Baddesign

InterContinental Lyon – Hotel Dieu

Mit der Eröffnung als Hotel InterContinental Lyon „Hôtel Dieu“ Mitte letzten Jahres ging nach sechsjähriger Bauzeit die größte private Renovierungsmaßnahme eines denkmalgeschützten Objekts in Frankreich zu Ende. Das im 18. Jahrhundert errichtete Bauwerk galt einst als schönstes Krankenhaus Frankreichs. Beeindruckend ist besonders die 360 Meter lange klassizistische Fassade am Ufer der Rhone, die von einer prächtigen, 32 Meter hohen Kuppel gekrönt wird. Verantwortlich für die Umgestaltung zu einem Luxushotel zeichnen die Architekten der Büros AIA und RL & Associés sowie der Innenarchitekt Jean-Philippe Nuel. Nuels Konzept des „bescheidenen Luxus“, der gleichzeitig „klösterlich und kostbar“ sein soll, zieht sich durch das gesamte Hotel: von den Parkettböden über die edlen, mit Seide bespannten Trennwände bis hin zu den Mosaikfliesen der Duschen.

Die Badezimmer der 35 Suiten wurden mit den „Starlet-Oval-Silhouette“-Badewannen von Bette aus glasiertem Titan-Stahl ausgestattet. Dieses wegen seiner einfachen, klassischen Form schon fast ikonenhafte Modell steht durch seine dezenten Rundungen für Sinnlichkeit und ergonomischen Badekomfort. Zum Teil wurden die frei stehenden Wannen auch als Halbeinbau-Versionen in geschliffenen Naturstein eingelassen. Die Brillanz der emaillierten Titan-Stahl-Oberfläche kommt so besonders gut zur Geltung. Das Material ist zudem pflegeleicht, hygienisch sowie stoß- und kratzfest. Installationstechnisch bietet diese Lösung ebenfalls Vorteile, denn die ovale Form der Schürzenbadewanne muss hier nicht extra verfliest werden.

www.bette.de

Baddesign

Einfamilienhaus in Österreich

Bei dem Einfamilienhaus im österreichischen Winzendorf-Muthmannsdorf folgte der Architekt Oliver Steinbauer dem Wunsch der Bauherren nach Nachhaltigkeit und Design auf konsequente Weise. So setzte der Inhaber des Büros Steinbauer architektur+design aus Wiener Neustadt bei der Fassade auf eine Bekleidung aus verkohlter Lärche. Das Holz ist nicht nur langlebig, sondern es integriert sich auch optisch in die von Weinreben umgebene Hanglage des Gebäudes. Im Innenraum dominieren in den unteren Ebenen sandgestrahlte Betondecken, Stahl, Sichtestrich und großzügige Glasflächen. Sämtliche Einbaumöbel entstanden in gebürsteter Wildeiche – kombiniert mit Einzelstücken aus Engelsberger Marmor vom nahe gelegenen Steinbruch. Ein weiteres Highlight ist ein tief in das Erdreich eingelassener Weinkeller für eine optimale Temperierung.

In einem Zwischengeschoss befindet sich das Badezimmer mit einer tief in den Boden versenkten Wanne mit Blick nach draußen. Gewählt wurde das Stahl-Email-Modell „Conoduo“ von Kaldewei, wofür ausschließlich natürliche Rohstoffe verwendet werden. Am Ende der Gebrauchszeit, die allerdings Jahrzehnte dauern kann, lässt sich der Werkstoff komplett in den Wertstoffkreislauf zurückführen. Die außergewöhnlich lange Lebensdauer belegt der Hersteller durch eine Garantiezeit von 30 Jahren. Conoduo besitzt ein zeitlos elegantes Design – abgerundet von einem bündigen Wannenablauf sowie einem dezenten Überlauf, beides in Wannenfarbe emailliert. Die glasierte Oberfläche der Badewanne ist sehr robust, hygienisch und pflegeleicht.

www.kaldewei.de

Nassräume

Bauplatte mit Dampfsperre

Mit „Vapor 85“ hat Wedi eine Bauplatte für Räume mit permanent hoher Luftfeuchtigkeit entwickelt. Eine bereits werkseitig integrierte Dampfbremse sorgt zum Beispiel in Schwimmbädern, Saunen oder Dampfbädern dafür, dass sich kein Kondenswasser zwischen den Teilen der Wand sammelt. Der sd-Wert zur Bestimmung der Dampfdurchlässigkeit beträgt 92 m. Zur Verklebung wird der Dichtstoff „wedi 620“ verwendet, der eigens für die Verwendung bei Bauplatten mit Dampfbremse entwickelt wurde. Er ist temperaturbeständig von -40 bis +100 Grad, wasserbeständig und reagiert mit Luftfeuchtigkeit zu einem elastischen Dichtstoff aus, der Teile verklebt und zugleich zu 100 Prozent abdichtet.

