Spannweite von rund 8,8 Metern und einer wärmedämmenden Dreifachverglasung verbaut. Um der außergewöhnlichen Form und Bauweise der Markthalle gerecht zu werden, waren gebogene Fenster erforderlich, die zur gebogenen Fassade passen, erläutert Erik Roerdink die Entscheidung. Das System von Forster erfüllte diese Anforderungen.

Bei den Doppeltüren kam das System „unico“ zum Einsatz, das hohe Wärmedämmwerte bietet und sich kontaktlos öffnet. Dadurch eignen sich diese Türen bestens für Supermärkte und andere Gebäude mit hoher Nutzungsfrequenz. Da die Markthalle so flexibel gestaltet wurde, dass sie in Zukunft umnutzbar ist, kann sie mit dem Stadtquartier mitwachsen und ressourcenschonend immer neuen Bedürfnissen gerecht werden. In puncto Ökologie und Nachhaltigkeit bietet das Dach Platz für eine Photovoltaikanlage und eine Begrünung, während die eingebaute Lüftungsanlage ebenso wie ein Wärme- und Kältespeicher im Boden ein gutes Raumklima ermöglichen.

Brandschutztüren

DFB-Campus in Frankfurt am Main

Der von kadawittfeldarchitektur entworfene DFB-Campus auf dem Gelände einer ehemaligen Pferderennbahn in Frankfurt am Main vereint auf fast 50.000 Quadratmetern alle Belange rund um den Deutschen Fußball-Bund unter einem Dach. Neben Naturrasenplätzen gibt es auch ein Indoor-Fußballfeld, sodass an 365 Tagen im Jahr gedribbelt und gepasst werden kann. Entlang einer als „Boulevard“ bezeichneten Erschließungsachse versammeln sich neben Büroräumen unter anderem ein „Tech-Labor“, ein Medienzentrum, Schulungs- und Seminarräume, gastronomische Einrichtungen, Übernachtungsmöglichkeiten und vieles mehr. 

Das Innere dieser kleinen Fußball-Metropole ist bewusst heterogen gestaltet, was unweigerlich zu mehreren Brandabschnitten führt. Um diese zu separieren und den geforderten Feuer- und Rauchschutz zu gewährleisten, wurden Stahl-Rohrrahmentüren sowie Feuerschutz-Schiebetore von Hörmann eingesetzt. Beide Produkte fügen sich elegant in ihr Umfeld ein. Die T30- und T90-Rohrrahmentüren sind mit der Festverglasung für ein ästhetisches Gesamtbild ansichtsgleich und mit verdeckt liegenden Bändern ausgeführt. Die Feuerschutz-Schiebetore, ebenfalls in T30- und T90-Ausführung, sind praktisch unsichtbar in die Raumgestaltung integriert und nur durch die schmalen Nischenklappen zu erkennen, hinter denen sie sich verbergen. Die Tore schließen sich im Brandfall automatisch, können aber durch eine Schlupftür passiert und als Fluchtweg genutzt werden. Info: hoermann.de

Türstation

Klingeln ohne Berührung

DoorBird hat ein neues Ruftastenmodul auf den Markt gebracht, das Türen öffnet, ohne sie zu berühren. Diese Technologie wurde entwickelt, um eine sichere, einfache und hygienische Anwendung zu fördern. „Geklingelt“ wird durch eine einfache Handbewegung vor der IP-Video-Türstation. Je nach Konfiguration wird die Türklingel ausgelöst oder die Tür geöffnet. Nutzer bekommen über das Modul auch direkt ein optisches Feedback. Diese berührungslose Bedienung eignet sich nicht nur für Krankenhäuser, Arztpraxen oder Pflegeheime, sondern für alle Gebäude mit hohem Publikumsverkehr. Der Bewegungssensor erkennt sowohl Handbewegungen als auch Annäherungen einer Hand an das Modul in einem Abstand von zehn Zentimetern. Das berührungslose Ruftastenmodul ist mit den IP-Video-Türstationen der Serie „D21x“ des Herstellers kompatibel. Wie bei allen IP-Türkommunikationsprodukten hat das in Berlin ansässige Unternehmen bei dem neuen Modul Wert auf ein exklusives Design gelegt. Info: doorbird.com

Fassade

Hebe-Schiebetürsystem

Das Hebe-Schiebetürsystem „S 77 SL“ von Heroal vereint einen beweglichen Monorail-Flügel mit einer festen Rahmenverglasung. Die schmale Ansichtsbreite der Profile ermöglicht eine hohe Transparenz, sodass sich zusammen mit der Auswahl verschiedenfarbiger Pulverbeschichtungen – darunter auch Beton- und Holzoptiken – viel Spielraum für die Gestaltung ergibt. Das System ist zudem als 90-Grad-Ecklösung mit Ganzglasecke oder als Flügelecke zum Öffnen ohne Stütze im Eckbereich realisierbar. Spezielle Flügelgeometrien, die Ausführung mit vier Dichtebenen und der Einsatz von EPDM-Dichtecken zur Flügel- und Mittelstoßabdichtung sorgen für Feuchteschutz und Wärmedämmung. Die Bedienung erfolgt mit einem in die Flügel integrierten motorischen Antrieb, der per Knopfdruck, Fernbedienung oder Smartphone-App ausgelöst werden kann. Die S 77 SL ist auch als Nullbarriere-Variante erhältlich. Info: heroal.de

