Holzrahmenbau

Ressourcenschonend

Mit der „EcoBox“ hat Egger Holzwerkstoffe eine ressourcenschonende Alternative zu Massivholzstützen in Holzrahmenbauwänden entwickelt. Das ­Bauelement mit einem Kastenquerschnitt ist ein Hybridprodukt aus Schnittholz und OSB mit einer Holzweichfaserdämmung im Hohlraum. Diese Materialkombination ermöglicht es im Vergleich zu Massivholz, den Holzverbrauch und das Gewicht zu senken. Durch die Kombination dieser Materialien sowie deren präzises Zusammenfügen bei der industriellen werkseitigen Fertigung entsteht ein sehr maßhaltiges und formstabiles Produkt. Weitere Vorteile sind die Reduktion von Wärmebrücken, ein leichteres Handling und ein einfacherer Transport. Die EcoBox kann für handwerklich hergestellte Holzrahmenbauwände ebenso eingesetzt werden wie in der automatisierten Produktion von Elementen oder Raummodulen in Holzrahmenbauweise. Sie verfügt über eine Europäische Technische Zulassung (ETA), was ihre sichere Anwendung EU-weit gewährleistet.

Holz

Oberfläche für Zimmertüren

Die neue Oberfläche für Zimmertüren aus Holz „DuraProject“ von Hörmann hält auch hohen Belastungen stand, ohne dass die Optik beeinträchtigt wird. Sie wurde vom Entwicklungs- und Prüflabor Holztechnologie (EPH) nach der Norm DIN EN 438-3 zertifiziert und erfüllt die Eigenschaften einer HPL-Oberfläche (High Pressure Laminate). Damit sind die mit DuraProject ausgestatteten Türen eine kostengünstigere Alternative zu HPL-Türen und dementsprechend für den Einsatz in Schulen, Kindergärten, Büros, Hotels sowie im hochwertigen Wohnungsbau geeignet. Die Oberfläche ist besonders stoßfest, abrieb- und kratzfest sowie licht-, hitze- und dampfbeständig. Die DuraProject-Oberfläche wird serienmäßig mit der Stahlfutterzarge „VarioFix“ eingesetzt und ist für stumpf einschlagende und gefälzte Holztüren mit glatter oder strukturierter Oberfläche in den Farben Verkehrsweiß RAL 9016, Lichtgrau RAL 7035 und Staubgrau RAL 7037 erhältlich.

Holzbau

Wohnquartier in Erfurt

Am Petersberg im Stadtzentrum von Erfurt entstanden mit den „AndreasGärten“ drei Mehrgenerationen-Wohngebäude mit insgesamt 92 Mieteinheiten sowie zwei Pflege-Wohngemeinschaften einschließlich einer Tiefgarage. Köster fungierte hier im Auftrag der Johanniter-Unfall-Hilfe als Generalunternehmer. Der Entwurf für das Ensemble stammt von den Architekten Heine Mildner und Dorschner Kahl mit Büros in Leipzig und Dresden. Dieser sieht drei Baukörper vor, die so positioniert wurden, dass sich eine Abfolge von ineinander übergehenden Außenräumen entwickelt. So haben alle Wohnungen einen direkten Bezug zu den anspruchsvoll gestalteten Freiflächen. Eine hierfür entscheidende Komponente bilden die umlaufenden Loggien. Sie prägen maßgeblich das äußere Erscheinungsbild und verbinden den privaten Wohnraum mit dem halböffentlichen Hof.

Hinsichtlich der Bauweise fiel die Entscheidung aufgrund wirtschaftlicher und nachhaltiger Vorteile für eine hybride Konstruktion aus Stahlbeton und Holz. Augenfällig ist in erster Linie die Fassadenbekleidung aus Holz. Weniger sichtbar ist, dass die beiden Obergeschosse komplett aus Holz bestehen. Die Elemente für Decken, Wohnungs- und Raumtrennwände wurden weitgehend in den Werkstätten von Holzbauunternehmen vorproduziert und dann innerhalb weniger Wochen auf der Baustelle zusammengefügt. Jan Übensee, Projektleiter aus dem Köster-Team Hochbau Erfurt, sagt: „Durch den hohen Vorfertigungsgrad im Holzbau ist selbst bei so großen Neubauprojekten der Baufortschritt vor Ort rasant.“ Die AndreasGärten wurden in einer Bauzeit von nur 22 Monaten realisiert und Ende 2022 fertiggestellt. Nicht zuletzt ergab sich aufgrund der geringeren Bauteildimensionen der Holzbauweise bei gleichen Außenmaßen eine größere Mietfläche.

