Sanitär

Armaturen, Waschbecken, Duschen

Neue Produkte für die Ausstattung von Bad und WC von der Messe für Heizung, Klimatechnik und Sanitär ISH in Frankfurt.

Metallfarbene Duschrinnen
Dallmer liefert seine Design-Duschrinnen für bodengleiche Duschen jetzt auch in den Farben Rotgold, Anthrazit und Messing. Damit folgt der Sanitärhersteller dem aktuellen Trend zu Metalltönen in modernen und hochwertigen privaten oder halböffentlichen Bädern. Je nach gestalterischem Gusto kann die Duschrinne farblich mit dem Bodenbelag harmonieren oder im Kontrast zu ihm stehen. Der Metallfarbton wird mit einer matten PVD-Beschichtung auf alle Duschrinnen-Modelle bis zu einer Länge von 1.200 Millimetern appliziert. In Kombination mit dem Ablaufgehäuse des Herstellers wird hinsichtlich der Optik und der Positionierung in der Dusche zudem eine hohe Flexibilität gewährleistet.

www.dallmer.de

 

Exklusive Emaille-Oberflächen
Mit „Bicolor“ und „Metallic Dark Iron“ hat Alape zwei Emaille-Oberflächen entwickelt, die Waschbecken und Waschtische neu in Szene setzen. Die Badobjekte in Bicolor besitzen eine mattschwarze Außenfarbe und sind innen weiß glänzend. Die beiden Farben treffen am äußeren auslaufenden Radius der lediglich drei Millimeter starken Becken zusammen, die dadurch äußerst filigran wirken. Während sich mit Bicolor durch die Vereinigung der Kontraste schwarz/weiß und matt/glänzend im Bad Akzente setzen lassen, steht Metallic Dark Iron für ein harmonisches Ambiente. Der hohe Reflexionsgrad der Oberfläche nimmt die umgebenden Materialien auf und passt sich so der Umgebung an. Außerdem changiert der metallische Glanz je nach Geometrie und Blickwinkel unterschiedlich. Die zu den Becken und Waschtischen passende Armaturenserie „Vaia“ ist bei Dornbracht erhältlich.

www.alape.com

 

Armatur als Skulptur
„Alessi Swan by Hansa“ ist durch ihre markante Optik die Armaturenempfehlung für High-End-Küchen mit hohem Designanspruch. Wie der Name verrät, hat Hansa hierfür mit der italienischen Design-Schmiede Alessi kooperiert. Besonderes Kennzeichen der von Mario Trimarchi entworfenen Armatur ist die filigrane, an einen Schwan erinnernde Form. Die eleganten Bedienhebel symbolisieren die Flügel: Mit dem linken lässt sich die Wassermenge, mit dem rechten die Temperatur einstellen. Eine LED-Anzeige am rechten Hebel zeigt die Temperatur des Wassers an. Ist dieses wärmer als 32 Grad Celsius, leuchtet die Anzeige rot; zur Warnung des Nutzers beginnt das Licht bei 45 Grad Celsius zu blinken.

www.hansa.de

 

WC-Betätigungsplatten im Soft-Design
Mit der WC-Betätigungsplatten-Linie „Visign for More 105“ greift Viega den aktuellen Trend einer fließenden Formensprache mit soft-geometrischen Konturen im Sanitärbereich auf. In Zusammenarbeit mit artefakt design, Darmstadt, entstand ein Design mit abgerundeten Ecken, die in Verbindung mit hochwertigen Materialien langlebige Qualität und beste hygienische Voraussetzungen bieten. Visign for More 105 wird manuell bedient und ist in der Glasausführung in Weiß/Verkehrsweiß oder in Parsol/Schwarz sowie als Aluminiumvariante in Verchromt oder Edelmatt mit praktischem Anti-Fingerprint erhältlich. Die berührungslose Variante heißt „Visign for More 105 sensitive“. Sie bietet auch die Möglichkeit, die Hygiene- und Spülfunktion des Herstellers zu aktivieren und einer Trinkwasser-Stagnation durch automatische Intervall-Spülungen entgegenzuwirken. Um eine besondere Tiefenwirkung zu erhalten und um die typische leichte Grünfärbung bei der Farbgebung Weiß zu vermeiden, wird ein spezielles, sechs Millimeter starkes Weißglas verwendet. Der Wandaufbau beider Varianten beträgt in der Glasausführung acht Millimeter, in der Ausführung in Aluminium 4,5 Millimeter. Die WC-Betätigungsplatten sind auf allen Viega-Spülkästen ab 1999 nachrüstbar.

www.viega.de

 

Puristisches Wannen-Design
Mit „BetteLoft“ präsentierte Bette eine Einbauwanne aus feinstem, glasiertem Titan-Stahl für besonders hohen Liegekomfort, deren Grundform von vier konisch zulaufenden Flächen gebildet wird. Ihr gefalzter, lediglich acht Millimeter dünner Wannenrand ermöglicht, dass die Badewanne flächenbündig eingebaut werden kann. Ein passender Einbauwaschtisch komplettiert das Ensemble. Das Pendant zur eingebauten Variante heißt „BetteLoft Ornament“. Der Innenkörper dieses frei stehenden Modells besitzt die Grundform von BetteLoft. Die mit dem Wannenkörper fest verbundenen Außenseiten ziert jedoch ein facettenreiches geometrisches Muster. Am dazu passenden wandhängenden Waschtisch wiederholt sich das Ornament. Der gestalterische Entwurf dieser Serie stammt vom Potsdamer Designbüro Tesseraux + Partner.

www.bette.de

 

Wandbekleidung für Sanitärbereiche
Mit dem Wandpaneel-System „Basic“ bietet Sprinz neben „Classic“ und „Premium-LED“ jetzt insgesamt drei Varianten der Wandgestaltung für private und halböffentliche sanitäre Bereiche an. Je nach System sind Platten-Formate von 2.200 bis 3.700 Millimeter verfügbar, die entsprechend große fugenlose Flächen ermöglichen. Während die Wandelemente bei Classic und Premium-LED aus Glas bestehen, hat das auf Glasprodukte spezialisierte Unternehmen mit Basic den Verbundwerkstoff HPL (High-Pressure-Laminat) in sein Lieferprogramm aufgenommen. Gegenüber Glas bieten die HPL-Platten den Vorteil, dass sie sich den örtlichen Gegebenheiten auf der Baustelle durch ihre leichte Bearbeitbarkeit mit üblichen Werkzeugen einfach anpassen lassen. Ein späterer Umbau ist dadurch ebenfalls möglich, ebenso die Nachrüstung mit barrierefreien Sanitärobjekten. Die Tragkraft des Systems reicht bis 500 Kilogramm. Außerdem ist der Werkstoff kratz- und abriebfest, UV-beständig, lebensmittelecht und chemikalienbeständig. Erhältlich ist Basic in fünf zeitlosen Dekoren: Monte, Castello, Patina Bronze, Weiß und Schwarz.

