Sanierung

Glaskunstwerk als Brandschutzwand

Im Zuge einer Generalsanierung mit Teilneubau ist am Nürnberger Hauptmarkt das „Haus der Wirtschaft“ entstanden. Der Komplex besteht aus insgesamt vier Gebäuden, von denen zwei – die Häusergruppe am Hauptmarkt und der historische Saalbau – unter Denkmalschutz stehen. Das Berliner Architekturbüro Behles & Jochimsen schuf zusätzlichen Raum, indem es den bisherigen Innenhof zu einem überdachten Atrium umgestaltete, das zugleich als Verbindung zwischen dem Haupteingang und dem historischen Saalbau fungiert.

Das außen eher schlicht erscheinende Gebäude aus den 1950er-Jahren überrascht im Inneren mit einem ausladend geschwungenen Treppenlauf vor einem großformatigen Mosaik aus mundgeblasenem Echt-Antikglas. Fast sechs Meter breit und neuneinhalb Meter hoch ist das „Fenster“, das der Nürnberger Glaskünstler Dr. Gottfried Frenzel seinerzeit gefertigt hatte. Mittlerweile hatte sich jedoch der Epoxidharzkleber, mit dem das Echt-Antikglas seinerzeit auf Trägerplatten auflaminiert worden war, verfärbt und ein Großteil der Trägerplatten war gebrochen. Es erforderte die Expertise vieler Fachleute, dieses Glasfenster an der bisherigen Außenfassade, die durch die Transformation des Innenhofs zum Atrium nun innen liegend ist, nicht nur zu restaurieren, sondern auch als F30-Brandschutzwand auszubilden.

Noch in der Planungsphase war man davon ausgegangen, dass eine Brandschutzverglasung nicht geklebt werden könne. Dank des Engagements der beteiligten Firmen – allen voran der Derix Glasstudios aus Taunusstein, die mit der Restaurierung beauftragt waren, aber auch Schott Technical Glass Solutions und nicht zuletzt Schüco Stahlsysteme Jansen – ­gelang es, eine Zustimmung im Einzelfall zu erwirken, die die denkmalpflegerischen Belange berücksichtigt und die brandschutztechnischen Notwendigkeiten gewährleistet.

Zunächst wurde das 5.000-teilige Glasmosaik mit einem thermischen Verfahren in aufwendiger Handarbeit feldweise von den ­Trägerscheiben gelöst, gereinigt und auf eine Brandschutzverglasung aus Verbundsicherheitsglas auflaminiert. Die montagefertig eingeglasten Scheiben wurden anschließend in eine Pfosten-­Riegel-Fassade aus dem Stahl­profilsystem VISS Fire von Schüco Stahlsysteme Jansen montiert.

www.jansen.com

Sonnenschutz

Zwischen den Scheiben

Iconic skin liefert mit „ISOshade“ eine Isolierglaseinheit mit werkseitig integrierter Sonnenschutzanlage im Scheibenzwischenraum. Dort ist sie geschützt vor Schmutz, Wind und Wetter und lässt sich witterungsunabhängig bewegen. Durch verstellbare Lamellen kann zudem der Licht- und Energieeintrag reguliert werden. Die Fassadenelemente werden entsprechend den vorherrschenden Bedingungen (Klima, Standort) und Performance-Anforderungen konfiguriert und seriengefertigt. Der Zwischenraum ist über eine Wartungsklappe revisionierbar, was die Lebensdauer eines Elements verlängert. ISOshade wird wie Isolierglas gehandhabt und als komplettes Produkt in Element-, Pfosten-Riegel- oder SG-Fassaden eingebaut.

www.iconic-skin.com

Infrarot-Heizsystem

HEIZEN MIT FARBE, FOLIE ODER GLAS

Die FutureCarbon GmbH stellt Werkstoffe auf Kohlenstoffbasis her, die bereits seit Jahren in der Bauindustrie eingesetzt werden. Dieses Know-how nutzt das Unternehmen aus Bayreuth für die Entwicklung von fünf Infrarotheizsystemen, die unter der Marke „Carbo e-Therm“ vertrieben werden. Das Angebot umfasst: die Heizfarbe Carbo e-Paint, die elektrisch beheizbare Trockenbauwand Carbo e-Wall, die hauchdünne Fußbodenfolie Carbo e-Foil, das Glaspanel Carbo e-Glass und seit Neuestem Carbo e-Now – ein Glasfaservlies, das im Verbund mit handelsüblichem Sanierungsvlies verlegt und überstrichen wird. Damit ist die Flächenheizung praktisch unsichtbar. Die Temperatur wird über das mitgelieferte, programmierbare Thermostat gesteuert.

www.carbo-e-therm.de

Sicherheit

SCHUSSSICHERES ISOLIERGLAS

Das neue Isolierglas „Isosecure“ von Sedak kommt ohne die übliche Polycarbonat-Folie aus, schützt aber dennoch splitterfrei bis zur höchsten Beschussklasse BR7 NS nach DIN EN 1063 – militärische Sturmgewehre, die mit Hartkernmunition schießen. Ein großer Vorteil des neuen Scheibenaufbaus ist die Möglichkeit, beschichtete Gläser zu verwenden. Trotz Bewehrung erfüllen die Isoliergläser so gewünschte Energie-Standards bei höchster Durchsicht – bis zur Maximalgröße von 3,5 mal 20 Meter. Damit eignet sich Isosecure für Glasfassaden anspruchsvoller Gebäude mit hohem Schutzniveau. Durch den Verzicht auf die Kunststoff-folie wird zudem eine bessere Brandschutzklasse erreicht.

www.sedak.com

Glas

SYSTEMPLATTFORM FÜR ELEMENTFASSADEN

Schüco hat in seiner neuen „dynamischen Aluminium-Fassaden-Systemplattform UDC“ (Unitized Dynamic Construction) drei serienreife Konstruktionen gebündelt, mit denen in Elementbauweise individuelle Objekte bei hoher Gestaltungsfreiheit verwirklicht werden können. Bestandteil sind die drei Fassaden-Konstruktionen „UDC 80“, „UDC 80 CV“ und „UDC 80 SG“. Die Basis der UDC 80 bilden skalierbare und geprüfte Systemkomponenten mit Uf-Werten von bis zu 0,86 W/(m²K), die eine Vielzahl von standardisierten Einsatzvarianten ermöglichen.

