Gründach

Biotop auf dem Dach

Mit dem bis 18 Quadratmeter großen Gründach-Paket „Biotop“ hat Bauder jetzt ein Angebot im Programm, das naturnahe Lebensräume auch auf kleinen Flächen ermöglicht – zum Beispiel auf Garagen, Carports, Pavillons oder Bus- und Straßenbahn-Wartehäuschen. Das System enthält alle erforderlichen Komponenten für ein arten- und blütenreiches Gründach: wechselnde Schichtdicken, Substrat, eine insektenfreundliche Samenmischung sowie Schieferschotter, der einfach in Form kleiner Steinhaufen auf der Fläche verteilt wird und so zusätzliche Akzente setzt. Ergänzend zum Lieferumfang lässt sich das Biotop um weitere Elemente ergänzen, wie kleine Wasserbecken als Vogeltränke oder Totholz.

www.bauder.de

Dachfenster

Runder Aufsatzkranz

Lamilux hat einen geneigten Aufsatzkranz für die runden Flachdach-Fenster FE und F100 auf den Markt gebracht. Konzeption und Fertigung stellten die Entwickler vor eine besondere Herausforderung: Aufgrund der Neigung bildet die Form der oberen Öffnung des Aufsatzkranzes keinen Kreis, sondern eine Ellipse. Grund- und Deckfläche des Aufsatzkranzes sollten dennoch Kreise bilden, weshalb der dazwischenliegende Bereich frei geformt werden musste. Durch die geneigte Ausführung des Aufsatzkranzes entsteht zudem ein natürliches Gefälle, sodass Wasser und Schmutz gut ablaufen können. Weitere Varianten und Zubehör, wie etwa die neuen verdeckt liegenden Lüftungsantriebe, machen die runden Flachdach-Fenster darüber hinaus interessant für repräsentative Einsatzorte wie Foyers, Restaurants oder Säle.

www.lamilux.de

Gründach

Langlebiger ­Wurzelschutz

Für die Abdichtung von Gründächern hat Soprema eine nachhaltige Lösung für die Problematik der Auswaschung von Wurzelschutzadditiven aus Bitumenbahnen vorgestellt. Ein eigens entwickeltes Produktionsverfahren ermöglicht es, die Wurzelschutzauswaschung auf der Oberlage des „Vapro-Premium“-Bitumensystems auf unter 1 mg/m2 zu reduzieren. Der Wert liegt deutlich unter dem Grenzwert des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt) von 47 mg/m2 und auch unter den Werten vergleichbarer Bahnen. Den Grenzwert hatte das DIBt im Anschluss an eine Studie des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik IBP Holzkirchen festgelegt, um eine Beeinträchtigung von Oberflächengewässern und Grundwasser auszuschließen. Mittlerweile ist der Wert auch in der aktuellen Muster-Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (MVV TB) verankert. Die Soprema-Bahnen sind entsprechend FLL-Richtlinie wurzel- und rhizomfest geprüft. Durch ihre nachhaltige Bauart in Bezug auf den Wurzelschutz kann die Bahn auch frei bewittert verlegt und später begrünt werden.

www.soprema.de

Entwässerung

Schräges Flachdachfenster

Das Flachdachfenster „FE 3°“ von Lamilux sorgt mit seiner Neigung von drei Grad und der Structural-Glazing-Verglasung für einen nahezu planebenen Wasserablauf. Das Erscheinungsbild des Oberlichts ist durchweg homogen und erlaubt den freien Blick in den Himmel: Bei der Herstellung wird eine Fügetechnologie angewandt, mit der die Rahmenteile an den Eckpunkten ohne sichtbare Verschraubungen oder Schweißnähte zusammengefügt werden. Zusätzlich kommt die Structural-Glazing-Technologie zum Einsatz, die es ermöglicht, Glasscheiben und Rahmen ohne sichtbare Halterungen zu verbinden. Außerdem sind Antriebe, Netzteile und Kabel unsichtbar in den Rahmen integriert. Gestaltungsspielraum im Design bieten unter anderem die Vielzahl von individuellen Sonderformen sowie eine breite Verglasungs- und Größenvielfalt bis zu 2,5 Metern bei zudem frei wählbaren Außen- und Innenfarben des Oberlichts.

