Hygiene

Desinfizierendes Licht

Mit „Integralis“ hat Artemide eine zum Patent angemeldete Lichttechnologie entwickelt, die Bakterien, Pilze und Schimmel mithilfe von violetten Lichtanteilen effektiv bekämpft, jedoch für Menschen, Tiere und Pflanzen ungefährlich sein soll. Die Funktionsweise basiert auf einem parametrischen Ansatz mit wissenschaftlicher und messtechnischer Methodik. Laut Hersteller hemmen die violetten Lichtanteile im Wellenlängenbereich von 405 Nanometern das Wachstum und die Ausbreitung von krankheitserregenden Mikroorganismen – und das völlig unbemerkt vom menschlichen Auge, denn es werde eine perfekte und einzigartige Balance zwischen Lichtqualität, optimaler Farbwiedergabe und wirksamer Desinfektion erzielt. Die Technologie ist DALI-kompatibel und lässt sich in diverse Leuchten und Lichtsysteme von Artemide integrieren. Wirkungsgrad und Anwendungsdauer können über die App des Herstellers gesteuert werden.

www.artemide.com

Raum-in-Raum-System

Infektionsschutz durch Ionen

Die Raum-in-Raum-Systeme von Bosse – eine Marke der Dauphin HumanDesign Group – können jetzt mit einer Technik ausgestattet werden, die Viren und Bakterien in der Raumluft für den Menschen unschädlich machen soll. Es handelt sich dabei um ein nahezu unsichtbares Gerät in der Decke namens „ION-Cloud“, das sich einschaltet und Negativionen abgibt, sobald beim Betreten des Raums die Lüftung automatisch aktiviert wird. Diese Negativionen heften sich an positiv geladene Erreger-Teilchen in der Luft wie Viren, Bakterien, Feinstaub und Pollen an und machen sie dadurch für den Menschen unschädlich. Alle bestehenden Raum-in-Raum-Systeme sind mit ION-Cloud nachrüstbar.

www.dauphin-group.com

Desinfektion

Hygienemittelspender

Keuco hat sein bereits rund 500 Produkte umfassendes Accessoire-Sortiment „Plan“ um einen Hygienemittelspender ergänzt. Das frei stehende Modell eignet sich für stark frequentierte halböffentliche und öffentliche Bereiche mit gehobenen Ausstattungsansprüchen: zum Beispiel vor Eingängen zu Restaurants, Veranstaltungsräumen, Krankenstationen oder Büroetagen. Es werden die Farben Aluminium anthrazit und Aluminium silber-eloxiert/anthrazit sowie die Wahl zwischen zwei elektronischen, berührungslos funktionierenden Betriebsmöglichkeiten angeboten: über Batterien oder Netzteil. Das batteriebetriebene Modell hat zusätzlich eine LED-Anzeige für die Batteriekapazität. Eine LED-Füllstandsanzeige zeigt an, wenn der Beutel des Hygienemittels gewechselt werden muss. Die Nachfüllpacks lassen sich über einen einklickbaren Adapter am Beutel leicht tauschen. Da es sich um ein geschlossenes System handelt, ist eine Verkeimung des Inhalts ausgeschlossen.

www.keuco.de

Innenraum

Regalsystem von Architekten

Wie kann ein Möbelstück sich verändernden Anforderungen anpassen, Individualisierungswünschen gerecht werden, aber trotzdem schlicht und zeitlos bleiben? Dieser Frage stellten sich die beiden Schreiner und Architekten Thomas Kandler und Robert Kern aus Bayern bei der Entwicklung des Regalsystems „7172“. Es ist modular aufgebaut und lässt sich einfach den verschiedenen Lebenssituationen und Nutzungen anpassen. Die Grundlage hierfür bilden eine umlaufende Nut in den Regalböden und ein darin integrierter und somit unsichtbarer Beschlag. Diese Kombination fügt nicht nur Seiten und Böden zusammen, sondern ermöglicht auch die Aufnahme vieler weiterer Funktionen. Zum Beispiel die „Adern“ an den Stirnseiten der Fachböden, die das System stilistisch prägen und jederzeit ausgetauscht werden können. Außerdem sind in den Nuten Stabilisierungs- und Akustikelemente, Leit- und Beschriftungssysteme, unterschiedlichste Materialien und Oberflächen und Fronten integrierbar. Auch diese Belegungen können im montierten Zustand ausgetauscht oder versetzt werden. Der Einsatzbereich reicht von Kleinmöbeln wie Beistelltischen, Bänken und Sideboards über Regale und Raumtrenner bis hin zu raumbildenden Strukturen im Büro und Ladenbau. Aufgrund der werkzeuglosen Montage bietet sich 7172 ebenso für den Messe- und Ausstellungsbau an.

