Sitzmöbel

Modular, flexibel, recycelbar

Mit dem modularen Möbelsystem „Revo“ reagiert Profim, eine Marke des norwegischen Sitzlösungsanbieters Flokk, auf die sich verändernde Arbeitskultur und setzt gleichzeitig auf eine nachhaltige Produktion. Die von den Designern Tom Lloyd und Luke Pearson entwickelte Kollektion umfasst eine Reihe von Sofas, Tischen, Bänken, Poufs und Trennwänden in sanft konturierten, organischen Formen. Alle Elemente lassen sich miteinander kombinieren. Insgesamt sind 96 verschiedene modulare Konfigurationen möglich, die durch das breite Angebot an Polstervarianten und Farben ein großes gestalterisches Spektrum eröffnen. Rund 74 Prozent der für die Herstellung von Revo verwendeten Materialien sind recycelbar. Bei traditionell hergestellten Polstermöbeln liegt die Quote bei fünf Prozent, gibt das Unternehmen an. Zum Beispiel wurden Sperrholz durch REPP (recyceltes aufgeschäumtes Polypropylen) und Klammern durch Klebstoff ersetzt, sodass die Sitzmöbel am Ende ihrer Lebensdauer in ihre Bestandteile demontiert und in den Produktionskreislauf zurückgeführt werden können.

flokk.com

Büroeinrichtung

Zelte gegen Ablenkung

Studien, die der Hersteller von Büroeinrichtungen Steelcase in Zusammenarbeit mit der University of Wisconsin durchgeführt hatte, zeigten, dass die visuelle Ablenkung am Arbeitsplatz die Konzentration sogar mehr beeinträchtigt als akustische Reize. Als Lösung präsentierte das Unternehmen die von Zelten inspirierte Kollektion „Work Tents“, die gemeinsam mit dem auf Outdoor-Produkte spezialisierten Industriedesigner Chris Pottinger entstand und zwei Ausführungen umfasst. Gemeinsam ist „Pod Tent“ (Bild) und „Overhead Tent“ ein mit Stoff bespanntes, leichtes und flexibles Aluminiumgestänge, das allein über Spannung die Form behält. Das ermöglicht ein äußerst einfaches Auf- und Umstellen an beliebigen Orten. Während Pod Tent Platz für einen Einzeltisch oder ein Lounge-Setting bietet, lässt sich in dem größeren Overhead Tent ein Teamwork-Bereich einrichten.

steelcase.com 

Innenraum

Unsichtbare Vorhangschiene

Die Ausstattung von Innenräumen ist erst dann komplett, wenn der letzte Vorhang hängt. Für Perfektionisten zählt dabei: Für eine stimmige Optik müssen Material und Aufhängevorrichtung harmonieren. Designorientierte Produkte hierfür bietet Nexfour. Das Start-up-Unternehmen aus Nordheim in Baden-Württemberg entwickelt und produziert Vorhangschienen für die Aufputz- und Unterputz-Montage sowie für die Integration in Trockenbauplatten. Neu auf dem Markt ist „Invisible“ – der Vorhang erscheint bei dieser unsichtbaren Schiene so, als würde er schweben. Beim Blick an die Decke ist lediglich der sechs Millimeter breite Laufschlitz erkennbar. Dafür wird ein Aluminiumprofil mit einem von Nexfour entwickelten und patentierten Verfahren in die Trockenbauplatte eingearbeitet. Diese Trockenbau-Vorhangschienenmodule gibt es in den Varianten ein-, zwei- und dreiläufig und sie sind schnell und einfach montiert. Das Unternehmen bietet zudem an, in die Schiene eine LED-Beleuchtung zu integrieren.

