Sicherheit

Geklebtes ­Glasgeländer

Mit „Swissrailing Flat“ hat Glas Trösch ein Geländersystem aus Ganzglas vorgestellt, das durch die geklebte Unterkonstruktion ohne sichtbare Halterungen und die polierte Kante ohne Handlauf pure Glasoptik bietet. Im Überlappungsbereich mit dem Gebäude sind die Verbundsicherheitsgläser mit einer keramischen, vollflächig deckenden Farbe bedruckt, die bis zur Unterkante der Scheibe ausgeführt wird. Dadurch entsteht ein besonders schlichtes Erscheinungsbild. Die stufenlose Einstellbarkeit in der Ausrichtung der Gläser bei der Montage vor Ort gewährleistet, dass die oberen Glaskanten passgenau zueinander positioniert sind und die flächenbündige Optik sichergestellt ist. Das System ist hinsichtlich aller Komponenten, vom Glas bis zum Dübel, typenstatisch für die Holmlastkategorie 0.5- und 1.0 KN/m geprüft und besitzt eine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung.

www.glastroesch.de

Fassadensystem

Bürogebäude Kotelna Park II in Prag

Im Stadtteil 5 von Prag wächst ein neues Geschäftsviertel heran. So entstanden auf dem ehemaligen Industrie-Areal allein in den letzten anderthalb Jahren mit den beiden Projekten Kotelna Park I und II viele Tausend Quadratmeter Büroflächen. Beide Gebäude wurden nach Entwürfen des Londoner Architekturbüros Chapman Taylor realisiert. Das Anfang 2020 fertiggestellte Bürohaus Kotelna Park II bietet 12.000 Quadratmeter, verteilt auf sieben Etagen. Ihre innere Struktur ist mieterfreundlich flexibel angelegt, außen schließen sie mit einer raumhohen umlaufenden Verglasung ab. Insgesamt 770 Quadratmeter Fensterfläche und 3.400 Quadratmeter Glasfassade wurden mit Systemen von Heroal realisiert. Das Fassadensystem „C 50 HI“ bietet Spielraum für individuelle Architektur.

So wurde die Pfosten-Riegel-Konstruktion bei diesem Projekt im Radius angelegt, sodass sich der Baukörper mit mehreren Wölbungen präsentiert. In das System sind zugleich auch die Lüftungsklappen „W 72 VF“ integriert. Sie lassen sich nutzerunabhängig öffnen und schließen, was eine kontrollierte natürliche Lüftung rund um die Uhr ermöglicht. Optisch setzt das gewählte Holzdesign – realisiert durch die Beschichtungstechnologie Surface Design (SD) des Herstellers – Akzente an der Fassade. Abgerundet werden die Systemlösungen mit dem Objekttürsystem „D 72“, das den Eingangsbereich von Kotelna Park II prägt.

www.heroal.de

Schiebetüren

Komfortable Schiebeelemente

Mit dem Abstellschiebesystem „Synego Slide“ hat Rehau eine elegante, platzsparende und wirtschaftliche Lösung für Verglasungen auf den Markt gebracht. Die Elementgrößen von bis zu vier mal sechs Metern eignen sich für mittelgroße Formate. Es sind Durchgangsbreiten von 1,9 Metern möglich, die Bautiefe beträgt 80 Millimeter – bei einer maximalen Dicke der Verglasung von 51 Millimetern. Eine innovative Schließtechnik sorgt für eine leichte und komfortable Bedienung. Im Vergleich zu Parallel-Schiebe-Kipptüren soll Synego Slide deutlich weniger störanfällig sein, gibt der Hersteller an. Die Profile sind mit einer pflegeleichten HDF-Oberfläche ausgestattet und bieten über 220 mögliche Farb- und Designvarianten. Durch Aluminium-Vorsatzschalen der Reihe „Kaleido Cover“ und einen grauen Grundkörper lässt sich zudem ein eleganter Aluminium-Look erzeugen.

www.rehau.com

Sanierung

Glaskunstwerk als Brandschutzwand

Im Zuge einer Generalsanierung mit Teilneubau ist am Nürnberger Hauptmarkt das „Haus der Wirtschaft“ entstanden. Der Komplex besteht aus insgesamt vier Gebäuden, von denen zwei – die Häusergruppe am Hauptmarkt und der historische Saalbau – unter Denkmalschutz stehen. Das Berliner Architekturbüro Behles & Jochimsen schuf zusätzlichen Raum, indem es den bisherigen Innenhof zu einem überdachten Atrium umgestaltete, das zugleich als Verbindung zwischen dem Haupteingang und dem historischen Saalbau fungiert.