Mit einer umlaufend schmalen Profilansichtsbreite von 80 Millimetern ist eine maximale Transparenz realisierbar. Optional stehen Deckschalen zur Verfügung, die eine optisch reduzierte Ansicht von nur 65 Millimetern ermöglichen. Dabei sind großformatige Elemente von drei mal vier Metern und Gewichte von bis zu 1.000 Kilogramm umsetzbar. Horizontal versetzbare und opake Elemente sowie schräge Sprossen erhöhen die gestalterische Freiheit zusätzlich. Mechatronisch angesteuerte Einsatzelemente sowie projektbezogen einsetzbare hochdichte Schiebetüren „ASE 80 TC“ (Aluminium Sliding Element, 80 mm Bautiefe, Tight Closer) in Kombination mit Balkonen ermöglichen auch für Wohnhochhäuser ein funktionsorientiertes Design.

Kombinierbar ist das System mit der Fassade UDC 80 CV, die über verdeckt liegende Senkklapp- und Parallel-Ausstell-Flügel verfügt. Das dritte System, die Fassade UDC 80 SG, führt in der Außenansicht zur flächigen Optik einer Ganzglasfassade, die sich wiederum durch horizontal versetzte und opake Elemente oder Sprossen dennoch variieren lässt. Mit der Fensterserie „AWS 114 SG“ sind zudem großformatige Einsatzelemente als Senkklapp- oder Parallel-Ausstell-Fenster möglich.

www.schueco.com

Fassaden

Kreativ und nachhaltig

Nicht alltägliche Fassaden mit Klinkern, Glas und Metall sowie Ersatz der Ausfachung statt neuer Oberlichter.

Fassade mit La-Ola-Welle
Durch eine neue Metallfassade mit ausgestellten Lamellen ist ein Hochregal-Lager zum Blickfang geworden.
Zu den Liegenschaften und Gebäuden der internationalen Unternehmensgruppe Gedeon Richter zählt ein neungeschossiges turmartiges Lagerhaus am Hauptsitz in Budapest. Angesichts der voluminösen fensterlosen Masse wirkte es äußerst schmucklos. Der Bauherr strebte deshalb im Zuge der energetischen Sanierung auch eine optische Umgestaltung an, die das Lagerhaus zu einem Blickfang macht. Die ungarischen Architekten Nagy Csaba und Dániel Déri des Budapester Büros Archi-kon (Kft.) lösten diese Aufgabe, indem sie das Gebäude mit einem Metallkleid überzogen, das in seinem individuellen Faltenwurf Bewegung simuliert. Dafür wählten sie das Aluminium-Paneelsystem Planum von Domico mit besonders ebener Oberfläche und einer Deckbreite von 800 Millimetern. Ein Vorteil des Systems besteht in der Verlegemöglichkeit von oben nach unten, die bei diesem Projekt zur Ausführung kam. Das Gerüst kann dadurch bereits im Zuge der Arbeiten abgebaut werden.

typische kreuzförmige Rasterung der plan-ebenen Paneelfassade wurde nach einem vorgegebenen Prinzip lediglich horizontal verschoben – dies allerdings im standardisierten Paneel-Längenmaß, jeweils auch über alle Ecken rund um das Gebäude herum. Dadurch entstanden in den Flächen optisch sich überlagernde Parabelbögen, die übereck geführt sind und somit die harten Kanten des Kubus aufweichen. Die in Profilbreite zusätzlich in alle vertikalen Fugen integrierten Metallplatten und deren versetzte Anordnung erzeugen eine virtuelle wellenförmige Bewegung, die die Fassaden dreidimensional erscheinen lässt. Die rechtwinklig herausgestellten Lamellen bilden bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen spiegelnde Glanzflächen sowie scharfkantige Schlagschatten und intensivieren dadurch den Verlauf der Parabelmuster.

Eine besondere handwerkliche Herausforderung für das ausführende Unternehmen VÁZ-ÉP Kft. aus Székesfehérvár war das akkurate Kanten sämtlicher Planum-Eckprofile vor Ort. Schließlich galt es nicht nur, über die ganze Höhe exakte Gebäudekanten herzustellen, sondern auch den Fugenversatz maßgerecht in den benachbarten Flächen zu etablieren. Demgegenüber war die Montage der Lamellen dank definierter Anschraubwinkel in der Unterkonstruktion schnell Routine.
www.domico.at

Einschalige Lösung
Bei der Fassadensanierung eines Osloer Bürogebäudes erfüllen 15 Zentimeter schlanke Glaselemente den energetischen und denkmalpflegerischen Anspruch.

