Sicherheitstür

Appartementtür aus Stahl

Die Appartementtür von Teckentrup eignet sich als Wohnungseingangstür, auch bei einer Erschließung über Laubengänge. In der Standardausstattung mit Sicherheitsbolzen und Mehrfachverriegelung wird die Einbruchklasse RC2 und mit Zusatzausstattung RC3 erreicht. Für einen barrierefreien Zugang ist die Tür mit einer Nullschwelle mit absenkbarer Bodendichtung ausgestattet, die bei geschlossener Tür nach unten abdichtet und so den Lärmschutz auf 42 Dezibel erhöht. Die Appartementtür ist aus Stahl mit einem elegant wirkenden Dünnfalz-Türblatt gefertigt. Robuste, verzinkte 3D-Bänder setzen einen optischen Akzent. In puncto Brandschutz wird die Feuerwiderstandsklasse T30 nach EN 1634-1 erreicht, der Wärmedurchgangskoeffizient (UD-Wert) beträgt 1,3 W/m²K. Die Basisversion ist in Verkehrsweiß (ähnlich RAL 9016) und bis zu einer Größe von 1.000 mal 2.125 Millimetern verfügbar. Optional ist die Tür auch in 2.250 Millimetern Größe sowie in allen RAL-Farben verfügbar.

www.teckentrup.biz

Sicherheitstechnik

Effiziente Zutrittskontrolle

Telenot hat sein Angebot von elektronischer Sicherheitstechnik und Alarmanlagen um das Segment der Zutrittskontrolle erweitert. „Bei der Entwicklung von ‚hilock 5000 ZK‘ hatten wir ein in jeder Hinsicht flexibles System vor Augen, das optimale Geschäftsabläufe und Besucherströme ermöglicht, ganz gleich, ob es sich nun um ein kleines Ladengeschäft, ein Verwaltungsgebäude oder eine große Industrieanlage handelt“, beschreibt der Produktmanager bei Telenot, Hendrik Spering, das System. Durch die VdS-Anerkennung des Steuergeräts „hilock 5500“ als Schalteinrichtung für eine Einbruchmeldeanlage lassen sich Zutrittskontrolle und Einbruchmeldetechnik zudem wirtschaftlich sowie VdS-konform, wie von den Gebäudesachversicherungen gefordert, miteinander verknüpfen.

Das Grundprinzip des Zutrittskontrollsystems ist einfach: Jeder, der in das Gebäude möchte, wird vor dem Zutritt kontrolliert. Die flexible Konfiguration und die Steuerung der Berechtigungslösungen ermöglichen dabei unternehmensspezifische Lösungen. In Kombination mit der Verwaltungssoftware „compasZ 5500“ sowie dem Auswertesteuergerät „hilock 5500“ mit integrierter Ethernet-Schnittstelle lassen sich auch Funktionszeitmodelle aufstellen, wie die Regelung der Ladenöffnung. Ebenso ist eine standortübergreifende Koordinierung der Zutrittsrechte möglich. Weitere Möglichkeiten sind Anwendungen wie Bereichswechselkontrolle, Zählfunktionen, Aufzugsteuerung, Toggle-Berechtigungen, Adminverwaltungen, Bildung von Organisationseinheiten und Gruppen. Höchste Verschlüsselungsstandards sorgen dabei für maximale Sicherheit. Eine große Bandbreite an Peripherieprodukten − RFID-Leser, mechatronische Türdrücker, Türbeschläge, Schließzylinder, Möbelschlösser, Spindschlösser − ergänzt das Zutrittskontrollsystem.

