Sanitärobjekte

Kreislauffähige Toilette

Laufen hat mit dem „Urin-Trenn-WC save!“ ein kreislauffähiges WC auf den Markt gebracht, das zwei Probleme an der Schnittstelle zur Kanalisation löst: die teure und aufwendige Aufbereitung von Urin im WC-Abwasser und die Verschwendung von Ressourcen. Erreicht wird das, indem der Urin und die übrigen Ausscheidungen bereits am Ort der Entstehung getrennt werden. Die verschiedenen Abwässer können dadurch einfacher verarbeitet und wertvolle Ressourcen wiedergewonnen werden. Menschlicher Urin enthält Rohstoffe wie Phosphor und Stickstoff, aus denen sich Düngemittel herstellen lassen. Erreicht wird die Abtrennung des Urins über eine ausgefeilte Geometrie im Innern des WC-Beckens. Mithilfe einer in den Keramikkörper integrierten „Urin-Falle“ wird der Urin unter Ausnutzung der Oberflächenspannung in Richtung eines eigenen Auslasses geleitet und dadurch separiert. Feststoffe, Toilettenpapier und das Spülwasser werden über den herkömmlichen Abfluss abgeführt.

www.laufen.com

Badezimmer

Schlankes ­Sanitärmodul

Geberit hat bei dem Sanitärmodul „Monolith“ die komplette Spültechnik in ein schmales rechteckiges Gehäuse gepackt. Es ist nur rund zehn Zentimeter tief, 50 Zentimeter breit und wahlweise 101 oder 114 Zentimeter hoch. Durch die Montage vor der Wand ist das Modul vor allem für Badrenovierungen prädestiniert, denn unansehnliche Aufputzspülkästen lassen sich damit problemlos ersetzen, ohne dafür in die Wand eingreifen zu müssen. Ob wandhängend oder bodenstehend, kombinieren lässt sich Monolith mit fast jeder WC-Keramik. Für die optimale Anpassung an die Innenausstattung sind neun Frontverkleidungen im Angebot, darunter auch Steinzeug-, Beton- und Schieferoptiken. Mit Monolith-Plus ist zudem eine Premiumausführung erhältlich, die mit einem Orientierungslicht und einer Geruchsabsaugung ausgestattet ist.

www.geberit.de

Badezimmer

Schmale Reihenduschrinne

Mit der „+100“ hat Aschl eine Reihenduschrinne mit einer erhöhten Ablaufleistung und schlanker Bauform entwickelt, die sich für Duschbereiche in Schwimmbädern, Thermen oder Hotels eignet. Die Edelstahlrinne besitzt eine Wassereinlaufbreite von nur 100 Millimetern. Trotz der geringen Breite und einer Aufbauhöhe von nur 165 Millimetern am tiefsten Punkt fließen Wasser und Schmutz mit einer Ablaufleistung von bis zu 1,4 Litern pro Sekunde schnell ab. Optional ist auch ein zusätzlicher Ablaufkörper für eine noch höhere Ablaufleistung erhältlich. Das Plus steht für die Drainagefunktion, die in Form einer Schlitzdrainage in den umlaufenden Flansch integriert ist. Dadurch wird die obere Dichtebene mit entwässert, sodass sich keine Stau- und Sickernässe bilden kann. Bei den Abdeckungen kann zwischen drei Varianten gewählt werden: einer Wellenform, einer Langlochung waagrecht oder schräg sowie einer verfliesbaren Innentasse für eine nahezu unsichtbare Entwässerung.

www.aschl-edelstahl.com

Badezimmer

Design-Betätigungsplatten

Mit Konstantin Grcic hat sich ein renommierter Designer der neuen Kollektion von WC-Betätigungsplatten von Tece angenommen. Sein Entwurf basiert auf dem Ansatz, dass Nutzer dieses Produkt des täglichen Lebens in puncto Optik und Haptik als selbstverständlich empfinden sollen. Die neue Serie „TECEvelvet“ besitzt eine einfache, klare Form aus zwei geometrischen Elementen, hinter der sich die Funktion der Zwei-Mengen-Spültechnik verbirgt. Für die Oberflächen wurde „Fenix NTM“ verwendet, ein extrem mattes Nanotech-Material, das sich samtig anfühlt, keine Fingerabdrücke hinterlässt sowie robust, hygienisch und pflegeleicht ist. Es werden sechs Farben angeboten: Weiß, Greige, Beige-Braun, Steingrau, Anthrazit und Schwarz. Die Aufbauhöhe der Betätigungsplatten beträgt nur fünf Millimeter vor der Wand, mittels Einbaurahmen ist ebenso der flächenbündige Einbau möglich. Da Fenix NTM auch als Plattenwerkstoff verfügbar ist, lässt sich zudem die Wand farb- und materialidentisch verkleiden.