Das außen eher schlicht erscheinende Gebäude aus den 1950er-Jahren überrascht im Inneren mit einem ausladend geschwungenen Treppenlauf vor einem großformatigen Mosaik aus mundgeblasenem Echt-Antikglas. Fast sechs Meter breit und neuneinhalb Meter hoch ist das „Fenster“, das der Nürnberger Glaskünstler Dr. Gottfried Frenzel seinerzeit gefertigt hatte. Mittlerweile hatte sich jedoch der Epoxidharzkleber, mit dem das Echt-Antikglas seinerzeit auf Trägerplatten auflaminiert worden war, verfärbt und ein Großteil der Trägerplatten war gebrochen. Es erforderte die Expertise vieler Fachleute, dieses Glasfenster an der bisherigen Außenfassade, die durch die Transformation des Innenhofs zum Atrium nun innen liegend ist, nicht nur zu restaurieren, sondern auch als F30-Brandschutzwand auszubilden.

Noch in der Planungsphase war man davon ausgegangen, dass eine Brandschutzverglasung nicht geklebt werden könne. Dank des Engagements der beteiligten Firmen – allen voran der Derix Glasstudios aus Taunusstein, die mit der Restaurierung beauftragt waren, aber auch Schott Technical Glass Solutions und nicht zuletzt Schüco Stahlsysteme Jansen – ­gelang es, eine Zustimmung im Einzelfall zu erwirken, die die denkmalpflegerischen Belange berücksichtigt und die brandschutztechnischen Notwendigkeiten gewährleistet.

Zunächst wurde das 5.000-teilige Glasmosaik mit einem thermischen Verfahren in aufwendiger Handarbeit feldweise von den ­Trägerscheiben gelöst, gereinigt und auf eine Brandschutzverglasung aus Verbundsicherheitsglas auflaminiert. Die montagefertig eingeglasten Scheiben wurden anschließend in eine Pfosten-­Riegel-Fassade aus dem Stahl­profilsystem VISS Fire von Schüco Stahlsysteme Jansen montiert.

www.jansen.com

Sonnenschutz

Zwischen den Scheiben

Iconic skin liefert mit „ISOshade“ eine Isolierglaseinheit mit werkseitig integrierter Sonnenschutzanlage im Scheibenzwischenraum. Dort ist sie geschützt vor Schmutz, Wind und Wetter und lässt sich witterungsunabhängig bewegen. Durch verstellbare Lamellen kann zudem der Licht- und Energieeintrag reguliert werden. Die Fassadenelemente werden entsprechend den vorherrschenden Bedingungen (Klima, Standort) und Performance-Anforderungen konfiguriert und seriengefertigt. Der Zwischenraum ist über eine Wartungsklappe revisionierbar, was die Lebensdauer eines Elements verlängert. ISOshade wird wie Isolierglas gehandhabt und als komplettes Produkt in Element-, Pfosten-Riegel- oder SG-Fassaden eingebaut.

www.iconic-skin.com

Infrarot-Heizsystem

HEIZEN MIT FARBE, FOLIE ODER GLAS

Die FutureCarbon GmbH stellt Werkstoffe auf Kohlenstoffbasis her, die bereits seit Jahren in der Bauindustrie eingesetzt werden. Dieses Know-how nutzt das Unternehmen aus Bayreuth für die Entwicklung von fünf Infrarotheizsystemen, die unter der Marke „Carbo e-Therm“ vertrieben werden. Das Angebot umfasst: die Heizfarbe Carbo e-Paint, die elektrisch beheizbare Trockenbauwand Carbo e-Wall, die hauchdünne Fußbodenfolie Carbo e-Foil, das Glaspanel Carbo e-Glass und seit Neuestem Carbo e-Now – ein Glasfaservlies, das im Verbund mit handelsüblichem Sanierungsvlies verlegt und überstrichen wird. Damit ist die Flächenheizung praktisch unsichtbar. Die Temperatur wird über das mitgelieferte, programmierbare Thermostat gesteuert.