www.lamilux.de

Flachdach

Gefälledämm-System

Mit „Efyos Blue smart“ bietet Soprema eine effektive Lösung für die einfache, schnelle und sichere Gefälledämmung von Flachdächern. Das System besteht aus acht verschiedenen Gefälleplatten aus PIR-Hartschaum (WLS 023), die mit First- und Trauf- sowie Flachplatten zu Gefällen für unterschiedlichste Flachdachgeometrien kombinierbar sind. Durch die Aneinanderreihung der Platten können einlagige Gefällestrecken von bis zu 10,80 Metern erreicht werden. Der Aufbau lässt sich beliebig verlängern, indem als Ausgleich eine 200 Millimeter starke Stufendämmung mit der Flachplatte „Blue A“ eingesetzt wird. Innovative Kehl- und Gratplatten zum Zusammenklappen vereinfachen zudem den Transport und erleichtern die Verarbeitung. Für die Ausbildung spitzer Firstverläufe enthält das System Firstplatten – stehendes Wasser kann so vermieden werden.

www.soprema.de

Flachdach

Vakuumdämmung

Neu bei Puren ist eine Vakuumdämmung für Flachdächer und Terrassen. Der Bemessungswert der Wärmeleitfähigkeit des darin enthaltenen Vakuum-Isolations-Paneels (VIP) liegt bei 0,007 W/(mK). Um beim Zuschnitt auf der Baustelle eine Verletzung des Vakuums zu vermeiden, bietet der Hersteller von PU-Dämmstoffen vier Produktvarianten in verschiedenen Dicken und Abmessungen an: „Ultra VIP“ ist ein Kombielement, das mit PU oben und/oder seitlich und mit granuliertem Kautschuk von unten umgeben ist. Je nach Einbausituation hat das Element an der langen und/oder kurzen Seite einen PU-Überstand von 30 Millimetern, der abgeschnitten werden darf. „Ultra VIP Spezial“ bietet maßgefertigte Sonderlösungen für komplizierte Geometrien oder Schrägen. „VIP B2“ bezeichnet das „reine“ VIP-Element. „VIP Gum 1“ ist einseitig mit granuliertem Kautschuk beschichtet und „VIP Gum 2“ zweiseitig. Alle VIP-Dämmungen sind mit den PU-Dämmungen des Herstellers kombinierbar.

www.puren.com

Dachabdichtung

Kunsthalle Mannheim

Die neue Kunsthalle Mannheim ist ein ungewöhnlicher Museumsbau: Außen schlicht gehalten, entwickelt sich das Innere zu einer „Stadt in der Stadt“. Um das zentrale Atrium sind 13 Kuben angeordnet, die über Passagen, Brücken, Treppen und Galerien verbunden sind. So sieht sich der Besucher einer „lebhaften Komposition einzelner Baukörper gegenüber“, wie es Nikolaus Goetze von gmp Architekten beschreibt. Das Hamburger Büro hatte sich im Wettbewerb gegen 28 Mitbewerber durchgesetzt. Die Aufgabe bestand darin, den Neubau adäquat mit dem vorhandenen Jugendstilbau von Hermann Billing zu verbinden. Außen ist das Gebäude mit einem transparenten Edelstahl-Meshgewebe umhüllt, das die quaderförmige Kubatur nachzeichnet und dessen Bronzefarbton eine Verbindung zum für die Region typischen rötlichen Sandstein in der Umgebung knüpfen soll.