Das Bürogebäude Wergelandsveien 7 in Oslo wurde 1959 nach dem Entwurf des norwegischen Architekten Nils Holter errichtet. Sein Design verkörpert die spätmoderne Gestaltungsidee der Fünfziger- und Sechzigerjahre – deshalb steht das Bauwerk unter Denkmalschutz. Nach rund 55 Jahren erforderte die ungenügende Energieeffizienz eine Modernisierung des Gebäudes. Für die Fassaden hatten die Verantwortlichen zunächst eine herkömmliche Pfosten-Riegel-Konstruktion mit Dreifachverglasung, Mineralwolldämmung und externem Sonnenschutz erwogen. Allerdings hätte die Erfüllung der energetischen Anforderungen eine Wanddicke erfordert, die das ursprüngliche Erscheinungsbild zu sehr verändert hätte. Das Glasfassadensystem „Qbiss Air“ mit seinem 100-Millimeter-Mehrkammer-Dämmkern von Trimo aus Trebnje in Slowenien erfüllte dagegen die Aufgabenstellung. Qbiss Air ist modular aufgebaut und setzt sich aus transparenten und nicht transparenten Elementen zusammen. Ihr Mittelwert ergibt bei der hier eingesetzten Glasfassade einen Ucw-Wert von 0,36 W/m²K bei einer Wanddicke von nur 15 Zentimetern. Mit einer 200-Millimeter-Mineralwolle-Dämmung in den nicht belichteten Fassadenteilen erreicht die gesamte Außenwand einen Ucw-Wert von 0,23 W/m²K. Durch die hohen Dämmwerte und den niedrigen g-Wert der Glaselemente von 0,22 wird auch kein externer Sonnenschutz benötigt. Nach der Fassadensanierung ist der Energieverbrauch des Bürogebäudes um 60 Prozent gesunken. Das entspricht etwa 120 Kilowattstunden pro Quadratmeter im Jahr. Und die Nutzer erfreuen sich einer guten Schalldämmung (45 dB), stabiler Raumtemperaturen und einer uneingeschränkten Sicht nach draußen.
www.qbiss.eu

Technik: Produkte

Schöner öffnen

Attraktive, platzsparende, robuste und sichere Lösungen für Eingänge, Innenräume und Garagen
T30-Haustür aus Holz
Schörghuber hat eine Außentür aus Holz mit einer T30-Zulassung auf den Markt gebracht. Die „35N-A“ bietet viel Gestaltungsfreiheit: Neben Furnieren stehen Lackierungen in zahlreichen Farben und mit verschiedenen Funktionen zur Wahl. Zum Beispiel schützt die Hydro-UV-Lackierung die Oberfläche gegVeränderungen durch Sonneneinstrahlung. Die Tür wird in einflügeliger Ausführung, in den Schallschutz-Varianten mit 32, 37 und 42 Dezibel, der Einbruchwiderstandsklasse RC 2 und RC 3 sowie mit einem U-Wert der Wärmedämmung von 1,7 W/(m2∙K) angeboten. Für den Einbau in nicht überdachte Gebäudeeingänge, offene Windfänge, Parkhäuser oder Einkaufspassagen sind darüber hinaus die Prüfergebnisse für die Windlast (B4), die Schlagregendichtheit (3A), die Luftdurchlässigkeit (3) sowie das Differenzklimaverhalten [3 (c), 3 (d), 2 (e)] entscheidende Kriterien.

www.schoerghuber.de

Türzargen schnell und sicher eingebaut
Die vorgefertigten Wandelemente des Trockenbau-Systems von Faay bestehen aus einem Flachskern, der beidseitig mit Gipskarton beplankt ist. Das Aufstellen der massiven Wände braucht nach Angaben des Herstellers 35 bis 50 Prozent weniger Zeit als bei konventionellen Trockenbauwänden mit Ständerwerk. Die Effizienz des massiven Systems zeigt sich nicht nur in der Flächenleistung, sondern auch bei der Installation von Bauteilen. Zum Beispiel wird die Türzarge direkt im Zuge des Wandaufbaus gesetzt. Da der Flachskern vollflächig schraubbar ist und über eine hohe Zugkraft verfügt, sind zudem keine zusätzlichen konstruktiven Maßnahmen notwendig. So werden auch keine Einschränkungen bezüglich des Eigengewichtes des Türblattes gemacht und bei Verwendung einer Metallzarge verkrümmt sich die Wandoberfläche nicht. Des Weiteren können Türzargen auf diese Art und Weise in Trennwände mit einer Stärke von 54 oder 70 Millimetern eingebaut werden, in mehrschalige Trennwände sogar von bis zu 200 Millimetern Dicke.www.faay.de

Glas in neuen Formaten
Das auf die chemische Ätzung und Satinierung von Flachglas spezialisierte italienische Unternehmen Vitrealspecchi bietet das Glas „Madras Nuvola“ mit den Produkten „Nuvola 70-OR“ und „Nuvola 135-OR“ in zwei neuen Formaten für Türen und Duschtrennwände an. Die Satinierung löst sich bei Madras Nuvola von oben nach unten bis zur vollständigen Transparenz auf. Dadurch wird die Privatsphäre geschützt, ohne die innenarchitektonische Gestaltung zu stören. Prädestinierte Einsatzbereiche sind daher Duschabtrennungen, Türen und Trennwände, die der optischen Abschirmung dienen. Trotz der chemischen Behandlung ist die Oberfläche der Gläser glatt und daher leicht zu reinigen. Außerdem ist sie unempfindlich gegen Fingerabdrücke und Kratzer. www.vitrealspecchi.com

