Flachdach-Fenster

Neue Generation

Velux hat die neue Generation seiner Flachdach-Fenster-Modelle „Konvex-Glas“ und „Flach-Glas“ auf den Markt gebracht. Vollständig randlose Glas-Oberelemente aus gehärtetem Einscheiben-Sicherheitsglas mit Hochleistungsversiegelung sorgen jetzt für ein noch einfacheres Ablaufen von Regenwasser und Schmutz. Die Konstruktion des Basiselements aus einem nahtlos mit Kunststoff (Polyurethan) ummantelten Holzkern erlaubt besonders schlanke Rahmenprofile, wodurch sich der Tageslichteinfall um bis zu 52 Prozent erhöhen kann. Es besteht die Wahl zwischen Zweifach- oder Dreifach-Isolierverglasung mit Verbundsicherheitsglas für eine erhöhte Geräuschreduzierung und eine verbesserte Energiebilanz. Für alle Varianten wird zudem der passende Hitze-, Sonnen- und Insektenschutz angeboten. In der automatisch öffenbaren Ausführungsart (Integra) sind ein Regensensor und ein vorprogrammierter Funk-Wandschalter im Lieferumfang enthalten. Alternativ kann die Steuerung über das als Zubehör erhältliche Smart-Home-System des Herstellers erfolgen.

www.velux.de

Sonnenschutz

Solar-Hitzeschutz-Markisen

Velux hat sein Hitzeschutz-Sortiment für die Dachfensterlösungen „3 in 1“ und „Lichtband“ um die neue „Solar-Hitzeschutz-Markise Verdunkelung“ erweitert. Damit stehen neben dem Rollladen und der „Hitzeschutz-Markise Tageslicht“ jetzt drei Varianten für den außen liegenden Sonnenschutz zur Wahl. Da die Markisen durch den Solarbetrieb energieautark sind, müssen keine Kabel verlegt werden und durch die Montage auf dem Fensterflügel ist auch der nachträgliche Einbau problemlos möglich. Außerdem lassen sich dadurch die Dachfenster komplett öffnen, auch bei heruntergefahrenem Hitzeschutz. Die Steuerung erfolgt für jedes Fensterelement individuell mit dem im Lieferumfang enthaltenen vorprogrammierten Funk-Wandschalter. Alternativ ist auch eine Bedienung per Smartphone und Sprachsteuerung mithilfe der „App Control“ oder über das Smart-Home-System „Active“ aus dem Zubehör-Sortiment des Herstellers möglich.

www.velux.de

Sonnenschutz

Blendfreie Lichtleitlamelle

Die neue Lichtleitlamelle „LS 80“ für Raffstores von Alukon sorgt durch ihre spezielle Kontur und vordefinierte Lamellenstellung von 20 Grad zu jeder Tages- und Jahreszeit für eine optimale Lichtnutzung bei gleichzeitiger Blendfreiheit im Raum. Ein kontinuierliches Nachjustieren ist nicht notwendig. Zusätzlich sind die beidseitig gebördelten, teilkonkaven Lamellen an der unteren Randbördelung mit einem speziellen Dichtkeder versehen. Dieser dämpft die Windgeräusche und dunkelt die übereinanderliegenden Lamellen beim Schließen des Raffstores ab. Ob im Schnellbau-Raffstorekasten, als Fassadenraffstore oder in Vorbau- oder Aufsatzkästen – je nach Anforderung ist die in zehn Farben erhältliche LS 80 flexibel einsetzbar. Eine Automatisierung per Funksteuerung und die Integration in ein Smart-Home-System sind ebenfalls möglich.

www.alukon.com 

Aufsatzkasten

Erweiterter ­Sonnenschutz

Heroal hat das Anwendungsspektrum seines Aufsatzkastensystems „IB Unique“ erweitert. Neben der Ausstattung mit Rollläden und textilem Sonnenschutz ist eine Baugruppe für den Einsatz von Raffstores verfügbar. Die Steuerung der verschiedenen Beschattungen erfolgt wie bisher funk- oder kabelgebunden mittels Rohrmotor. Neu ist die Möglichkeit, dass für die Rollläden eine Nothandkurbel und ein Gurtzug zur Verfügung stehen, um die Anforderungen an den zweiten Rettungsweg nach einer manuellen Bedienung bei einem Brand oder Stromausfall zu erfüllen. Erweitert wurde zudem das Angebot an Führungsschienen aus Aluminium und Kunststoff um eine Führungsschiene für die Innenrevision, die für den kombinierten Einsatz von Rollladen und Insektenschutz geeignet ist. IB Unique eignet sich durch Usb-Werte von bis zu 0,41 W/m²K für den Einsatz in Effizienz- und Niedrigenergiehäusern.