www.sprinz.eu

 

Nischenbündige Entwässerung
Tece hat sein Programm an Duschrinnen erweitert. Das neueste Modell „Drainprofil“ lässt sich nischenbündig über die gesamte Duschplatzbreite installieren. Damit entfällt der aufwendige Zuschnitt der Fliesen, will man die Lücken zwischen Duschrinne und den seitlichen Rändern des Duschbereichs schließen. Die Duschrinne besteht aus einem Set mit wenigen Bauteilen: Duschprofil, Ablauf und Zubehör. Der Ablauf lässt sich in der Höhe verstellen, sodass er mit der Estrichoberfläche abschließt. Für zusätzliche Sicherheit bei der Abdichtung sorgt eine flexible Dichtmanschette, die direkt in den Ablauf eingerastet und dann in die Flächenabdichtung eingearbeitet wird. Damit entfällt die bisher übliche Verklebung der Abdichtung an den Flansch. Zuletzt folgt das Einsetzen des Profils, das aufgrund der Höhenverstellbarkeit die Anpassung an unterschiedliche Fliesenstärken erlaubt. Das Profil ist wahlweise in gebürstetem oder poliertem Edelstahl in den Längen 800, 900, 1.000 und 1.200 Millimeter erhältlich. Zur nischenbündigen Anpassung wird es vor Ort einfach abgelängt.

www.tece.de

 

Wasser- und Seifenspender in einem
Die Armatur „Intellimix“ für öffentliche Bereiche von Ideal Standard liefert nicht nur Wasser, sondern gleichzeitig auch die Seife. Zum Händewaschen wird der Nutzer mithilfe einer intuitiven Bedienoberfläche durch den Waschzyklus geführt. Das Display zeigt an, wann die Seife freigegeben wird, und zählt einen Countdown des Spülzyklus an. Die Menge der Seife ist unter Berücksichtigung größtmöglicher Hygiene dem Wasserdurchfluss angepasst. Beim Zurückziehen der Hände stoppt der Wasserfluss, und kein Tropfen wird verschwendet. Neben dem wassersparenden Effekt bleiben auch die Waschräume sauberer, denn Seifenspritzer gibt es nicht mehr. Wie der Hersteller angibt, soll sich mit Intellimix der Wasser- und Seifenverbrauch jeweils um 50 Prozent verringern. Das würde die Betriebskosten drastisch senken.

www.idealstandard.de

 

Wellness-Dusche für Spa-Erlebnis
Mit der Luxus-Dusche „AquaSymphony“ will Grohe ein besonderes Entspannungserlebnis bieten. Das Paneel ist 1.016 mal 762 Millimeter groß und bietet eine Vielzahl an Funktionen: Bei „Aqua- Curtain“ fällt das Wasser wie ein Vorhang herab, die „Waterfall XL Düsen“ lassen einen Wasserfall entstehen und die acht dynamisch pulsierenden „Bokoma Düsen“ sollen eine Fingerspitzenmassage simulieren. Die „Rain Düsen“ erzeugen große, weiche Wassertröpfchen und die „Drizzle Düsen“ einen feinen Nebel. Durch die „Pure Düsen“ fällt das Wasser gerade herab und mit dem optional verfügbaren „Gentle Steam“ soll sich der Nutzer wie im Dampfbad fühlen. Ergänzt wird der Wassergenuss durch das regenbogenfarbene Licht „Light Curtain“, das für Beruhigung sorgen soll. Auch ein Soundsystem für die Lieblingsmusik ist optional möglich.

www.grohe.de

 

Dusch-WC heute Lifestyle-Produkt
Dusch-WCs zählten noch bis vor wenigen Jahren zu den belächelten Exoten im Sanitärmarkt. Heute hat nahezu jeder Hersteller wenigstens ein Modell im Programm. Geberit gilt hier als Vorreiter in der Branche, denn das Unternehmen bot bereits 1978 den Dusch-WC-Aufsatz „Geberella“ und im Folgejahr die Komplettanlage „Geberit-o-Mat“ an. Als Meilenstein auf dem Weg in den breiten Markt gilt die 2003 eingeführte Komplettanlage „Balena 8000 UP“, die sich an Unterputz-Spülkästen andocken lässt. Damit ließ sich das Dusch-WC nahtlos in die Badgestaltung integrieren, da Wasser- und Elektroanschlüsse einfach in der Wand verschwinden. 2009 positionierte Geberit dann seine neue Produktlinie „AquaClean“ im Lifestyle- und Wellnessbereich, die mit dem auf der ISH präsentierten Modell „Tuma“ nunmehr vier Dusch- WCs umfasst. Bei der Gestaltung aller Komfort-WCs setzte das Unternehmen auf renommierte Designer wie Matteo Thun und Christoph Behling. So wirkt auch Tuma trotz zahlreicher Funktionen besonders schlank und elegant. Ein Design-Highlight ist dabei die Abdeckung, die mit den Betätigungsplatten harmoniert. Sie ist in Weiß-Alpin, Edelstahl gebürstet, weißem und schwarzem Glas erhältlich. Alternativ zur Komplettanlage wird auch ein WCAufsatz zum Nachrüsten angeboten, den der Hersteller vor allem für den Einsatz in Mietwohnungen präferiert. Das Dusch-WC stammt übrigens nicht aus Japan, sondern von Hans Maurer aus der Schweiz. Der Konstrukteur aus Zollikerberg bei Zürich meldete bereits 1957 das weltweit erste Dusch-WC zum Patent an.

www.geberit.de

 

Einlocharmatur mit Thermostatfunktion
Schell hat mit „Xeris“ eine Waschtisch-Armaturenserie für den öffentlichen und gewerblichen Bereich mit einer besonders hohen Serientiefe vorgestellt. Die Linie umfasst 32 Ausführungen – darunter auch erstmalig eine Einlocharmatur mit Thermostatfunktion, die „Xeris E-T“. Die Armatur verfügt an der rechten Seite über einen kleinen, ergonomisch geformten und sehr leichtgängigen Thermostatgriff. Über diesen lässt sich die Wunschtemperatur exakt justieren, sie bleibt dann stabil. Auch Menschen mit motorischen Einschränkungen können das Thermostat gut greifen und bedienen. Dabei schützt der integrierte Verbrühschutz, der bei 38 Grad Celsius greift, vor zu hohen Wassertemperaturen. Bei Kaltwasserausfall riegelt eine automatische Sicherheitsfunktion das Heißwasser sofort ab. Wasserlauf und -stopp funktionieren berührungslos. Stagnationsspülprogramme sorgen für einwandfreie Trinkwasserhygiene, eine thermische Desinfektion sowie ein Energiesparmodus sind ebenfalls möglich.

www.schell.eu

Neuheiten im Fokus

BAU-Nachlese

Eine erste Auswahl neuer Produkte von der Leitmesse der Branche in München.