www.wedi.de

Sicht- und Sonnenschutz

Lamellen mit 3D-Effekt

Die neuen Vertical-Waves-Lamellen „Andrea“ des Schweizer Herstellers Silent Gliss setzen durch ihr 3D-Design Sicht- und Sonnenschutz oder Raumteiler optisch in Szene. Der dreidimensionale Effekt wird durch einen Druck sowie einen Präzisions-Lasercut erzeugt, der in dem Polyester-Trevira-CS-Gewebe gegenläufige Wellen erzeugt. Je nach Blickwinkel entsteht so ein wechselvolles Licht- und Schattenspiel. Mögliche Bedienvarianten sind per Kugelkette, Handkurbel oder elektrisch. Bei motorischem Betrieb ist zudem eine Anwendung bei bis zu 53 Grad geneigten Dachschrägen sowie die Steuerung per Smartphone, Tablet oder PC via App möglich. Das Lamellengewebe ist flammenhemmend, Ökotex-zertifiziert und in einem breiten RAL-Farben-Spektrum verfügbar.

www.silentgliss.de

Innenraum

Robuste Metalloberfläche

Die auf Echtmetallflächen und multifunktionale Magnethaftplatten spezialisierte Homapal GmbH mit Sitz in Herzberg am Harz hat ihre Produktpalette erweitert. Neu ist eine besonders kratzunempfindliche Matt-Oberfläche mit Antifingerprint-Eigenschaften mit der Bezeichnung „Scratch-Resistant Matt“ – kurz „SRM“. Neben ihrer robusten Beschaffenheit ist sie laut Hersteller zudem erstmals für einen horizontalen Einsatz geeignet. Architekten bietet sie somit die Möglichkeit, metallische Akzente zum Beispiel auch auf Theken in Bars und Restaurants, bei Tischen und Arbeitsflächen im Büro oder in Hotels zu setzen. Die SRM-Oberfläche steht in verschiedenen Dekoren, wie Aluminium, Kupfer und Messing, sowie in mehreren Strukturen und Farben zur Verfügung. Bei den Homapal-Produkten handelt es sich um schwer entflammbare (B-s1, d0) Metall-Laminate. Zur Herstellung der Oberflächen werden dünn ausgewalzte Folien aus Aluminium, Kupfer, Messing und Edelstahl durch ein spezielles Prägeverfahren mit verschiedenen Strukturen versehen und auf einen HPL-Kern verpresst.

www.homapal.de

Raumteiler

SCHALLABSORBIERENDE PANEELE

Ob als Sitzhocker, Decken-Quader, Trennwand oder Wandbehang – die Produkte von B 11 sind als schallschluckende Elemente stets flexibel positionierbar. Ein weiteres Merkmal ist ihr auffälliges Erscheinungsbild. Diese Eigenschaften kommen auch bei der neuen „Rotary Wall“ zum Tragen. Das Paneel lässt sich um 360 Grad drehen und ist dadurch als Wand (180 Grad), Raumteiler (45 Grad) oder Durchgang (90 Grad) einsetzbar. Praktisch sind zudem die Höhenverstellbarkeit und die Möglichkeit der freien Verschiebung im Raum. Die Elemente sind nämlich nicht verschraubt, sondern nur mittels Verspannung zwischen Boden und Decke fixiert. Dank der integrierten Druckanzeige am Standfuß erkennt man sofort, ob die Vorspannung ausreicht oder nicht. Diese Befestigungsart erlaubt es, die Rotary Wall dort aufzustellen, wo sie gerade gebraucht wird, und bei einem Umzug kann man sie einfach mitnehmen. Für die beidseitige Bespannung stehen 15 Bezüge zur Wahl. Auf Wunsch sind auch weitere Stoffe und statt der schwarz lackierten Standard-Lisenen andere Dekore möglich.

www.B11.com

Keramik

VEREDELTE „BRUCHSTÜCKE“

Mit „BeLike“ stellt Iris Ceramica einmal mehr italienisches Fliesen-Knowhow zur Schau. Die Serie zeichnet sich durch ein breites und kombinierbares Angebot aus, bei dem sich die Designer von der japanischen Kintsugi-Reparaturmethode inspirieren ließen. Traditionell werden bei dieser Technik Keramik- oder Porzellanbruchstücke mit einem Kleber zusammengefügt, der ein Edelmetallpulver enthält, etwa aus Gold, Silber oder Platin. Diese unregelmäßigen Bruchgeometrien erscheinen bei BeLike als goldfarbene Linien auf dunklen und braunen Hintergründen oder auf zarten Blumenmustern. Die Kollektion umfasst vier warme Farbtöne – Cream, Peach, Sienna, Umber – und vier kalte – Shell, Azure, Marine und QueenBlue –, die in matt oder glänzend verfügbar sind.