Zwei-in-einem-Türschließer

Brandschutztüren müssen im Notfall sicher selbsttätig schließen, im Alltag jedoch häufig Barrierefreiheit bieten. Das neue Freilauftürschließer-Programm von Geze bietet beides. Neben der Freilauffunktion besitzen die Türschließer eine Komfort-Rastfunktion, die die Tür am Ende des Freilaufbereichs arretiert und permanent offen hält. Das selbstständige Schließen der Tür im Brandfall wird dadurch nicht beeinträchtigt. Die Freilauftürschließer eignen sich für große schwere, ein- und zweiflügelige barrierefreie Brandschutztüren mit einer variabel einstellbaren Schließkraft bis zu einer Flügelbreite von 1.400 Millimetern. Außerdem lassen sich Systeme für verschiedene Anforderungen verwirklichen. Beispielsweise können Rauchmelder integriert oder es kann eine Nachströmöffnung für eine Rauch- und Wärmeabzugsanlage realisiert werden. Die auf der Tür aufliegende Variante ist schlank im Design; die im Türblatt integrierte Version ist dagegen von außen überhaupt nicht sichtbar. www.geze.com

Platzsparendes ­Garagentor

Das Kipptor „HT“ für Sammel- und Einzelgaragen von Käuferle teilt sich beim Öffnen horizontal in der Mitte. Dadurch kann es nahezu an jede Einbausituation angepasst werden – auch beengten Platzverhältnissen. Der Hersteller gibt an, dass sich bei seiner neu entwickelten Konstruktion im Vergleich zu herkömmlichen, nicht ausschwenkbaren Kipptoren der Schwenkradius im Inneren der Garage reduziert. Durch die Flächenbündigkeit von Zarge und Flügel lässt sich das Tor darüber hinaus optimal in die Fassade einbinden. Eine moderne Hebetechnik mit Gasdruckfeder sowie weniger bewegliche Teile und Scharniere mindern den Verschleiß und gewährleisten einen leisen Betrieb. Ein integrierter Fingerklemmschutz schafft Sicherheit.www.kaeuferle.de

Technik: Produkte

Schön und schützend

Daniel Libeskinds Düsseldorfer „Kö-Bogen“ erhielt Feuer- und Rauchschutztüren in unterschiedlichen Ausführungen
Der Kö-Bogen, geplant von Daniel Libeskind, ist das erste fertiggestellte Objekt der Düsseldorfer City-Erweiterung, die bis 2018 rund um den Jan-Wellem-Platz am nördlichen Ende der Königsallee entstehen soll. Das zweiteilige Gebäudeensemble des Kö-Bogens erstreckt sich auf einem 9.000 Quadratmeter großen Grundstück zwischen Hofgarten und Königsallee und beherbergt ein Einkaufs- und Bürozentrum.

Bei der Ausstattung mit dem baulichen Brandschutz entschied sich das Studio Libeskind für Feuer- und Rauchschutztüren und Sonderausstattungen von Hörmann – vom speziell angefertigten Aluminium-Rauchschutzelement für das Pförtnerhaus bis hin zu flächenbündig in die Wand eingelassenen Stahltüren (Typ STS) und Glastüren mit besonders schmalen Profilen (Typ HL 310 S-Linie). Unauffällig integrieren sich die weißen Türelemente in die Gestaltung des Gebäudeinneren; sie halten zudem der hohen Beanspruchung in diesen Bereichen stand. Teilweise sind sie mit Antipanik-Schlössern ausgestattet. Für das Pförtnerhaus wurde in Zusammenarbeit mit Hörmann eine Sonderkonstruktion aus Aluminium-Rauchschutzelementen und einer Aluminium-Festverglasung erstellt. Der Übergang vom kalten Einfahrtsbereich zum Pförtnerraum stellte erhöhte Anforderungen an die Wärmedämmung. Aus Sicherheitsgründen wurden eine isolierte Sicherheitsverglasung und ein Automatik-Panikschloss eingesetzt und die gesamte Anlage entsprechend der Einbruchwiderstands-klasse RC 2 konstruiert. Eine weitere Herausforderung war es, diese Anforderungen mit bauseitigen Komponenten wie der mittig in die Festverglasung verbaute Durchreiche zu vereinen.

Technik: Produkte

Klinker, Lichtkuppeln, Dekorplatten

Materialien und Bausysteme für Außenwände, Dach und Innenausbau

Glass-Fassade für Panoramablick
Schüco hat das Angebot seiner Fassaden-Konstruktionen um Systeme ergänzt, die technisch wie architektonisch anspruchsvolle Lösungen für die Gebäudehülle bieten. So ermöglicht die „FWS-35-PD“-Fassade durch die auf 35 Millimeter reduzierte Ansichtsbreite der Aluminiumprofile ein weitestgehend rahmenloses Panorama-Design. Das mit Dreifach-Verglasungen mit bis zu 52 Millimeter Glasdicke realisierbare System ist Passivhaus-zertifiziert und erreicht mit neuer Isolatortechnologie Uf-Werte bis zu 0,90 W/(m²K). Für maximale Gestaltungsvielfalt sorgen unter anderem drei Entwässerungsebenen sowie die Kombination mit Einsatz-elementen der Systeme „AWS Fenster“ und „ADS Türen“ des Herstellers. www.schueco.de

Ziegel für die Gebäudehülle
Die dänische Ziegelei Petersen Tegl hat mit „Cover“ erstmals ein Produkt für Fassade und Dach vorgestellt. Mit einer Dicke von nur 37 Millimetern besitzt der Ziegel ein ungewöhnlich flaches Format; dadurch lässt er sich aber wie eine Schindel verlegen. Cover basiert auf dem Modell „Kolumba“, das gemeinsam mit Peter Zumthor für das Museum Kolumba in Köln entstand. Solche Spezialaufträge in Zusammenarbeit mit Architekten oder ­Bauherren bilden das Kerngeschäft bei den in Handarbeit hergestellten Ziegel von Petersen Tegl. Das traditionelle Brennen führt dabei zu subtilen Farbnuancen und einem unebenen Relief der Ziegelsteine und Klinker. Cover ist in 14 verschiedenen Farben und in den ­Größen 528 mal 170 sowie 528 mal 240 Millimeter verfügbar. Ursprünglich wurde der Stein für die Erweiterung des Kunstmuseums in Soro durch das dänische Architekturbüro Lundgaard & Tranberg hergestellt. Der Entwurf der Architekten sah für Dach und Fassade dasselbe Material vor. Ziegel wurden gewählt, um an die regionale Bautradition anzuknüpfen und das Museumsgebäude modern und skulptural erscheinen zu lassen. de.petersen-tegl.dk