Oben schließt der Neubau mit einem Flachdach ab. Optisch wird es aufgrund des Metallgewebes kaum wahrgenommen, nimmt jedoch sowohl das Glasdach über dem Atrium als auch die Klimatechnik sowie eine Fassadenbefahranlage auf. Die verschiedenen Installationen führten allerdings zu unterschiedlichen Dachaufbauten und Abdichtungen. Zunächst erhielt die 4.200 Quadratmeter große Dachfläche eine bituminöse Dampfsperre, die zugleich als Notabdichtung während der Bauphase diente. Darauf wurden unkaschierte EPS-Hartschaumplatten verklebt. Im Randbereich wurde aufgrund der zu erwartenden Lasten Schaumglas als Dämmstoff verarbeitet. Hier ließ sich später die Trag- und Fahrkonstruktion der Befahranlage problemlos montieren. Als Abdichtung kam in Abstimmung mit den Architekten die bitumen- und lösemittelfreie EPDM-Dachbahn „Evalastic VGSK“ von Alwitra zum Einsatz. Diese Variante der Evalastic-Bahn ist unterseitig mit einem Glas-/Polyestervlies (GV/PV) kaschiert, das nach der Verlegung als Entspannungszone (Dampfdruckentspannung, Bewegungsausgleich etc.) wirkt. Da die Fixierung der Abdichtungsbahn ohne offene Flamme im Kaltklebeverfahren erfolgt, bestand zudem während der Verlegung keine Brandgefahr.

www.alwitra.de

Flachdach

KONFEKTIONIERTE GEFÄLLEDÄMMUNG

Die „Linitherm“-Gefälledämmung für Flachdächer von Linzmeier wird auftragsbezogen geplant, stückgenau kommissioniert und mit Verlegeplan auf die Baustelle geliefert. Es entsteht ein Gefälle von zwei Prozent direkt beim Verlegen, was stehendes Wasser verhindert. Mit bis zu acht verschiedenen Plattendicken lässt sich eine Dachfläche von bis zu 9,60 Metern Länge einlagig dämmen. Bei längeren Dächern oder wenn eine stärkere Dämmung gewünscht ist, werden darunter Flachdachdämmplatten verlegt. Die Wärmeleitfähigkeit der PU-Hartschaum-Elemente beträgt B 0,023 W/mK. Zum Lieferumfang zählen auch die Kehl- und Gratplatten sowie bei Bedarf die Dachreiter. Letztere werden an problematischen Stellen, wie der Attika oder an Dachöffnungen, eingesetzt. Sie sorgen für eine punktgenaue Entwässerung in die Abläufe.

www.linzmeier.de

Abdichtung

FLACHDACH-ARBEITEN IN 155 METERN HÖHE

Im Frankfurter Bankenviertel wurden wegen des Brexits die Büroflächen knapp. Auch luxuriöse Wohnungen fragten die Umzügler nach. Abhilfe schaffen neue Hochhäuser wie der Grand-Tower-Wohnturm, der Omniturm mit Mischnutzung und der für Büronutzung konzipierte Marienturm. Letzterer ist 155 Meter hoch und Teil des Marienforums. Die klare, prägnante Architektur wurde von dem Berliner Büro Thomas Müller Ivan Reimann Architekten entworfen.

Ein wichtiger Baustein im Rahmen der Ausführung war die Abdichtung der rund 1.200 Quadratmeter großen Flachdachfläche. Um einen bautechnisch sicheren Schutz gegen eindringende Feuchtigkeit zu erhalten, wählte das beauftragte Dachdeckerunternehmen entsprechend den Vorgaben der Planer einen Warmdachaufbau mit einer zweilagigen Bitumen­abdichtung. Über einer Bitumen-Dampfsperre wurde dabei zunächst eine in Bitumen eingeschwemmte, im Mittel 200 Millimeter starke Gefälledämmung aus Schaumglas auf die Stahlbetondecke aufgebracht. Darauf folgte eine zweilagige Abdichtung mit Bitumenbahnen. Als untere Schicht kam eine Elastomerbitumen- Dachabdichtungsbahn im Gießverfahren in Heißbitumen-Klebemasse zum Einsatz, direkt darüber wurde eine Elastomerbitumen-Schweißbahn mit Polyestervlies-Träger als Oberbelagbahn verlegt. Als Schutz gegen Windsog und UV-Einstrahlung dient eine 100 Zentimeter dicke Kiesschicht. In den begrünten Bereichen der Dachterrasse wurde als Oberlage alternativ eine durchwurzelungsfeste Polymerbitumen-Schweißbahn eingesetzt, und in den begehbaren Bereichen wurde oberhalb einer Trennlage, einer Schutzmatte und eines Filtervlieses ein hochwertiger Betonplattenbelag auf einer Splittschicht verlegt.

