Schiebetür

AUTOMATISCHER BETRIEB

Das eigenständige Öffnen und Schließen sowie die große Bewegungsfreiheit prädestinieren automatische Schiebetüren für den Einsatz in Alten- und Pflegeheimen. So lassen sich zum Beispiel die komplett wandintegrierten Systeme von Eclisse lautlos per Bewegungsmelder, Lichtschranke, Schalter oder Fernbedienung steuern. Die Push-&-Go-Funktion bewirkt, dass durch leichtes Drücken des Türblatts ein Öffnen eingeleitet wird, was gerade Personen mit eingeschränkter Beweglichkeit Sicherheit bietet. Außerdem können Geschwindigkeiten und Offenhaltezeiten individuell eingestellt werden; eine Verriegelungsfunktion schützt vor dem Zutritt unbefugter Personen. Bei Stromausfall ist eine manuelle Bedienung möglich. Mit den Schiebetüren lassen sich Durchgangsbreiten von 90 bis 220 Zentimeter als ein- oder zweiflügelige Variante realisieren.

www.eclisse.de

 

KLEUSBERG GmbH & Co. KG

Architektur fördert Kommunikation

Neuartiges Bürogebäudekonzept realisiert

Wenn ein Bauspezialist für modulare Gebäude wie KLEUSBERG sein eigenes neues Verwaltungsgebäude konzipiert, muss dies nicht nur den benötigten Raum schaffen, sondern gleichermaßen als Referenz für zeitgemäße und kommunikationsfördernde Büroarchitektur dienen. In nur 4 Monaten Bauzeit entstand am Firmensitz in Wissen ein intelligentes, 2.000 m² großes Bürogebäude für rund 100 Mitarbeiter inklusive eines daran anschließenden Mitarbeiterrestaurants.

Statt schmaler langer Flure zur Erschließung der einzelnen Büros wurden die Mittelzonen auf allen 3 Etagen großzügig als offene Kommunikationsräume gestaltet. Informelle Besprechungen finden meist nicht mehr in den Büros statt, sondern z. B. beim Kaffee am Stehtisch oder in den Lounge-Bereichen. Die Büroräume sind dadurch bewusst für konzentriertes Arbeiten ausgelegt. Die Mittelzonen beherbergen zudem einen Großteil der Stauräume für Akten und Unterlagen sowie zentrale Kopier- und Druckstationen, sodass die Büros davon befreit bleiben und mit reduzierter Fläche auskommen. Der Flächenbedarf des gesamten Gebäudes liegt dadurch auf dem Niveau eines konventionell konzipierten Verwaltungsbaus. Das Mitarbeiterrestaurant bietet nicht nur Raum für entspannte Pausen, sondern hat multifunktionalen Charakter. Der sich zweiseitig durch raumhohe Pfostenriegelfassaden öffnende Bau kann dank moderner Medientechnik bei Bedarf auch als Veranstaltungsraum genutzt werden. Sowohl der neue Bürogebäudetrakt als auch das Mitarbeiterrestaurant sind konsequent barrierefrei ausgeführt.

Ganzheitliches Konzept

Der 3-geschossige Neubau schließt sich durch einen vollverglasten, ebenfalls 3-geschossigen Verbinder harmonisch an das Bestandsgebäude an, sodass ein integrierter Verwaltungskomplex entstanden ist. Prägend für das neue Gebäude ist die klar strukturierte Metallplattenfassade mit etagenweise versetzten Fensterbändern. Mit seiner natürlichen Lärchenholzfassade kontrastiert das zudem mit extensiver Dachbegrünung versehene Mitarbeiterrestaurant bewusst zum eher kühlen Verwaltungsbau. Das Innere des Restaurants ist durch eine leichte Holzkonstruktion aus heimischer Eiche zoniert und trennt so den multifunktionalen Ess- vom Zubereitungsbereich. Die Verbindung von zurückhaltender Modernität und Natürlichkeit verkörpert dabei konsequent die Philosophie des mittelständischen Familienunternehmens KLEUSBERG.