Diverse Mauerwerks-Broschüren
Die Dachorganisation mittelständischer Ziegelhersteller „Mein Ziegelhaus“ hat aufgrund sich verändernder Anforderungen an den Mauerwerksbau insgesamt 16 Broschüren erstellt, die Architekten bei der Planung von Wohngebäuden unterstützen sollen. Das Spektrum umfasst unter anderem Themen der Energieeinsparverordnung (EnEV) und Nachhaltigkeit, der Planung, Bemessung und Ausführung von Ziegelmauerwerk sowie des Brand- und Schallschutzes. Die Fachbroschüren sind als Download-PDF oder in gedruckter Form erhältlich. Software, wie der Schallschutzrechner und ein Nachweisprogramm zur EnEV 2014, wird ebenfalls online zur Verfügung gestellt. www.meinziegelhaus.de

Dekorvielfalt bei HPL-Platten
Der Hersteller von Holzwerkstoffen Pfleiderer hat sein Sortiment an HPL-Platten um 20 Dekore erweitert. Die neuen Farben und Oberflächenstrukturen wurden dabei auf die bestehende Design-Kollektion abgestimmt und lassen sich daher untereinander gut kombinieren. Acht Uni-Dekore ergänzen jetzt die bestehenden Farbwelten Gelb, Grün und Leder. Unter anderem wurden dem Gelb warme und würzige Töne wie „Curcuma“ und „Safran“ hinzugefügt; die Grün-Palette erhielt mit „Carambola“, „Granny Smith“ und „Limette“ trendige Nuancen. „Antilope“, „Bison“ und „Kodiak“ sind die drei neuen Lederfarben des braunen Spektrums. Außerdem stehen mit „Masuren Birch sand“, „Fjord-Buche hell“ und „Pinie Fano“ attraktive Holz-Designs zur Verfügung. Insgesamt sind nunmehr über 300 Dekore und 16 Strukturen verfügbar, mit denen sich nahezu alle gestalterischen Wünsche im Innenausbau erfüllen lassen. www.pfleiderer.de

Transparente Hitzeschutzfolie
Das auf Flachglasfolien spezialisierte Unternehmen Hanita Coatings bietet eine neue Sonnenschutzfolie für den Außeneinsatz an. „E-Lite 70 Xtra“ kombiniert eine hohe Lichtdurchlässigkeit (etwa 70 Prozent) mit einer hohen Zurückweisung der Sonnenenergie. Durch den niedrigen Absorptionswert und die nahezu unveränderten Lichtverhältnisse im Innenraum ist die Folie mit nahezu allen Verglasungssystemen kompatibel. Außerdem bleibt aufgrund der optisch neutralen Wirkung das Erscheinungsbild des Gebäudes nahezu unverändert erhalten – eine Eigenschaft, die vor allem beim Denkmalschutz zählt. www.hanita-europa.de

Thermisch getrenntes Lichtband
Die roda Licht- und Lufttechnik GmbH hat ein thermisch getrenntes Lichtband neu im Programm. „SkylightTherm“ verfügt sowohl über eine thermische Trennung im Radius als auch über eine thermisch getrennte Basis. Dadurch reduziert sich der U-Wert des Systems. Bei einer Sockelhöhe von 350 Millimetern sind für das Gesamtsystem U-Werte unter ein W/m²K möglich. Außerdem verhindert die thermische Trennung, dass innen liegende Rahmenteile die Außentemperatur annehmen. Dadurch wird die Kondensation von Feuchtigkeit aus der Raumluft deutlich eingeschränkt. www.roda.de

Porenbeton für ­Mehrgeschosser
Xella hat mit dem „PP 4“ der Marke Ytong einen Porenbeton-Planblock speziell für den Bau mehrgeschossiger Gebäude vorgestellt. Der Stein verfügt über eine hohe Druckfestigkeit und kann mit tragender Funktion für vier bis sechs Geschosse – auch in allen Erdbebenzonen – eingesetzt werden. Der Lambdawert beträgt 0,10 W/(mK). Damit wird beispielsweise der energetische Standard eines KfW-Effizienzhauses 70 in einschaliger Bauweise mit einer Dicke von 40 Zentimetern erreicht. www.xella.de

Sicherheit auf dem Flachdach
Die Lichtkuppeln, Lichtbänder und Klappensysteme von Essmann können jetzt mit Ab- und Durchsturzsicherungen für Personen gemäß Arbeitsstättenregel 2.1 (ASR) ausgestattet werden. Das System, bestehend aus vorbeugender Absturzsicherung und integriertem Aufprallschutz, bietet nicht nur Sicherheit bei der Wartung und Instandhaltung. Bei werkseitiger Vormontage ist die Durchsturzsicherheit der Dachöffnung bei Lichtkuppeln schon nach dem Einbau des Aufsetzkranzes gegeben. Bei Lichtbändern und Lichtbandklappen erfolgt die Installation bereits auf der Tragkonstruktion, so dass die Dachöffnung bereits vor dem Einbau der Verglasung gesichert ist. Durch den Einbau auf der Ebene der Verglasung werden auch die Klappenöffnungen gesichert. Eine Nachrüstung bestehender Anlagen des Herstellers ist ebenfalls möglich. www.essmann.de