Eine Herausforderung auf der Baustelle war die Logistik. Teilweise wurden die Bitumenbahnen nachts angeliefert und aufgrund des begrenzten Platzes in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Baulogistiker sofort auf die Dachflächen transportiert.

www.derdichtebau.de

die bitumenbahn

Weiße Stadt Berlin

„Großsiedlung Schillerpromenade“

Die zwischen 1929 und 1931 errichtete „Weiße Stadt“ gehört zu den bedeutendsten Großsiedlungen der Berliner Moderne. Bei der jüngsten Instandhaltung der Häuser musste eine Dachfläche von 25.000 Quadratmetern saniert werden. Die zweilagige Abdichtung mit Elastomerbitumenbahnen ermöglicht dabei einen dauerhaften Schutz gegen eindringende Feuchtigkeit.

Ähnlich wie die fast zeitgleich entstandene Siemensstadt wurde auch die seinerzeit durch die Gemeinnützige Heimstättengesellschaft Primus mbH in Auftrag gegebene und seit 2006 zum Bestand der Deutsche Wohnen gehörende „Weiße Stadt“ im Stil der Neuen Sachlichkeit errichtet. In enger Zusammenarbeit der drei Architekten Bruno Ahrends, Wilhelm Büning und Otto Rudolf Salvisberg und unter Zuhilfenahme rationaler Fertigungsmethoden entstand eine großflächige Siedlung mit offen gruppierten, jeweils drei- bis fünfgeschossigen Rand- und Zeilenbauten, die gemeinsam 1.286 moderne und bezahlbare 1- bis 3,5-Zimmer-Wohnungen bereitstellen.

Umfangreiche Sanierungsmaßnahmen

Die erste Grundsanierung der Siedlung erfolgte bereits zwischen 1949 und 1954 entsprechend dem bauzeitlichen Vorbild. Seit 1982 sorgt außerdem ein denkmalpflegerisches Erneuerungsprogramm 
für regelmäßige Instandsetzungen der Gebäude. Darauf aufbauend wurde 2008 ein umfangreiches Energie- und Holzschutzgutachten für die Siedlung in Auftrag gegeben, in dem unter anderem festgestellt wurde, dass die Dachstühle der Häuser weitgehend ungedämmt und in einigen Bereichen stark beschädigt waren. Schon kurz darauf wurde deshalb mit der nachhaltigen Sanierung und Instandsetzung der Fassaden, Treppenhäuser, Laubengänge und Balkone begonnen. Parallel dazu wurde auch die insgesamt rund 25.000 Quadratmeter große Dachfläche umfangreich saniert.

Im Rahmen der Maßnahme wurden ausgehend vom bestehenden Kaltdachaufbau zunächst der aufgeständerte Dachstuhl saniert und eine neue Holzschalung sowie eine 200 Millimeter starke Mineralwolldämmung eingebracht. Im nächsten Schritt konnten die Dachdecker der beauftragten Ebell GmbH aus Berlin dann mit der Abdichtung beginnen: „Um Qualität, Nachhaltigkeit und kostensparender Wartungsaufwand zu verbinden, kam ein zweilagiger Systemdachaufbau zum Einsatz“, berichtet der zuständige Projektleiter der Georg Ebell GmbH & Co. Dachdeckerei KG. Oberhalb der 24 Millimeter dicken Rauhspundschalung wurde dabei zunächst eine kaltselbstklebende Elastomerbitumenbahn aufgebracht, als Oberlagsbahn wurde eine Elastomerbitumen-Schweißbahn mit einer hochwertigen Kombinationsträgereinlage verlegt.

