Terrasse

Bauaufsichtlich ­zugelassen

Neben einer Unterkonstruktion aus Holz, kann die Terrassendiele „Die Beliebte massiv“ des fränkischen Unternehmens Naturinform dank bauaufsichtlicher Zulassung (Z-10.9-484/2) jetzt auch auf einer Alu-Unterkonstruktion ­verlegt werden. Damit eignet sie sich als lastabtragender Boden für Dachterrassen, Laubengänge, Loggien, Balkone, Ausstiegspodeste und ähnliches sowie Treppen und Treppenpodeste in Wohn- und Bürogebäuden entsprechend der DIN EN 1991-1-1/NA1, Tabelle 6.1DE, Kategorie Z, T1 und T2. Die Terrassen­diele gibt es mit einer fein oder grob geriffelten, gebürsteten Oberfläche (Rutschhemmstufe R12 und R13) in den Farben Braun, Anthrazit, Steingrau und Schwarzbraun. Wie alle anderen Produkte des Herstellers besteht auch „Die ­Beliebte massiv“ aus einem innovativen, robusten Holzverbundwerkstoff, der im Verhältnis 70 zu 30 aus Holzfasern heimischer Wälder und einem umweltverträglichen, sortenreinen Polymer gefertigt wird.

www.naturinform.de

Flachdach

Vakuumdämmung

Neu bei Puren ist eine Vakuumdämmung für Flachdächer und Terrassen. Der Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit des darin enthaltenen Vakuum-Isolations-Paneels (VIP) liegt bei 0,007 W/(mK). Um beim Zuschnitt auf der Baustelle eine Verletzung des Vakuums zu vermeiden, bietet der Hersteller von PU-Dämmstoffen vier Produktvarianten in verschiedenen Dicken und Abmessungen an: „Ultra VIP“ ist ein Kombielement, das mit PU oben und/oder seitlich und mit granuliertem Kautschuk von unten umgeben ist. Je nach Einbausituation hat das Element an der langen und/oder kurzen Seite einen PU-Überstand von 30 Millimetern, der abgeschnitten werden darf. „Ultra VIP Spezial“ bietet maßgefertigte Sonderlösungen für komplizierte Geometrien oder Schrägen. „VIP B2“ bezeichnet das „reine“ VIP-Element. „VIP Gum 1“ ist einseitig mit granuliertem Kautschuk beschichtet und „VIP Gum 2“ zweiseitig. Alle VIP-Dämmungen sind mit den PU-Dämmungen des Herstellers kombinierbar.

www.puren.com

Dachterrasse

EINFLÜGLIGER AUSSTIEG

Lamilux hat seinem Sortiment an Flachdach-Ausstiegen ein platzsparendes und elegantes Modell für Wohnterrassen hinzugefügt. Das drei beziehungsweise 3,5 Meter lange und einen Meter breite Glaselement des „Komfort-Swing“-Ausstieges öffnet per Schlüsseltaster hydraulisch und klappt wie eine Tür binnen 25 Sekunden einfach nach außen auf. Die Scheibe besteht aus einer durchsturzsicheren Dreifach-Verglasung und die Profile aus Aluminium. Sie sind ebenso wie die Laibungsflächen in allen RAL-Farben lackierbar. Da Scheiben und Rahmen planeben zusammengefügt sind und das Element um fünf Grad geneigt ist, fließt Niederschlagswasser im geschlossenen Zustand gut ab. Eine standardmäßig installierte Lichtschranke verhindert das Schließen des Elementes, sobald sich jemand im Aufgangsbereich befindet.

www.lamilux.de

GRANITSPLITT-BELAG FÜR FREIFLÄCHEN

Der Hersteller von Flüssigkunststoffen Triflex bietet den Steinbelag „Stone Design“ für ­Terrassen, Balkone und Eingangsbereiche jetzt auch in drei Granitsplitt-Varianten an: „Bretagne“ in einem rot nuancierten Farbton, „Toskana“ in mediterranem Gelb-Braun und „Island“ in ­verschiedenen Grauabstufungen. Durch die Körnungen von ein bis vier Millimetern sind zudem auch feiner strukturierte Oberflächen möglich. Stone Design ist ein 1-komponentiges Produkt, bestehend aus dem ­Natursteinsplitt und einem Polyurethan-Harz, das UV-stabil, strapazierfähig und ­frostsicher ist.

www.triflex.com

Nachhaltiger Freisitz

Für die Terrasse am Erweiterungsbau des Potsdam-Institutes für Klimafolgenforschung wurde in Hartholz umgewandelte nordische Kiefer verwendet.