Türzargen-Programm fürs Hotel
Der Stahlzargen-Spezialist BOS Best Of Steel hat Tür- und Tür­rahmenlösungen entwickelt, die speziell auf die Anforderungen von Hotelbauten ausgerichtet sind. Das Programm umfasst drei Linien: „CasePlus Solutions“, die „Duplex-Zarge“ und die „Planar ­Laibungszargen“. Bei CasePlus Solutions hervorzuheben ist das ­„CasePlus Design“ – eine High-End-Lösung für den Zimmereingang, die Ästhetik, Sicherheit und Komfort verbindet. Die Systemzarge dient der Aufnahme elektronischer Komponenten der Tür- und Gebäudetechnik wie Steckdosen, Lichtschalter und Kartenlesegeräte bis hin zu Kameras und Monitoren. Die Duplex-Zarge ermöglicht, dass mit einem Türelement zwei Räume bedient werden können. Da sich das Türblatt in zwei Richtungen schließen lässt, kann so zum Beispiel der WC- vom Badbereich getrennt werden. Die Planar Laibungszarge steht für flächen­bündige Optik in der Flurwand auch bei unterschiedlicher Drehrichtung der Türen. www.bestofsteel.de

Photovoltaik für die Fassade
Der Hersteller von bauwerkintegrierter Photovoltaik (BIPV) Asola bietet mit „Vitrum Super“ maßgefertigte Solar-Verbundglas-Elemente bis 2,15 mal 3,55 Meter an. Neben einer individuellen Form- und Farbgestaltung sind verschiedene Glasoberflächen (klar, prismiert oder emailliert) verfügbar. Außerdem ist der Transparenzgrad variabel, so dass der Anteil des einfallenden Tageslichts und damit auch die Wärmestrahlung gesteuert werden. Dadurch dienen die Elemente nicht nur der Stromerzeugung, sondern übernehmen parallel die Aufgabe des Sonnenschutzes und helfen den Kühlenergiebedarf zu reduzieren. Sie können als Kalt- oder Warmfassade sowohl in Bestands- als auch in Neubauten integriert werden. Ein Standard-Element ist 1.000 mal 1.800 mal 9,5 Millimeter groß, wiegt 43 Kilogramm und die Nennleistung beträgt 250 Wp. Asola Vitrum Super ist ein geprüftes Bauprodukt gemäß DIN 18008 mit allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung. www.asola-tech.de

Technik: Produkte

Am und im Haus

Von der Fassade bis zum Herd: neue Produkte, die auf den Messen BAU, Domotex und LivingKitchen vorgestellt wurden.

Dachfenster mit Lichtkuppel kombiniert

Das „DayLuxe window“ der Alwitra Flachdach-Systeme GmbH kombiniert die Ästhetik eines modernen Flachdachfensters mit den technischen Vorteilen einer klassischen Lichtkuppel. Es besteht aus einem Kunststoff-Aufsetzkranz, einem Rahmen mit eingelegter Verbund-Sicherheitsglas-Scheibe (HR++) und besitzt als oberen Abschluss eine Lichtkuppel. Letztere ist je nach erforderlichem Wärmeschutz ein- oder mehrschalig aufgebaut. Bei einschaliger Außenschale der Lichtkuppel beträgt der U-Wert 0,95 W/m²K und das Schalldämmmaß Rw = 40 dB. Das Fenster ist als starre oder lüftbare Variante verfügbar; es kann nachträglich auf bereits vorhandene Aufsetzkränze des Herstellers montiert werden und ist mit dem Alwitra-Tageslicht-Programm kompatibel. www.alwitra.de

Dreidimensional ­gefräste Fassadentafeln

Auria hat 3D-Reliefplatten vorgestellt, deren Herstellungsverfahren vielfältige Dekore, Materialien und Oberflächen ermöglicht. Produziert werden die Fassadentafeln mit modernsten CNC-Fertigungstechnologien. Nach dem Aushärten werden in die Oberfläche individuelle Wellenmuster gefräst, die mit einer abschließenden Beschichtung veredelt werden. Dadurch wird die Schichtenstruktur des Grundmaterials sichtbar und es entsteht ein lebendiges Licht- und Schattenspiel. www.auria.de

Leichte ­Schwerlast-Rinne

Die Schwerlast-Entwässerungsrinne „Ferro Magna“ von Richard Brink wiegt nur knapp ein Viertel einer im Format vergleichbaren Betonrinne. Daher kann sie ohne Hilfsmittel von nur einer Person eingebaut werden. Die Konstruktion aus Edelstahl oder feuerverzinktem Stahl, kombiniert mit leichtem Hochleistungs-Kunststoff, entspricht den Belastungsklassen A15-D400 und hält einem Gewicht bis zu 40 Tonnen stand. Auf eine attraktive Optik, wie bei Hofflächen oder Gebäudezufahrten wichtig, muss man aufgrund der homogenen Rostoberfläche sowie der alternativen Verwendung der verschiedenen Maschen- oder Design-Roste des Herstellers dennoch nicht verzichten. www.richard-brink.de

