Smart Home

Vernetzte ­Aufzüge

Mit der DX-Klasse (Digital Experience) setzt Kone auf die Vernetzung von Aufzügen, Gebäuden und ihren Nutzern. Basis dieser neuen Aufzugsgeneration bildet die serienmäßige Anbindung an die digitale Plattform des Herstellers. Sie verbindet die Aufzüge über die sichere offene API-Schnittstelle mit einer wachsenden Zahl von Applikationen. Die Anwendungen lassen sich dabei individuell an die Bedürfnisse und Anforderungen der Nutzer anpassen und über die gesamte Lebensdauer des Gebäudes erweitern. Zum Beispiel können Serviceroboter den Aufzug fahren oder Blinde den Aufzug durch Sprache steuern. Gebäudebetreiber und Dienstleister können zudem eigene Anwendungen an die digitale Plattform anbinden und darüber die Aufzüge auch in die Gebäudesteuerung integrieren: Der Aufzug kommuniziert über die API-Schnittstelle mit der Gebäudetechnik und mit der App des Gebäudebetreibers. Darüber hinaus ist es möglich, die digitale Plattform in bestehende Aufzuganlagen nachzurüsten.

www.kone.de

Türkommunikation

Puristisches Echtglas-Design

Für die neue „Vico“-Videoinnensprechstelle mit Freisprechfunktion und BUS-Technik hat SKS-Kinkel auf eine hochwertige Echtglasoberfläche in puristischem Design gesetzt. Mit einer Höhe von lediglich 17 Millimetern trägt das Panel zudem optisch kaum auf. Vico besitzt ein fünf Zoll großes und hochauflösendes Color-Touch-Display, das bei einem eingehenden Hausruf automatisch aktiviert wird und ein hochauflösendes Videobild von der Haustürstation überträgt. Zusätzlich wird der Hausruf durch das Aufleuchten der drei Tasten und einen Rufton signalisiert. Die drei Tasten sind im Verschwindedruck angelegt, sodass sie nur bei Berührung sichtbar werden. Alle anderen Funktionen werden über das intuitive, klar gegliederte Menü ausgeführt. Die optional zuschaltbare Bildspeicherfunktion soll den Nutzern ein gesteigertes Sicherheitsgefühl vermitteln. Wird sie aktiviert, wird bei jedem eingehenden Hausruf ein Kamerabild des Besuchers aufgezeichnet.

www.sks-kinkel.de

Türkommunikation

Scharfe Kameras

Siedle hat das Kamera-Sortiment für Türstationen aktualisiert. Die zwei neuen Modelle eignen sich für jede Einbausituation und bieten eine optimierte Technik bei gleichzeitigen Preisvorteilen. Die Premiumvariante, die „Kamera 180“, kostet laut Hersteller nur noch 1.250 Euro (netto). Sie bietet eine automatische Tag-Nacht-Umschaltung mit integrierter Infrarotbeleuchtung, die selbst bei völliger Dunkelheit für eine gute Nachtsicht sorgt. Die für 950 Euro (netto) erhältliche „Kamera 130“ ist der Allrounder für viele Anwendungsfälle. Mit etwa 130 Grad in der Horizontalen und der Tag-Nacht-Umschaltung erfasst ihr Bild rund um die Uhr das Wesentliche am Eingang. Die überarbeitete Technik ist am mattschwarzen Ring um die Linse erkennbar, der Lichtreflexionen minimiert und so die Qualität des Videobildes zusätzlich schärft.

www.siedle.de

Türkommunikation

Vernetzte Zutrittskontrolle

Busch-Jaeger bietet sein Türkommunikations-System „Busch-Welcome“ jetzt mit IP-Technologie an. Da die Technologie eine besonders flexible Skalierbarkeit ermöglicht, eignet sich die Anlage – statt wie bisher für Ein- und Zweifamilienhäuser – nunmehr auch für größere Wohnanlagen und gewerbliche Projekte. So können mit „Busch-Welcome-IP“ beispielsweise rund 900 verbundene Häuser mit bis zu 2.000 Wohnungen pro Gebäude gemeinsam verwaltet werden. Dezentrale Steuerungs- und Installationsoptionen sollen vor unbefugtem Zugriff schützen. Für die IP-Türkommunikation sind außerdem neue System-Komponenten verfügbar: „Busch-AccessControl“ beinhaltet digitale Schließzylinder für unterschiedliche Türstärken und für Einsteckschlösser und „Busch-VideoControl“ umfasst IP-Kameras für unterschiedliche Einsatzbereiche sowie neue Bedienpanels in den Formaten sieben und zehn Zoll der „IP touch“-Serie.

