Raum-in-Raum-System

Infektionsschutz durch Ionen

Die Raum-in-Raum-Systeme von Bosse – eine Marke der Dauphin HumanDesign Group – können jetzt mit einer Technik ausgestattet werden, die Viren und Bakterien in der Raumluft für den Menschen unschädlich machen soll. Es handelt sich dabei um ein nahezu unsichtbares Gerät in der Decke namens „ION-Cloud“, das sich einschaltet und Negativionen abgibt, sobald beim Betreten des Raums die Lüftung automatisch aktiviert wird. Diese Negativionen heften sich an positiv geladene Erreger-Teilchen in der Luft wie Viren, Bakterien, Feinstaub und Pollen an und machen sie dadurch für den Menschen unschädlich. Alle bestehenden Raum-in-Raum-Systeme sind mit ION-Cloud nachrüstbar.

www.dauphin-group.com

Innenraum

Regalsystem von Architekten

Wie kann ein Möbelstück sich verändernden Anforderungen anpassen, Individualisierungswünschen gerecht werden, aber trotzdem schlicht und zeitlos bleiben? Dieser Frage stellten sich die beiden Schreiner und Architekten Thomas Kandler und Robert Kern aus Bayern bei der Entwicklung des Regalsystems „7172“. Es ist modular aufgebaut und lässt sich einfach den verschiedenen Lebenssituationen und Nutzungen anpassen. Die Grundlage hierfür bilden eine umlaufende Nut in den Regalböden und ein darin integrierter und somit unsichtbarer Beschlag. Diese Kombination fügt nicht nur Seiten und Böden zusammen, sondern ermöglicht auch die Aufnahme vieler weiterer Funktionen. Zum Beispiel die „Adern“ an den Stirnseiten der Fachböden, die das System stilistisch prägen und jederzeit ausgetauscht werden können. Außerdem sind in den Nuten Stabilisierungs- und Akustikelemente, Leit- und Beschriftungssysteme, unterschiedlichste Materialien und Oberflächen und Fronten integrierbar. Auch diese Belegungen können im montierten Zustand ausgetauscht oder versetzt werden. Der Einsatzbereich reicht von Kleinmöbeln wie Beistelltischen, Bänken und Sideboards über Regale und Raumtrenner bis hin zu raumbildenden Strukturen im Büro und Ladenbau. Aufgrund der werkzeuglosen Montage bietet sich 7172 ebenso für den Messe- und Ausstellungsbau an.

www.7172.de

Baddesign

InterContinental Lyon – Hotel Dieu

Mit der Eröffnung als Hotel InterContinental Lyon „Hôtel Dieu“ Mitte letzten Jahres ging nach sechsjähriger Bauzeit die größte private Renovierungsmaßnahme eines denkmalgeschützten Objekts in Frankreich zu Ende. Das im 18. Jahrhundert errichtete Bauwerk galt einst als schönstes Krankenhaus Frankreichs. Beeindruckend ist besonders die 360 Meter lange klassizistische Fassade am Ufer der Rhone, die von einer prächtigen, 32 Meter hohen Kuppel gekrönt wird. Verantwortlich für die Umgestaltung zu einem Luxushotel zeichnen die Architekten der Büros AIA und RL & Associés sowie der Innenarchitekt Jean-Philippe Nuel. Nuels Konzept des „bescheidenen Luxus“, der gleichzeitig „klösterlich und kostbar“ sein soll, zieht sich durch das gesamte Hotel: von den Parkettböden über die edlen, mit Seide bespannten Trennwände bis hin zu den Mosaikfliesen der Duschen.