www.nexfour.com

Lichtschalter

Kippschalter in Mattfarben

Die Kippschalter des Programms „LS 1912“ von Jung sind jetzt auch in zwei Matt-Farbtönen erhältlich: Grafitschwarz und Schneeweiß. Diese Varianten ergänzen die bisherigen Metalloptiken, wie Messing, Edelstahl oder Aluminium, um Produkte mit einer matten, samtartigen Haptik. Bei LS 1912 ist das Schaltwerk so konstruiert, dass die Abdeckung bündig mit dem Rahmen abschließt. Lediglich der Kipphebel steht in der Einheit heraus, wobei verschiedene Formen verfügbar sind. In den matten Farbtönen besteht die Wahl zwischen einem kegelförmigen und einem zylindrischen Hebel. Der Name des Kippschalters LS 1912 steht für das Gründungsjahr von Jung – eine Zeit, als der Kippschalter gerade den Drehschalter abgelöst hatte. Neu war damals, den funktionalen Zweck einer leichteren Bedienung mit einem ästhetischen Erscheinungsbild zu kombinieren.

www.jung.de

Festverglasungen

Schalldämmende Verglasungen

Schörghuber bietet jetzt Festverglasungen und Doppelwandpaneele mit deutlich erhöhten Schalldämmwerten an. Die als Raumteiler, Oberlichtbänder, Eckausbildungen, verglaste Trennwände oder absturzsichere Verglasungen erhältlichen Festverglasungen erreichen Werte von bis zu Rw = 50 Dezibel − und mit Brandschutzanforderung sogar Rw = 51 Dezibel. Die Festverglasungen zeichnen sich durch schlanke Massivholzprofile aus und sind als Komplettelement inklusive Glas plus Rahmen geprüft und zertifiziert. Bei den Doppelwandpaneelen – also den opaken Ausfachungen der Massivholzrahmen – liegt der Schallschutz-Wert bei bis zu Rw = 53 Dezibel, mit Brandschutzanforderung werden bis zu Rw = 50 Dezibel erreicht. Festverglasungen und Doppelwandpaneele sind mit dem Türen-Programm des Herstellers flexibel kombinierbar.

www.schoerghuber.de

Holzwerkstoffplatten

Multifunktionale Oberflächen

Pfleiderer bietet mit der „FunXTional“-Produktfamilie, bestehend aus „Duropal XTreme plus“, „Duropal XTreme“ und „PrimeBoard XTreme“, besonders robuste und pflegeleichte Holzwerkstoffplatten für den Möbel- und Innenausbau an. Duropal XTreme besitzt eine matte, reflexionsarme und kratzfeste Oberfläche mit einem Anti-Fingerprint- Effekt. Der Hersteller empfiehlt das Material auch für stark beanspruchte horizontale Kontaktflächen, wie etwa Tische und Theken. Die Oberfläche von Duropal XTreme plus erfüllt aufgrund ihrer antibakteriellen Eigenschaften darüber hinaus die hohen hygienischen Anforderungen, die in öffentlichen und privaten Bereichen gelten. PrimeBoard XTreme ist mit einer im Hot-Coat-Verfahren lackierten Oberfläche ausgestattet, die mit ihrem mehrschichtigen Auftrag für eine hohe Brillanz und Farbstabilität sorgt.

www.pfleiderer.com

Interior Design

Wandbelag auf Lehmbasis

Brillux hat seiner Kollektion an überstreichbaren Wandbelägen „Relief“ die Serie „Relief pure“ hinzugefügt. Die Grundlage von Relief pure bildet ein innovativer Strukturschaum auf Basis von Lehm, was laut Hersteller derzeit einmalig auf dem Markt sei. Der Vliesträger (150 g/m²) ist PVC-frei sowie frei von Weichmachern, künstlichen Aufhellern sowie umwelt- und gesundheitsbelastenden Substanzen. Die farbig gestaltbaren Wandbeläge sind in 17 unterschiedlichen Dessins verfügbar. Als Oberflächenfinish werden aufgrund ihrer natürlichen Zusammensetzung besonders Silikat-Beschichtungen empfohlen. Im Rahmen der Produkteinführung hat Brillux zudem die bereits verfügbaren Serien „Relief XL“ und „Relief S“ erneuert und erweitert. Alle Wandbeläge der Relief-Kollektion erfüllen die Anforderung an die Brandklassifizierung „schwer entflammbar“.