www.irisceramica.net

Trennwandsystem

LEICHT UND LICHTOFFEN

Wacosystems entwickelt und produziert transluzente, lichtdurchlässige Wabenkernelemente, darunter die Leichtbauwände „Kandela T38“. Aufgrund ihrer Transparenz sowie ihrer guten schallschirmenden Eigenschaften werden sie gern zur Zonierung in Open-Space-Büros eingesetzt. Der Schalldämmwert beträgt zum Beispiel 28 Dezibel in der Variante Softtone weiß satiniert oder 24 Dezibel in der transparenten Variante. Die Paneele, bestehend aus PETG-Kunststoff, sind leicht und rahmenlos und werden an Boden und Decke mit u-förmigen Aluminium-Trennwandprofilen gehalten. Falls notwendig, lassen sie sich mit Tischlerwerkzeugen vor Ort anpassen. Das Produkt ist lichtecht sowie wasser- und stoßfest und weist die Brandschutzklasse B1 nach DIN 4102 auf.

www.wacosystems.de

 

Ästhetische Lösungen

Hadi Teherani verwandelte das in den 1970er- Jahren erbaute Düsseldorfer DKV-Hochhaus unweit des Rheinufers in das moderne Bürogebäude „Three George“. Im Fokus der umfangreichen Revitalisierung standen Fassade, Haustechnik und Innenausbau. Nach der Kernsanierung sowie Erweiterung des Büroturmes und eines Teils des dreistöckigen Sockels befinden sich jetzt im Erdgeschoss Showrooms, Einzelhandel und Gastronomie. In der über zwei Geschosse verlaufenden Lobby sorgen hochwertige Materialien, vertikale Wandgärten und Lichtdetails für eine repräsentative Atmosphäre. Die Großzügigkeit dieses Bereiches wird durch bodentiefe Festverglasungen von Hörmann unterstützt. Für die Sonderformate wurde eine doppelte Spezialverglasung eingesetzt, die neben dem Brand- und Rauchschutz auch 53 Dezibel Schallschutz und Absturzsicherheit nach TRAV gewährleistet. Eine speziell angefertigte Unterkonstruktion dient als Wandanschluss und zur Koppelung der einzelnen Verglasungen. Der hohe architektonische Anspruch zeigt sich bis ins kleinste Detail – ob Wandverkleidung, Türbeschlag oder Fliese. Jede Etage ist identisch umgesetzt worden, gestalterische Elemente, wie in den Boden oder die Decke eingelassene LED-Linien, wiederholen sich in vielen Bereichen. So wie für alle Tür- und Fensterbeschläge nur die von Hadi Teherani gemeinsam mit der Firma FSB entworfenen Drücker infrage kamen, wurde auch beim vorbeugenden Brandschutz nach ästhetischen Lösungen gesucht. Aufgrund ihrer Brandschutzeigenschaften und der hochwertigen Ansicht kamen unter anderem stumpf einschlagende STS-Stahl-­Feuerschutztüren und großflächig verglaste Stahl-Rohrrahmenelemente zum Einsatz. Letztere gewährleisten in den Büroetagen vor allem auch einen hohen Tageslichteinfall und Transparenz. Die Positionierung und Befestigung der Stahlblech- und Rohrrahmenelemente wurde systemzulässig vorgerückt, um planeben mit den Wandverkleidungen abzuschließen.

Technik: Produkte

Klinker, Lichtkuppeln, Dekorplatten

Materialien und Bausysteme für Außenwände, Dach und Innenausbau

Glass-Fassade für Panoramablick
Schüco hat das Angebot seiner Fassaden-Konstruktionen um Systeme ergänzt, die technisch wie architektonisch anspruchsvolle Lösungen für die Gebäudehülle bieten. So ermöglicht die „FWS-35-PD“-Fassade durch die auf 35 Millimeter reduzierte Ansichtsbreite der Aluminiumprofile ein weitestgehend rahmenloses Panorama-Design. Das mit Dreifach-Verglasungen mit bis zu 52 Millimeter Glasdicke realisierbare System ist Passivhaus-zertifiziert und erreicht mit neuer Isolatortechnologie Uf-Werte bis zu 0,90 W/(m²K). Für maximale Gestaltungsvielfalt sorgen unter anderem drei Entwässerungsebenen sowie die Kombination mit Einsatz-elementen der Systeme „AWS Fenster“ und „ADS Türen“ des Herstellers. www.schueco.de