www.carbo-e-therm.de

Sicherheit

SCHUSSSICHERES ISOLIERGLAS

Das neue Isolierglas „Isosecure“ von Sedak kommt ohne die übliche Polycarbonat-Folie aus, schützt aber dennoch splitterfrei bis zur höchsten Beschussklasse BR7 NS nach DIN EN 1063 – militärische Sturmgewehre, die mit Hartkernmunition schießen. Ein großer Vorteil des neuen Scheibenaufbaus ist die Möglichkeit, beschichtete Gläser zu verwenden. Trotz Bewehrung erfüllen die Isoliergläser so gewünschte Energie-Standards bei höchster Durchsicht – bis zur Maximalgröße von 3,5 mal 20 Meter. Damit eignet sich Isosecure für Glasfassaden anspruchsvoller Gebäude mit hohem Schutzniveau. Durch den Verzicht auf die Kunststoff-folie wird zudem eine bessere Brandschutzklasse erreicht.

www.sedak.com

Glas

SYSTEMPLATTFORM FÜR ELEMENTFASSADEN

Schüco hat in seiner neuen „dynamischen Aluminium-Fassaden-Systemplattform UDC“ (Unitized Dynamic Construction) drei serienreife Konstruktionen gebündelt, mit denen in Elementbauweise individuelle Objekte bei hoher Gestaltungsfreiheit verwirklicht werden können. Bestandteil sind die drei Fassaden-Konstruktionen „UDC 80“, „UDC 80 CV“ und „UDC 80 SG“. Die Basis der UDC 80 bilden skalierbare und geprüfte Systemkomponenten mit Uf-Werten von bis zu 0,86 W/(m²K), die eine Vielzahl von standardisierten Einsatzvarianten ermöglichen.

Mit einer umlaufend schmalen Profilansichtsbreite von 80 Millimetern ist eine maximale Transparenz realisierbar. Optional stehen Deckschalen zur Verfügung, die eine optisch reduzierte Ansicht von nur 65 Millimetern ermöglichen. Dabei sind großformatige Elemente von drei mal vier Metern und Gewichte von bis zu 1.000 Kilogramm umsetzbar. Horizontal versetzbare und opake Elemente sowie schräge Sprossen erhöhen die gestalterische Freiheit zusätzlich. Mechatronisch angesteuerte Einsatzelemente sowie projektbezogen einsetzbare hochdichte Schiebetüren „ASE 80 TC“ (Aluminium Sliding Element, 80 mm Bautiefe, Tight Closer) in Kombination mit Balkonen ermöglichen auch für Wohnhochhäuser ein funktionsorientiertes Design.

Kombinierbar ist das System mit der Fassade UDC 80 CV, die über verdeckt liegende Senkklapp- und Parallel-Ausstell-Flügel verfügt. Das dritte System, die Fassade UDC 80 SG, führt in der Außenansicht zur flächigen Optik einer Ganzglasfassade, die sich wiederum durch horizontal versetzte und opake Elemente oder Sprossen dennoch variieren lässt. Mit der Fensterserie „AWS 114 SG“ sind zudem großformatige Einsatzelemente als Senkklapp- oder Parallel-Ausstell-Fenster möglich.

www.schueco.com

Fassaden

Kreativ und nachhaltig

Nicht alltägliche Fassaden mit Klinkern, Glas und Metall sowie Ersatz der Ausfachung statt neuer Oberlichter.

