Stahloberflächen

Hygienisch ­emailliert

Aufgrund der gestiegenen Nachfrage nach antibakteriellen Lösungen bietet Alape mit „ProShield“ eine Emaillierung der Stahloberfläche an, die Bakterien und Pilze bis zu 99 Prozent absterben lässt. Der Emailleglasur wird dafür Silber beigemischt. Silber gilt seit jeher als bakterizid, da die Silberionen eine Reaktion mit Schwefelverbindungen eingehen und daraus eine schwer lösliche und sehr beständige Verbindung entsteht. Durch diese zelluläre Reaktion werden zahlreiche Proteine blockiert und lebenswichtige Prozesse der Zellen der Bakterien und Pilze unterbrochen. Alape hat sich die Wirksamkeit der antibakteriellen Oberfläche durch Laboruntersuchungen vom Westerdijk Fungal Biodiversity Institute (Utrecht, Niederlande) bestätigen lassen. Das Verfahren zur Einarbeitung der Silberionen beeinflusst den Emaillierungsprozess nicht. Mit ProShield sind jetzt standardmäßig ohne Aufpreis alle weißen Waschbecken und Waschtische ausgerüstet.

www.alape.de

Kontaktflächen

Antimikrobiell und antiviral

Der Hersteller von Produkten aus Kupfer und Kupferlegierungen KME hat die neue Produktreihe „SaCup“ auf den Markt gebracht. Sie wurde entwickelt, um die antimikrobiellen und antiviralen Eigenschaften des Materials überall dort zu nutzen, wo Kontaktflächen eine potenzielle Infektionsquelle und ein Gesundheitsrisiko darstellen können. Die Linie umfasst eine Reihe von Fertigprodukten und Halbfabrikaten: Rohre, Bleche und kupferbeschichtete Spezialfolien, die für die Nutzung in unterschiedlichen Umgebungen konzipiert sind. Die entsprechenden Vorprodukte können nach Kundenwunsch auf Maß gefertigt werden. Die permanent keimneutralisierende Wirkung von Kupfer sorgt für eine schnelle Eliminierung von Viren, Bakterien und Pilzen. Für SARS-CoV-2 hat das Institut für Virologie der Universität Pisa nachgewiesen, dass die Viruslast auf Kupferoberflächen in zehn Minuten um 90 Prozent reduziert und in 60 Minuten zu 100 Prozent neutralisiert wird.

www.kme.com

Hygiene

Handfreies Türenöffnen

Die neue Kreation der Designer Markus Michalski und Michael Schmidt von FSB ist der Türdrücker 1287. Das Modell wurde für Gebäude mit hohem Publikumsverkehr entwickelt, um das Infektionsrisiko zu senken. Seine nach oben abgewinkelte Form ermöglicht das Öffnen der Türen mit dem Unterarm. Dadurch wird der Kontakt der Hand zum Türdrücker als potenziellem Keimträger eliminiert. Der Arm lässt sich sowohl von rechts als auch von links kommend bequem auf den Türdrücker auflegen. Diese Handhabung ist zudem äußerst praktisch, wenn der Nutzer beide Hände voll hat. Dann müssen die Gegenstände während des Transports zum Öffnen und Schließen der Tür nicht abgesetzt werden. Diejenigen, die zum Öffnen die Hand benutzen, schützt die antibakterielle Beschichtung auf der Edelstahllegierung des Türdrückers (FSB Anti-Infection Coating) gegen eine Infektion. Laut Hersteller reduziert die Beschichtung die Keimbelastung um 99,99 Prozent.