Wasserfester Naturkork
Bei dem Fußbodenbelag „Aquanatura“ von Cortex bleiben die Eigenschaften des natürlichen Korkbodens auch dann erhalten, wenn er Feuchtigkeit ausgesetzt ist. Das heißt, die Boden-Elemente quellen nicht auf und die Stabilität wird nicht beeinträchtigt. Gleiches gilt für das Rückstellvermögen sowie die trittschall- und stoßdämpfende Wirkung. Aquanatura ist in zehn Holzdesigns erhältlich. Der Hersteller gewährt eine Garantie von 25 Jahren für die Verwendung im Wohnbereich und von 15 Jahren im Objektbereich.
Wegen der geringen Aufbauhöhe von nur sechs Millimetern ist der Belag zudem für den Einsatz bei Sanierungsvorhaben prädestiniert. Die Verlegung erfolgt schwimmend im neu entwickelten „Pressfit“-System, das die von Natur aus flexible und elastische Struktur von Kork nutzt. Durch den Druck beim Verschließen wird die Feder an den Dielen zunächst zusammengepresst. Nach dem Einklicken in die Nut dehnt sie sich wieder aus. So entsteht ein äußerst fester Verbund.
www.cortex.de

Aluminium-Kunststoff-Fenster
Kneer-Südfenster hat zwei Aluminium-Kunststoff-Fenstersysteme vorgestellt. Statt der üblichen Clip-Montage ist hier die Aluminium-Flügelschale nicht fest mit dem Kunststoffrahmen verbunden. Dadurch soll die unterschiedliche Längenausdehnung der beiden Materialien besser ausgeglichen und so die Lebensdauer des Systems verlängert werden. Dazu soll zudem die qualitativ hochwertige Eckverbindung der Aluminiumschale beitragen. Das stabile Kunststoff-Profil eignet sich auch für große Fensterelemente bis hin zu weitläufigen Hebe-Schiebe-Türen. Es stehen die komplette RAL-Farbpalette und viele Effektfarbtöne zur Wahl.
www.kneer-suedfenster.de

Neue Schaumglas-­Generation
Mit „Foamglas T3+“ präsentierte die Deutsche Foamglas eine neue Generation des Dämmstoffs Schaumglas, das vorwiegend aus Recyclingglas besteht. Durch die Modifikation des ­Produktionsprozesses, wobei durch eine neuartige molekulare Verdichtung ein Material mit einer besonders homogenen Porenstruktur entsteht, konnte der Lambda-Wert auf Verankertes ObjektD ≤ 0,036 W/(m·K) reduziert werden. Das entspricht einer um etwa zwölf Prozent besseren Dämmleistung. Die typischen Eigenschaften des Schaumglases bleiben dabei erhalten. Der Dämmstoff ist sehr druckfest, wasser- und dampfdiffusionsdicht, nicht brennbar (Brandschutzklasse A1), resistent gegenüber Schädlingen, ­Chemikalien und radioaktiven Strahlungen aus dem Erdreich ­sowie frei von Flammschutzmitteln, Treib­gasen, VOCs und anderen flüchtigen Substanzen.
www.foamglas.com

Schlanke Dämmlösungen
Evonik hat den Hochleistungsdämmstoff „Calostat“ entwickelt und das Produkt auf der BAU 2013 erstmals vorgestellt. In der Zwischenzeit hat das Unternehmen mit Partnern aus der Bau­industrie neue Anwendungen für die Dämmplatte erschlossen. Neben Lösungen für technische Details an der Fassade, wie für Rollladen- oder Raffstorekästen, Laibungsprofile oder Brand­riegel, werden jetzt ein Innendämm-System sowie ein Isolationspaneel für Fassaden angeboten. Calostat basiert auf dem mineralischen Rohstoff Siliciumdioxid, ist nicht brennbar, dampfdiffusionsoffen und verfügt mit einem Lambda-Wert von nur 0,019 W/(m·K) über eine äußerst geringe Wärmeleitfähigkeit. Die Dämmstoffsysteme sind daher alle sehr schlank. Zum Beispiel ist das Isolationspaneel für die Fassade, das in Kombination mit Plexiglas angeboten wird, nur zwölf Zentimeter dick.
www.evonik.de

Lehm-Hanf-Trockenbauplatte
Claytec hat mit der „Greentech 700“ eine Lehm-Hanf-Trockenbauplatte auf den Markt gebracht, die die Vorteile von Lehmbauplatten hinsichtlich Klimaregulierung und Wohngesundheit mit deutlich verbesserten Verarbeitungseigenschaften verbindet. Aufgrund der hohen Festigkeit ist die Platte robust und unempfindlich gegen Schäden beim Transport. Sie ist zudem äußerst maßhaltig, scharfkantig und wasserbeständig. Greentec 700 besteht aus etwa 30 Prozent Lehm und Ton, Hanfschäben sowie mineralischen (Mineral-oxyd) und pflanzlichen Bindemitteln (für Lebensmittel zugelassen). Die Rohdichte beträgt circa 700 Kilogramm pro Kubikmeter. Als Unterkonstruktion eignen sich alle für den Trockenbau typischen Systeme. Der Einsatz zur vollflächigen Bekleidung fester Untergründe, wie Beton-, Kalksandstein- oder Ziegelwände, ist ebenfalls möglich. Nach der Verlegung werden die Flächen mit einem drei Millimeter dicken Lehmklebe- und Armierungsmörtel überzogen, der sich auch mit der Putzmaschine anspritzen lässt. In die noch nasse Oberfläche wird dann vollflächig Flachsgewebe eingearbeitet. Die Endbeschichtung kann dann mit den verschiedenen Lehmputzsystemen des Herstellers erfolgen.
www.claytec.de

Lichtwerbung

Leucht-Zeichen

Architektur und Lichtwerbung müssen nicht im Konflikt stehen, sondern können einander in der Wirkung stärken.

Die Architektur eines Gebäudes kann noch so gelungen sein, eine minderwertige Lichtwerbung wird diesen Eindruck stets trüben. Um dies zu vermeiden, empfiehlt sich schon während der Planungsphase eine Zusammenarbeit von Architekt und Lichtwerber. So kann die Anlage farblich und gestalterisch auf das Bauwerk abgestimmt werden sowie die ideale Leuchtwirkung und der Kontrast zur Fassade definiert werden. Auch Details, wie eine ansprechende und sichere Anbindung der Unterkonstruktion an die Fassade, eine effiziente Energieplanung und die optimale Größe der Anlage, sollten frühzeitig geklärt werden. Das betrifft ebenso sämtliche Stromzuleitungen.