www.telenot.de

Einbruchschutz

RC2-geprüfte Hebe-Schiebetür

Das Hebe-Schiebetür-System „Vekamotion 82“ und „Vekamotion 82 Max“ von Veka erfüllt nun auch beim Einbruchschutz gehobene Ansprüche. Beide Systemvarianten haben die Prüfung gemäß der Widerstandsklasse RC2 beim Institut für Fenstertechnik in Rosenheim (ift) bestanden. Bedingt durch die schmalen Flügelansichten sowie die barrierefreie Schwelle und verschiedene Abdichtungsdetails konnte man nicht auf vorhandene Sicherheitselemente zurückgreifen. Deshalb wurde ein Sicherheitsbauteil für die Mittelpartie entwickelt, das einen wirkungsvollen Schutz gegen Aushebeln bietet. Im Einlaufbereich wird der Einbruchschutz über die Sicherheitskomponenten der Beschlaghersteller gewährleistet. Einen weiteren Einbruchschutz bietet der zusätzliche Stahl in den Mitteldichtleisten. Da fast alle Verschraubungen verdeckt sind, konnte die optische Qualität des Systems erhalten werden.

www.veka.de

Rollladenpanzer

Einbruchhemmender Rollladen

Die Firma Heydebreck, Hersteller von hochwertigen Rollläden aus Aluminium, Edelstahl und Holz aus Forstern bei München, bietet einbruchhemmende Rollladenpanzer für den Neubau und zum nachträglichen Einbau für innen und außen an. Die Modelle „Mini-Bullit“ und „Bullit“ in Standardausführung sind nach EN 1627 bis zu einer Größe von 209,5 mal 270,0 Zentimetern beziehungsweise bis 440 mal 300 Zentimeter in RC3 zertifiziert. Der Bullit eignet sich damit sogar als einbruchhemmendes Rolltor (VicTor). Das hohe Eigengewicht (Mini 14 kg/m2 und Standard 18 kg/m2) sorgt zudem im geschlossenen Zustand für einen guten Schallschutz, sodass zum Beispiel bei Vorträgen in Versammlungsstätten in angrenzenden Küchen problemlos weitergearbeitet werden kann. Die Sicherheitsrollläden bestehen aus doppelwandigen und rollgeformten Edelstahlprofilen mit extrem harter Gießharzfüllung. Selbst bei Verwendung einer Trennscheibe als Einbruchwerkzeug wird der Rollladen dadurch nicht zerstört.

www.heydebreck.com

Sicherheit

Mobile Fahrzeugsperre

Die mobile Fahrzeugsperre „OktaBlock“ von Hörmann ermöglicht es, Zufahrten und Veranstaltungen im Freien zeitlich flexibel, ortsungebunden und kosteneffizient gegen durchbrechende Kraftfahrzeuge zu sichern. Der OktaBlock ist mit einer achteckigen Grundplatte mit gezacktem Rand ausgestattet, die sich beim Umkippen des Pollers infolge eines Fahrzeugaufpralls zwischen Fahrzeug und Fahrbahn verkeilt. Durch die damit erzielte Bremswirkung kommt das Fahrzeug nach kurzer Zeit zum Stehen und ist fahruntüchtig. Der OktaBlock hat durch seine achsensymmetrische Geometrie keine vordefinierte Aufprallseite und kann so Fahrzeugaufpralle aus jeder Richtung abwehren. Die Wirkung des Okta-Blocks wurde in Crash-Tests nach internationalen und nationalen Normen und Richtlinien nachgewiesen. Durch eine in den Deckel einschraubbare Transporthilfe lässt sich der Poller mit einem Kran oder Stapler ohne technisches Spezialwissen einfach platzieren. Der Hersteller bietet die mobile Fahrzeugsperre auf Kauf- und Mietbasis an.

