Erfindung

Sichere Leuchtensteckdose

Die Installation von Wand- und Deckenleuchten birgt ein erhebliches Sicherheitsrisiko durch Stromschlag. Abhilfe schafft hier ein neu entwickeltes Leuchten-Anschluss-System der Filuxx GmbH aus Bad Camberg. Äußerliches Merkmal der Leuchtensteckdose ist ein mit dem Gehäuse fest verbundener, umklappbarer Haken. Ausgelegt ist dieses System für Leuchten mit einem Gesamtgewicht von bis zu zehn Kilogramm. Neben dem umklappbaren Haken können über eine Adapterschiene auch Leuchten mit Baldachin-Aufhängung und Deckenflächen-Leuchten direkt von jedem Laien angeschlossen werden. Der Stecker für die Leuchte ist Bestandteil des Systems. Eine Integration in Smart-Home-Technologien ist ebenfalls möglich. In ungenutztem Zustand wird Filuxx einfach mit einer Abdeckplatte verdeckt. Die Abmessungen unterscheiden sich nicht von herkömmlichen Installationsdosen. Bei Neubauprojekten werden somit keine Planungsanpassungen erforderlich. Ebenso kann bei Renovierungen die vorhandene Einbaudose einfach ausgetauscht werden.

Hintergrund der Entwicklung ist: Seit Inkrafttreten der VDE 0100-559.5.1 im Jahr 2014 ist die Benutzung von Lüsterklemmen und Haken für das Anschließen von Leuchten durch Laien nicht mehr zulässig. Im Privatbereich müssen die Kabelenden in einer Leuchten-Steckdose enden, in die jeder Laie seine Leuchte mittels eines genormten Systemsteckers einfach einstecken kann. Dies ist bereits bei der Planung für eine normgerechte Ausführung von elektrischen Installationsarbeiten zu berücksichtigen. Der Einbau eines derartigen Normproduktes wird für den Installateur zur Pflicht, sobald es auf dem Markt erhältlich ist. Mit der seit Anfang 2021 verfügbaren Filuxx-Leuchtensteckdose ist dies nun der Fall.

Das Filuxx-Leuchten-Anschluss-System ist nach der Norm DIN EN 61995 (VDE 0620) entwickelt und wurde vom VDE und ÖvE geprüft und zertifiziert. Im Rahmen europäischer Konformitätsabkommen wird es von allen europäischen Prüfinstituten ebenfalls anerkannt und zertifiziert. Bei Nichteinbau derartiger Systeme würden gemäß den oben genannten Normen nach Herstellerangabe Architekten und Installateure gegen Sicherheitsvorgaben verstoßen, die durch den Stand der Technik klar definiert sind. Die DIN VDE 0100-559 als VDE-Bestimmung hat somit verpflichtenden Charakter.

www.filuxx.com

Sicherheit

Modulare Brandschutztüren

Um aktuelle und künftige Klassifizierungsziele flexibel und mit möglichst geringem Aufwand für Planer und Verarbeiter realisieren zu können, hat Heroal sein neues Brandschutztürsystem modular aufgebaut. „FireXtech D 93 FP“ erfüllt die Brandschutzklassen E I2 30 bis E I2 90 sowie die Rauchschutzklassifizierung S 200/Sa gemäß Produktnorm EN 16034. Damit eignet sich das System für die Innen- und Außenanwendung im Wohn- und Objektbau. Es wird im zertifizierten Werksverbund geliefert und kann vom Verarbeiter direkt weiterverarbeitet werden, ohne dass Vorbereitungen am Profilsystem erforderlich sind. Aufgrund der Bautiefe von 93 Millimetern können Gläser oder Füllungen bis 65 Millimeter realisiert werden, wodurch auch Dreifach-Isoliergläser mit größeren Scheibenzwischenräumen aufgenommen werden können. Optional ist die Ausstattung mit einer durchlaufenden, schwellenlosen Nullbarriere inklusive Drainage für barrierefreie Lösungen möglich.

www.heroal.de

Fassade

Brandriegel-Kit und Rechner

Vorgehängte hinterlüftete Fassaden in komplett nicht brennbarer Ausführung erfordern ab Gebäudeklasse 4 Brandsperren. Rockwool hat hierfür seit Langem das „Fixrock BWM Brandriegel Kit“ im Programm. Es ist ein System der Brandschutzklassifizierung A2-s1, d0 und besteht aus drei Komponenten: zwei miteinander verklebten Dämmstoffplatten mit unterschiedlicher Rohdichte und einem darauf abgestimmten Abstandhalter. Welcher der Brandriegel geeignet ist, lässt sich jetzt schnell und einfach mithilfe des Brandriegel-Rechners ermitteln. Nach Eingabe des Abstands zwischen Wand und Bekleidung sowie der Dicke der Flächendämmung nennt der Rechner die benötigte Brandriegelgröße und den erforderlichen Zuschnitt. Ergänzend zum Online-Tool enthält die Broschüre „Dämmung in der vorgehängten hinterlüfteten Fassade“ detaillierte Informationen.