Zu den eindrucksvollsten Beispielen einer Lichtwerbung zählt die Allianz Arena in München, entworfen von Herzog & de Meuron aus Basel. Hier galt es, bei der Gestaltung auch städtebauliche und brandschutztechnische Vorgaben zu berücksichtigen. Jeder Schriftzug ist 40 Meter lang und wiegt drei Tonnen, einschließlich der Stahlunterkonstruktion.

Um den Härtefall zu testen, verbrannte die Feuerwehr Musterbuchstaben: Im Brandfall schmilzt Plexiglas und kann brennend heruntertropfen. Da bei der Spezial-Konstruktion von Fischer Licht & Metall aus Mühlhausen in Bayern nichts abtropfte, erhielt das Unternehmen den Auftrag – ebenso wie für das aktuelle Kreativquartier „Werk 3“ im Münchner Osten. Tagsüber erscheinen die Buchstaben der Lichtwerbeanlagen im Schriftzug „Werk 3“ tiefschwarz und bilden einen starken Kontrast zur Fassade in kräftigem Orange. Da die Buchstaben mit lichtdurchlässiger schwarzer Rasterfolie bezogen sind, leuchten sie nachts in hellem Weiß. Die Zahl „3“ im Schriftzug strahlt sowohl tagsüber als auch nachts in klarem Orange.

Wie attraktiv sich Lichtwerbung umsetzen lässt, zeigt auch die neueste Generation von Fischer Licht & Metall namens „Fdesign“. Die Produktgruppe, bestehend aus den drei Linien F01, F02 und F03, entstand zusammen mit Industriedesignern und bietet standardisierte Konzepte. Das Endprodukt ist dennoch ein Unikat, da der Architekt die Wahl über Material, Maße und Oberflächengestaltung hat: ob lackiert in matt schimmernden Gold-, Silber- und Bronzetönen oder in glänzendem Tiefschwarz. Ob bezogen mit modernen Folien in luxuriöser Leder-, geprägter Schlangenhaut- oder gehämmerter Metall-Optik. Die Lichtwerbung ist nicht nur für große Unternehmens- und Gewerbebauten geeignet, sondern ebenso für Einzelhandelsgeschäfte, die sich eine hochwertige Bewerbung zu bezahlbaren Preisen wünschen.

My Home

Optik in Edelstahl

Durch das ausgefallene Lochdesign einer Treppenhaus-Bekleidung avanciert ein Münchener Hotel zum Blickfang.

Für das Apartment-Hotel „My Home“ wurden in der Hanauer Straße in München die sechs Etagen eines Bürogebäudes zu insgesamt rund 120 etwa 30 Quadratmeter großen, Zimmern umgebaut. Ausstattung und Design ähneln Wohnungen, in denen sich die Gäste wie zu Hause fühlen sollen. Dieses Konzept – auch Boardinghouse genannt – richtet sich hauptsächlich an Privat- und Geschäftsleute für eine Mietdauer von 30 Tagen und mehr. Während der Bau im Innern grundlegend erneuert wurde, blieb die Gebäudehülle aus der Nachkriegszeit weitestgehend erhalten. So prägen umlaufend verspiegelte Flächen zwischen den Fensterbändern bis heute die Fassaden. Lediglich die an den Stirnseiten vorgesetzten Treppenhäuser wurden durch eine Bekleidung optisch aufgewertet.

Architekt Reinhard Maier-Trommeter aus Helfenbrunn wählte dafür Lochbleche aus Edelstahl. Aus ästhetischer Sicht ermöglichte es dieser Werkstoff seiner Meinung nach am besten, den spiegelnden Charakter der Fassaden aufrechtzuerhalten. Außerdem gelang es durch ein außergewöhnlich großes und abwechslungsreiches Lochmuster, die Treppenhäuser gestalterisch besonders hervorzuheben. Die Durchmesser variieren in Abstufungen zwischen 40 und 140 Millimetern – damit ist zugleich der Blick nach draußen gesichert. Hergestellt hat die Lochbleche Moradelli Metall Design aus Kirchheim bei München. Das bereits in der siebten Generation geführte Unternehmen hat sich darauf spezialisiert, individuelle Vorstellungen von Architekten zu verwirklichen.

Für das Apartment-Hotel entstanden die Löcher durch Lasern. Das war Reinhard Maier-Trommeter besonders wichtig, denn die Spiegelung der Oberfläche bleibt so nahezu verzerrungsfrei erhalten. Diese lasertypische hohe Reflexion der Schnittkanten war auch für das innenarchitektonische Konzept wichtig, um die Beleuchtung zu untermalen. Die Lochbleche finden sich hier in den halb-öffentlichen Bereichen wieder: zum Beispiel am Tresen der Rezeption, punktuell an Wänden und Decken sowie als Rückwand der Bar. Bei Letzterer übernehmen die Edelstahl-Lochbleche zugleich noch die Funktion eines Weinregals.

Sicherheit

Modehaus gesichert

Ladengeschäfte lassen sich mit der passenden Lösung ansprechend und wirkungsvoll gegen Einbruch und Brand schützen.

Einbruch, Vandalismus und Brände können die Existenzgrundlage jedes Einzelhändlers bedrohen. Der Betreiber eines Modehauses im baden-württembergischen Aalen schützt sein Geschäft vor diesen Gefahren mit einer maßgeschneiderten Sicherheitslösung von Telenot. In dem 2.300 Quadratmeter großen Verkaufsraum wurden neben einer Einbruchmeldeanlage zur Erkennung von Einbruchversuchen auch eine Brandmeldeanlage zur frühzeitigen Alarmierung bei Feuer und Zutrittskontrollleser installiert.

Die Alarmanlage ist besonders nutzerfreundlich: Sie wird ohne Schlüssel an den Zutrittskontrolllesern neben den Eingangstüren scharf geschaltet. Mit den Kontrolllesern lässt sich zudem durch Codeeingabe oder Transponderchip der Zugang zum Laden und zu verschiedenen Bereichen im Inneren des Objektes regeln. Geht ein Chip verloren, wird dieser gesperrt und durch einen neuen ersetzt. Die Sicherheit in den Verkaufs- und Lagerräumen wurde zusätzlich durch Bewegungsmelder erhöht. Die Melder registrieren über ihre Spiegeloptik infrarote Wärmestrahlung, wie sie beispielsweise vom menschlichen Körper ausgeht. So lassen sich auch die seltenen, aber gefährlichen Einschleichtäter erkennen. Da gerade bei der Ausstattung von Läden das Aussehen der Technik wesentlich ist, wurden hier die Design-Bewegungsmelder „comstar“ verwendet, die Luigi Colani für den Hersteller von elektronischer Sicherheitstechnik und Alarmanlagen entworfen hat. Aus der Designlinie „comstar vayo“, die in unterschiedlichen Cover-Varianten erhältlich ist, wurden ebenfalls Bewegungsmelder passend zum Ambiente eingesetzt, beispielsweise in Zebra-Optik.