www.7172.de

Interior

Lichtlösungen mit Zierprofilen

Gut gesetzte Akzente mit Licht oder Zierprofilen können als eigenständige Elemente die Raumatmosphäre entscheidend beeinflussen. Für ein perfekt arrangiertes Zusammenspiel beider Komponenten hat Brillux das „TuneLight“-System entwickelt. Der Hersteller hat hierfür die geradlinigen Zierprofile TL mit moderner LED-Lichttechnik verknüpft, um Beleuchtung und Interior Design miteinander zu verschmelzen. Dabei erlauben die verschiedenen Ausformungen der Zierprofile einen vielfältigen Einsatz – sei es als eigenständiges Gestaltungselement oder in Kombination mit indirekter Beleuchtung. TuneLight gewährleistet eine gleichmäßige Farbgebung und Ausleuchtung: Lichtfarbe (von Kaltweiß bis Warmweiß) und Helligkeit (dimmbar) lassen sich bedarfsgerecht einstellen.

www.brillux.de

Lichtsystem

Auf den Punkt gebracht

Ribag hat mit der Leuchten-Kollektion „Milum“ ein miniaturisiertes Lichtsystem entwickelt, das mit präziser Lichtführung und hoher Funktionalität zahlreiche Einsatzmöglichkeiten bietet. Ob diffuses Licht oder eine Akzentsetzung – mit den drei kompakten, mit modernster Technologie ausgestatteten und kombinierbaren Modulen Lightline, Downlight und Wallwasher ist es leicht, individuelle und nutzerorientierte Räume zu schaffen. Doppelfokuslinsen und Freiform-Reflektoren sichern zudem eine hohe Effizienz. Der Lichtaustritt ist im schlanken Profil optisch zurückversetzt und entblendet. So wird im Zusammenspiel mit der hohen Lichtbrillanz ein optimaler Sehkomfort erreicht.

www.ribag.de

Interior

Leuchte für unterwegs

Neben den Farboptionen Weiß, Kupfer und Aluminium bietet Artemide seine mobile Designleuchte „Come Together“ nun auch in edlem Schwarz und feurigem Rot an. Die leichte und kompakte LED-Leuchte hat der Hersteller für die mobile Gesellschaft konzipiert, denn sie lässt sich einfach in der Handtasche verstauen und mitnehmen. Ihr Akku reicht für 16 Stunden und mittels USB-Anschluss ist sie nach drei Stunden wieder einsatzbereit.

www.artemide.com

Veredelung

Effektvolle Lasuren

Metallic-, Pailletten- oder Perlmuttoptiken: Mit der „Edition faceal Colour“ bietet die Schweizer PSS Interservice Gruppe jetzt 30 neue Effektlasuren an, um Betonoberflächen einen besonderen Look zu verleihen. Zudem besteht die Option, individuelle Farbtöne anzulegen. Das breit gefächerte Spektrum ermöglicht nicht nur vielfältige Gestaltungen, sondern es entsteht auch ein wechselvolles Farbspiel je nach Lichteinfall. Zusätzlich wird dieser individuelle Charakter durch die Beschaffenheit des Betons verstärkt. Auf einer glatten und geschlossenen Oberfläche bildet sich ein nahezu perfekter Metallic-Look heraus, der wie aus einem Stück gegossen wirkt. Dagegen erscheint die Effektlasur auf einem offenporigen, mit Lunkern versehenen Untergrund wie ein Überzug über den rauen Werkstoff.