www.tece.de

Badezimmer

Digitale ­Handbrause

Die neue „Activejet Digital“ von Hansa ermöglicht durch die Bereitstellung von Echtzeit-Verbrauchsdaten einen bewussteren Umgang mit warmem Wasser. Sensoren messen den Wasserfluss und die Temperatur am Duschkopf. Wasser- und Energieverbrauch können während und nach dem Duschen auf der Rückseite der Handbrause auf einem integrierten LCD-Display abgelesen werden. Zusätzlich zur Anzeige des Verbrauchs gibt es weitere Features: Zum Beispiel wechselt eine LED-Anzeige auf der Vorderseite der Brause je nach Verbrauch und Wassertemperatur die Farbe während des Duschens von Grün über Orange bis hin zu Rot. Ihre Betriebsenergie gewinnen die digitalen Komponenten über eine Art „Mini-Generator“ direkt aus dem Wasserfluss. Das futuristische Aussehen der Handbrause hat das Studio für Industriedesign NOA entworfen. Activejet Digital ist mit jedem vorhandenen Duschsystem kombinierbar.

www.hansa.com

Badezimmer

Barrierefreie Duschfläche

Die neue „BetteFlat“ ist eine bodenebene Duschfläche aus glasiertem Titan-Stahl, die Bette speziell für die barrierefreie Nutzung von Badezimmern gemäß DIN 18040-2 entwickelt hat. Da ihr Gefälle auf der Hälfte ihrer Fläche zwei Prozent nicht überschreitet, kann sie überall dort eingeplant werden, wo sich die Bewegungsflächen von Dusche, Waschtisch und WC überlappen sollen. Dadurch lässt sich auf nur vier Quadratmetern ein barrierefreies Bad realisieren. Zudem schützt sie den Nutzer mit Rutschhemmung nach Bewertungsgruppe B, ist pflegeleicht, robust und serienmäßig mit einem Schallschutz-Basis-Set ausgestattet. Für einen erhöhten Schallschutz entsprechend DIN 4109 kann das Set mit weiteren schalldämmenden Maßnahmen ergänzt werden. BetteFlat wird in einer breiten Farbauswahl angeboten, die neben einer gestalterischen Vielfalt auch einen visuellen Kontrast zum umliegenden Boden ermöglicht, wie von der Norm gefordert.

www.bette.de

Sanitärobjekte

Flexibel in der Höhe

Viega bietet unter dem Namen „Prevista“ ein Waschtisch- und ein WC-Element an, die in der Höhe verstellbar sind. Der Waschtisch lässt sich stufen- und mühelos jederzeit um 20 Zentimeter verschieben. Ein Knopfdruck genügt und die Keramik fährt selbstständig in einem Bereich zwischen circa 70 Zentimetern und 90 Zentimetern nach oben. Die Bewegung nach unten erfolgt durch leichtes Auflehnen der Hände. Das Element ist mit verschiedenen Waschtischen kombinierbar und kommt vollständig ohne Elektronik aus. Auch bei dem WC-Element genügt ein Knopfdruck und die WC-Keramik fährt per Gasdruckfeder bis zu acht Zentimeter nach oben oder unten.

www.viega.de

Sanitärausstattung

Designaffine Spender

Hewi hat sein Sanitärsystem 900 mit manuell und berührungslos bedienbaren Spendern komplettiert, wobei der Hersteller viel Wert auf gutes Design gelegt hat. Das Sortiment umfasst Spender für Seifen und Desinfektionsmittel, Papierhandtücher, Abfallbehälter bis hin zu Hygienekombinationen in verschiedenen Größen. Zur Auswahl stehen Modelle mit Pulverbeschichtung in Schwarz, Grautönen und Weiß sowie Edelstahlvarianten. Aufgrund ihrer robusten Beschaffenheit sind sie vor allem für stark frequentierte Sanitärräume geeignet. Eine Schloss-Verriegelung bietet Schutz gegen Missbrauch.