Ziegel für die Gebäudehülle
Die dänische Ziegelei Petersen Tegl hat mit „Cover“ erstmals ein Produkt für Fassade und Dach vorgestellt. Mit einer Dicke von nur 37 Millimetern besitzt der Ziegel ein ungewöhnlich flaches Format; dadurch lässt er sich aber wie eine Schindel verlegen. Cover basiert auf dem Modell „Kolumba“, das gemeinsam mit Peter Zumthor für das Museum Kolumba in Köln entstand. Solche Spezialaufträge in Zusammenarbeit mit Architekten oder ­Bauherren bilden das Kerngeschäft bei den in Handarbeit hergestellten Ziegel von Petersen Tegl. Das traditionelle Brennen führt dabei zu subtilen Farbnuancen und einem unebenen Relief der Ziegelsteine und Klinker. Cover ist in 14 verschiedenen Farben und in den ­Größen 528 mal 170 sowie 528 mal 240 Millimeter verfügbar. Ursprünglich wurde der Stein für die Erweiterung des Kunstmuseums in Soro durch das dänische Architekturbüro Lundgaard & Tranberg hergestellt. Der Entwurf der Architekten sah für Dach und Fassade dasselbe Material vor. Ziegel wurden gewählt, um an die regionale Bautradition anzuknüpfen und das Museumsgebäude modern und skulptural erscheinen zu lassen. de.petersen-tegl.dk

Diverse Mauerwerks-Broschüren
Die Dachorganisation mittelständischer Ziegelhersteller „Mein Ziegelhaus“ hat aufgrund sich verändernder Anforderungen an den Mauerwerksbau insgesamt 16 Broschüren erstellt, die Architekten bei der Planung von Wohngebäuden unterstützen sollen. Das Spektrum umfasst unter anderem Themen der Energieeinsparverordnung (EnEV) und Nachhaltigkeit, der Planung, Bemessung und Ausführung von Ziegelmauerwerk sowie des Brand- und Schallschutzes. Die Fachbroschüren sind als Download-PDF oder in gedruckter Form erhältlich. Software, wie der Schallschutzrechner und ein Nachweisprogramm zur EnEV 2014, wird ebenfalls online zur Verfügung gestellt. www.meinziegelhaus.de

Dekorvielfalt bei HPL-Platten
Der Hersteller von Holzwerkstoffen Pfleiderer hat sein Sortiment an HPL-Platten um 20 Dekore erweitert. Die neuen Farben und Oberflächenstrukturen wurden dabei auf die bestehende Design-Kollektion abgestimmt und lassen sich daher untereinander gut kombinieren. Acht Uni-Dekore ergänzen jetzt die bestehenden Farbwelten Gelb, Grün und Leder. Unter anderem wurden dem Gelb warme und würzige Töne wie „Curcuma“ und „Safran“ hinzugefügt; die Grün-Palette erhielt mit „Carambola“, „Granny Smith“ und „Limette“ trendige Nuancen. „Antilope“, „Bison“ und „Kodiak“ sind die drei neuen Lederfarben des braunen Spektrums. Außerdem stehen mit „Masuren Birch sand“, „Fjord-Buche hell“ und „Pinie Fano“ attraktive Holz-Designs zur Verfügung. Insgesamt sind nunmehr über 300 Dekore und 16 Strukturen verfügbar, mit denen sich nahezu alle gestalterischen Wünsche im Innenausbau erfüllen lassen. www.pfleiderer.de

Transparente Hitzeschutzfolie
Das auf Flachglasfolien spezialisierte Unternehmen Hanita Coatings bietet eine neue Sonnenschutzfolie für den Außeneinsatz an. „E-Lite 70 Xtra“ kombiniert eine hohe Lichtdurchlässigkeit (etwa 70 Prozent) mit einer hohen Zurückweisung der Sonnenenergie. Durch den niedrigen Absorptionswert und die nahezu unveränderten Lichtverhältnisse im Innenraum ist die Folie mit nahezu allen Verglasungssystemen kompatibel. Außerdem bleibt aufgrund der optisch neutralen Wirkung das Erscheinungsbild des Gebäudes nahezu unverändert erhalten – eine Eigenschaft, die vor allem beim Denkmalschutz zählt. www.hanita-europa.de