www.rockwool.de

Brandschutz

Textiler Feuerschutzvorhang

Hörmann hat sein Brandschutzprogramm um den textilen Feuerschutzvorhang „FlexFire“ erweitert. Der nur 0,5 Millimeter dünne Vorhang aus V4A-Draht-verstärktem Glasfilamentgewebe eignet sich für Einbausituationen, wo weder oberhalb noch seitlich der Öffnung ausreichend Platz – zum Beispiel für ein Schiebetor – vorhanden ist. Der FlexFire ist in Abmessungen von bis zu fünf mal fünf Metern und bis zur Feuerbeständigkeitsklasse E 120 erhältlich. Die Schließung im Brandfall erfolgt innerhalb von nur sechs Sekunden pro Meter. Der Vorhang bietet damit auch beim Einsatz zur Trennung großer Brandabschnitte in öffentlichen Gebäuden, Hotels oder Kaufhäusern Sicherheit. Der Betrieb erfolgt mit einer Feststellanlage nach EN 14637. Optische Rauchschalter überwachen den Torbereich und sorgen für eine zuverlässige Schließung des Vorhangs bei Rauchdetektion. Der Anschluss an eine bauseitige Brandmeldezentrale ist mithilfe der Steuerung ebenfalls möglich.

www.hoermann.de

Treppenhauszentrale

Rauchableitung und Lüftung

Geze hat seine Treppenhauszentralen „THZ N4“ und „THZ Comfort N4“ zur Rauchableitung und Belüftung komplett überarbeitet. Sie wurden mit einem stärkeren Netzteil ausgestattet, womit sich ein weiterer Fensterantrieb versorgen lässt. Beide Modelle sind außerdem mit einer Schnittstelle für das Serviceterminal „ST220“ des Herstellers ausgerüstet. Dadurch erfolgen Inbetriebnahme und Wartung schneller und komfortabler; die verschiedenen Parameter, Betriebszustände und Störmeldungen werden in Klartext angezeigt. Eine Weiterleitung der Signale, zum Beispiel an die Gebäudeleittechnik, ist ebenfalls möglich. Wind- oder Regenmelder können ohne Zusatzmodul angeschlossen werden. Ihre kompakten Maße prädestinieren die Zentralen zudem für die Montage auch in engen Treppenhäusern. 4,5 Ampere Ausgangsstrom genügen, um bis zu vier Fensterantriebe betreiben zu können.

www.geze.de

Leichtbetonsteine

Einbruchsicheres Mauerwerk

Der Bundesverband Leichtbeton hatte das Institut für Fenster­technik (ift Rosenheim) im Rahmen ­eines Forschungsvorhabens ­beauftragt, Mauerwerk aus KLB-Leichtbetonsteinen als Befestigungsgrund für einbruchhemmende Bauelemente zu testen. Die Prüfversuche nach DIN EN 1627 bis 1630 ergaben die Eignung für den Einbau einbruchhemmender Elemente der Widerstandsklasse RC2. Die verwendeten Leichtbetonsteine sind in der Steindruckfestigkeitsklasse 2 sowie in den Rohdichteklassen zwischen 0,4 und 0,5 eingruppiert, darunter befindet sich auch der mit Mineralfaserdämmstoff gefüllte „KLB Kalopor“ in einer Wanddicke von 36,5 Zentimetern. Erste Testversuche für die Einstufung in RC3 zeigten ebenfalls positive Ergebnisse – hier soll zeitnah eine eigene Forschungsreihe folgen.

www.klb.de

Sicherheit

Rollläden-Notfallbedienung

Schnelle und zuverlässige Hilfe bei Gefahrensituationen mit Stromausfall bietet das neue und patentierte Bauteil „MAN Rescue“ von der Rolladen Piening GmbH aus Ahlen. Das für unterschiedliche Einbausituationen geeignete Bauteil ist nur circa 23 Millimeter hoch, der Durchmesser beträgt 155 Millimeter. Es verfügt weiterhin über einen Rollladengurt, mit dem im Notfall ein bis zu 2,35 Meter langer Rollladen in weniger als zwei Sekunden hochschnellt. Dank ausgefeilter Technik sowie der intuitiven und schnellen Bedienung sind so Fenster oder Türen als zweiter Rettungsweg nutzbar. Als montagefreundliche Einheit lässt sich MAN Rescue mit verschiedenen Motoreinsätzen ausstatten, verfügt über eine Passung für Vorbaurollläden und lässt sich problemlos nachrüsten.