www.fsb.de

Hygiene

Coronaresistente Wandfarbe

Dörken bietet mit „Lucite MultiResist PRO“ die erste coronaresistente Wandfarbe an. Das haben unabhängige Institute geprüft, gibt der Hersteller an. Demnach sind bereits 24 Stunden nach dem Streichen keine Bakterien und sonstige Keime, darunter auch das Coronavirus, mehr nachweisbar. Die Gefahr einer Ansteckung über kontaminierte Wandflächen ist ­somit nahezu ausgeschlossen. Da die Farbe keine schädlichen Zusatzstoffe enthält, ist sie umweltfreundlich und allergieverträglich. Praktisch und nachhaltig ist zudem, dass selbst bei Reinigung mit Desinfektionsmitteln der ­Anstrich verlustfrei auf der Wand bleibt. Lucite MultiResist PRO ­eignet sich daher vor allem für Einrichtungen mit hoher Keim­belastung wie Krankenhäuser, Pflege­einrichtungen oder Arztpraxen.

www.lucite-anstrichsysteme.de

Hygiene

Schalten ohne Berührung

Busch-Jäger hat jetzt einen sogenannten Näherungsschalter im Programm, der bis zu einem Abstand von etwa fünf Zentimetern einen Schaltimpuls allein durch Bewegung auslöst. Demnach genügt ein kleiner Wischer mit der Hand, um das Licht ohne Berührung der Schaltfläche ein- und auszuschalten. Ermöglicht wird dies durch die integrierte „Aktiv-Infrarot-Technik“. Das zeitlose Design des Schalters passt sich zudem verschiedensten innenarchitektonischen Stilen an. Mit dem Schalter trifft der Hersteller mit Blick auf die Hygiene den Nerv der Zeit. Dank der berührungslosen Bedienung zählen zum Beispiel Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen, Kliniken und Arztpraxen sowie Hotels und Gastronomie zu den besonders geeigneten Einsatzbereichen. Hilfreich ist diese Technologie auch bei behindertengerechten Wohnkonzepten, die den Bewohnern Bequemlichkeit und Sicherheit bieten sollen.

www.busch-jaeger.de

Hygiene

Luftreinigende Akustikplatte

Die neuen Holzwolle-Akustikplatten „Fibro-Kustik Pure Genius“ der Fibrolith Dämmstoffe GmbH können mithilfe der Photokatalyse die Raumluft reinigen. Erzielt wird der Effekt durch die Beschichtung „Pure Genius“. Ihre luftreinigende Wirkung wird aktiviert, sobald Sonnen- oder Kunstlicht darauffällt. Der Raumluft werden dann Schadgase, wie flüchtige organische Verbindungen (VOCs) und Stickstoffoxide (NOX), entzogen. Auch können Gerüche gemindert sowie das Risiko eines mikrobiellen Befalls reduziert werden. Die als Wand- und Deckenbekleidung verwendbaren Platten bestehen aus PEFC-zertifizierter Holzwolle, geben auch selbst keine Schadstoffe ab, erfüllen hohe akustische Anforderungen und sind in verschiedenen Farben verfügbar.

www.fibrolith.de

Wassermanagement

Kontrolle per Fernzugriff

Mit dem „SMART.SWS Cloud-Service“ stellt Schell einen digitalen Fernzugriff auf seine elektronischen Armaturen zur Verfügung, die im Rahmen des Wassermanagement-Systems SWS im Gebäude miteinander vernetzt sind. Die Cloudlösung ermöglicht nun eine gebäudeübergreifende und ortsunabhängige Überwachung der Trinkwasserinstallation im Hinblick auf die Trinkwasserhygiene, die Betriebsparameter (VDI 6023) sowie die Kontrolle der Systemfunktionen bei einem minimalen Zeitaufwand. Auf verschiedenen Menüebenen werden unter anderem Hygienespülungen, Temperaturverläufe und Wasserverbräuche angezeigt. Für jede Armatur lassen sich so beispielsweise Stagnationsspülungen und thermische Desinfektionen einfach online konfigurieren, aber auch Batteriewechsel vorausschauend planen. Die Datenübertragung erfolgt verschlüsselt.