Die besonders schwierig zu sichernden Schaufenster erhielten Infrarot-Lichtvorhänge. Zwischen zwei Leisten spannt sich ein unsichtbarer, exakt abgegrenzter Lichtvorhang. Sobald dieses Detektionsfeld gestört oder durchbrochen wird, registrieren die Sicherheitskomponenten einen Einbruchversuch. Alexander Kurz, Sicherheitsexperte bei Telenot, rät außerdem jedem Einzelhändler zu Überfallmeldern: „Mit diesen können Mitarbeiter per Knopfdruck bei einem Überfall stillen Alarm auslösen, der direkt an eine Hilfe leistende Stelle übermittelt wird, beispielsweise den Wachdienst und von da aus weiter an die Polizei.“

Doch nicht nur Einbruch, Diebstahl und Vandalismus sind laut Kurz im Handel eine ernst zu nehmende Gefahr. „Durch den vermehrten Einsatz von Stand-by-Geräten entstehen immer häufiger auch Brände.“ Deshalb wurden alle Bereiche des Modehauses mit hochsensiblen Rauchmeldern ausgestattet. Sie erkennen mittels Streulichtverfahren bereits kleinste Rauchpartikel, wie sie bei Schwelbränden entstehen. Zusätzlich befinden sich an allen Fluchtwegen Handfeuermelder. Bei einem Brand warnen an der Decke montierte Sirenen die Mitarbeiter und Kunden. An der Fassade installierte Signalgeber machen mittels akustischen und optischen Alarms von außen auf die Gefahr aufmerksam. Bei Bedarf ist die Anlage jederzeit erweiterbar, beispielsweise durch Magnet- und Riegelkontakte an Fenstern und Türen. Damit im Ernstfall auch der Versicherungsschutz gewährleistet ist, sind die Alarmanlagenkomponenten von der VdS Schadenverhütung, dem offiziellen Organ der Deutschen Versicherungswirtschaft, anerkannt.

Holz im Dreiseithof

Mit dauerhaftem Holz umhüllt

Ein baufälliger Dreiseithof in Norwegen wurde durch ein modernes Gebäude ergänzt, das den skandinavischen Stil aufgreift.

Ein Dreiseithof in der Nähe von Fredrikstad in Norwegen aus der Zeit um 1900 ließ sich zum Teil erhalten, ein anderer Teil musste zurückgebaut werden. Als Ersatz plante das norwegische Büro Link Architektur ein Gebäude, das sich am Stil der Farmhäuser dieser Gegend mit ihren typischen Satteldächern orientiert. Die tragende Konstruktion bildet ein Holz-Ständerwerk. Um die Tradition der klassischen Kiefernholzfassaden aufzugreifen und gleichzeitig eine lange Lebensdauer zu gewährleisten, wählte der verantwortliche Architekt Martin Ebert zur Bekleidung von Dach und Fassade Kebony-Holz.

Ausgangsmaterial ist bei Kebony Kiefernholz, das mit Furfurylalkohol, einem Naturprodukt, getränkt und danach getrocknet wird. Dabei vernetzt sich der Bioalkohol mit dem Holz und modifiziert es so, dass ein Holz mit hoher Dauerhaftigkeit, Dimensionsstabilität und einer mit tropischen Harthölzern vergleichbarer Festigkeit entsteht. Diese Eigenschaften waren vor allem bei der offenen Lattenkonstruktion wichtig, womit das Dach über der Dichtebene eingedeckt ist. Für diese Konstruktionsart hätten sonst nur tropische Harthölzer eingesetzt werden können. Die Traufe des Daches endet hinter der Holzfassade, so dass weder Dachrinnen noch Fallrohre sichtbar sind.

Für die Fassaden wurden dicht aneinander verlegte Bretter verwendet. Auf dem anfangs dunkelbraunen Kebony-Holz entsteht infolge von Sonneneinstrahlung, Regen und Schnee eine silbergraue Patina, deren Optik einer natürlichen Verwitterung sehr ähnlich sieht. Dies führt bei dem Neubau im Zusammenspiel mit der nahezu vollflächig verglasten Giebelfassade und dem so sichtbaren hellen Interieur zu einem Kontrast zwischen neuen und scheinbar alten Materialien.

DABprodukte

Ästhetisch und funktional

Ein in Systembauweise errichteter neuer Firmenstandort vereint durch die Zusammenarbeit mit Architekten.

Funktion und Ästhetik
Die Gold- und Silberscheideanstalt C. Hafner aus Pforzheim benötigte mehr Platz für Verwaltung und Produktion. Für die Erweiterung bevorzugte das Unternehmen aufgrund der wirtschaftlichen und schnellen Realisierung von Bauvorhaben die elementierte Systembauweise von Goldbeck sowie deren kompetente Beratung, die die Wertschöpfungskette in den Mittelpunkt stellt. Im Ergebnis einer detaillierten Analyse empfahl Goldbeck dem Bauherrn, dass ein neuer Standort statt der bisher vier in Pforzheim verteilten Gebäude einen deutlich größeren Spielraum zur räumlichen und organisatorischen Expansion bietet. Auf einem 57.000 Quadratmeter großen Grundstück im baden-württembergischen Wimsheim entstanden so über 2.800 Quadratmeter Büro-, 4.300 Quadratmeter Technik- und 4.500 Quadratmeter Produktionsflächen.

Als Scheideanstalt legt C. Hafner viel Wert auf das äußere Erscheinungsbild; bei der Planung standen dennoch die einzelnen Stufen der Wertschöpfungskette im Vordergrund. Das Gebäude sollte so konzipiert sein, dass es die Umsetzung der Prozesse nicht nur ermöglicht, sondern aktiv unterstützt. Dafür wurden zunächst die Funktionen festgelegt und erst dann wurde die Gebäudearchitektur entwickelt. Der Bauherr lobte hierfür einen privaten Architekturwettbewerb (nicht nach RPW) aus, den die ARP ArchitektenPartnerschaft aus Stuttgart gewann. In enger Zusammenarbeit zwischen Goldbeck und ARP entstand so eine maßgeschneiderte Immobilie.

Der Gebäudekomplex besteht aus geradlinigen, klar gegliederten kubischen Baukörpern, die über die Farbe Weiß als harmonisierendes Gestaltungselement verbunden sind. Die Anordnung der Gebäudeteile symbolisiert einen Organismus mit dem Bürogebäude als Kopf, der Technikachse als Rückgrat und den Edelmetallproduktionshallen als Gliedmaßen. Dabei ist das Bürogebäude für eine optimale Arbeitsatmosphäre und Raum für Kommunikation als lichtdurchflutetes Atriumhaus konzipiert. Die lineare Anordnung der Technikachse ermöglicht eine effiziente Umsetzung der Prozesse und die Hallen für die Edelmetallproduktion lassen sich je nach Art der Produktion leicht umorganisieren. Bei Bedarf sind zudem alle Gebäude modular erweiterbar, weshalb der Bauherr für den neuen Standort auch ein entsprechend großes Grundstück wählte.