Dachentwässerung optimiert

Die Mannheimer FDT Flachdach Technologie hat ihr „VarioGully-System“ grundlegend überarbeitet und ergänzt. Neben der neuen Geometrie des Gullys, die gegenüber dem Vorgänger-Modell eine um 25 Prozent höhere Abflussleistung ermöglicht, bestehen alle Bauteile des Systems jetzt aus dem sehr widerstandsfähigen Werkstoff Polypropylen (PP). Den Warmdachaufsatz gibt es in zwei Größen für Dämmstoffdicken bis 200 und bis 400 Millimeter, der höhenverstellbare Notüberlaufstutzen verwandelt jeden Gully schnell in einen Notüberlauf und der Sanierungsflansch für Flachdächer eignet sich für mindestens 50 Millimeter Zusatzdämmung und lässt sich problemlos in vorhandene Gullys mit einem Ablaufbereich ab 137 Millimeter einpassen. Aber auch alle anderen Bauteile des alten und neuen Systems sind miteinander kompatibel. www.fdt.de

Einschaliges Glasfassaden-System

Der Anbieter von Komplettlösungen für die Gebäudehülle Trimo aus Trebnje in Slowenien hat eine modulare einschalige Glasfassade auf den Markt gebracht, die keinen zusätzlichen Sonnenschutz benötigt. „Qbiss Air“ regelt den solaren Wärmedurchgang sowie die Wärme- und Lichtdurchlässigkeit so, dass vollständig transparente Glasflächen bei Einhaltung der Anforderungen an den Wärmeschutz und den Gesamtenergieverbrauch des Gebäudes geschaffen werden ­können. Die Herstellung basiert auf Technologien von Strukturverglasungen. Das System ermöglicht ­eine Gesamtlösung für die Gebäudehülle – zusammen mit den Dichtungen und den Befestigungselementen, mit Lösungen für architektonische Details, für Eckelemente sowie für integrierte Fenster- und Türelemente. Für unterschiedliche Nutzungen sind die Elemente in transparenter, transluzenter und nicht transparenter Ausführung erhältlich. Außerdem sind sie selbsttragend, erfordern also keine Sekundärtragkonstruktion. Im Ergebnis entsteht ein ansprechendes, flächenbündiges ­Glasdesign. www.trimo.eu

Großformatiges ­Hebe-Schiebe-System

Für das Hebe-Schiebe-System „IGLO-HS“ nutzt der Hersteller von Fenstern und Türen Drutex neueste Technologien, um die bis zu einer Größe von 6.500 x 2.600 Millimeter mögliche Verglasung anbieten zu können. Zwei passgenaue Führungsschienen sorgen für ein nutzerfreundliches Öffnen und Schließen der bis zu 400 Kilogramm schweren Schiebeflügel und sorgen für hohe Stabilität. Die Bodenschwelle besteht aus Aluminium, deren spezielles Design zusammen mit der thermischen Trennung und Verstärkungsprofilen den Wärmeschutz gewährleistet und Wärmebrücken verhindert. Darüber hinaus sind Blendrahmen und Flügel mit beflockten Dichtungen ausgestattet, wie sie derzeit nur führende Automobilhersteller verwenden. Unter anderem sichert dieser Dichtungstyp die Energieeffizienz, die Schalldämmung und die thermischen Eigenschaften des Systems, auch bei niedrigen Temperaturen. Das Unternehmen aus dem polnischen Bytów (Pommern) produziert just in time und ist in der Lage, europaweit innerhalb von nur sieben Tagen zu liefern. www.drutex.de

Automatisierte Haus- und Innentüren

Bei Hörmann sind die Aluminium-Haustüren „ThermoSafe“ und „ThermoCarbon“ mit dem verdeckt liegenden Antrieb „ECturn Inside“ ausgestattet. Per Handsender, Innentaster oder App lassen sich die Haustüren somit automatisch öffnen und schließen. Auch das neue Holz-Innentür-Programm ist in einer automatisierten Variante verfügbar. Hier kommt der Antrieb „PortaMatic“ zum Einsatz. Eine Reversierfunktion sorgt dafür, dass niemand versehentlich beim Schließen eingequetscht wird: Trifft die Tür auf eine Person oder einen Gegenstand, öffnet sie sich wieder. www.hoermann.de

„Runde Serie“ ­komplettiert

Mit der Handbrause „T60“ und der Brausestange „T65“ erweitert der Armaturenhersteller Vola seine „Runde Serie“, entworfen vom dänischen Architekturbüro Aarhus Arkitekterne A/S. Zentrale Designelemente sind der Kreis sowie der schmale Ring, der in der Seitenansicht einen attraktiven Blickfang bietet. Die kreisrunden Wandhalterungen der Brausestange knüpfen an diese Gestaltung an. Die Handbrause hat eine Standard-Durchflussmenge von zwölf Litern pro Minute, das wassersparende Modell liefert 7,5 Liter pro Minute. Mit Chrom matt, gebürstetem Edelstahl und poliertem Messing sind drei Oberflächen verfügbar. Außerdem werden die Produkte in verschiedenen Farben angeboten. Bisher umfasste die „Runde Serie“ Abfallbehälter und Papierspender für die Montage auf oder in der Wand sowie eine Kopfbrause. www.vola.de

Digitaldruck auf Bioboden

Windmöller Flooring setzt die Digitaldruck-Technologie jetzt auch auf seinem Bioboden „Purline“ der Marke „Wineo“ ein. Ob abstrakte geometrische Formen, sachlich-kühles Industrie-Design, Vintage-Look – „Purline digital“ soll praktisch unbegrenzte Gestaltungsfreiheit bieten. Der 2,5 Millimeter starke elastische Bodenbelag wird aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt und als zwei Meter breite Rollenware zur vollflächigen Verklebung angeboten. Durch die dichte molekulare Oberflächenstruktur ist er fleckenunempfindlich und komfortabel in seinen Reinigungs- und Pflegeeigenschaften. Außerdem gewährleisten die robusten Materialeigenschaften ein Rückstellverhalten von nahezu 100 Prozent – auch bei Punktbelastungen durch schwere Gegenstände. www.wineo.de