Die Badezimmer der 35 Suiten wurden mit den „Starlet-Oval-Silhouette“-Badewannen von Bette aus glasiertem Titan-Stahl ausgestattet. Dieses wegen seiner einfachen, klassischen Form schon fast ikonenhafte Modell steht durch seine dezenten Rundungen für Sinnlichkeit und ergonomischen Badekomfort. Zum Teil wurden die frei stehenden Wannen auch als Halbeinbau-Versionen in geschliffenen Naturstein eingelassen. Die Brillanz der emaillierten Titan-Stahl-Oberfläche kommt so besonders gut zur Geltung. Das Material ist zudem pflegeleicht, hygienisch sowie stoß- und kratzfest. Installationstechnisch bietet diese Lösung ebenfalls Vorteile, denn die ovale Form der Schürzenbadewanne muss hier nicht extra verfliest werden.

www.bette.de

Baddesign

Einfamilienhaus in Österreich

Bei dem Einfamilienhaus im österreichischen Winzendorf-Muthmannsdorf folgte der Architekt Oliver Steinbauer dem Wunsch der Bauherren nach Nachhaltigkeit und Design auf konsequente Weise. So setzte der Inhaber des Büros Steinbauer architektur+design aus Wiener Neustadt bei der Fassade auf eine Bekleidung aus verkohlter Lärche. Das Holz ist nicht nur langlebig, sondern es integriert sich auch optisch in die von Weinreben umgebene Hanglage des Gebäudes. Im Innenraum dominieren in den unteren Ebenen sandgestrahlte Betondecken, Stahl, Sichtestrich und großzügige Glasflächen. Sämtliche Einbaumöbel entstanden in gebürsteter Wildeiche – kombiniert mit Einzelstücken aus Engelsberger Marmor vom nahe gelegenen Steinbruch. Ein weiteres Highlight ist ein tief in das Erdreich eingelassener Weinkeller für eine optimale Temperierung.

In einem Zwischengeschoss befindet sich das Badezimmer mit einer tief in den Boden versenkten Wanne mit Blick nach draußen. Gewählt wurde das Stahl-Email-Modell „Conoduo“ von Kaldewei, wofür ausschließlich natürliche Rohstoffe verwendet werden. Am Ende der Gebrauchszeit, die allerdings Jahrzehnte dauern kann, lässt sich der Werkstoff komplett in den Wertstoffkreislauf zurückführen. Die außergewöhnlich lange Lebensdauer belegt der Hersteller durch eine Garantiezeit von 30 Jahren. Conoduo besitzt ein zeitlos elegantes Design – abgerundet von einem bündigen Wannenablauf sowie einem dezenten Überlauf, beides in Wannenfarbe emailliert. Die glasierte Oberfläche der Badewanne ist sehr robust, hygienisch und pflegeleicht.

www.kaldewei.de

Nassräume

Bauplatte mit Dampfsperre

Mit „Vapor 85“ hat Wedi eine Bauplatte für Räume mit permanent hoher Luftfeuchtigkeit entwickelt. Eine bereits werkseitig integrierte Dampfbremse sorgt zum Beispiel in Schwimmbädern, Saunen oder Dampfbädern dafür, dass sich kein Kondenswasser zwischen den Teilen der Wand sammelt. Der sd-Wert zur Bestimmung der Dampfdurchlässigkeit beträgt 92 m. Zur Verklebung wird der Dichtstoff „wedi 620“ verwendet, der eigens für die Verwendung bei Bauplatten mit Dampfbremse entwickelt wurde. Er ist temperaturbeständig von -40 bis +100 Grad, wasserbeständig und reagiert mit Luftfeuchtigkeit zu einem elastischen Dichtstoff aus, der Teile verklebt und zugleich zu 100 Prozent abdichtet.