Terrassen

Thermoholz im Infinity-Look

Mit Thermoholz von Thermory lassen sich Fassade und Terrasse als optische Einheit gestalten. Um diesen Infinity-Look zu erzeugen, werden für die Verwendung im Außenbereich Esche, Kiefer oder Fichte empfohlen. Aufgrund der thermischen Behandlung sind die Profile formstabil, das heißt, sie schwinden oder verziehen sich nicht. Ein dauerhaft gleichmäßiges Fugenbild, das die Lamellenoptik unterstreicht, ist das Ergebnis. Außerdem bleibt die farbliche Tönung dauerhaft erhalten; die Hölzer vergrauen nicht und bedürfen auch keiner weiteren Oberflächenbehandlung. Als Alternative zur klassisch sichtbaren Befestigung bietet der Hersteller aus Estland die Möglichkeit der verdeckten Montage an. Das ist auch bei Bekleidungen von Untersichten von Vorteil, zum Beispiel bei Balkondecken oder auskragenden Dächern. Da die Lamellen in unterschiedlichen Breiten verfügbar sind, lassen sich abwechslungsreiche und dynamisch wirkende Flächen arrangieren.

Schalldämmung

Wohnungstrennwand

Swiss Krono und Wolf Bavaria haben mit „One Block“ eine hochschalldämmende und rückbaubare Wohnungstrennwand in massiver Holzbauweise entwickelt. Die statische Funktion übernimmt die „Magnumboard OSB“-Platte von Swiss Krono, die zudem direkt mit Putz, Fliesen, Farben oder Tapeten beschichtet werden kann. Je nach Brandschutzanforderung kann die Dicke der Wand modifiziert werden, sodass auch Feuerwiderstandsklassen bis zu F90-B erreichbar sind. Zwischen den beiden Magnumboard-OSB-Platten sind mit der Schalldämmplatte „PhoneStar Tri“ und dem Schallentkopplungsstreifen „PhoneStar Schalli“ die Produkte von Wolf Bavaria angeordnet. PhoneStar Tri ist eine Schalldämmplatte mit biegeweichem, frei schwingendem Kern, die einen Luftschall-Dämmwert von 66 Dezibel erreicht. Die Wohnungstrennwand ist stapelbar, kann vorgefertigt werden und wird nur mit Schrauben verbunden. Federschienen oder Schwingbügel zur Entkopplung sind nicht notwendig.

Holzbau

Schalldämmende Böden

Lindner bietet mit den „CLT“-Bodensystemen schallschutzoptimierende Lösungen für den Holzbau mit folgendem Grundaufbau an: ­Wabenplatte mit trockener, mineralischer Schüttung als Grundbeschwerung, Mineralwolldämmung als Entkopplungsebene, Platten aus faserverstärktem Calciumsulfat als Deckschicht (Floor and more). Den Abschluss bildet ein Systembodenaufbau, bestehend aus einer Unterkonstruktion mit höhenverstellbaren Stahlstützen und Dämmplättchen zur Schallentkopplung sowie Doppel- oder Hohlbodenplatten. Bauakustische Labormessungen ergaben bei einem Aufbau mit dem System ­„Nortec CLT“ (Doppelbodenplatten aus Calciumsulfat) einen Norm-Trittschallpegel von 42 Dezibel. Die Trägerplatten der Systeme Nortec CLT und Floor and more werden nahezu vollständig aus Recyclingstoffen hergestellt. Der Systembodenaufbau verfügt im Standard über ein Cradle-to-Cradle-Zertifikat in Silber.