Fassade mit La-Ola-Welle
Durch eine neue Metallfassade mit ausgestellten Lamellen ist ein Hochregal-Lager zum Blickfang geworden.
Zu den Liegenschaften und Gebäuden der internationalen Unternehmensgruppe Gedeon Richter zählt ein neungeschossiges turmartiges Lagerhaus am Hauptsitz in Budapest. Angesichts der voluminösen fensterlosen Masse wirkte es äußerst schmucklos. Der Bauherr strebte deshalb im Zuge der energetischen Sanierung auch eine optische Umgestaltung an, die das Lagerhaus zu einem Blickfang macht. Die ungarischen Architekten Nagy Csaba und Dániel Déri des Budapester Büros Archi-kon (Kft.) lösten diese Aufgabe, indem sie das Gebäude mit einem Metallkleid überzogen, das in seinem individuellen Faltenwurf Bewegung simuliert. Dafür wählten sie das Aluminium-Paneelsystem Planum von Domico mit besonders ebener Oberfläche und einer Deckbreite von 800 Millimetern. Ein Vorteil des Systems besteht in der Verlegemöglichkeit von oben nach unten, die bei diesem Projekt zur Ausführung kam. Das Gerüst kann dadurch bereits im Zuge der Arbeiten abgebaut werden.

typische kreuzförmige Rasterung der plan-ebenen Paneelfassade wurde nach einem vorgegebenen Prinzip lediglich horizontal verschoben – dies allerdings im standardisierten Paneel-Längenmaß, jeweils auch über alle Ecken rund um das Gebäude herum. Dadurch entstanden in den Flächen optisch sich überlagernde Parabelbögen, die übereck geführt sind und somit die harten Kanten des Kubus aufweichen. Die in Profilbreite zusätzlich in alle vertikalen Fugen integrierten Metallplatten und deren versetzte Anordnung erzeugen eine virtuelle wellenförmige Bewegung, die die Fassaden dreidimensional erscheinen lässt. Die rechtwinklig herausgestellten Lamellen bilden bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen spiegelnde Glanzflächen sowie scharfkantige Schlagschatten und intensivieren dadurch den Verlauf der Parabelmuster.

Eine besondere handwerkliche Herausforderung für das ausführende Unternehmen VÁZ-ÉP Kft. aus Székesfehérvár war das akkurate Kanten sämtlicher Planum-Eckprofile vor Ort. Schließlich galt es nicht nur, über die ganze Höhe exakte Gebäudekanten herzustellen, sondern auch den Fugenversatz maßgerecht in den benachbarten Flächen zu etablieren. Demgegenüber war die Montage der Lamellen dank definierter Anschraubwinkel in der Unterkonstruktion schnell Routine.
www.domico.at

Einschalige Lösung
Bei der Fassadensanierung eines Osloer Bürogebäudes erfüllen 15 Zentimeter schlanke Glaselemente den energetischen und denkmalpflegerischen Anspruch.

Das Bürogebäude Wergelandsveien 7 in Oslo wurde 1959 nach dem Entwurf des norwegischen Architekten Nils Holter errichtet. Sein Design verkörpert die spätmoderne Gestaltungsidee der Fünfziger- und Sechzigerjahre – deshalb steht das Bauwerk unter Denkmalschutz. Nach rund 55 Jahren erforderte die ungenügende Energieeffizienz eine Modernisierung des Gebäudes. Für die Fassaden hatten die Verantwortlichen zunächst eine herkömmliche Pfosten-Riegel-Konstruktion mit Dreifachverglasung, Mineralwolldämmung und externem Sonnenschutz erwogen. Allerdings hätte die Erfüllung der energetischen Anforderungen eine Wanddicke erfordert, die das ursprüngliche Erscheinungsbild zu sehr verändert hätte. Das Glasfassadensystem „Qbiss Air“ mit seinem 100-Millimeter-Mehrkammer-Dämmkern von Trimo aus Trebnje in Slowenien erfüllte dagegen die Aufgabenstellung. Qbiss Air ist modular aufgebaut und setzt sich aus transparenten und nicht transparenten Elementen zusammen. Ihr Mittelwert ergibt bei der hier eingesetzten Glasfassade einen Ucw-Wert von 0,36 W/m²K bei einer Wanddicke von nur 15 Zentimetern. Mit einer 200-Millimeter-Mineralwolle-Dämmung in den nicht belichteten Fassadenteilen erreicht die gesamte Außenwand einen Ucw-Wert von 0,23 W/m²K. Durch die hohen Dämmwerte und den niedrigen g-Wert der Glaselemente von 0,22 wird auch kein externer Sonnenschutz benötigt. Nach der Fassadensanierung ist der Energieverbrauch des Bürogebäudes um 60 Prozent gesunken. Das entspricht etwa 120 Kilowattstunden pro Quadratmeter im Jahr. Und die Nutzer erfreuen sich einer guten Schalldämmung (45 dB), stabiler Raumtemperaturen und einer uneingeschränkten Sicht nach draußen.
www.qbiss.eu