www.hewi.de

Virenschutz

Handhygiene am WC

Die neue elektronisch gesteuerte WC-Betätigungsplatte „Visign for Style 25 sensitive“ von Viega löst die Spülung komplett berührungslos aus und schafft so die nötige Distanz zu Bakterien und Viren. Einfach die Hand am jeweiligen grafisch hervorgehobenen Funktionsfeld vorbeiführen und die Spülung startet: Das größere Feld steht für eine Vollspülung, das kleinere Feld symbolisiert die wassersparende Variante, die je nach Einstellung zwei, drei oder vier Liter beträgt. Die Betätigungsplatte ist mit einem nachleuchtenden Lack ausgestattet, der sich sowohl durch Tageslicht als auch durch Kunstlicht immer wieder auflädt. Somit ist auch bei Dunkelheit die Orientierung sichergestellt.

www.viega.de

Metalldruck

3D-gedruckte Armaturen

Bauteile können mithilfe von 3D-Druck äußerst präzise und materialsparend gefertigt werden. Auch Grohe interessierte diese Technologie, zumal sie nahezu jede Geo­metrie ermöglicht und den Werkstoff neu interpretiert. Für ein optimales Zusammenspiel aus Design und Qualität hat der Armaturenhersteller nun die 3D-Technologie für die Anforderungen des Metalldrucks weiterentwickelt. „Atrio Icon 3D“ (Fotos) und „Allure Brilliant Icon 3D“ sind die ersten zwei ­Armaturen, die im 3D-Metalldruckver­fahren entstehen. Für die Fertigung der Komponenten wird Metall im Pulverbett-Laserschmelzverfahren gedruckt. Jedes Bauteil für die Armatur besteht aus etwa 4.700 Schichten von 0,06 Millimetern Dicke und verfügt über eine Festigkeit, die mit ­einem Schmiedestück vergleichbar ist. Nach dem Druck wird das Bauteil auf einer CNC-Fräsmaschine mechanisch bearbeitet. Anschließend folgen in Handarbeit das Schleifen und Feinbürsten als letzte Schritte des Oberflächenfinishs. Das aufwendige Verfahren bedingt die Exklusivität der Icon-3D-Serie: Jedes Produkt ist ein Unikat. Durch die auf das Wesentlichste reduzierten Formen tritt der eingesetzte korrosionsbeständige Stahl als roher und gleichzeitig in hohem Maße inszenierbarer Werkstoff auch beim finalen Produkt in den Vordergrund. Die Armaturen aus dem 3D-Drucker schaffen ein neues Erleben von Wasser, indem das Design auf ein absolutes Minimum reduziert und gleichzeitig die lediglich essenzielle Form betont wird. Durch die ultradünnen Wände der Atrio Icon 3D und die inneren Aussparungen der Allure-Brilliant-Silhouette wirkt die Wasserführung wie eine optische Illusion.

www.grohe.de

Sanitär

Digitales Schallschutztool

Mit dem digitalen Schallschutztool von Geberit lässt sich schnell und einfach feststellen, mit welchen Systemen und Produkten der geforderte Schallschutz eingehalten wird – PDF-Nachweis inklusive. Es lassen sich mehr als 2.000 Bausituationen online darstellen und so auch mögliche schalltechnische Gefahren bereits in der Planung erkennen. Die schalltechnischen Angaben basieren auf Messungen des Fraunhofer Instituts für Bauphysik (IBP) in Stuttgart, was die Erfüllung der Normen und Richtlinien sicherstellt. Werden die verschiedenen Parameter, wie das geplante Installationssystem, der Wandaufbau und der Einfluss der Masse, eingegeben, errechnet das Tool, welche Schalldruckpegel nach DIN 4109 sowie nach VDI 4100 zu erwarten sind. Das Onlinetool ist auf der Website des Herstellers abrufbar.

www.geberit.de