Leichtbeton

Zulassung für Wandtafeln

Sämtliche Planblöcke und Planelemente des Leichtbetonherstellers KLB Klimaleichtblock erfüllen die Voraussetzungen für die Erstellung massiver, geschosshoher Außen- und Innenwandtafeln. Dies geht aus der aktuellen bauaufsichtlichen Zulassung des Deutschen Institutes für Bautechnik (DIBt, Z-17.4-1224) in Berlin hervor, die die korrekte Herstellung und vor allem den Transport von Leichtbeton-Mauertafeln regelt. Die Zulassung der untersuchten Baustoffe erfolgte ohne jede Einschränkung. Damit sind sie zum Beispiel auch in Regionen mit erhöhter Erdbebengefahr einsetzbar. Die Verarbeitung der Planblöcke und -elemente erfolgt im üblichen Dünnbettverfahren, sodass hinsichtlich der statischen und bauphysikalischen Eigenschaften keine Abstriche gemacht werden müssen.

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Leichtbetonsteine

Einbruchsicheres Mauerwerk

Der Bundesverband Leichtbeton hatte das Institut für Fenster­technik (ift Rosenheim) im Rahmen ­eines Forschungsvorhabens ­beauftragt, Mauerwerk aus KLB-Leichtbetonsteinen als Befestigungsgrund für einbruchhemmende Bauelemente zu testen. Die Prüfversuche nach DIN EN 1627 bis 1630 ergaben die Eignung für den Einbau einbruchhemmender Elemente der Widerstandsklasse RC2. Die verwendeten Leichtbetonsteine sind in der Steindruckfestigkeitsklasse 2 sowie in den Rohdichteklassen zwischen 0,4 und 0,5 eingruppiert, darunter befindet sich auch der mit Mineralfaserdämmstoff gefüllte „KLB Kalopor“ in einer Wanddicke von 36,5 Zentimetern. Erste Testversuche für die Einstufung in RC3 zeigten ebenfalls positive Ergebnisse – hier soll zeitnah eine eigene Forschungsreihe folgen.

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Mauerwerk

Zwei Schalen aus Leichtbeton

Die typische Konstruktion einer zweischaligen Außenwand setzt sich aus tragendem Mauerwerk, der Kerndämmung und dem Verblendmauerwerk zusammen. Seltener findet dagegen die von Seelbach + Schäfer Architekten aus Andernach beim Neubau eines Mehrfamilienhauses am Birkenring gewählte ­Variante Verwendung: Innenwand (24 Zentimeter) und Außenwand (11,5 Zentimeter) bestehen aus großformatigen Leichtbetonelementen, die Kerndämmung dazwischen ist zwölf Zentimeter stark. ­Triotherm nennt der Hersteller KLB Klimaleichtblock sein System. Im Vergleich zum üblichen Aufbau mit der klaren Funktionstrennung der einzelnen Schichten übernimmt hier auch die äußere Schale Teile des Wärmeschutzes, der die Wärmedämmleistung von herkömmlichem Verblendmauerwerk um das Vier- bis Sechsfache übertrifft. So konnte auch durch den U-Wert der Außenwand von 0,16 W/(m²K) die Forderung des Bauherrn nach einem Gebäude mit guter Energiebilanz, aber ohne WDVS erreicht werden. Dass der Abbau des für den KLB-Leichtbeton verwendeten Zuschlagstoffs Bims am Rande der Vulkaneifel und die Produktion der Steine in der Region erfolgen, wurde vom Bauherrn ebenfalls positiv bewertet. Leichtbeton weist zudem gute Werte beim Schallschutz auf. Aufgrund seiner porigen Struktur und der verwendeten Zuschläge erhält der Baustoff nach den gültigen Massekurven der Schallschutznorm DIN 4109 einen Bonus von zwei Dezibel für das bewertete Schalldämm-Maß gegenüber vergleichbaren Wandaufbauten mit gleicher Masse. Ausschlaggebend für das Triotherm-Wandsystem war nicht zuletzt die wirtschaftliche Erstellung des Rohbaus. Es wurden großformatige Elemente verwendet, die im Vergleich zu einer zweischaligen Wand mit Verblendmauerwerk deutlich weniger Versetzvorgänge benötigen.

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Leichtbeton

Schalldämmend und rationell

Die KLB Klimaleichtblock GmbH bietet mit dem Planblock „KLBQUADRO“ eine wirtschaftliche Lösung für den mehrgeschossigen Wohnungsbau an. Bereits vier der großformatigen Planelemente genügen, um einen Quadratmeter Außenwand zu errichten. Das Leichtbeton-Mauerwerk ist zudem durch seine grobporige Struktur hoch schalldämmend, was gerade bei Gebäuden in Städten von Vorteil ist. Bereits bei einer Wanddicke von 24 Zentimetern wird ein Schalldämm-Maß (Rw) von 62,5 Dezibel erreicht. Die hohe Tragfähigkeit des Baustoffs der Festigkeitsklasse 20 ermöglicht Wohnbauten bis über die Hochhausgrenze hinaus.

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Technik

Zweischalige ­Außenwand neu interpretiert

Eine zweischalige Außenwand-Konstruktion besteht üblicherweise aus einer ­tragenden Mauerwerksschale, Kerndämmung und außen liegendem Verblendmauerwerk. Der Hersteller von Mauerwerkssteinen und -elementen aus Leichtbeton KLB Klimaleichtblock hat diesen klassischen Aufbau jetzt modifiziert. Sein neues System „Triotherm“ besteht aus zwei gemauerten Leichtbetonwänden mit Kerndämmung und Außenputz. Damit wird die bisherige Funktionstrennung aufgehoben. Da bei Triotherm beide Mauerwerksschalen zum Wärmeschutz herangezogen werden, ohne andere bauphysikalische Aufgaben zu vernachlässigen, lässt sich das System den jeweiligen Anforderungen flexibel anpassen. Liegt beispielsweise der Schallschutz im Fokus, wird eine Kombination aus einer 15 Zentimeter dicken Innenschale und einer 11,5 Zentimeter dicken Außenschale empfohlen. In Verbindung mit einer zwölf Zentimeter starken Kerndämmung erreicht der Wandaufbau einen U-Wert von 0,25 W/m²K und einen Schallschutzwert gemäß E-DIN 4109-32 von bis zu 72,4 Dezibel.