www.piening-rolladen.de

Einbruchschutz

Sicheres ­Schnelllauftor

Vor vier Jahren richtete Efaflex seinen Fokus auf die Entwicklung besonders einbruchhemmender Torsysteme und erweiterte kontinuierlich die eigens dafür angelegte Serie „Efaprotect“. Jetzt hat der Hersteller mit dem Schnelllauftor „EFA-SST Secure“ ein weiteres Modell hinzugefügt. Es erfüllt die Anforderungen der Widerstandsklasse 4, hält also einer maximalen Aufhebelkraft von 10.000 Newton stand und ist konzipiert für einen Angriff von außen, bei dem die Täter mit äußerster Brutalität vorgehen. Dafür wurden völlig neue Komponenten entwickelt, wie zum Beispiel eine neue Torblattlamelle, eine Scharnierkette sowie Laufrollen. Die Maximalgeschwindigkeit beim Öffnen liegt bei 1,0 m/s, beim Schließen bei 0,6 m/s. Das auf rund 250.000 Lastwechsel im Jahr ausgelegte Sicherheitstor wird millimetergenau nach Kundenvorgabe hergestellt und ist dabei extrem leise, laufruhig, zuverlässig und nahezu verschleißfrei.

www.efaflex.com

Türkommunikation

Puristisches Echtglas-Design

Für die neue „Vico“-Videoinnensprechstelle mit Freisprechfunktion und BUS-Technik hat SKS-Kinkel auf eine hochwertige Echtglasoberfläche in puristischem Design gesetzt. Mit einer Höhe von lediglich 17 Millimetern trägt das Panel zudem optisch kaum auf. Vico besitzt ein fünf Zoll großes und hochauflösendes Color-Touch-Display, das bei einem eingehenden Hausruf automatisch aktiviert wird und ein hochauflösendes Videobild von der Haustürstation überträgt. Zusätzlich wird der Hausruf durch das Aufleuchten der drei Tasten und einen Rufton signalisiert. Die drei Tasten sind im Verschwindedruck angelegt, sodass sie nur bei Berührung sichtbar werden. Alle anderen Funktionen werden über das intuitive, klar gegliederte Menü ausgeführt. Die optional zuschaltbare Bildspeicherfunktion soll den Nutzern ein gesteigertes Sicherheitsgefühl vermitteln. Wird sie aktiviert, wird bei jedem eingehenden Hausruf ein Kamerabild des Besuchers aufgezeichnet.

www.sks-kinkel.de

Türkommunikation

Scharfe Kameras

Siedle hat das Kamera-Sortiment für Türstationen aktualisiert. Die zwei neuen Modelle eignen sich für jede Einbausituation und bieten eine optimierte Technik bei gleichzeitigen Preisvorteilen. Die Premiumvariante, die „Kamera 180“, kostet laut Hersteller nur noch 1.250 Euro (netto). Sie bietet eine automatische Tag-Nacht-Umschaltung mit integrierter Infrarotbeleuchtung, die selbst bei völliger Dunkelheit für eine gute Nachtsicht sorgt. Die für 950 Euro (netto) erhältliche „Kamera 130“ ist der Allrounder für viele Anwendungsfälle. Mit etwa 130 Grad in der Horizontalen und der Tag-Nacht-Umschaltung erfasst ihr Bild rund um die Uhr das Wesentliche am Eingang. Die überarbeitete Technik ist am mattschwarzen Ring um die Linse erkennbar, der Lichtreflexionen minimiert und so die Qualität des Videobildes zusätzlich schärft.

www.siedle.de

Türkommunikation

Vernetzte Zutrittskontrolle

Busch-Jaeger bietet sein Türkommunikations-System „Busch-Welcome“ jetzt mit IP-Technologie an. Da die Technologie eine besonders flexible Skalierbarkeit ermöglicht, eignet sich die Anlage – statt wie bisher für Ein- und Zweifamilienhäuser – nunmehr auch für größere Wohnanlagen und gewerbliche Projekte. So können mit „Busch-Welcome-IP“ beispielsweise rund 900 verbundene Häuser mit bis zu 2.000 Wohnungen pro Gebäude gemeinsam verwaltet werden. Dezentrale Steuerungs- und Installationsoptionen sollen vor unbefugtem Zugriff schützen. Für die IP-Türkommunikation sind außerdem neue System-Komponenten verfügbar: „Busch-AccessControl“ beinhaltet digitale Schließzylinder für unterschiedliche Türstärken und für Einsteckschlösser und „Busch-VideoControl“ umfasst IP-Kameras für unterschiedliche Einsatzbereiche sowie neue Bedienpanels in den Formaten sieben und zehn Zoll der „IP touch“-Serie.

www.busch-jaeger.de