www.hoermann.de

Erfindung

Sichere Leuchtensteckdose

Die Installation von Wand- und Deckenleuchten birgt ein erhebliches Sicherheitsrisiko durch Stromschlag. Abhilfe schafft hier ein neu entwickeltes Leuchten-Anschluss-System der Filuxx GmbH aus Bad Camberg. Äußerliches Merkmal der Leuchtensteckdose ist ein mit dem Gehäuse fest verbundener, umklappbarer Haken. Ausgelegt ist dieses System für Leuchten mit einem Gesamtgewicht von bis zu zehn Kilogramm. Neben dem umklappbaren Haken können über eine Adapterschiene auch Leuchten mit Baldachin-Aufhängung und Deckenflächen-Leuchten direkt von jedem Laien angeschlossen werden. Der Stecker für die Leuchte ist Bestandteil des Systems. Eine Integration in Smart-Home-Technologien ist ebenfalls möglich. In ungenutztem Zustand wird Filuxx einfach mit einer Abdeckplatte verdeckt. Die Abmessungen unterscheiden sich nicht von herkömmlichen Installationsdosen. Bei Neubauprojekten werden somit keine Planungsanpassungen erforderlich. Ebenso kann bei Renovierungen die vorhandene Einbaudose einfach ausgetauscht werden.

Hintergrund der Entwicklung ist: Seit Inkrafttreten der VDE 0100-559.5.1 im Jahr 2014 ist die Benutzung von Lüsterklemmen und Haken für das Anschließen von Leuchten durch Laien nicht mehr zulässig. Im Privatbereich müssen die Kabelenden in einer Leuchten-Steckdose enden, in die jeder Laie seine Leuchte mittels eines genormten Systemsteckers einfach einstecken kann. Dies ist bereits bei der Planung für eine normgerechte Ausführung von elektrischen Installationsarbeiten zu berücksichtigen. Der Einbau eines derartigen Normproduktes wird für den Installateur zur Pflicht, sobald es auf dem Markt erhältlich ist. Mit der seit Anfang 2021 verfügbaren Filuxx-Leuchtensteckdose ist dies nun der Fall.

Das Filuxx-Leuchten-Anschluss-System ist nach der Norm DIN EN 61995 (VDE 0620) entwickelt und wurde vom VDE und ÖvE geprüft und zertifiziert. Im Rahmen europäischer Konformitätsabkommen wird es von allen europäischen Prüfinstituten ebenfalls anerkannt und zertifiziert. Bei Nichteinbau derartiger Systeme würden gemäß den oben genannten Normen nach Herstellerangabe Architekten und Installateure gegen Sicherheitsvorgaben verstoßen, die durch den Stand der Technik klar definiert sind. Die DIN VDE 0100-559 als VDE-Bestimmung hat somit verpflichtenden Charakter.

www.filuxx.com

Sicherheit

Modulare Brandschutztüren

Um aktuelle und künftige Klassifizierungsziele flexibel und mit möglichst geringem Aufwand für Planer und Verarbeiter realisieren zu können, hat Heroal sein neues Brandschutztürsystem modular aufgebaut. „FireXtech D 93 FP“ erfüllt die Brandschutzklassen E I2 30 bis E I2 90 sowie die Rauchschutzklassifizierung S 200/Sa gemäß Produktnorm EN 16034. Damit eignet sich das System für die Innen- und Außenanwendung im Wohn- und Objektbau. Es wird im zertifizierten Werksverbund geliefert und kann vom Verarbeiter direkt weiterverarbeitet werden, ohne dass Vorbereitungen am Profilsystem erforderlich sind. Aufgrund der Bautiefe von 93 Millimetern können Gläser oder Füllungen bis 65 Millimeter realisiert werden, wodurch auch Dreifach-Isoliergläser mit größeren Scheibenzwischenräumen aufgenommen werden können. Optional ist die Ausstattung mit einer durchlaufenden, schwellenlosen Nullbarriere inklusive Drainage für barrierefreie Lösungen möglich.

www.heroal.de

Fassade

Brandriegel-Kit und Rechner

Vorgehängte hinterlüftete Fassaden in komplett nicht brennbarer Ausführung erfordern ab Gebäudeklasse 4 Brandsperren. Rockwool hat hierfür seit Langem das „Fixrock BWM Brandriegel Kit“ im Programm. Es ist ein System der Brandschutzklassifizierung A2-s1, d0 und besteht aus drei Komponenten: zwei miteinander verklebten Dämmstoffplatten mit unterschiedlicher Rohdichte und einem darauf abgestimmten Abstandhalter. Welcher der Brandriegel geeignet ist, lässt sich jetzt schnell und einfach mithilfe des Brandriegel-Rechners ermitteln. Nach Eingabe des Abstands zwischen Wand und Bekleidung sowie der Dicke der Flächendämmung nennt der Rechner die benötigte Brandriegelgröße und den erforderlichen Zuschnitt. Ergänzend zum Online-Tool enthält die Broschüre „Dämmung in der vorgehängten hinterlüfteten Fassade“ detaillierte Informationen.