Lebendige Optik: Die Terrassendielen sind in verschiedenen Varianten verfügbar. Hier wurde ein astiger Charakter bevorzugt.

Mit seinem Ende 2015 fertiggestellten Neubau hatte das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) den Anspruch verbunden, ein Gebäude zu realisieren, das auch der hauseigenen Philosophie des klimafreundlichen Bauens entspricht. Trotz des beachtlichen Volumens mit einer Bruttogeschossfläche von rund 7.000 Quadratmetern musste sich der Baukörper in das Natur- und Trinkwasserschutzgebiet des Standorts auf dem Telegrafenberg einfügen. Das PIK ist hier nur eine von sechs Einrichtungen des als Wissenschaftspark Albert Einstein bekannten Campus. Das Gros der Gebäude stammt aus der Zeit zwischen 1880 und 1915 und steht unter Denkmalschutz. Berücksichtigt man noch das angestrebte energetische Niveau der EnEV 2009 minus 50 Prozent bei Vorgabe eines Kostenrahmens, so war die Planung für die damit beauftragte BHBVT Gesellschaft von Architekten mbH unter Leitung von Stefan Tebroke eine herausfordernde Aufgabe.

Um die Kubatur räumlich aufzulösen, wählten die Architekten einen kleeblattähnlichen Grundriss. Im Zusammenspiel mit den gekrümmten und mit Lärchenholz bekleideten Fassaden ist der Neubau in der bewaldeten Umgebung auf den ersten Blick kaum sichtbar. Hierbei fiel die Entscheidung für Lärchenholz nicht allein aus optischen Gründen – der Bauherr legt Wert auf die Verwendung klimaneutraler Materialien und favorisiert daher Cradle-to-Cradle-Lösungen. Das Prinzip galt auch für die Terrasse vor dem großen Konferenzsaal, für die ein dauerhafter, aber zugleich nachhaltiger Baustoff eingesetzt werden sollte. Jasmin Tübbecke, zuständig für die wissenschaftlich-technische Projektkoordination beim PIK: „Da die Tropenwälder zu den klimasensiblen Ökosystemen gehören, kam für uns kein tropisches Hartholz infrage.“ WPC als Terrassenboden schied ebenfalls aus, da es Kunststoffe auf Erdölbasis enthält. Weiter erklärt die Biologin: „Wir haben uns letztlich für Kebony-Holz entschieden, da es als einziges Material alle unsere Anforderungen erfüllte.“ Für Kebony behandelt das gleichnamige norwegische Unternehmen nordische Kiefer mit einem Verfahren, bei dem das Holz durch die Behandlung mit Bioalkohol (Furfurylalkohol) so hart, dauerhaft und dimensionsstabil wie Teakholz wird. Da das Holz keine Giftstoffe oder synthetische Chemie enthält, ist es von der europäischen Biozidrichtlinie befreit und kann außerdem wie unbehandeltes Holz wiederverwertet werden. Bis dahin werden aber erst einmal die Mitarbeiter und Gäste des PIK die Terrasse viele Jahre lang nutzen können. Der für dieses Projekt zuständige Architekt Fritz Protzmann vom Büro Extern Garten- und Landschaftsarchitektur aus Berlin hat ihre Form so angelegt, dass die Terrasse den konvexen Verlauf der Gebäudehülle nachzeichnet.

www.kebony.de

Technik: Produkte

Schönes und Nützliches für draußen

Von traditionellen Sandsteinen für Wege und Plätze bis zu attraktiven Schränken für die Abfallsammlung.