www.brillux.de

Schlossdielen

Widerstandsfähiger Holzboden

Die Meisterwerke Schulte GmbH hat ihr Sortiment der „Lindura Holzböden“ überarbeitet. Die neue Kollektion umfasst 24 Schlossdielen, jeweils zwölf naturgeölt und zwölf ultramatt lackiert, sowie acht ultramatt lackierte Fischgrätvarianten. Für „Duratec Nature“ wird ein speziell entwickelter Ultramattlack verwendet, der jede einzelne Pore benetzt und tief eindringt. Dadurch wird der Boden widerstandsfähiger gegen Mikrokratzer und unempfindlicher gegen Flecken. Zusätzlich wird der Boden durch die Aqua-Stop-Imprägnierung der Dielenkanten wasserresistent und ist für Feuchträume geeignet. Außerdem wurde die Wood-Powder-Technologie überarbeitet. Bei Wood Powder handelt es sich um eine Materialmischung aus feinen Holzfasern, mineralischen Bestandteilen und weiteren natürlichen Zusatzstoffen, die mit der Echtholzdeckschicht fest verpresst wird. Das sorgt für eine hohe Eindruckstabilität des Bodens bei einem im Vergleich zu gängigen Mehrschichtparkett-Aufbauten auf rund ein Achtel reduzierten Holzverbrauch.

www.meisterwerke.com

Teppichboden

Bürohaus der IKK Group in Graz

Die IKK Engineering GmbH ist eines der führenden Büros für Beratung, Planung und Baumanagement im Hoch- und Tiefbau in ­Österreich. Zusammen mit den anderen Firmen der IKK Group wurde in Graz ein neuer Firmenstandort bezogen, bei dem das Unternehmen bei der Planung und Umsetzung entscheidend beteiligt war. Das Gebäudekonzept vereint moderne Technik und hohe Ansprüche an die Nachhaltigkeit mit einer zeitgemäßen Arbeitswelt.

Der Empfang des Neubaus befindet sich in einem hohen Atrium, dessen kreative Bodengestaltung dem Raum eine belebte Atmosphäre verleiht. Verwendet wurden hierfür grau abgestufte quadratische Module der Marke Kugelgarn des Schweizer Herstellers Fabromont, die ein Schachbrettmuster ergeben. Den eckigen ­Formen wurden runde Ausstattungselemente wie eine gewölbte Sitzbank, große, runde Pendelleuchten oder auch gebogene Glaswände gegenübergestellt. Einen Eindruck von der räumlichen Wirkung des Atriums insgesamt erhalten Mitarbeiter und Gäste auch in den Kommunikationszonen entlang der Flure in den vier Etagen des Hauses. Die Böden der dahinterliegenden Büros sind ebenfalls mit verschiedenfarbigen und unregelmäßig verlegten Kugelgarn-Modulen gestaltet. Aufgrund seiner hohen Strapazierfähigkeit hält der Belag auch Belastungen von beispielsweise herumgeschobenen Möbeln problemlos stand. Einzelne Module können zudem bei Bedarf leicht ausgetauscht werden.

Die Module wurden sowohl auf Doppelboden als auch auf Estrich verlegt und haben eine nahtlose Optik. Statt des oft bei textilen Belägen eingesetzten Schwerrückens sorgt bei Kugelgarn ein Sandwichaufbau mit mineralischer Schwerschicht und Stabilisierungsträger für bestes Liegeverhalten und hohe Maßbeständigkeit. Zur Herstellung von Kugelgarn werden Materialien aus Polyamid, Polypropylen und Polyester in einem bis heute einzigartigen Verfahren zu einem textilen Belag mit besonders robusten Eigenschaften verarbeitet.