www.rockwool.de

Brandschutz

Textiler Feuerschutzvorhang

Hörmann hat sein Brandschutzprogramm um den textilen Feuerschutzvorhang „FlexFire“ erweitert. Der nur 0,5 Millimeter dünne Vorhang aus V4A-Draht-verstärktem Glasfilamentgewebe eignet sich für Einbausituationen, wo weder oberhalb noch seitlich der Öffnung ausreichend Platz – zum Beispiel für ein Schiebetor – vorhanden ist. Der FlexFire ist in Abmessungen von bis zu fünf mal fünf Metern und bis zur Feuerbeständigkeitsklasse E 120 erhältlich. Die Schließung im Brandfall erfolgt innerhalb von nur sechs Sekunden pro Meter. Der Vorhang bietet damit auch beim Einsatz zur Trennung großer Brandabschnitte in öffentlichen Gebäuden, Hotels oder Kaufhäusern Sicherheit. Der Betrieb erfolgt mit einer Feststellanlage nach EN 14637. Optische Rauchschalter überwachen den Torbereich und sorgen für eine zuverlässige Schließung des Vorhangs bei Rauchdetektion. Der Anschluss an eine bauseitige Brandmeldezentrale ist mithilfe der Steuerung ebenfalls möglich.

www.hoermann.de

Treppenhauszentrale

Rauchableitung und Lüftung

Geze hat seine Treppenhauszentralen „THZ N4“ und „THZ Comfort N4“ zur Rauchableitung und Belüftung komplett überarbeitet. Sie wurden mit einem stärkeren Netzteil ausgestattet, womit sich ein weiterer Fensterantrieb versorgen lässt. Beide Modelle sind außerdem mit einer Schnittstelle für das Serviceterminal „ST220“ des Herstellers ausgerüstet. Dadurch erfolgen Inbetriebnahme und Wartung schneller und komfortabler; die verschiedenen Parameter, Betriebszustände und Störmeldungen werden in Klartext angezeigt. Eine Weiterleitung der Signale, zum Beispiel an die Gebäudeleittechnik, ist ebenfalls möglich. Wind- oder Regenmelder können ohne Zusatzmodul angeschlossen werden. Ihre kompakten Maße prädestinieren die Zentralen zudem für die Montage auch in engen Treppenhäusern. 4,5 Ampere Ausgangsstrom genügen, um bis zu vier Fensterantriebe betreiben zu können.

www.geze.de

Leichtbetonsteine

Einbruchsicheres Mauerwerk

Der Bundesverband Leichtbeton hatte das Institut für Fenster­technik (ift Rosenheim) im Rahmen ­eines Forschungsvorhabens ­beauftragt, Mauerwerk aus KLB-Leichtbetonsteinen als Befestigungsgrund für einbruchhemmende Bauelemente zu testen. Die Prüfversuche nach DIN EN 1627 bis 1630 ergaben die Eignung für den Einbau einbruchhemmender Elemente der Widerstandsklasse RC2. Die verwendeten Leichtbetonsteine sind in der Steindruckfestigkeitsklasse 2 sowie in den Rohdichteklassen zwischen 0,4 und 0,5 eingruppiert, darunter befindet sich auch der mit Mineralfaserdämmstoff gefüllte „KLB Kalopor“ in einer Wanddicke von 36,5 Zentimetern. Erste Testversuche für die Einstufung in RC3 zeigten ebenfalls positive Ergebnisse – hier soll zeitnah eine eigene Forschungsreihe folgen.

www.klb.de