Parallel zur Sanierung der Dachabdichtung wurde die ursprüngliche Farbgebung der Dachkästen wiederhergestellt und außerdem eine Farb- und Treppenhaussanierung durchgeführt: „Die damals schon durch lebhafte Farbakzente in Szene gesetzten Dachüberstände, Fensterrahmen, Regenfallrohre und Eingangstüren sind dabei komplett erhalten geblieben und bilden einen starken Kontrast zu den in Weiß gehaltenen Fassaden“, fasst der Projektleiter den optischen Eindruck zusammen. Der ursprüngliche Zustand der Häuser konnte somit komplett wieder hergestellt werden.

Vorteile bei der Sanierung

Zur Entstehungszeit der „Weißen Stadt“ vor nunmehr neunzig Jahren waren Flachdächer noch eine vergleichsweise neue Entwicklung. Zur Abdichtung kam dabei regelmäßig Teerdachpappe zum Einsatz. Fast zeitgleich wurden seinerzeit auch bereits die ersten DIN-Normen für Bitumendachpappen etabliert. Die heute verwendeten High-Tech-Bitumenbahnen sind das Ergebnis dieser fortlaufenden Produktentwicklung. Sie verbinden eine hohe Material- und Verarbeitungsvielfalt mit einer optimierten Temperaturbeständigkeit und mechanischen Belastbarkeit und lassen sich gleichzeitig sicher in einem zweilagigen Aufbau verarbeiten.

Große Vorteile bieten Bitumenbahnen insbesondere bei der Sanierung. Denn bei einer anfallenden Modernisierung der Dachabdichtung können schadhafte Stellen in vielen Fällen einfach durch eine weitere Lage Bitumenbahnen ausgebessert werden. Die Basis für eine solch langfristige Nutzbarkeit ist zunächst eine regelmäßige Inspektion im Verbund mit einer fachgerechten Wartung, bei der neben dem Zustand der Dachabdichtung auch sämtliche An- und Abschlüsse sowie Durchdringungen untersucht werden…. Lesen Sie jetzt den vollständigen Artikel.

Technische Regeln

Alles was bei der Abdichtung oder Sanierung von Flachdächern beachtet werden muss, lässt sich nachschlagen im Band „Technische Regeln – abc der Bitumenbahnen“. Das Buch ist wahlweise auch als E-Book für Smartphones und Tablet-PCs erhältlich. Sichern Sie sich jetzt Ihr kostenloses Exemplar: www.derdichtebau.de/abc

 

 

 

Entwässerung

FASSADENRINNEN FÜR ­DACHAUFSTOCKUNG

Mit dem Shopping-Center Kronen wurde in Kopenhagen-Vanløse ein Ort geschaffen, der die Revitalisierung dieses Stadtteils fördert. Auf rund 59.000 Quadratmetern beherbergt der Gebäudekomplex Geschäfte, Restaurants, Orte zum Verweilen und obendrauf eine Besonderheit: Wohnraum, der weiträumige Ausblicke über die Stadt gewährt. Die zwei- bis viergeschossigen Reihen- und Stadthäuser auf dem Dach sind architektonisch in das Einkaufszentrum integriert und bestehen aus vorgefertigten Holzmodulen. Bedingt durch diese Bauweise, verfügen die Häuser über einen speziellen Sockel, der eine effiziente Entlüftung und Entwässerung erfordert. Nur so kann sichergestellt werden, dass der Anschlussbereich zwischen den Wohneinheiten und dem Dach dauerhaft vor Feuchtigkeit geschützt ist.

Um anfallende Niederschläge bestmöglich abzuleiten und die Fassaden der oberen Ebenen vor eindringender Feuchtigkeit zu schützen, wurden rund um die Wohngebäude insgesamt 870 Meter Fassadenrinnen des Typs „Stabile Air“ von Richard Brink verbaut. Dank ihrer Einlaufbreite von 150 Millimetern und einer Sonderhöhe von 470 Millimetern können sie auch große Wassermengen problemlos aufnehmen. Großflächige Öffnungen am fassadenseitigen Bereich der Rinne sowie die hervorkragenden Auflageflächen für die Roste und der ebenso weit hervorstehende Rinnensockel sorgen für ausreichenden Abstand zur Fassade und einen gut durchlüfteten Wandanschluss. Staunässe und kapillar aufsteigende Feuchte werden so vermieden.

http://www.richard-brink.de