Holzbau

ETA für Schalldämmband

Rothoblaas hat eigenen Angaben zufolge als erster Anbieter eine Europäische Technische Bewertung (ETA) für ein PU-Schalldämmband für den Holzbau erhalten. Die ETA gilt für die Entkopplungsprofile „Xylofon“ in sechs verschiedenen Härtegraden und Breiten von 50 bis 160 Millimeter. Diese werden in Rollen mit 3,66 Metern Länge angeboten. In Abhängigkeit vom statischen Druck auf das Schalldämmband werden akustische Verbesserungen von bis zu 10,6 Dezibel erreicht. Dies entspricht einer Reduzierung der Schallenergie um 90 Prozent. Der Hersteller hat im Rahmen der Prüfungen zusammen mit externen Experten auch eine Lösung entwickelt, die einem multidisziplinären Ansatz folgt und Baustellenbedingungen berücksichtigt. Labormessungen, statische Prüfungen, Dauerhaftigkeitsprüfungen, Feuchtigkeitskontrolle und Brandverhaltensstudien liefern den Planenden jetzt konsistente Daten. So wurde bei einer Brandprüfung ein Feuerwiderstand von EI 60 nachgewiesen, ohne dass dabei zusätzliche Brandschutzmaßnahmen erforderlich waren.

Holzbau

Markthalle in Meerstad

Der SuperHub in Meerstad, einem neuen Stadtteil von Groningen in den Niederlanden, zeigt, wie Einkaufszentren der Zukunft konzipiert sein sollten. Das Designbüro für Architektur, Stadtplanung und Strategie De Zwarte Hond interpretierte die klassische Markhalle neu – multifunktional und anpassungsfähig an zukünftige Nutzungen. Auf einer Grundfläche von rund 2.000 Quadratmetern sind hier zurzeit neben einem Supermarkt ein Café und ein Gesundheitszentrum untergebracht. Perspektivisch könnten auch ein Nachbarschaftszentrum oder Veranstaltungsorte entstehen. Der Schlüssel für hohe Besucherzahlen liegt neben den verschiedenen Angeboten auch in der Architektur des Gebäudes. Es wurde ein Ort geschaffen, wo sich Besucher gern aufhalten.

Der ovale Holzbau besteht aus einer Konstruktion aus kreuzförmigen Brettsperrholz-Stützen und einer Stahlfassade aus dem modularen Profilsystem „thermfix vario“ von Forster, was die Markthalle wie eine moderne Kathedrale erscheinen lässt. Durch die Verwendung von Stahl sind laut dem projektleitenden Architekten Erik Roerdink keine Hilfskonstruktionen erforderlich, sodass die großflächigen Fassaden noch transparenter wirken. Das mehr als fünf Meter weit ausladende Vordach sorgt für überdachte Freiräume und integriert den Baukörper in die umliegende Parklandschaft.

Das Fassadensystem wurde mit einer Spannweite von rund 8,8 Metern und einer wärmedämmenden Dreifachverglasung verbaut. Um der außergewöhnlichen Form und Bauweise der Markthalle gerecht zu werden, waren gebogene Fenster erforderlich, die zur gebogenen Fassade passen, erläutert Erik Roerdink die Entscheidung. Das System von Forster erfüllte diese Anforderungen.

Bei den Doppeltüren kam das System „unico“ zum Einsatz, das hohe Wärmedämmwerte bietet und sich kontaktlos öffnet. Dadurch eignen sich diese Türen bestens für Supermärkte und andere Gebäude mit hoher Nutzungsfrequenz. Da die Markthalle so flexibel gestaltet wurde, dass sie in Zukunft umnutzbar ist, kann sie mit dem Stadtquartier mitwachsen und ressourcenschonend immer neuen Bedürfnissen gerecht werden. In puncto Ökologie und Nachhaltigkeit bietet das Dach Platz für eine Photovoltaikanlage und eine Begrünung, während die eingebaute Lüftungsanlage ebenso wie ein Wärme- und Kältespeicher im Boden ein gutes Raumklima ermöglichen.