www.heroal.de

Jalousiekästen

Wohn- und Geschäftshaus in Friedrichshafen

Für das Immobilienunternehmen Fränkel AG haben Manuel Plösser und sein Team von Plösser Architekten aus Friedrichshafen ein fünfgeschossiges Wohn- und Geschäftshaus entworfen. Bei der Gestaltung legte Plösser Wert auf ein offenes und helles Erscheinungsbild. Eine Fassade mit Engadiner Laibung an den Fenstern und spitzwinkligen Ganzglasecken sollte es sein und die Verschattung musste unsichtbar in die Gebäudehülle integriert werden. Das Spiel von Licht und Schatten durfte dabei nicht auf Kosten der Wärmedämmung gehen, denn der Neubau war als KfW-55-Effizienzhaus geplant.

Um die besonderen Anforderungen realisieren zu können, arbeitete das Architektenteam eng mit dem auf Dämmstoffe spezialisierten Unternehmen Joma aus Holzgünz zusammen. Der Hersteller passte seinen „AirPor“-Jalousiekasten bereits werkseitig individuell an die Parameter an. Architekt Thomas Saile war anfangs skeptisch: „Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass eine Komplettlösung bei diesen speziellen Vorgaben überhaupt realisierbar war.“ Die Jalousiekästen kamen jedoch fix und fertig mit perfekt integrierter Engadiner Laibung auf der Baustelle an, sodass sie passgenau und wärmebrückenfrei direkt in die Dämmebene des Neubaus integriert werden konnten.

Die Vorfertigung der Jalousiekästen war auch bei der Dämmung der Ganzglasecken von Vorteil. Denn auf einer Baustelle ist es nahezu unmöglich, mehrere Kästen in derart spitzen Winkeln sauber miteinander zu verbinden. In diesem Fall aber wurden sie als komplette Ecklösung angeliefert, inklusive integrierter Aussparungen für die Luftzuführungen. Rund 200 laufende Meter der Jalousiekästen der Wärmeleitstufe WLS 032 wurden bei diesem Projekt verbaut. Das für die Dämmstoffplatten von Joma verwendete Material AirPor besteht zu 98 Prozent aus Luft und ist zu 100 Prozent recyclingfähig.

www.joma.de

Akustikfenster

Schallschutz und Lüftung

Mit dem Akustikfenster „AWS 90 AC.SI“ hat Schüco eine Lösung entwickelt, die Schallschutz und natürliche Lüftung in gekipptem Zustand vereint. In der Kippstellung wird die einströmende Außenluft über im oberen Blendrahmen eingesetzte vorkonfektionierte Lüftungskassetten geleitet. Der Schall baut sich dadurch ab und die Lärmbelästigung wird bis auf 31 Dezibel reduziert. Das Akustikfenster wird als Dreh-Kipp- und Dreh-Dreh-Variante mit zwei Drehöffnungsstellungen angeboten. Das Dreh-Kipp-Fenster kann zur Querlüftung oder zur Reinigung der äußeren Glasscheibe von innen über den Dreh-Kipp-Beschlag komplett aufgedreht werden. Schnell und leicht lassen sich auch über den Fensterfalzraum die Lüftungskassetten öffnen und reinigen oder austauschen. Das Dreh-Dreh-Fenster kann in eine begrenzte Drehposition zur schallgedämmten Lüftung gebracht sowie komplett aufgedreht werden.