www.fabromont.ch

Farbkonzept

Förderzentrum der Lebenshilfe in Stuttgart

Die Lebenshilfe Stuttgart ist ein modernes soziales Dienstleistungsunternehmen, das Menschen mit einer geistigen Behinderung hilft, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Für eine nachhaltige Entwicklung wurde der Standort in Stuttgart-Vaihingen in mehreren Abschnitten organisatorisch und baulich umgestaltet. Zwei bestehende Gebäude wurden durch einen multifunktionalen Gebäudekomplex ersetzt. Das nach den Plänen von Balbach Architekten aus Stuttgart entworfene Förderzentrum fungiert als neuer Mittelpunkt des Areals und als Geschäftsstelle. In der Architektur sollte sich widerspiegeln, dass das Gebäude und die Freiflächen von vielen Erwachsenen und Kindern der inklusiven Kita der Lebenshilfe genutzt werden. Balbach Architekten entwarfen einen horizontal gegliederten Baukörper, der durch vertikale Unterbrechungen aufgelockert ist. Eine Lochfassade erwies sich für den geförderten Sozialbau als die wirtschaftlichste Lösung. Seine Identität als „Lebenshilfehaus“ erhält der neu gebaute Kubus durch die mit 16 stark gesättigten Buntfarbtönen fröhlich und farbenfroh wirkende Gestaltung.

Das äußere Farbkonzept basiert auf dem Farbleitsystem im Inneren des Gebäudes. Das war wichtig, denn „Farben helfen geistig behinderten Menschen dabei, sich zurechtzufinden. Zugleich dient die Farbigkeit dazu, den Menschen Reize zu geben, damit sie Input haben und sich wohlfühlen“, erklärt Michael Balbach. Die gewählten Farbtöne wurden dann auf die durchlaufenden Fensterbänder der Fassade übertragen. Sie gliedern den Neubau horizontal und lassen ihn leichter wirken. Für ein stimmiges Gesamtbild wurden die Buntfarbtöne des Farbleitsystems um Grautöne ergänzt. Sabine Reith, technische Beraterin bei Brillux, sagt: „Die Architekten kamen mit der Bitte auf uns zu, den angedachten Farbentwurf zu visualisieren und zu prüfen, ob die gewählte Anordnung der Farbstreifen insgesamt stimmig und die Farbtöne für die Fassade auch technisch realisierbar sind.“ Das Brillux Farbstudio in Reutlingen erstellte die Visualisierung in 2D-Ansicht und gab grünes Licht für die technische Machbarkeit. Der Farbauftrag erfolgte dann als Schlussanstrich auf dem WDV-System „MW Top“ von Brillux – ein rationell zu verarbeitendes Wärmedämm-Verbundsystem, das durch die Mineralwolle-Dämmplatten zudem für einen erhöhten Brandschutz sorgt. Die verwendete Silicon-Fassadenfarbe 918 sorgt mit ihrer geringen Verschmutzungsneigung dafür, dass die Fassade lange schön bleibt.

www.brillux.de

Büro

Innenwände aus Glas

Für den Einsatz in modernen Büros hat Aluprof die Produktfamilie der Innenwände aus Glas „MB-Harmony“ um das System „Office“ ergänzt. Dabei handelt es sich um eine einfach verglaste Konstruktion mit schlanken Aluminium-Profilen, die sich leicht und ohne Spezialwerkzeug schnell montieren lässt. Das System kann mit Einscheibensicherheitsglas, Verbundglas und Schallschutzglas in der Ausführung zehn bis zwölf Millimeter kombiniert werden. Office bietet eine Schalldämmung von 39 Dezibel. In Kombination mit der doppelt verglasten Variante „Duo“ der Reihe MB-Harmony, die mit Office kompatibel ist, lässt sich der Schallschutz auf 48 Dezibel erhöhen. Standardmäßig beträgt die Höhe der Elemente 3.200 Millimeter, bei Bedarf sind auch 3.600 Millimeter möglich – zum Beispiel für den Einsatz in Verkaufsräumen, Kunstgalerien oder Bibliotheken. Die Rahmen des Systems können in Eloxal, in Holz- oder Betonoptik sowie in sämtlichen RAL-Farben ausgeführt werden.

www.aluprof.de