www.wedi.de

Sicht- und Sonnenschutz

Lamellen mit 3D-Effekt

Die neuen Vertical-Waves-Lamellen „Andrea“ des Schweizer Herstellers Silent Gliss setzen durch ihr 3D-Design Sicht- und Sonnenschutz oder Raumteiler optisch in Szene. Der dreidimensionale Effekt wird durch einen Druck sowie einen Präzisions-Lasercut erzeugt, der in dem Polyester-Trevira-CS-Gewebe gegenläufige Wellen erzeugt. Je nach Blickwinkel entsteht so ein wechselvolles Licht- und Schattenspiel. Mögliche Bedienvarianten sind per Kugelkette, Handkurbel oder elektrisch. Bei motorischem Betrieb ist zudem eine Anwendung bei bis zu 53 Grad geneigten Dachschrägen sowie die Steuerung per Smartphone, Tablet oder PC via App möglich. Das Lamellengewebe ist flammenhemmend, Ökotex-zertifiziert und in einem breiten RAL-Farben-Spektrum verfügbar.

www.silentgliss.de

Innenraum

Robuste Metalloberfläche

Die auf Echtmetallflächen und multifunktionale Magnethaftplatten spezialisierte Homapal GmbH mit Sitz in Herzberg am Harz hat ihre Produktpalette erweitert. Neu ist eine besonders kratzunempfindliche Matt-Oberfläche mit Antifingerprint-Eigenschaften mit der Bezeichnung „Scratch-Resistant Matt“ – kurz „SRM“. Neben ihrer robusten Beschaffenheit ist sie laut Hersteller zudem erstmals für einen horizontalen Einsatz geeignet. Architekten bietet sie somit die Möglichkeit, metallische Akzente zum Beispiel auch auf Theken in Bars und Restaurants, bei Tischen und Arbeitsflächen im Büro oder in Hotels zu setzen. Die SRM-Oberfläche steht in verschiedenen Dekoren, wie Aluminium, Kupfer und Messing, sowie in mehreren Strukturen und Farben zur Verfügung. Bei den Homapal-Produkten handelt es sich um schwer entflammbare (B-s1, d0) Metall-Laminate. Zur Herstellung der Oberflächen werden dünn ausgewalzte Folien aus Aluminium, Kupfer, Messing und Edelstahl durch ein spezielles Prägeverfahren mit verschiedenen Strukturen versehen und auf einen HPL-Kern verpresst.

www.homapal.de

Raumteiler

SCHALLABSORBIERENDE PANEELE

Ob als Sitzhocker, Decken-Quader, Trennwand oder Wandbehang – die Produkte von B 11 sind als schallschluckende Elemente stets flexibel positionierbar. Ein weiteres Merkmal ist ihr auffälliges Erscheinungsbild. Diese Eigenschaften kommen auch bei der neuen „Rotary Wall“ zum Tragen. Das Paneel lässt sich um 360 Grad drehen und ist dadurch als Wand (180 Grad), Raumteiler (45 Grad) oder Durchgang (90 Grad) einsetzbar. Praktisch sind zudem die Höhenverstellbarkeit und die Möglichkeit der freien Verschiebung im Raum. Die Elemente sind nämlich nicht verschraubt, sondern nur mittels Verspannung zwischen Boden und Decke fixiert. Dank der integrierten Druckanzeige am Standfuß erkennt man sofort, ob die Vorspannung ausreicht oder nicht. Diese Befestigungsart erlaubt es, die Rotary Wall dort aufzustellen, wo sie gerade gebraucht wird, und bei einem Umzug kann man sie einfach mitnehmen. Für die beidseitige Bespannung stehen 15 Bezüge zur Wahl. Auf Wunsch sind auch weitere Stoffe und statt der schwarz lackierten Standard-Lisenen andere Dekore möglich.