www.schueco.de 

Profile

Fenster- und Türsystem

Aluprof hat den Nachfolger seines Fenster- und Türsystems „MB-70“ vorgestellt. Mit der neuen Generation „MB-79N“ hat der Hersteller vor allem auf die gestiegenen Anforderungen an die thermische Isolierung reagiert. Die Profile sind mit neuester Technologie hergestellt, die eine Wärmedämmung mit einem Uf-Wert ab 0,83 W/(m²K) ermöglicht. Die Profile der Fensterflügel des MB-79N sind 79 Millimeter tief, die Profile der Türflügel sowie der Grundprofile haben eine Tiefe von 70 Millimetern. Es sind drei System-Varianten erhältlich, die sich in ihren thermischen Parametern unterscheiden: „MB-79N E“ verfügt über eine Mitteldichtung, „MB-79N ST“ besitzt eine Zwei-Komponenten-Dichtung, die sich durch hohe Wärmedämmung auszeichnet, und „MB-79N SI“ (Bild) verzeichnet die besten Dämmwerte, da es mit speziellen Isolierungen samt thermischer Trennung und einer Zwei-Komponenten-Mitteldichtung ausgestattet ist.

www.aluprof-deutschland.de

Fenster

Universelles ­Laibungssystem

Mit „Cover“ hat Abel Metallsysteme erstmals ein Laibungs- und Bekleidungssystem für Fenster entwickelt, dessen spezielle Zarge die Besonderheiten aller gängigen Fassadenaufbauten berücksichtigt. Diese Laibungs- und Bekleidungszarge setzt sich aus einem Fensteranschlussprofil, einer Aluminiumblechfüllung, einem Fassadenaufnahmeprofil und einem Befestigungswinkel zusammen. Alle Systembestandteile werden werkseitig vorgefertigt. Vor Ort werden die Profile mittels eines Steck­systems nur noch verschraubt. ­Zusätzlich wird das Fenster durch eine Gummidichtung geschützt. Cover eignet sich für jedes Fensterprofil, ist mit den Absturzsicherungen und Führungsschienen der Rollläden kombinierbar sowie in allen RAL-Farben erhältlich. Neben der gestalterischen Anpassung an die Fassade ermöglicht das Laibungs- und Bekleidungssystem einen flächenbündigen Anschluss ganz ohne Schweißnähte und unsaubere Übergänge.

www.abelsystem.de

Fenstersystem

Festverglasung für Panoramafenster

Kneer-Südfenster bietet mit seinem neuen System für Festverglasungen „AHF 115 Sky“ eine weitere Möglichkeit, Gebäude mit großen Glasflächen auszustatten. Die Festverglasungen werden in der Kombination Aluminium-Holz in großen Formaten mit schlanken Rahmenansichten individuell gefertigt. Damit eignet sich das System ideal für Panoramafenster. Außen lassen sie sich als Teil der Architektur zu einem Blickfang inszenieren und innen – ausgestattet mit einer breiten Holzbank und einer zusätzlichen Verkleidung – in ein gemütliches Sitzfenster verwandeln. Die Festverglasung ist auf die Hebe-Schiebetür „Sky Axxent“ abgestimmt, deren Verglasung bis in die Schwelle reicht.

www.kneer-südfenster.de

Fenstersystem

Firmenzentrale der Roschmann Group in Gersthofen

Für das Fenstersystem „AWS 75 PD.SI“ hat Schüco ein Öffnungselement entwickelt, das minimierte innere und äußere Ansichtsbreiten mit hoher Wärmedämmung kombiniert. Die Bezeichnung steht für Aluminium Window System, 75 Millimeter Bautiefe, Panorama Design, Super Insulated. Das System lässt sich als klassisches Lochfenster, als Fensterband oder als Einsatzelement in die Pfosten-Riegel-Konstruktion „FWS 35 PD“ des Herstellers integrieren und ist damit für alle Anwendungen, besonders aber im Objekt- und gehobenen Wohnungsbau geeignet.