Thermisch getrenntes Lichtband
Die roda Licht- und Lufttechnik GmbH hat ein thermisch getrenntes Lichtband neu im Programm. „SkylightTherm“ verfügt sowohl über eine thermische Trennung im Radius als auch über eine thermisch getrennte Basis. Dadurch reduziert sich der U-Wert des Systems. Bei einer Sockelhöhe von 350 Millimetern sind für das Gesamtsystem U-Werte unter ein W/m²K möglich. Außerdem verhindert die thermische Trennung, dass innen liegende Rahmenteile die Außentemperatur annehmen. Dadurch wird die Kondensation von Feuchtigkeit aus der Raumluft deutlich eingeschränkt. www.roda.de

Porenbeton für ­Mehrgeschosser
Xella hat mit dem „PP 4“ der Marke Ytong einen Porenbeton-Planblock speziell für den Bau mehrgeschossiger Gebäude vorgestellt. Der Stein verfügt über eine hohe Druckfestigkeit und kann mit tragender Funktion für vier bis sechs Geschosse – auch in allen Erdbebenzonen – eingesetzt werden. Der Lambdawert beträgt 0,10 W/(mK). Damit wird beispielsweise der energetische Standard eines KfW-Effizienzhauses 70 in einschaliger Bauweise mit einer Dicke von 40 Zentimetern erreicht. www.xella.de

Sicherheit auf dem Flachdach
Die Lichtkuppeln, Lichtbänder und Klappensysteme von Essmann können jetzt mit Ab- und Durchsturzsicherungen für Personen gemäß Arbeitsstättenregel 2.1 (ASR) ausgestattet werden. Das System, bestehend aus vorbeugender Absturzsicherung und integriertem Aufprallschutz, bietet nicht nur Sicherheit bei der Wartung und Instandhaltung. Bei werkseitiger Vormontage ist die Durchsturzsicherheit der Dachöffnung bei Lichtkuppeln schon nach dem Einbau des Aufsetzkranzes gegeben. Bei Lichtbändern und Lichtbandklappen erfolgt die Installation bereits auf der Tragkonstruktion, so dass die Dachöffnung bereits vor dem Einbau der Verglasung gesichert ist. Durch den Einbau auf der Ebene der Verglasung werden auch die Klappenöffnungen gesichert. Eine Nachrüstung bestehender Anlagen des Herstellers ist ebenfalls möglich. www.essmann.de

Türzargen-Programm fürs Hotel
Der Stahlzargen-Spezialist BOS Best Of Steel hat Tür- und Tür­rahmenlösungen entwickelt, die speziell auf die Anforderungen von Hotelbauten ausgerichtet sind. Das Programm umfasst drei Linien: „CasePlus Solutions“, die „Duplex-Zarge“ und die „Planar ­Laibungszargen“. Bei CasePlus Solutions hervorzuheben ist das ­„CasePlus Design“ – eine High-End-Lösung für den Zimmereingang, die Ästhetik, Sicherheit und Komfort verbindet. Die Systemzarge dient der Aufnahme elektronischer Komponenten der Tür- und Gebäudetechnik wie Steckdosen, Lichtschalter und Kartenlesegeräte bis hin zu Kameras und Monitoren. Die Duplex-Zarge ermöglicht, dass mit einem Türelement zwei Räume bedient werden können. Da sich das Türblatt in zwei Richtungen schließen lässt, kann so zum Beispiel der WC- vom Badbereich getrennt werden. Die Planar Laibungszarge steht für flächen­bündige Optik in der Flurwand auch bei unterschiedlicher Drehrichtung der Türen. www.bestofsteel.de

Photovoltaik für die Fassade
Der Hersteller von bauwerkintegrierter Photovoltaik (BIPV) Asola bietet mit „Vitrum Super“ maßgefertigte Solar-Verbundglas-Elemente bis 2,15 mal 3,55 Meter an. Neben einer individuellen Form- und Farbgestaltung sind verschiedene Glasoberflächen (klar, prismiert oder emailliert) verfügbar. Außerdem ist der Transparenzgrad variabel, so dass der Anteil des einfallenden Tageslichts und damit auch die Wärmestrahlung gesteuert werden. Dadurch dienen die Elemente nicht nur der Stromerzeugung, sondern übernehmen parallel die Aufgabe des Sonnenschutzes und helfen den Kühlenergiebedarf zu reduzieren. Sie können als Kalt- oder Warmfassade sowohl in Bestands- als auch in Neubauten integriert werden. Ein Standard-Element ist 1.000 mal 1.800 mal 9,5 Millimeter groß, wiegt 43 Kilogramm und die Nennleistung beträgt 250 Wp. Asola Vitrum Super ist ein geprüftes Bauprodukt gemäß DIN 18008 mit allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung. www.asola-tech.de