Innovative Metall-Unterdecke

Der Hersteller von innovativen Metalldecken, Licht- und Tageslichtsystemen Durlum präsentierte eine Reihe architektonischer Licht- und Deckenlösungen, darunter die gemeinsam mit dem Designer Thomas Krauss entwickelte Metalldecke „Fluid“. Anders als bei konventionellen rechteckigen Systemen besteht dieses aus einfachen, frei beweglichen Formen, die sich puzzleartig aneinanderfügen. So entstehen mit nur wenigen unterschiedlichen Teilen ganz individuelle Deckenbilder. Außerdem erlaubt der Aufbau, Funktionen wie Licht, Akustik, Lautsprecher oder Sprinkler so zu integrieren, dass diese mit den Deckenelementen verschmelzen. www.durlum.de

Flach gewebter Teppichboden

Unter dem Motto „Architect’s Partner“ präsentierte Object Carpet neue Designs in Bahnenware und SL-Fliesen, darunter die neue Kollektion „Web Flex“ in den Qualitäten „Code“, „Uni“ und „Pix“. Die Oberfläche des Teppichbodens ist besonders fein gewebt. Im Zusammenspiel mit dem zurückhaltenden Design eignet sich der Belag für Räume, die einen unverwechselbaren und eleganten Charakter ausstrahlen sollen. Als Bahnenware ist die Rückseite standardmäßig mit einem Akustikfilz ausgestattet. www.object-carpet.de

Standherd mal anders

Wer glaubt, schon alles über Herde und Backöfen zu wissen, den werden die sogenannten „Range Cooker“ von Miele überraschen. Diese großformatigen Herde wurden für den nordamerikanischen Markt entwickelt und jetzt erstmals in Deutschland präsentiert. Das Vorzeigemodell, der HR 1956, ist ein 1,22 Meter breites Standgerät mit zwei Garräumen. Der größere davon hat ein Volumen von 92 Litern, der kleinere Garraum ist funktional ein Backofen mit Mikrowelle und hat ein Volumen von 43 Litern. Zusätzlich ist eine Wärmeschublade integriert. Die Kochfläche bietet sechs Gaskochstellen und einen sogenannten Griddle – eine Edelstahlfläche für das Grillen. Damit bietet dieses Modell insgesamt fünf Funktionen. Weitere Eigenschaften sind: das kabellose Speisenthermometer, das Klimagaren für bessere Back- und Bratergebnisse durch Feuchtigkeitszugabe, das PyroFit-Zubehör, das bei der pyrolytischen Selbstreinigung im Garraum verbleiben kann, sowie die M-Touch-Steuerung, die unter anderem eine Suchfunktion für über 200 Automatikprogramme beinhaltet. Auch beim Design ging der Hersteller einen neuen Weg – der Herd soll auf den ersten Blick als solcher erkennbar sein. Deshalb wurde viel Edelstahl verwendet. Weitere Gestaltungselemente sind massive, hinterleuchtete Drehknebel, drehbare Griffe, die das Öffnen der Gerätetüren ergonomisch unterstützen, sowie ein hochauflösendes M-Touch-Display. Besonderheit hierbei: Für eine bessere Ablesbarkeit des TFT-Displays schwenkt die Bedienblende auf Knopfdruck nach oben. Insgesamt umfasst die Serie Range Cooker in 76 (30 Zoll), 92 (36 Zoll) und 122 (48 Zoll) Zentimeter Breite. Dazu sind Range Hoods (Dunstabzugshauben) in den entsprechenden Größen im Programm. Von der Bauform sind diese Geräte Dekorhauben in Edelstahl zur Wandmontage oder Lüfterbausteine zum Einbau in ein Möbelumfeld. www.miele.de

Bausteine für saubere Luft

Für die flachen Oberschränke moderner Küchen bietet Miele nur 30 Zentimeter tiefe Lüfterbausteine an – lediglich die Ansaugfläche und die Bedienelemente sind von außen sichtbar. Der Betrieb kann mit Ab- oder Umluft oder mit einem externen Gebläse erfolgen. Haubenkörper und Paneel bestehen beim dem 60 Zentimeter breiten Modell aus Edelstahl. Bei den Varianten in 90er- und 120er-Breite steht als Alternative Brillantweiß zur Verfügung. Alle Modelle sind mit der Funktion „Conctivity 2.0“ ausgestattet, die die Saugleistung dem Kochdunst automatisch anpasst. www.miele.de

Vier Lüftungs-Varianten

Mit der Lüftungsgeräte-Serie 400 bringt Gaggenau jetzt Profitechnik in die Küche. Alle Geräte arbeiten mit geräuscharmen externen Gebläsebausteinen, die durch die nahezu verschleißfreien Motoren (BLDC-Technik) langlebig und wartungsfrei sind und außerdem wenig Energie verbrauchen. Da sich die Gebläsebausteine in der Küche oder auch außerhalb installieren lassen, wird nicht nur Platz geschaffen, auch der Dunstabzug wird noch leiser. Alle Modelle können mit Um- oder Abluft und einer Leistung bis 970 m³/h betrieben werden. Die Serie umfasst Insel- und Wandessen sowie eine in die Arbeitsplatte integrierte Mulden- oder Tischlüftung, die sich aufgrund der Kopffreiheit besonders für offene Küchen und Kochinseln eignet. Als vierte Variante wird eine modulare Deckenlüftung angeboten, deren Maße und Leistungsfähigkeit genau auf die jeweilige Küchensituation und die individuellen Bedürfnisse abgestimmt werden können. www.gaggenau.com