Technik: Papier

Tipps für die Papierwahl

Im Baugeschehen werden heute die meisten Prozesse digital erledigt; nach wie vor werden Pläne aber auch auf Papier ausgedruckt. Bei dessen Kauf stellt sich oft die Frage: Muss es ein Markenpapier sein oder erfüllt ein preiswertes Angebot nicht auch seinen Zweck? Häufig wird bei unbeschichtetem holzfreiem Papier auf Sonderposten oder No-Name-Produkte zurückgegriffen. Eine gleichbleibende Qualität ist hier jedoch nicht zu erwarten und die Einstellungen des Plotters müssen für einen passablen Druck jeweils aufwendig angepasst werden. Auch keine Alternative für Plotter ist Recyclingpapier wegen seiner offenporigen Oberfläche, die zur Staubbildung und unsauberen Druckdarstellung neigt. Für herkömmliche Baupläne empfiehlt sich eine „Standardqualität“, die nach einmaliger Einstellung des Plotters gleichbleibende Ergebnisse liefert. Wichtig ist dafür, dass das Papier eine homogene Oberfläche besitzt, die auf einer guten Faserqualität basiert. Jürgen Zinsmeister, Geschäftsführer der Papier verarbeitenden Alfred Stöffler GmbH aus Neuburg in Rheinland-Pfalz: „Wir beziehen unsere Rohpapiere ausschließlich von mehrfach zertifizierten deutschen Papierfabriken. Gute Rohstoffauswahl, saubere Produktionsprozesse und eine lückenlose Kontrolle der technischen Parameter sorgen für hervorragende Laufeigenschaften auf allen handelsüblichen Standard-Plottern und für gute Druckdarstellung.“ Erhält unbeschichtetes holzfreies Papier zusätzlich eine Pigmentierung, erhöht sich unter anderem die Tintenaufnahmefähigkeit und es trocknet schneller. Typischer Verwendungszweck sind Baustellenpläne. Für Fotodrucke oder die Präsentationen von Projekten eignet sich beschichtetes Papier am besten. Vereinfacht dargestellt, wird hier die Tinte von kleinen Kügelchen aufgenommen, die nichts an ihre Nachbarn weiterleiten. Im Ergebnis entsteht ein kontrastreicher Druck in hoher Farbbrillanz und Schärfe. Da moderne Plotter unkomplizierte Rollenwechsel erlauben, wird zur Kostenoptimierung die Bevorratung verschiedener Papiere empfohlen. So lässt sich je nach Einsatzzweck schnell das richtige Papier wählen.

Technik: Produkte

Helle Ideen

Oberlichter für Wohnhäuser und Gewerbe, Glastrennwände, eine E-Ladestation und eine energiesparende Regelung und noch viel mehr.

Energiesparen leicht gemacht
Mit „Fonterra Smart Control“ stellt der Hersteller von Installationstechnik Viega jetzt eine Einzelraumregelung zur Verfügung, die einzelne Heizkreise von Flächenheiz- und Kühlsystemen nach Bedarf selbsttätig einstellt. Nicht nur die Vorlauftemperatur am Verteiler und die aktuellen Raumtemperaturen misst die neue Regelung permanent, sondern auch die Rücklauftemperatur jedes einzelnen Heizkreises. Das sichert einen automatischen hydraulischen Abgleich: Es wird immer nur so viel Energie zur Verfügung gestellt wie notwendig. Das System berücksichtigt auch alle bauspezifischen Variablen, wie Verlegeabstände oder Bodenbeläge, und ist damit besonders für die Sanierung geeignet. Fonterra Smart Control ermöglicht eine Energieeinsparung bis zu 20 Prozent, ohne auf Komfort und Behaglichkeit zu verzichten, und ist KfW-förderfähig.
www.viega.de

Großer Glasflügel zur Lüftung und Entrauchung
„Ventria 3“ heißt der neue Lüftungsflügel der Jet-Gruppe, der mit bis zu sechs Quadratmetern eine besonders große und durchgehend verglaste Fläche bietet, die keine Pfosten-Riegel-Konstruktion unterbricht. Die abgerundeten Kanten der thermisch getrennten und verschweißten Rahmen- und Flügelprofile sowie die ­flache Bauhöhe vervollkommnen das elegante Design. Ventria 3 ist in einer großen Modellvielfalt erhältlich, zum Beispiel auch in verschiedenen geometrischen Formen sowie in zahlreichen RAL-Farben. Ergänzt wird diese Bandbreite an Optionen dadurch, dass der Glasflügel neben der täglichen Lüftung als Rauch- und Wärmeabzugsgerät (NRWG) nach DIN 12101-2 geprüft und CE-zertifiziert ist.
www.jet-gruppe.de

Gläserne Brandschutzwände
Der Hersteller von Aluminiumsystemen Aluprof hat sein Angebot um sprossenlose transparente Brandschutzwände erweitert, wie sie etwa in Open-Space-Büros zum Einsatz kommen. Die neue Konstruktion basiert auf dem System „MB-78EI“, das erlaubt, Trennwände frei von sichtbaren vertikalen Profilen zu konstruieren, ohne auf umfassenden Feuerwiderstand verzichten zu müssen. Für die Brandschutzlösung werden bis zu 1,50 Meter breite Module aneinandergereiht, wobei die Fugenbreite der Glasscheiben lediglich vier Millimeter beträgt. Die Fugen sind mit einem aufquellenden Brandschutzmaterial sowie mit nicht brennbarem Silikon – wahlweise in Schwarz, Grau oder Weiß – gefüllt. Es ist eine Wandhöhe bis 3,60 Meter erreichbar. Die Lösung wurde für die Feuerwiderstandsklassen EI30 und EI60 entwickelt und vom Institut für Bautechnik (ITB) geprüft.
www.aluprof.de

Lichtband für Wohnhäuser
Das von Velux ursprünglich für öffentliche und gewerbliche Gebäude entwickelte „Modulare Oberlicht-System“ ist jetzt auch in der Variante „Lichtband“ für den privaten Wohnungsbau erhältlich. Verfügbar sind fest stehende und elektrisch zu öffnende Fenstermodule in acht verschiedenen Größen – von 80 mal 120 Zentimeter bis 100 mal 240 Zentimeter. Damit sind vom Einsatz einzelner Module bis hin zu Lichtbändern mit fast zwölf Quadratmetern Fensterfläche vielfältige Belichtungslösungen von Räumen unter flachen oder flach geneigten Dächern möglich. Die schmalen Profile, der verborgene Kettenantrieb und die filigranen Führungsdrähte der optional erhältlichen, innen liegenden Sonnenschutz-Rollos ergeben ein elegantes Design. Die Rollos und die zu öffnenden Fenstermodule werden mithilfe der im Lieferumfang enthaltenen Funksteuerung mit Touchscreen bedient. Dem Nutzer stehen hierbei acht voreingestellte Szenarien zur Verfügung, individuelle Einstellungen sind ebenso möglich. Ein Wind- und Regensensor stellt sicher, dass sich die Oberlichter bei schlechtem Wetter rechtzeitig schließen.
www.velux.de