Nachhaltige und dennoch hochwirtschaftliche Gebäudetechnik

Anhand seines neuen Bürogebäudes zeigt KLEUSBERG auch, wie sich mit umweltfreundlichen Technologien hoher Komfort und eine angenehme Arbeitsatmosphäre schaffen lassen. Strom wird durch die Photovoltaikanlage auf dem Dach erzeugt. Für die Beheizung und Klimatisierung des Gebäudes wird Geothermie genutzt und somit der Primärenergieeinsatz minimiert. Die Temperaturregulierung während der Sommermonate erfolgt über eine temperaturprognose-gesteuerte Nachtauskühlung. In allen Räumlichkeiten kommen energiesparende LED-Leuchten zum Einsatz, die präsenz- und/oder zeitabhängig schaltbar sind.

Ein schlüssiges Gesamtkonzept

Der Schwerpunkt von KLEUSBERG lag bei dieser Neubaumaßnahme darin, ein harmonisch in das Gesamtumfeld integriertes Gebäude zu schaffen, das insbesondere den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein motivierendes, kommunikationsförderndes Arbeitsumfeld bietet. Für KLEUSBERG ist dies gleichermaßen auch ein wichtiger Baustein im Rahmen seiner Mitarbeiter-gewinnung. Und hier zeigt sich bereits wenige Wochen nach dem Einzug, dass die positive kommunikative Atmosphäre und das ansprechende Mitarbeiterrestaurant erste Früchte tragen.

ÜBER KLEUSBERG

Die KLEUSBERG GmbH & Co. KG, Wissen, ist auf den Gebieten Modulares Bauen, Mobile Mietgebäude, Mobile Raumsysteme und Halleneinbauten tätig. Das 1948 gegründete mittelständische Unternehmen beschäftigt über 650 Mitarbeiter – davon über 50 Auszubildende und duale Studenten – und erzielte 2015 einen Umsatz von 171 Mio. Euro. KLEUSBERG plant, fertigt und errichtet schlüsselfertige Gebäude in modularer Bauweise nach individuellen Planungen und Kundenanforderungen. Im Bereich Mobile Mietgebäude zählt KLEUSBERG zu den leistungsfähigsten Anbietern in Deutschland. Mit dem neuen Mietsystem ModuLine® hat KLEUSBERG sein Lösungsportfolio sinnvoll erweitert. ModuLine® ermöglicht es, individuelle Gebäude auf Langzeit-Mietbasis zu errichten. Neben drei Werksstandorten in Wissen an der Sieg ist KLEUSBERG in Hamburg, München, Remseck und Kabelsketal bei Halle mit eigenen Niederlassungen und weiteren Fertigungswerken vertreten.

Fotos: KLEUSBERG GmbH & Co. KG, Abdruck in Verbindung mit dieser Presseinformation frei.

Verantwortlich für den Inhalt:

KLEUSBERG GmbH & Co. KG

Jan Ackerstaff – Leiter Marketing-Kommunikation

Wisserhof 5

57537 Wissen

Tel. 02742 955-220

ackerstaff@kleusberg.de

EnOcean

Gebäudeautomation mit batterielosem Funk

In der Gebäudeautomation werden Funktechnologien immer beliebter. Sie bieten mehr Flexibilität bei der Planung und sparen in der Installation eine aufwendige und teure Verkabelung. Bei batterielosen Funklösungen entfällt zudem die Wartung im Betrieb. Über Gateways lassen sich die Funkkomponenten ohne zeit- und kostenintensive Umbaumaßnahmen nahtlos in verschiedene Automationssysteme einbinden.

Heutige Standards und gesetzliche Regelungen wie die Energieeinsparverordnung EnEV 2014 stellen hohe Ansprüche an Energieeffizienz, Sicherheit und Komfort eines Gebäudes. Für Architekten und Planer gewinnt deshalb die Gebäudeautomation eine immer größere Bedeutung. Durch die intelligente Steuerung der Gewerke lassen sich zu gut kalkulierbaren Investitionen der Energieverbrauch optimieren sowie gleichzeitig Heizung/Klima/Lüftung, die Beleuchtung oder auch der Zugang zum Gebäude flexibel an den individuellen Bedarf anpassen.

Sinnesorgane für Datenerfassung

Dabei spielen Sensoren eine wichtige Rolle. Sie dienen als Sinnesorgane, die unterschiedliche Daten liefern, um Gewerke intelligent zu steuern. Dazu gehören das Schalten von Licht und Geräten, die Bedienung von Jalousien oder das Messen von Temperatur, Anwesenheit, Lichtintensität oder auch Luftgüte.