www.busch-jaeger.de

Heizsysteme

Einzelraumregelung

Rehau hat die neue Generation seiner Einzelraumregelung für Flächenheizungs- und -kühlungssysteme vorgestellt. Gegenüber der Vorgängerversion bietet „NEA Smart 2.0“ ein attraktiveres Design mit einem LED-Matrix-Display, eine einfache und komfortable Bedienung sowie zahlreiche smarte Funktionen. Die in den Raumreglern und den Basiseinheiten implementierten Algorithmen sowie die Auswertung der Temperaturverläufe und des Regelverhaltens in der Cloud ermöglichen zum Beispiel individuelle Raumtemperaturen. Das System lernt aus dem jeweiligen Heiz- und Nutzungsverhalten und passt sich automatisch an. Aber auch ein manuelles Eingreifen ist möglich: am Gerät, per App oder Alexa-Sprachsteuerung. Der Lerneffekt und die Fenster-offen-Erkennung führen zudem zu einer Energieeinsparung von bis zu 20 Prozent. NEA Smart 2.0 ist mit einer Funk- und der BUS-Technologie ausgestattet, sodass problemlos eine Mischinstallation erfolgen kann. Die Raumregler sind für Objekte mit bis zu 60 Räumen und auch zur Nachrüstung geeignet.

www.rehau.de

Schließzylinder

Kabelloser Türsteher

Der digitale und batteriebetriebene Schließzylinder „hilock 2200“ von Telenot macht die Zutrittskontrolle noch einfacher: Mit wenigen Handgriffen ist das herkömmliche, mechanische Türschloss bei Gebäuden jeder Art ausgetauscht. Als Schlüssel dienen Transponder, mit denen der Einlass besonders nutzerfreundlich und sicher erfolgt. Der neue Schließzylinder kann als Stand-alone-Lösung eingebaut oder kabellos (maximaler Abstand 1.000 Meter) mit einer im Objekt installierten Alarmanlage verbunden werden. Die Verwaltung der Transponder-Daten erfolgt direkt im internen Speicher des elektronischen Knaufmoduls. Der hilock 2200 eignet sich auch für Brandschutztüren und nach DIN 18252 und DIN EN 1303 für den Einbau in Profilzylinder-Schlösser (soweit die Normen auf elektronische Systeme anzuwenden sind). Zudem ist er für verschiedene Panikschlösser zugelassen. Dank seiner modularen Bauweise kann er jederzeit auch in Bestandstüren nachgerüstet werden.

www.telenot.com

Sicherheit

SYSTEME FÜR ZUTRITTSKONTROLLE

Siegenia hat drei neue Zutrittskontrollsysteme für Haus- und Wohnungseingangstüren im Programm: Der Transponder, das Keypad und der Fingerscanner bieten ein hohes Maß an Raumkomfort und neue gestalterische Möglichkeiten durch das einheitliche und wertige Design. So erlaubt die farblich einstellbare, vollflächige LED-Beleuchtung die Anpassung an die Haustür und die Integration der Bedienpanels in die Gebäudearchitektur. Für Bedienkomfort und Flexibilität sorgen zum Beispiel der leistungsfähige Flächensensor des Fingerscanners oder auch die Unterstützung von RFID-Karten und NFC-fähigen Smartphones durch den Transponder. Die Systeme verfügen standardmäßig über WLAN- und Bluetooth-Technologie und sind mit einer umfassenden Zutrittsprotokollierung, einer einfachen, übersichtlichen Online-Benutzerverwaltung sowie einer Zeitsteuerung ausgestattet.

www.siegenia.com

Alarmanlagen

QUANTENSPRUNG BEI SICHERHEIT

Acht Jahre Arbeit hat ein 16-köpfiges Team des Alarmanlagen-Herstellers Telenot in die Entwicklung der jetzt auf den Markt gebrachten Gefahrenmeldezentrale „hiplex“ gesteckt. Hiplex ist eine modular aufgebaute und systemoffene Plattform, die Systemgrenzen aufhebt und mit den zukünftigen Anforderungen mitwächst. Das kann den Schutz von Gebäuden gegen Einbruch, Brand, unberechtigten Zutritt sowie weitere Gefahren wie Gas- und Wasseraustritt betreffen. Möglich wird das durch eine perspektivisch nahezu unbegrenzte Zahl von Schnittstellen, BUS-Adressen und Meldergruppen, die Verschlüsselungstechnik sowie die Integration in das Gebäudemanagement. In der jetzt verfügbaren Ausführung „hiplex 8400H“ ist zwar nur eine bestimmte Zahl an Schnittstellen verfügbar, mit der neuen Software „hipas“ lässt sich die Gefahrenzentrale aber mit einfachen Firmware-Updates schnell und intuitiv an die neuen Parameter anpassen. Diese Flexibilität hält Telenot aufgrund der rasanten Entwicklung innerhalb der Sicherheitsbranche für essenziell.