Ladestation an der Decke
Die Easycharge.me GmbH ist ein Start-up aus Düsseldorf, das sich auf bedarfsgerechte Lösungen zum Laden von Elektrofahrzeugen spezialisiert hat. Herzstück der Produktpalette ist „Leviamp“ – eine Ladestation, die statt einer Leuchte an der Garagendecke montiert werden kann und sich durch ihren um 180 Grad schwenkbaren Arm jeder Steckposition des Elektroautos anpasst. Nach Gebrauch verschwindet der Arm wieder bequem und platzsparend unter der Decke. Neben einer Basic-Variante für Einfamilienhäuser ist Leviamp auch in der Ausführung „smart“ erhältlich, die über erweiterte Ladefunktionen verfügt und sich für das Flotten-Management in Tiefgaragen eignet. Hier kann die Montage zum Beispiel auch in den mittleren Parkreihen für zwei nebeneinanderliegende Stellplätze erfolgen. Da die Installation mithilfe einer verstellbaren Montageschiene erfolgt, die den schnellen Austausch mit der bereits existierenden Leuchte ermöglicht, müssen auch keine neuen Kabel verlegt werden. Nicht zuletzt erscheint die Ladestation in einem ansprechenden Design, das sich auch in ein anspruchsvolles Umfeld einfügt.
www.easycharge.me

Technik: Produkte

Intelligent und schön

Neue Leuchten punkten nicht nur mit einem attraktiven Design, sie können auch den Tageslichtverlauf nachahmen oder werden aus Naturmaterialien hergestellt.

Sortiment komplettiert
Waldmann hat sein Sortiment an Büroleuchten erweitert und bietet nun ganzheitliche Beleuchtungslösungen aus einer Hand an. Unter anderem wurde dafür die Serie „Lavigo“, bestehend aus Steh- und Tischaufbauleuchten, um eine Pendelleuchte ergänzt. Das Design entwarf Jürgen Schubert von Structurelab Architekten aus Düsseldorf, der auf schlichte Eleganz setzte. Alle wesentlichen Bauteile sind der einfachen Form des Rechtecks mit leicht abgerundeten Kanten nachempfunden. Dabei bietet Lavigo mit verschiedenen Leistungsstufen und einer Lichtausbeute von mehr als 100 Lumen pro Watt eine hohe Energieeffizienz.
www.waldmann.de

Praktisch für jedes Büro
Die LED-Leuchtenfamilie „Taris“ von Osram eignet sich durch die große Typenvielfalt für nahezu alle Anwendungen in Bürogebäuden. Ihr neuartiges Optical- Core-System basiert auf einer Kombination aus Raster- und Linsentechnologie. Es sorgt durch umlaufende, lichtlenkende Strukturen für einen hohen visuellen Komfort und bietet mit einer Blendungsbegrenzung (UGR <=19) gute Voraussetzungen für eine normgerechte Beleuchtung. Die Leuchte ist auf Wunsch mit integrierter Tageslicht- und Bewegungssensorik sowie als Lightify-Pro-Version für eine drahtlose Lichtsteuerung per App erhältlich. www.lightingsolutions.osram.de Auffallend natürlich Die 2012 gegründete Lasfera GmbH in Köln hat sich auf Leuchten spezialisiert, die modernes Design mit traditioneller Handwerkskunst aus natürlichen Materialien vereint. Bereits Jahre zuvor hatten die Geschäftsführer Svenja und Henri Garbers damit begonnen, sich mit regionalen Handwerkskulturen aus aller Welt zu beschäftigen. Ihr sechsjähriger Aufenthalt in China inspirierte sie, sich der verloren gehenden Technik des Bambusbiegens anzunehmen. Aus einer Vielzahl von Designs kristallisierte sich eine elliptische Leuchtenform aus gebogenen Bambusstäben heraus – heute das Markenzeichen der Steh- und Pendelleuchten „Moolin“. Dafür wird Rohmaterial bester Qualität benötigt, das nur zu bestimmten Jahreszeiten verarbeitet werden kann, und vor allem braucht man Handwerker, die diese Technik beherrschen. Mit einem kleinen Familienbetrieb in Südchina wurde ein passender Partner gefunden, der die Moolin-Kollektion seit 2010 fertigt. Jede einzelne Leuchte ist somit ein handgefertigtes Unikat. www.lasfera.de Rundum angepasst Das auf Sensoren spezialisierte Unternehmen Esylux hat jetzt mit „Prana“ eine Arbeitsplatzleuchte mit biodynamischem Licht auf den Markt gebracht, die gleichzeitig präsenz- und bedarfsabhängig gesteuert wird. Die eigens dafür entwickelte Symbilogic-Technologie verändert im Tagesverlauf die Intensität und die Lichtfarbe der LEDs. Gleichzeitig sorgt ein in den Leuchtenmast integrierter Hightech-Sensor dafür, dass möglichst viel Tageslicht genutzt wird und Kunstlicht sich nur bis zum Erreichen des Sollwerts addiert. Außerdem steuert der Sensor die Stehleuchte präsenzabhängig. Mit einer über der Norm für Bildschirmarbeitsplätze liegenden Entblendung (UGR <16) und einem guten Farbwiedergabewert (CRL/CQS > 85) bietet Prana zudem eine hohe Lichtqualität. Das Design entwarf Peter Schmidt von der Hamburger Agentur „Peter Schmidt, Belliero & Zandée“. Neben einer puristischen Formensprache stand dabei eine möglichst große Flexibilität im Vordergrund. Durch den ausziehbaren Fuß lässt sich die Leuchte in verschiedenste Arbeitsplatzkonzepte komfortabel integrieren. Sie steht selbst bei Arbeitstischen mit Wangen nicht im Weg. Der bis zu 18 Zentimeter ausziehbare Leuchtenkopf bewirkt außerdem, dass das Licht präzise auf den Tätigkeitsbereich geleitet wird. Prana wird aus gebogenem Aluminium mit verchromter, schwarz eloxierter oder weiß pulverbeschichteter Oberfläche angeboten.
www.esylux.de

Vier Arbeitsweisen, vier Lösungen
Die „FrameFour“-Tischfamilie von Steelcase umfasst modulare Arbeits- und Besprechungstische in verschiedenen Größen, Bänke sowie ein abschließbares Stauraummodul. Dieses Konzept ermöglicht Lösungen für konzentrierte Einzelarbeit und effektive Zusammenarbeit ebenso wie Bereiche für ­dynamisches Lernen und Netzwerken. Gleichzeitig sorgt das moderne, einheitliche Design für Ästhetik in den Arbeitsräumen, wobei die Auswahl aus über 30 Farben ganz unterschiedliche gestalterische Stilrichtungen erlaubt. Außerdem sind Technik- und Lichtlösungen, Arbeitsmaterial und Sichtschutzelemente in FrameFour problemlos integrierbar.
www.steelcase.com

Technik: Produkte

Zuverlässig und hilfreich

Produkte für mehr Sicherheit, Kautschukbeläge in neuem Design, Ratgeber für emissionsarme Baustoffe.