www.schell.eu

Hygiene

Desinfizierendes Licht

Mit „Integralis“ hat Artemide eine zum Patent angemeldete Lichttechnologie entwickelt, die Bakterien, Pilze und Schimmel mithilfe von violetten Lichtanteilen effektiv bekämpft, jedoch für Menschen, Tiere und Pflanzen ungefährlich sein soll. Die Funktionsweise basiert auf einem parametrischen Ansatz mit wissenschaftlicher und messtechnischer Methodik. Laut Hersteller hemmen die violetten Lichtanteile im Wellenlängenbereich von 405 Nanometern das Wachstum und die Ausbreitung von krankheitserregenden Mikroorganismen – und das völlig unbemerkt vom menschlichen Auge, denn es werde eine perfekte und einzigartige Balance zwischen Lichtqualität, optimaler Farbwiedergabe und wirksamer Desinfektion erzielt. Die Technologie ist DALI-kompatibel und lässt sich in diverse Leuchten und Lichtsysteme von Artemide integrieren. Wirkungsgrad und Anwendungsdauer können über die App des Herstellers gesteuert werden.

www.artemide.com

Raum-in-Raum-System

Infektionsschutz durch Ionen

Die Raum-in-Raum-Systeme von Bosse – eine Marke der Dauphin HumanDesign Group – können jetzt mit einer Technik ausgestattet werden, die Viren und Bakterien in der Raumluft für den Menschen unschädlich machen soll. Es handelt sich dabei um ein nahezu unsichtbares Gerät in der Decke namens „ION-Cloud“, das sich einschaltet und Negativionen abgibt, sobald beim Betreten des Raums die Lüftung automatisch aktiviert wird. Diese Negativionen heften sich an positiv geladene Erreger-Teilchen in der Luft wie Viren, Bakterien, Feinstaub und Pollen an und machen sie dadurch für den Menschen unschädlich. Alle bestehenden Raum-in-Raum-Systeme sind mit ION-Cloud nachrüstbar.

www.dauphin-group.com

Desinfektion

Hygienemittelspender

Keuco hat sein bereits rund 500 Produkte umfassendes Accessoire-Sortiment „Plan“ um einen Hygienemittelspender ergänzt. Das frei stehende Modell eignet sich für stark frequentierte halböffentliche und öffentliche Bereiche mit gehobenen Ausstattungsansprüchen: zum Beispiel vor Eingängen zu Restaurants, Veranstaltungsräumen, Krankenstationen oder Büroetagen. Es werden die Farben Aluminium anthrazit und Aluminium silber-eloxiert/anthrazit sowie die Wahl zwischen zwei elektronischen, berührungslos funktionierenden Betriebsmöglichkeiten angeboten: über Batterien oder Netzteil. Das batteriebetriebene Modell hat zusätzlich eine LED-Anzeige für die Batteriekapazität. Eine LED-Füllstandsanzeige zeigt an, wenn der Beutel des Hygienemittels gewechselt werden muss. Die Nachfüllpacks lassen sich über einen einklickbaren Adapter am Beutel leicht tauschen. Da es sich um ein geschlossenes System handelt, ist eine Verkeimung des Inhalts ausgeschlossen.

www.keuco.de

Türen

Hygienisch und barrierefrei

Die Oberflächen der Cleanroom-Türen von Schörghuber sind beständig gegen starke Reinigungsmittel. Zum Sortiment gehören fünf Varianten: „Chemicals“, „Biologicals“, „Cleanroom GMP“, „Cleanroom H2O2“ und „Cleanroom S2“. Je nach Ausstattung können die verschiedenen Tür-Typen nicht nur in öffentlichen Gebäuden, sondern auch für private Labore und Räume mit sehr strengen Hygieneauflagen eingesetzt werden. Abhängig von der bauseitigen Anforderung lassen sie sich auch miteinander kombinieren. Alle Varianten sind durch das Fraunhofer Institut IPA hinsichtlich ihrer Hygieneleistungen geprüft und zertifiziert. Die Türen sind auch als barrierefreie Systemlösung erhältlich, wobei die Zertifizierung durch das Prüfzentrum für Bauelemente (PFB) nach DIN 18040 für das komplette Türelement erfolgte.

www.schoerghuber.de