Aufstockung

Wohn- und Bürohaus in Beelen

Mit seinen Satteldächern haben Architekten Spiekermann bei dem Umbau und der Aufstockung eines Einfamilienhauses mitten im nordrhein-westfälischen Beelen die Dachformen der umliegenden Bauernhöfe aufgegriffen. Von dem Bestandsbau aus den 1960er-Jahren blieben lediglich Keller und Sockel erhalten. Das Obergeschoss mit Satteldach wich drei Einzelvolumen, die dem Umbau den Namen „Haus der Häuser“ gaben. Statt als Einfamilienhaus wird das Gebäude heute gemischt genutzt. Im Erdgeschoss befindet sich jetzt eine Wohnung, im Obergeschoss sind Büros untergebracht. Der Grundriss wurde so flexibel geplant, dass er sich mit wenigen Eingriffen in zwei voneinander getrennte Einheiten umwandeln ließ. „Sogar eine dritte Einheit wäre möglich“, meint Oliver Spiekermann, der das Unternehmen seit 2006 in zweiter Generation leitet: „Die Dachräume sind außerdem so hoch, dass man noch Zwischenebenen einziehen könnte. Diese Wandelbarkeit gehört für uns bei einem langlebigen Gebäude einfach dazu.“ Um eine skulpturale Wirkung zu erzielen, wurden die „Häuser“ ohne Dachüberstand geplant. Zum Garten hin wurde der Bestand zum Teil rückgebaut und mit großen Glasflächen ausgestattet, um das Gebäude stärker zu öffnen.

Bestand und Aufstockung grenzen sich nicht nur durch ihre Kubatur, sondern auch durch ihre Fassaden voneinander ab: In Anlehnung an sein Umfeld wurde das bereits vorhandene Kalksandsteinmauerwerk im Erdgeschoss mit handgebrochenem ziegelrotem Klinker bekleidet. Dazu bilden die hellgrauen Zementpaneele am Obergeschoss einen modernen Kontrast. Da die Auskragungen der Aufstockung hohe Lasten mit sich brachten, entschied man sich hier für eine Hybridbauweise aus Holz und KS-Plansteinen von KS-Original. Letztere sind aufgrund ihrer hohen Druckfestigkeit vor allem für die Lastabtragung zuständig. „Wenn ich ein Gebäude errichte, das zu einem späteren Zeitpunkt möglicherweise in mehrere Einheiten unterteilt wird, muss ich auch den Schallschutz mitdenken“, ergänzt Oliver Spiekermann. „Da bin ich mit Kalksandstein auf der sicheren Seite.“ Aufgrund des begrenzten Platzes wurde das Material entsprechend dem Baufortschritt „just in sequence“ aus dem nur zehn Kilometer entfernten KS-Herstellerwerk geliefert. Info: ks-original.de