Hygienischer Türöffner
Der neue Innentürantrieb „Portamatic“ von Hörmann eignet sich nicht nur für altersgerechtes Wohnen, sondern sorgt auch in Bürogebäuden und besonders in Krankenhäusern für einen barrierefreien und hygienischen Zugang. Die Türen werden einfach per Taster an der Wand, Funkhandsender oder der „BiSecur APP“ des Anbieters automatisch geöffnet und geschlossen. In Kombination mit einem berührungslosen Impulsgeber können Türen geöffnet werden, ohne den Drücker zu betätigen. Der berührungslose Vorgang minimiert auch die Gefahr, dass Krankheitserreger über den Türdrücker übertragen werden. Eine Handbewegung einige Zentimeter vor dem Schalter genügt. Eine Reversierfunktion sorgt dafür, dass niemand eingequetscht wird: Trifft die Tür nur mit leichter Kraft auf eine Person oder einen Gegenstand, fährt sie automatisch wieder auf. Der Antrieb hat mit etwa drei Euro pro Jahr einen niedrigen Stromverbrauch und soll vergleichsweise preiswert sein.
www.hoermann.de

Schließsystem für kleine Objekte
Winkhaus hat eine elektronische Schließanlage speziell für kleinere Objekte mit bis zu 25 Zylindern auf den Markt gebracht. „BlueCompact“ besteht aus einer Aktivierungs- und Codekarte, 99 elektronischen Standardschlüsseln in fünf Farben, einem aktiven Masterkey, der als Nutzer- und als Programmierschlüssel verwendet werden kann, sowie den elektronischen Schließzylindern. Die Konfiguration und Verwaltung erfolgt mithilfe einer Smartphone-App, die auf aktuellen Online-Banking-App-Standards basiert und dadurch einen hohen Sicherheitsstandard verspricht. Personen- und sicherheitsrelevante Daten werden nicht in einer Cloud gespeichert. Sobald die App auf dem Smartphone oder Tablet installiert ist, arbeitet das System offline. Die Türzylinder werden mittels Masterkey programmiert und wissen dann, welcher Schlüssel zum Öffnen berechtigt ist. Verloren gegangene Schlüssel lassen sich leicht sperren und Erweiterungen oder Umstrukturierungen sind ebenso einfach umzusetzen. Die Schließanlage erlaubt zudem die Kontrolle darüber, wer welchen Raum betreten darf und ermöglicht auch, in Notfällen von außerhalb eine Schließberechtigung zu erteilen.
www.winkhaus.de

Entscheidungs-Hilfe
Die Broschüre „Grünes Bauen mit EMICODE – emissionsarme Produkte“ dient der Orientierung bei der Wahl wohngesunder bauchemischer Produkte. Den 24-seitigen Planungsleitfaden hat die GEV (Gemeinschaft Emissionskontrollierte Verlegewerkstoffe, Klebstoffe und Bauprodukte e.V.) erstellt. Die GEV hat mittlerweile mehr als 4.000 bauchemische Produkte zertifiziert und das Umweltsiegel EMICODE vergeben. Das Label ist auch international anerkannt, und so erfüllen die mit EC1 und EC1 Plus zertifizierten Produkte auch über Landesgrenzen hinweg die höchsten Anforderungen an VOC-Emissionen.
www.emicode.com

Schutz vor Missbrauch
Notausgangstüren und Fluchtfenster werden oft missbräuchlich bis hin zum Diebstahl genutzt, da die Türen und Fenster nicht abgeschlossen sein dürfen. Die GfS – Gesellschaft für Sicherheitstechnik hat mit „Dexcon“ eine preisgünstige Lösung auf den Markt gebracht, die solchen Missbrauch verhindert. Ihr „Doorexitcontroller“ (Dexcon) arbeitet mittels Reed-Kontakt und kann flexibel positioniert werden, wobei zwischen einer Türblatt- oder einer Rahmenmontage gewählt werden kann. Bereits das auffallend rote Kunststoffgehäuse mit dem Stopp-Piktogramm stellt eine Hemmschwelle gegen unbefugtes Öffnen der Tür dar. Wird dennoch eine Öffnung vorgenommen, ertönt in einer Stärke von 95 Dezibel ein lauter Alarm. Der Nutzer kann entscheiden, ob der Alarm entweder autorisiert mit dem Geräteschlüssel quittiert werden oder sich dieser nach drei Minuten selbst abschalten soll. Dank eines vorhandenen potenzialfreien Meldekontaktes lässt sich der Alarm auch an eine kundenseitig vorhandene Sirene, Blitzleuchte oder Ähnliches weiterleiten. Das Gerät wird in der Standardversion mit einer 9V-Blockbatterie betrieben, auch ein Stromanschluss ist möglich und die Montage erfordert wenig Aufwand. Da die Positionierung unabhängig vom Türbeschlag oder Fenstergriff erfolgt, eignet sich Dexcon auch zur Nachrüstung.
www.gfs-online.com

Trendige Kautschukböden
Mit neuen Dekoren, mehr Farben und individuellen Sonderausführungen hat Artigo sein Angebot an Kautschukbelägen weiter ausgebaut. Neu ist die in sechs neutralen Farben erhältliche Steinoptik „Lava“, die durch eingestreute Granulate entsteht. Ebenfalls in sechs Farben zwischen hellem Elfenbein und schwarzgrauer Kohle ist die Kollektion „Screed“ verfügbar. Ihre Oberfläche erinnert an gestrichenen Beton. Dafür wird mithilfe eines speziellen Produktionsverfahrens Kautschukpulver aufgetragen und verspachtelt. Bei „Natura“ hat der Hersteller auf die für Kautschuk klassische dezente Marmorierung zurückgegriffen und diese durch Farbabstufungen mit zwölf Themen aus der Natur neu interpretiert – von gelben Sommertönen bis hin zu dunklen Walnusshölzern. Im Zuge des Relaunchs wurde auch das Farbspektrum der bestehenden Produktpalette aktualisiert und ergänzt. Alle Kollektionen stehen als Bahnenware und als Fliese zur Verfügung. Der Vertrieb erfolgt in Deutschland über Objectflor.
www.objectflor.de