Eines der ersten Gebäude, wo das Fenstersystem eingesetzt wurde, ist die neue Firmenzentrale der Fassadenbaufirma Roschmann Group. Der zwölfstöckige Glasturm an der Autobahn A 8 im bayerischen Gersthofen ist weithin sichtbar. Von innen eröffnet die transparente Doppelfassade einen eindrucksvollen Panoramablick auf Augsburg und die Alpen. Um diesen außergewöhnlichen Weitblick möglichst wenig zu unterbrechen, war es das Ziel des Bauherrn, ein Öffnungselement mit minimierten inneren und äußeren Ansichtsbreiten in die pfostenlose Ganzglaskonstruktion einzubauen. Carolin Roschmann erläutert: „Das Panorama-Design-Fenster von Schüco war mit all seinen Vorteilen, insbesondere der Energieeffizienz, hierfür ideal geeignet.“ Der Blendrahmen wurde durch Roschmann so modifiziert, dass dieser umlaufend „schwimmend“ in die benachbarten Isoliergläser eingefasst werden konnte. Somit erscheinen die Fensterflügel in der transparenten Fassade mit einer filigranen Ansicht und unterstreichen die moderne und zeitgemäße Architektur des Hochhauses. Der Entwurf des neuen Gersthofer Wahrzeichens stammt von Wunderle + Kögl Architekten und entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Fassadenbauer.

www.schueco.de

Fensterfalzlüftung

Wohnhaus in Heppenheim

Bei einem mehrgeschossigen Gebäude sind Fensterfalzlüfter ein Baustein für die Wirtschaftlichkeit des Projektes.

Der Standort für das neue Mehrfamilienhaus auf einem vormals gewerblich genutzten Grundstück inmitten eines Mischgebietes zählt nicht zu den Bestlagen. Für eine gute Vermietbarkeit sowie eine langfristige Wertstabilität musste der Architekt Dirk Helwig aus dem südhessischen Lorsch eine adäquate Planung erarbeiten. Sie sah vor, die 28 Wohnungen sowohl zu einem sehr wirtschaftlichen Preis zu errichten als auch optisch attraktiv und mit zeitgemäßem Wohnkomfort auszustatten. „Dazu haben wir die bebaubare Grundfläche ausgereizt, vier Vollgeschosse plus ein Staffelgeschoss, aber weder eine Tiefgarage noch ein Untergeschoss geplant und das Gebäude in klassischer Massivbauweise mit WDVS errichtet“, erläutert Dirk Helwig. Die üblichen Kellerräume sind ins Erdgeschoss integriert und die Parkplätze, Garagen und Carports sind auf dem Freigelände angelegt. Im Rahmen der Planung galt es auch ein Lüftungskonzept zu erarbeiten. Entsprechend der Lüftungsnorm DIN 1946-6 ist bei einem Neubau als Mindestanforderung die Feuchteschutzlüftung sicherzustellen.

Die Firma Schäfer Fensterbau aus Heppenheim empfahl als Lösung die „arimeo“-Fensterfalzlüfter von Innoperform. Dieser Vorschlag überzeugte auch den Architekten, denn, so Dirk Helwig: „Nach der neuen Lüftungsnorm haben wir die Möglichkeit des kombinierten Lüftungssystems genutzt. Ist der Ventilator im Bad eingeschaltet, dienen die Fensterfalzlüfter als Zuluftelement, ist er ausgeschaltet, stellen diese über die Querlüftung den Mindestfeuchteschutz in der jeweiligen Wohneinheit sicher. Die Lüftungselemente sitzen im Fensterfalz und sind, was uns als Architekten freut, quasi nicht sichtbar.“ Neben den optischen Aspekten erwiesen sich die Fensterfalzlüfter auch unter wirtschaftlichen und funktionalen Gesichtspunkten als passende Lösung. Im Vergleich zu anderen technischen Möglichkeiten sind sie eine vergleichsweise günstige Anschaffung.

Die neueste arimeo-Generation wird sogar nur noch über Rastfüße beschlagsunabhängig in die Dichtungsnut eingeklippt, was die Montagezeit reduziert. Pflege- und Wartungsarbeiten fallen auch nicht an, denn die Fensterfalzlüfter arbeiten selbstregulierend lediglich mithilfe des Winddrucks. Innoperform bietet als Service die projektbezogene Auslegung der Fensterfalzlüfter an. Diese Leistung nahm auch die Fensterbaufirma Schäfer in Anspruch. Geschäftsführer Sebastian Jöst: „Innoperform hat uns anhand der Pläne und Objektdaten exakte Angaben über die Anzahl und Platzierung der Fensterfalzlüfter pro Wohneinheit gemacht.“

www.arimeo.de