In Neubauten, aber vor allem im Bestand, ist die Vernetzung der Sensoren und Schalter durch die notwendige Verkabelung oftmals aufwendig und kostenintensiv. Funklösungen bieten hier weitaus mehr Flexibilität, da sie ohne Kabel an den passenden Messstellen im Gebäude platziert werden können.

Die frei positionierbaren Komponenten kommen beispielsweise flexiblen Bürokonzepten entgegen, in denen sich Trennwände und die Raumaufteilung an den heterogenen Bedarf der verschiedenen Mieter anpassen sollen. Bei einem Wechsel der Bürostruktur ziehen die Schalter und Sensoren einfach mit um. Auch verschiedene Baumaterialien wie Holz, Glas oder Stein sind mit Funklösungen keine Hürden mehr für eine intelligente Vernetzung. Die Komponenten lassen sich auf jede Oberfläche einfach kleben.

Wartungsfreie Funklösungen

In den vergangenen zwölf Jahren hat sich vor allem die batterielose EnOcean-Funktechnologie in der Gebäudeautomation etabliert. Dieser energiearme Funk ist speziell für die kurzzeitige Übertragung von jeweils wenigen Informationen ausgelegt. Dadurch benötigen die Sensoren und Schalter weder Stromkabel noch Batterien.

Produkte mit batterieloser Funktechnologie nutzen die Energie, die ihnen die unmittelbare Umgebung zur Verfügung stellt. Statt Batterien dienen Bewegung (Tastendruck), Licht (Raumbeleuchtung, Sonneneinfall) oder Temperaturdifferenzen (Temperaturunterschied zwischen Heizkörper und Umgebung) als Energiequelle. Ein Batteriewechsel ist nicht notwendig. Besonders bei großen Installationen sparen sich die Betreiber eines Gebäudes dadurch enormen Aufwand, unerwünschte Folgekosten und die regelmäßige Entsorgung von Batteriemüll.

Die Funkkommunikation erfolgt über den internationalen EnOcean-Funkstandard ISO/IEC 14543-3-1X, der für die Übertragung von Daten durch Wände optimiert ist. Obwohl der EnOcean-Funk geringere Elektroemissionen als verdrahtete Schalter aufweist, erreicht er im Gebäudeinneren eine Reichweite von bis zu 30 Metern. Die Funkübertragung ist so optimiert, dass sie Datenkollisionen vermeidet. Dadurch können zahlreiche batterielose Funkschalter- und Sensoren eng nebeneinander installiert und gleichzeitig betrieben werden.

Bedarfsabhängige Systemarchitekturen

Eine Gebäudeautomation mit EnOcean-Funkkomponenten lässt sich je nach Bedarf mit verschiedenen Systemarchitekturen umsetzen. Bei der Auswahl sind besonders bei Bestandsgebäuden die Gegebenheiten vor Ort und die Ziele der Automation zu berücksichtigen. Als Basis kann eine dezentrale Automation mit Funksystem dienen. Dabei werden die Funksensoren direkt auf die entsprechenden Empfänger (Aktoren) eingelernt. Das können beispielsweise Schalter für die Steuerung von Jalousien sein oder Präsenzmelder, die Anhand von anwesenden Personen das Licht schalten. Mit dem Einsatz von Sensoren, die verschiedene Parameter erfassen (z.B. Lichtintensität, Temperatur, Anwesenheit) lassen sich mit einem Gerät unterschiedliche Funktionen abbilden und damit Kosten sparen.

Über die Anbindung der funkbasierten Komponenten an einen Webserver können Gebäudebetreiber die Automation an einer zentralen Stelle zusammenführen, visualisieren und steuern. Gateways können zudem die EnOcean-Funkkomponenten nahtlos in andere Systeme wie beispielsweise BACnet, DALI oder KNX einbinden.

EnOcean-Tour 2015: Informationsveranstaltung in sieben deutschen Städten

Im Oktober und November informieren die Firmen EnOcean, HOPPE, PEHA by Honeywell, Thermokon und WAGO in insgesamt sieben deutschen Städten zu Gebäudeautomation mit batterieloser EnOcean-Funktechnologie. Architekten, Planer, Facility Manager und Installateure können sich hier mit den Experten zu aktuellen Trends und Technologien austauschen sowie Lösungen in der begleitenden Ausstellung kennenlernen. Alle Informationen zur EnOcean-Tour 2015 finden sich unter www.enocean.de/tour.

Autor: Andreas Schneider, Chief Marketing Officer, EnOcean GmbH