Technik: Produkte

Schöner öffnen

Attraktive, platzsparende, robuste und sichere Lösungen für Eingänge, Innenräume und Garagen
T30-Haustür aus Holz
Schörghuber hat eine Außentür aus Holz mit einer T30-Zulassung auf den Markt gebracht. Die „35N-A“ bietet viel Gestaltungsfreiheit: Neben Furnieren stehen Lackierungen in zahlreichen Farben und mit verschiedenen Funktionen zur Wahl. Zum Beispiel schützt die Hydro-UV-Lackierung die Oberfläche gegVeränderungen durch Sonneneinstrahlung. Die Tür wird in einflügeliger Ausführung, in den Schallschutz-Varianten mit 32, 37 und 42 Dezibel, der Einbruchwiderstandsklasse RC 2 und RC 3 sowie mit einem U-Wert der Wärmedämmung von 1,7 W/(m2∙K) angeboten. Für den Einbau in nicht überdachte Gebäudeeingänge, offene Windfänge, Parkhäuser oder Einkaufspassagen sind darüber hinaus die Prüfergebnisse für die Windlast (B4), die Schlagregendichtheit (3A), die Luftdurchlässigkeit (3) sowie das Differenzklimaverhalten [3 (c), 3 (d), 2 (e)] entscheidende Kriterien.

www.schoerghuber.de

Türzargen schnell und sicher eingebaut
Die vorgefertigten Wandelemente des Trockenbau-Systems von Faay bestehen aus einem Flachskern, der beidseitig mit Gipskarton beplankt ist. Das Aufstellen der massiven Wände braucht nach Angaben des Herstellers 35 bis 50 Prozent weniger Zeit als bei konventionellen Trockenbauwänden mit Ständerwerk. Die Effizienz des massiven Systems zeigt sich nicht nur in der Flächenleistung, sondern auch bei der Installation von Bauteilen. Zum Beispiel wird die Türzarge direkt im Zuge des Wandaufbaus gesetzt. Da der Flachskern vollflächig schraubbar ist und über eine hohe Zugkraft verfügt, sind zudem keine zusätzlichen konstruktiven Maßnahmen notwendig. So werden auch keine Einschränkungen bezüglich des Eigengewichtes des Türblattes gemacht und bei Verwendung einer Metallzarge verkrümmt sich die Wandoberfläche nicht. Des Weiteren können Türzargen auf diese Art und Weise in Trennwände mit einer Stärke von 54 oder 70 Millimetern eingebaut werden, in mehrschalige Trennwände sogar von bis zu 200 Millimetern Dicke.www.faay.de

Glas in neuen Formaten
Das auf die chemische Ätzung und Satinierung von Flachglas spezialisierte italienische Unternehmen Vitrealspecchi bietet das Glas „Madras Nuvola“ mit den Produkten „Nuvola 70-OR“ und „Nuvola 135-OR“ in zwei neuen Formaten für Türen und Duschtrennwände an. Die Satinierung löst sich bei Madras Nuvola von oben nach unten bis zur vollständigen Transparenz auf. Dadurch wird die Privatsphäre geschützt, ohne die innenarchitektonische Gestaltung zu stören. Prädestinierte Einsatzbereiche sind daher Duschabtrennungen, Türen und Trennwände, die der optischen Abschirmung dienen. Trotz der chemischen Behandlung ist die Oberfläche der Gläser glatt und daher leicht zu reinigen. Außerdem ist sie unempfindlich gegen Fingerabdrücke und Kratzer. www.vitrealspecchi.com