Sicherheit

Tür mit Fingerklemmschutz

Mit der „Super Secure“ hat Schörghuber jetzt eine Fingerklemmschutztür auf den Markt gebracht, die maximale Sicherheit bietet. Das Band- und Dichtungssystem ist hier direkt in die Zarge integriert, sodass an der Nebenschließkante kein Spalt entsteht. Somit ist ein Eingreifen und damit Quetschen der Finger unmöglich. Aufgrund des in der Zarge befindlichen Klemmschutzbandes bleibt auch die Durchgangsbreite der Tür voll erhalten. Durch seine glatten Flächen ohne Kanten mit Wischdesinfektion lässt sich der Fingerklemmschutz hygienisch sauber halten. Außerdem wird durch eine eingebaute Auslösung der Absenkdichtung der Rauch- und Schallschutz (bis zu 37 Dezibel) sowie die Barrierefreiheit nach DIN 18040 gewährleistet. Die flächenbündige Ausführung und das farbig angepasste Band- und Dichtungssystem ergeben zudem ein hochwertiges Türdesign. Die Super Secure wird besonders für Kitas, Schulen, Pflegeeinrichtungen, Kliniken sowie Behinderten- und Seniorenheime empfohlen. Info: schoerghuber.de

Gesichtserkennung

Kontaktlose Zugangskontrolle

Boon Edam bietet für seine Karusselltüren und Zugangslösungen auch eine biometrische Gesichtserkennung an. Die Software registriert das Gesicht einer herannahenden Person aus circa 2,50 Metern Entfernung und entscheidet über die Zutrittsberechtigung. Staus bei hohem Personenaufkommen zu Stoßzeiten lassen sich so effektiv verhindern. Das Zutrittskontrollsystem kann im Nachhinein in Türanlagen des Herstellers integriert oder im Idealfall direkt beim Bau miteingeplant werden. Beides erfordert aufgrund des Datenschutzes eine ­vorausschauende Planung. Um hierbei alle Aspekte umfassend zu klären, berät Boon Edam Interessenten ausführlich. Die Datenschutz-Grundverordnung in Deutschland erlaubt keine bio­metrische Überwachung; nur wer ausdrücklich einwilligt, darf per Gesichtserkennung authentifiziert werden. Beschäftigte können deshalb auf Wunsch weiterhin auch mit einer Zugangskarte das Gebäude betreten. Laut Boon Edam können Bedenken meist gemeinsam mit dem Betriebsrat und den Mitarbeitern ausgeräumt werden. Weitere Info unter: www.boonedam.de

Türkommunikation

Neue Video-Sprechanlage

Mit „Intercom“ hat Loxone eine neue Generation seiner Video-Sprechanlagen auf den Markt gebracht. Im Gegensatz zu Vorgänger-Modellen, die Unterputzdosen benötigten, kann jetzt die Montage aufgrund der extrem flachen Bauform mit Push-in-Klemmen direkt auf der Fassade erfolgen. Das ­minimalistische Design wurde möglich, weil der innere Aufbau auf innovativen Komponenten, hochwertigen Prozessoren für Audio und Bild sowie intelligenter Software basiert. So werden im Bildbereich unerwünschte Verzerrungen (Fischaugen-Effekt) beseitigt und die Stimmen sind auch bei Umgebungsgeräuschen deutlich zu verstehen. Mithilfe eines Näherungssensors wird zudem die Beleuchtung aktiviert – das ermöglicht Besuchern eine schnelle Orientierung. Über eine App lassen sich verschiedenste Einstellungen steuern. Die KfW-förderfähige Intercom ist mit einer eleganten Echtglasfläche ausgestattet und soll 490 Euro kosten. Weitere Info unter: loxone.com

Fluchttür

Sicherheits-­Türschließer

Eine besondere Option zum Nachrüsten einer bestehenden Funktionstür bietet der „Sicherheits-Türschließer“ mit integrierter Fluchttürverriegelung von ­Assa Abloy. Der Gleitschienentürschließer verfügt hierfür über einen Fluchttüröffner und ein Fallenschloss und bietet die Möglichkeit, Funktionstüren nachträglich mit einer Rettungswegverriegelung auszustatten. Jetzt ist das System auch für den Einsatz an zweiflügeligen Türen auf der Bandseite verfügbar. Diese Variante funktioniert dabei genauso wie der einflügelige Sicherheits-Türschließer und ist mit der aus den Standardprodukten bekannten Schließfolgeregelung ausgestattet. Für die Montage werden die vorhandenen Bohrlöcher für Türschließer nach DIN EN 1154 (Beiblatt 1:2003-11) genutzt. Der Türschließer wird dann auf eine verlängerte Montageplatte ­gesetzt, auf der wiederum das Fallenschloss montiert ist. Die Gleitschiene ist ebenfalls ver­längert, um darauf den Fluchttüröffner zu befestigen. Weitere Info unter: assaabloy.com

Beschläge

Le Corbusiers ­Farbpalette

FSB hat von Les Couleurs® Le Corbusier die Lizenz für die Nutzung der originalen Le-Corbusier-Farben erhalten. Aktuell umfasst das Angebot die Tür- und Fensterbeschläge der Produktlinie „FSB 1267“ sowie Griffe und Accessoires aus dem „ErgoSystem A100“. Das ermöglicht, nunmehr in Verbindung mit den bereits seit Längerem verfügbaren Bauprodukten und -materialien anderer Lizenznehmer von der Wandfarbe über Teppichböden, Möbel und Schalter bis hin zu Türen und Fensterprofilen jetzt auch Tür- und Fensterbeschläge in die Planung von Farbkonzepten miteinzubeziehen. Da die Beschläge der Serie FSB 1267 als Hommage an den originalen Türdrücker von Ludwig Mies van der Rohe entwickelt wurden, vereint FSB hier mit den Le-Corbusier-Farbwelten zwei Architektur-Klassiker miteinander. Die 63 aufeinander abgestimmten Farbtöne aus Le Corbusiers Polychromie Architecturale lassen sich beliebig kombinieren.

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