www.B11.com

Keramik

VEREDELTE „BRUCHSTÜCKE“

Mit „BeLike“ stellt Iris Ceramica einmal mehr italienisches Fliesen-Knowhow zur Schau. Die Serie zeichnet sich durch ein breites und kombinierbares Angebot aus, bei dem sich die Designer von der japanischen Kintsugi-Reparaturmethode inspirieren ließen. Traditionell werden bei dieser Technik Keramik- oder Porzellanbruchstücke mit einem Kleber zusammengefügt, der ein Edelmetallpulver enthält, etwa aus Gold, Silber oder Platin. Diese unregelmäßigen Bruchgeometrien erscheinen bei BeLike als goldfarbene Linien auf dunklen und braunen Hintergründen oder auf zarten Blumenmustern. Die Kollektion umfasst vier warme Farbtöne – Cream, Peach, Sienna, Umber – und vier kalte – Shell, Azure, Marine und QueenBlue –, die in matt oder glänzend verfügbar sind.

www.irisceramica.net

Trennwandsystem

LEICHT UND LICHTOFFEN

Wacosystems entwickelt und produziert transluzente, lichtdurchlässige Wabenkernelemente, darunter die Leichtbauwände „Kandela T38“. Aufgrund ihrer Transparenz sowie ihrer guten schallschirmenden Eigenschaften werden sie gern zur Zonierung in Open-Space-Büros eingesetzt. Der Schalldämmwert beträgt zum Beispiel 28 Dezibel in der Variante Softtone weiß satiniert oder 24 Dezibel in der transparenten Variante. Die Paneele, bestehend aus PETG-Kunststoff, sind leicht und rahmenlos und werden an Boden und Decke mit u-förmigen Aluminium-Trennwandprofilen gehalten. Falls notwendig, lassen sie sich mit Tischlerwerkzeugen vor Ort anpassen. Das Produkt ist lichtecht sowie wasser- und stoßfest und weist die Brandschutzklasse B1 nach DIN 4102 auf.

www.wacosystems.de

 

Ästhetische Lösungen

Hadi Teherani verwandelte das in den 1970er- Jahren erbaute Düsseldorfer DKV-Hochhaus unweit des Rheinufers in das moderne Bürogebäude „Three George“. Im Fokus der umfangreichen Revitalisierung standen Fassade, Haustechnik und Innenausbau. Nach der Kernsanierung sowie Erweiterung des Büroturmes und eines Teils des dreistöckigen Sockels befinden sich jetzt im Erdgeschoss Showrooms, Einzelhandel und Gastronomie. In der über zwei Geschosse verlaufenden Lobby sorgen hochwertige Materialien, vertikale Wandgärten und Lichtdetails für eine repräsentative Atmosphäre. Die Großzügigkeit dieses Bereiches wird durch bodentiefe Festverglasungen von Hörmann unterstützt. Für die Sonderformate wurde eine doppelte Spezialverglasung eingesetzt, die neben dem Brand- und Rauchschutz auch 53 Dezibel Schallschutz und Absturzsicherheit nach TRAV gewährleistet. Eine speziell angefertigte Unterkonstruktion dient als Wandanschluss und zur Koppelung der einzelnen Verglasungen. Der hohe architektonische Anspruch zeigt sich bis ins kleinste Detail – ob Wandverkleidung, Türbeschlag oder Fliese. Jede Etage ist identisch umgesetzt worden, gestalterische Elemente, wie in den Boden oder die Decke eingelassene LED-Linien, wiederholen sich in vielen Bereichen. So wie für alle Tür- und Fensterbeschläge nur die von Hadi Teherani gemeinsam mit der Firma FSB entworfenen Drücker infrage kamen, wurde auch beim vorbeugenden Brandschutz nach ästhetischen Lösungen gesucht. Aufgrund ihrer Brandschutzeigenschaften und der hochwertigen Ansicht kamen unter anderem stumpf einschlagende STS-Stahl-­Feuerschutztüren und großflächig verglaste Stahl-Rohrrahmenelemente zum Einsatz. Letztere gewährleisten in den Büroetagen vor allem auch einen hohen Tageslichteinfall und Transparenz. Die Positionierung und Befestigung der Stahlblech- und Rohrrahmenelemente wurde systemzulässig vorgerückt, um planeben mit den Wandverkleidungen abzuschließen.