Modulbau

Kita in Eisingen

MOD21 hat in diesem Jahr begonnen, seine modulare Holzbauweise auf dem deutschen Markt zu etablieren. Das Unternehmen verfügt über einen Sitz in Düsseldorf sowie einen Produktionsstandort im polnischen Ostaszewo. Die 22.000 Quadratmeter große Fertigungshalle, deren Ausrüstung einen Vorfertigungsgrad von bis zu 70 Prozent ermöglicht, ging erst vor wenigen Monaten in Betrieb. Das Leistungsspektrum umfasst die Herstellung von Raummodulen für Wohn-, Bildungs- und Gesundheitsbauten, Bürogebäude sowie Unterkünfte aller Art, zum Beispiel Hotels. Das erste Bauprojekt, die Kita „Fuchsbau“ in Eisingen (Baden-Württemberg), wurde bereits vor wenigen Wochen fertiggestellt. Die Kita bietet auf einer Bruttogeschossfläche von 532 Quadratmetern Platz für bis zu 60 Kinder. Beheizt wird das eingeschossige Gebäude mit einer Wärmepumpe, die Stromerzeugung erfolgt mittels Photovoltaikanlage auf dem Dach. Darüber hinaus wurden dezentrale Lüftungsgeräte eingebaut, um eine effektive Wärmerückgewinnung zu gewährleisten. Errichtet wurde die Kita innerhalb von vier Monaten, wobei die ­Vor-Ort-Montage der insgesamt 24 Module nur drei Tage in Anspruch nahm. Die maximalen Außenmaße der MOD21-Module betragen 12,00 x 4,20 x 4,00 Meter (L, B, H), wobei jedes Modul auf die gewünschten Anforderungen zugeschnitten wird und bei Ver­lassen des Werks bereits über die meisten Anschlüsse und ­Zwischenwände verfügt. Für die Grundkonstruktion wird Konstruktionsvollholz (KVH) eingesetzt, für Gebäude über der Hochhausgrenze wird auch Brettsperrholz (CLT-Holz) verwendet. Der Baustoff stammt aus kontrolliertem Anbau in Europa. Alle Lieferanten sind FSC- und PEFC-zertifiziert. Nach dem „Cradle-to-Cradle“-Prinzip ist am Ende der Nutzungsdauer ein Transport des Gebäudes zu einem anderen Standort, die Wiederaufbereitung oder ein ­Recycling der einzelnen Module möglich. Die Realisierung individueller Wünsche ist auch bei der Fassadengestaltung möglich. Das Spektrum reicht von vorgehängten, hinterlüfteten Lösungen bis hin zum Wärmedämmverbundsystem. Für den „Fuchsbau“ fiel die Wahl auf eine Holzbekleidung, deren farbliche Akzente für Aufmerksamkeit sorgen. MOD21 ist eine Tochterfirma des international agierenden Baukonzerns ERBUD. Mit der Neuausrichtung des Geschäftsfeldes zum modularen Holzbau können Gebäude jetzt auch in hybrider Bauweise realisiert werden. Info: MOD21.com

Modulbau

Büro- und Wohnhaus in Lingen

Das „CubeConnect“ genannte Büro- und Wohngebäude in der Münsteraner Straße im niedersächsischen Lingen ist ein Beispiel für das Bauen mit Modulen aus Holz. Errichtet wurde es innerhalb von sieben Monaten auf Niedrigenergiehaus-Niveau. Im Staffelgeschoss sind vier Wohnungen mit Aussicht auf die Stadt untergebracht, in den drei unteren Etagen haben sich fünf Unternehmer und Freiberufler ihre Büros eingerichtet. Einer der gewerblichen Nutzer ist das Ripperda Bauplanungs- & Ingenieurbüro, dessen Inhaber Carsten Ripperda das Gebäude entworfen hat. Das größtenteils weiß verputzte Bauwerk prägen große Vorsprünge, die sich aus der Platzierung der Module ergeben. „Normalerweise setzt man die Module bündig übereinander, und so sieht man einem Gebäude meist gar nicht mehr an, dass es sich um einen Holzmodulbau handelt“, erläutert Carsten Ripperda. „Aber wir wollten unterstreichen, dass wir an diese Art zu bauen glauben.“ So entstand die Idee, einige der Module nach außen versetzt zu montieren und sie so sichtbar zu machen. Die Vorsprünge wurden mit acht Millimeter dicken Fassadentafeln von Rockpanel der Serie „Woods“ im Design Erle beplankt. Entscheidend für die Wahl war die nahezu originalgetreue Holzoptik bei hoher Farbbeständigkeit und Wartungsfreiheit. Leichte Verschmutzungen können von den Tafeln einfach abgewaschen werden. Insgesamt wurden rund 200 Quadratmeter mit den Rockpanel-Woods bekleidet, wobei sie auf die Tragkonstruktion aus Holz einfach aufgeschraubt wurden. Die Tafeln bestehen aus gepresster Steinwolle und können beim Rückbau eines Gebäudes geschreddert, zerflockt und zu neuer Steinwolle-Dämmung verarbeitet werden. Da im Kupol-Ofen, in dem Steinwolle geschmolzen wird, über 1.000 Grad Celsius herrschen, verbrennt die industriell aufgebrachte Lackierung der Tafeln dort rückstandslos. Info: rockpanel.de