Mauern aus Bruchsteinen

Mit der Bruchsteinmauer hat Jasto ein Betonstein-System im Programm, das dem Erscheinungsbild echter Natursteine sehr nahe kommt. Mit insgesamt acht unterschiedlichen Farbvarianten lässt sich die Anmutung von diversen Natursteinarten abbilden. Im Vergleich zu reinen Naturprodukten entsteht durch das feste Größenraster jedoch ein harmonischerer Gesamteindruck; auch der Aufbau ist deutlich einfacher. Die Bruchsteinmauer gibt es in vier verschiedenen Wandstärken von 12,5, 18, 25 und 30 Zentimetern. Damit eignet sich das System für niedrige bis hohe Mauern, die frei stehend eine Höhe von 180 Zentimetern erreichen können. Außerdem sind hinsichtlich der Optik zwei unterschiedliche Ausführungen erhältlich: Als „Klassik-Mauer“ werden die Steine bossiert und mit scharfen Kanten geliefert. Bei der „Rustikal-Mauer“ werden die bossierten Steine zusätzlich in speziellen Trommeln gekollert, wodurch lebendige Oberflächen und Kantenausbildungen entstehen.

www.jasto.de

Sandsteine für den Landschaftsbau

Mit dem zunehmenden Interesse am nachhaltigen Bauen erleben Sandsteine, die hierzulande abgebaut werden, eine Renaissance. Der Energieverbrauch für die Herstellung ist gering, die Transportwege sind kurz und die Lebensdauer der Naturprodukte ist sehr hoch. Falls notwendig lässt sich zudem deren Oberfläche reinigen oder abschleifen, so dass der Originalzustand relativ unkompliziert wiederhergestellt werden kann. Neben der Verwendung für Fassaden, den Innenausbau oder die Restaurierung bietet Traco auch ein umfangreiches Programm für den hochwertigen Garten- und Landschaftsbau an. Das Sortiment umfasst die landestypischen Klassiker: Der Sandstein Seeberg ist ein feinkörniger, lebhaft gelber bis weißer Sandstein, der zum Beispiel für das Schloss Sanssouci in Potsdam verwendet wurde. Nebra, ein lachsfarbener Buntsandstein, ist das Markenzeichen der Alten Nationalgalerie auf der Museumsinsel in Berlin. Weiterhin gehören der Friedewalder Sandstein, ein lebhaft farbig strukturierter, grauer bis rotbrauner Quarzsandstein, und der rotviolette feinkörnige Sandstein Tambach zum Angebot.

www.traco.de

Naturidentische Terrassendielen

Mit der „Naturlinie“ brachte Naturinform durch eine speziell entwickelte Herstellungstechnologie im letzten Jahr eine massiv extrudierte, durchgefärbte und beidseitig verwendbare Terrassendiele auf den Markt. Durch die unregelmäßige Maserung und den natürlichen Farbverlauf sind die Produkte einem natürlichen Material sehr ähnlich, bestehen aber aus einem wetterfesten und pflegeleichten Holzverbundwerkstoff. Jetzt wurde das Sortiment innerhalb der bestehenden Linien „Die Rationelle select Naturlinie“ und „Die Beliebte select Naturlinie“ durch neue Holzprägungen und Farben ergänzt. Zur Herstellung der Terrassendielen wird ausschließlich 100 Prozent PEFC-zertifiziertes, heimisches Holz zusammen mit einem umweltfreundlichen Polymer verwendet. Die Terrassendielen sind rutschsicher (R13) sowie splitter- und rissfrei.

www.naturinform.com

Schrank aus Stein

Das Unternehmen Paul Wolff bietet mit „Silent“ ein für die Abfallsammlung oder zum Deponieren von Paketen oder als Rollator-Garage nutzbares Schranksystem für den Außenbereich an. Der Korpus besteht aus Beton, wobei man bei den Außenflächen passend zum Wohnumfeld zwischen Sichtbeton und verschiedenfarbigen Steingranulaten wählen kann. Die aus verzinktem Stahlblech mit einem Edelstahlrahmen hergestellten Türen sind mit einer hochwertigen Duplex-Pulverlackierung versehen. Es werden acht Farbtöne sowie eine exklusive Variante in gebürstetem Edelstahl angeboten. Die Türen schwingen über stabile Drehpunkte im Korpus auf und schließen passgenau durch geringe Spaltmaße. Das Verschluss-System ist ebenso stabil und leicht zu bedienen. Zur Abfallsammlung sind die Schränke mit einer Kippaussparung ausgestattet, die am Boden die Räder arretiert, sowie mit einer Fangschlaufe, die den gekippten Abfallbehälter beim Öffnen der Behälterklappe in sicherem Stand hält.

www.paulwolff.de