Zwei-in-einem-Türschließer

Brandschutztüren müssen im Notfall sicher selbsttätig schließen, im Alltag jedoch häufig Barrierefreiheit bieten. Das neue Freilauftürschließer-Programm von Geze bietet beides. Neben der Freilauffunktion besitzen die Türschließer eine Komfort-Rastfunktion, die die Tür am Ende des Freilaufbereichs arretiert und permanent offen hält. Das selbstständige Schließen der Tür im Brandfall wird dadurch nicht beeinträchtigt. Die Freilauftürschließer eignen sich für große schwere, ein- und zweiflügelige barrierefreie Brandschutztüren mit einer variabel einstellbaren Schließkraft bis zu einer Flügelbreite von 1.400 Millimetern. Außerdem lassen sich Systeme für verschiedene Anforderungen verwirklichen. Beispielsweise können Rauchmelder integriert oder es kann eine Nachströmöffnung für eine Rauch- und Wärmeabzugsanlage realisiert werden. Die auf der Tür aufliegende Variante ist schlank im Design; die im Türblatt integrierte Version ist dagegen von außen überhaupt nicht sichtbar. www.geze.com

Platzsparendes ­Garagentor

Das Kipptor „HT“ für Sammel- und Einzelgaragen von Käuferle teilt sich beim Öffnen horizontal in der Mitte. Dadurch kann es nahezu an jede Einbausituation angepasst werden – auch beengten Platzverhältnissen. Der Hersteller gibt an, dass sich bei seiner neu entwickelten Konstruktion im Vergleich zu herkömmlichen, nicht ausschwenkbaren Kipptoren der Schwenkradius im Inneren der Garage reduziert. Durch die Flächenbündigkeit von Zarge und Flügel lässt sich das Tor darüber hinaus optimal in die Fassade einbinden. Eine moderne Hebetechnik mit Gasdruckfeder sowie weniger bewegliche Teile und Scharniere mindern den Verschleiß und gewährleisten einen leisen Betrieb. Ein integrierter Fingerklemmschutz schafft Sicherheit.www.kaeuferle.de

Technik: Produkte

Schön und schützend

Daniel Libeskinds Düsseldorfer „Kö-Bogen“ erhielt Feuer- und Rauchschutztüren in unterschiedlichen Ausführungen
Der Kö-Bogen, geplant von Daniel Libeskind, ist das erste fertiggestellte Objekt der Düsseldorfer City-Erweiterung, die bis 2018 rund um den Jan-Wellem-Platz am nördlichen Ende der Königsallee entstehen soll. Das zweiteilige Gebäudeensemble des Kö-Bogens erstreckt sich auf einem 9.000 Quadratmeter großen Grundstück zwischen Hofgarten und Königsallee und beherbergt ein Einkaufs- und Bürozentrum.

Bei der Ausstattung mit dem baulichen Brandschutz entschied sich das Studio Libeskind für Feuer- und Rauchschutztüren und Sonderausstattungen von Hörmann – vom speziell angefertigten Aluminium-Rauchschutzelement für das Pförtnerhaus bis hin zu flächenbündig in die Wand eingelassenen Stahltüren (Typ STS) und Glastüren mit besonders schmalen Profilen (Typ HL 310 S-Linie). Unauffällig integrieren sich die weißen Türelemente in die Gestaltung des Gebäudeinneren; sie halten zudem der hohen Beanspruchung in diesen Bereichen stand. Teilweise sind sie mit Antipanik-Schlössern ausgestattet. Für das Pförtnerhaus wurde in Zusammenarbeit mit Hörmann eine Sonderkonstruktion aus Aluminium-Rauchschutzelementen und einer Aluminium-Festverglasung erstellt. Der Übergang vom kalten Einfahrtsbereich zum Pförtnerraum stellte erhöhte Anforderungen an die Wärmedämmung. Aus Sicherheitsgründen wurden eine isolierte Sicherheitsverglasung und ein Automatik-Panikschloss eingesetzt und die gesamte Anlage entsprechend der Einbruchwiderstands-klasse RC 2 konstruiert. Eine weitere Herausforderung war es, diese Anforderungen mit bauseitigen Komponenten wie der mittig in die Festverglasung verbaute Durchreiche zu vereinen.