www.pss-interservice.de

Sanierung

Intensive Farbtöne

Die Stadt Heidelberg investierte rund 14 Millionen Euro in die Sanierung der Mark-Twain-Schule am früheren US-Standort in der Südstadt. Nach Abschluss der Arbeiten zog die Julius-Springer-Schule ein, wo etwa 600 Betriebe junge Menschen in 14 Berufen ausbilden. Die großzügigen und hellen Räume erhielten eine moderne Ausstattung und wurden – ebenso wie die neu eingerichtete Cafeteria – in kräftigen Buntfarbtönen gestaltet. Das Konzept entwickelten PASD Feldmeier + Wrede Architekten BDA und die Stadtplaner SRL gemeinsam mit der Stadt Heidelberg. Mit den Farbtönen Grün, Orange, Blau und Rot kommen intensive Buntfarbtöne ins Spiel, die den Räumen ein frisches Erscheinungsbild geben. Gleichzeitig erfüllt die Farbgestaltung die Funktion eines Leitsystems: Jede Etage hat ihre eigene Farbe. Realisiert wurde das Konzept mit Produkten von Brillux, die alle den Wunsch des Bauherrn nach wasserbasierten, gesundheitsschonenden Beschichtungen erfüllten. Zum Beispiel erhielten die Decken, Wände und Böden in den Klassenräumen und Treppenhäusern einen Anstrich mit der emissionsarmen Silikat-Innenfarbe „Kalisil 1909“, die ohne Lösemittel, Weichmacher und Konservierungsstoffe auskommt. Die Türen wurden mit dem mechanisch sowie chemisch sehr widerstandsfähigen „2K-Aqua Seidenmattlack 2388“ behandelt. Besondere Farberlebnisse erwarten die Nutzer in den WCs: Türen, Zargen sowie Böden, Wände und Decken sind mit kräftigen Farbtönen gestaltet, sodass der Eindruck entsteht, als sei der Raum in Farbe getaucht: Türkisblau für die Herren, Magenta für die Damen. Hierfür wurde das seidenglänzende, strapazierfähige und desinfektionsmittelbeständige „CreaGlas 2K-PU-Finish 3471“ eingesetzt.

www.brillux.de

Kaminofen

Ganz in Schwarz

Mit der neuen „Black Edition“ will Schiedel bei seinen Kaminöfen der Marke „Kingfire“ ein Statement in puncto Design setzen. Die tiefschwarze Lackierung integriert sich in verschiedenste Einrichtungsstile und bildet zudem einen effektvollen Kontrast zum rot-orangen Flammenspiel. Aktuell werden in dieser Farbe die Modelle „Classico S“ und „Rondo S“ angeboten. Kennzeichen aller Kingfire-Ofenmodule sind ihr schlanker Aufbau, eine kostengünstige Bauweise sowie eine komfortable Bedienung. Das Ofensystem ist für den Neubau konzipiert, arbeitet raumluftunabhängig und wird mit dem passenden Schornstein installiert. Die kompakten Abmessungen ergeben zudem eine ­platzsparende Lösung: Es wird lediglich eine Aufstellfläche von maximal 55 mal 60 Zentimetern benötigt. Da der Schornstein direkt auf­gesetzt wird, beträgt das Außenmaß in ­darüberliegenden Geschossen sogar nur noch 36 mal 50 Zentimeter.

www.kingfire.de

Wandmodule

ZWISCHENSTOPP MIT WOHLFÜHLFAKTOR

Im Job miteinander reden, wenn man sich im Bürogebäude zufällig trifft. Auf dem Treppenpodest, dem Flur oder in Übergangsbereichen zum Beispiel. Damit die Mitarbeiter nicht einfach aneinander vorbei gehen, haben Wilkhahn und die Produktdesigner Rudolph Schelling Webermann aus Hannover mit „Landing“ ein modulares Wandrelief entwickelt, das an solchen Plätzen mehr Aufenthaltsqualität schafft und zum informellen Austausch einlädt. Landing besteht aus zwei Grundmodulen: einem flachen, 60 mal 60 Zentimeter großen, gepolsterten und textilbezogenen, akustisch wirksamen Element und einem gleich großen, ebenfalls gepolsterten und bezogenen, dreidimensional ausgeformten Reliefelement. Letzteres lässt sich je nach Montageausrichtung in drei Funktionen nutzen: als horizontale Ablagefläche, um 90 Grad gedreht als vertikales Zonierungs- und Diskretionselement und um 180 Grad horizontal gedreht als Stehstütze. Die Module werden in Wandbeschläge eingehängt und können beliebig kombiniert werden – ob locker mit Zwischenräumen oder als kompakte Formationen angeordnet. So ermöglichen nur zwei unterschiedliche Elemente die verschiedensten Konfigurationen: Sie dienen der Verbesserung der Raumakustik (Schallabsorberklasse C), schaffen kleine Nischen, bieten Getränken und Smartphones Platz und entlasten den Körper beim Stehen. Durch die breiten textilen und farblichen Gestaltungsmöglichkeiten können die Reliefs zudem im Rahmen eines farblich kodierten Leitsystems eingesetzt werden.

www.wilkhahn.de