Flexibilität zeichnet auch die Hardware aus. Durch die Vielfalt an technisch und optisch ausgereiften Sicherheitskomponenten, wie Zutrittskontrolllesern, Bewegungsmeldern, technischen Meldern und Touch-Bedienteilen in unterschiedlichen Designs, sind individuelle und formschöne Lösungen machbar. Für die verschiedenen Ausbaustufen stehen zudem unterschiedliche Gehäusetypen zur Verfügung. Gesteuert und kontrolliert werden kann die hiplex rund um die Uhr von außerhalb mit der Alarmanlagen-App „BuildSec“ oder vor Ort über ein Bedienteil. Die von Grund auf neu konzipierte grafische Benutzeroberfläche erschließt sich intuitiv. Hiplex ist nach sämtlichen geltenden Richtlinien zertifiziert.

www.telenot.de

Smart Home

Heizkostenabrechnung kinderleicht

Unternehmen der Wohnungswirtschaft widmen sich verstärkt der Digitalisierung ihrer Bestände. Uwe Petzold, geschäftsführender Vorstand der Baugenossenschaft Kulmbach und Umgebung eG, stieß den Prozess 2012 an und brachte das technische Bestandsmanagement durch die Einführung einer umfangreichen Softwarelösung auf den neuesten Stand. Genutzt wird dafür das Smart-Building-System der Zuhause Plattform, das unter anderem funkbasierte batterielose Sensoren mit der Technologie des Entwicklers ­EnOcean einsetzt. Damit bietet die Baugenossenschaft ihren Mietern verschiedene Dienstleistungen an und digitalisiert gleichzeitig die eigenen Abläufe. Ein Anwendungsbeispiel ist die Video-Gegensprechanlage. Durch die Gebäudesteuerung sind Namensänderungen auf dem digitalen Klingelschild per Knopfdruck aus dem Büro möglich. Falls der Bewohner einen Schlüssel verliert, kann dieser sekundenschnell gesperrt werden und zeitgleich kann ein Handwerker unkompliziert Zutritt zum Gebäude erhalten. Auch die Rollläden können über das System gesteuert und die Lüftung optimiert werden. Zukünftig möchte die Baugenossenschaft ihren Mietern noch weitere Dienste von der medizinischen Unterstützung bis zu Einkaufsservices anbieten. Im Fokus der digitalen Neuausrichtung stand besonders die Heizkostenabrechnung in Eigenregie. Ziel war es, jederzeit verfügbare Messdaten schnell auszuwerten und einfach abzurechnen. Funksysteme und offene Standards wie Wireless M-Bus/OMS sind dabei die Basis der Unabhängigkeit. Im Jahr 2017 hat die Baugenossenschaft dann zusammen mit der Zuhause Plattform die HP Heizkosten Plattform GmbH gegründet, um eine webbasierte Heizkostenabrechnungssoftware zu entwickeln, bei sich selbst zu erproben und sie auch anderen Vermietern anzubieten. Die ersten Abrechnungen erfolgten ein Jahr später. Seit Juli 2019 ist die Software auch für andere Vermieter verfügbar, sodass diese nicht mehr auf fremde Messdienstleister angewiesen sind. 15 Liegenschaften haben die Kulmbacher schon auf das neue System umgestellt.

www.enocean.com

 

Smart Home

Integrierter Taster

Mit dem „Touch Surface“ hat Loxone, der Smart-Home-Anbieter aus Oberösterreich, sein Bedienkonzept um einen optisch kaum wahrnehmbaren Multifunktionstaster erweitert. Das Besondere daran ist, dass er sich in zahlreiche Materialien, wie Stein, Holz, Glas oder Keramik, integrieren lässt. Zum Beispiel in Pooleinfassungen, Möbel oder Küchenarbeitsplatten. Dabei kann der Werkstoff bis zu 30 Millimeter stark sein, ohne die Funktionsfähigkeit zu beeinträchtigen. Der Touch Surface ist eine Weiterentwicklung des Touch-­Taster-Konzeptes von Loxone, das es ermöglicht, alle Funktionen über nur eine Taste intuitiv zu steuern. Je nach Einsatzort kann der Taster sowohl in die Verkabelung als auch via Funktechnologie in das Smart-Home-System eingebunden werden. Über die Smart-Home-Lösung des Anbieters können sich Interessenten jetzt auch in einem neu eröffneten Showroom in Berlin-Mahlsdorf ­informieren.

www.loxone.de

Smart Home

Augmented-Reality-App

Busch Jäger hat in der neuen „3D LiveView App“ sein gesamtes Produktportfolio zur simulierten Ansicht am geplanten Einsatzort gebündelt. Enthalten sind unter anderem neben der Türkommunikation auch die Touchpanels für das Smart-Home-System oder für die KNX-Anlage. Hat der Nutzer seine Auswahl getroffen, kann er sich das Objekt auf seinem Smart-Phone oder Tablet in der Live-Ansicht der Kamera an einer gewünschten Stelle im Haus anzeigen lassen. In die App sind bereits auch die drei neuen Farben Platin, Titan und Schwarz matt mit Rahmen in Echtmetalloberfläche des Schalterprogramms „axcent“ integriert. Innerhalb der App kann schnell und intuitiv – sowohl online als auch offline – zwischen den Bereichen und Sortimenten gewechselt werden; der nächstgelegene Installateur wird ebenfalls angezeigt.

www.busch-jaeger.de