Beton

Flache Entwässerungsrinnen

Richard Brink hat die Betonrinnen vom Typ „Fortis“ um nur 80 Millimeter hohe Rinnen erweitert. Es sind die flachsten ihrer Art im Sortiment des Herstellers. Sie sind 155 Millimeter (DN 100) breit und mit Stahlzargen zur Aufnahme von Gussrosten ausgestattet. Die Rinnen entsprechen der Belastungsklasse C 250 und halten somit Belastungen bis zu 25 Tonnen stand. Ergänzend ist ein Sinkkasten mit einem 80 Millimeter hohen Rinnenanschluss und einem seitlichen DN-100-Ablaufstutzen verfügbar. Ist kein Sinkkasten erforderlich, können Betonrinnen mit senkrecht abgehenden Ablaufstutzen verwendet werden. Das Angebot passender Gussroste wurde ebenfalls ausgebaut. So ist der Rost des Typs „Prisma“ nun auch in der Beanspruchungsklasse B 125 erhältlich und durch die leichtere Konstruktionsweise zudem kostengünstiger. Das einheitliche Design für verschiedene Belastungen ermöglicht die homogene Abdeckung sämtlicher Betonrinnen.

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Entwässerung

Für Holz- und Dämmfassaden

Der Metallwarenhersteller Richard Brink hat mit der Drainagerinne „Stabile Air“ eine Lösung für die Entwässerung speziell für die Sockelbereiche von Holz- und Dämmfassaden entwickelt. Die aus Edelstahl oder feuerverzinktem Stahl gefertigte Rinne besitzt an der zur Außenwand liegenden Seite großflächige Öffnungen, die der Belüftung dienen. Ist der Sockelbereich zurückversetzt, sind auch Ausführungen mit justierbaren Abstandshaltern und Gelenkfüßen erhältlich. In beiden Fällen wird das kapillare Aufsteigen des Wassers an der Außenwand verhindert. Neben Standardabmessungen realisiert der Hersteller produktübergreifend auch Maßanfertigungen und Sonderbauten, selbst radiale Varianten sind umsetzbar. Außerdem ist die Stabile Air mit allen Rosten aus dem Unternehmens-Sortiment kombinierbar, auch bei der Verwendung maßgefertigter Rinnen.

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Dachentwässerung

Neue Farben für Entwässerung

Prefa bietet sein Dachentwässerungssystem in P.10-Lackqualität neben Ausführungen in Anthrazit, Braun und Hellgrau zusätzlich in Nussbraun, Schwarz, Prefaweiß und Dunkelgrau an. Alle Dach-, Fassaden- und Zubehörprodukte sind somit jetzt farblich passend zueinander verfügbar. So lassen sich Ton-in-Ton-Lösungen oder farblich akzentuierte Gestaltungen umsetzen. Auf Material und Farbe der P.10-Lackierung gewährt der Hersteller 40 Jahre Garantie. Die seidenmatte Beschichtung ist UV-, farb- und witterungsbeständig. Außerdem wurden die Länge der Ablaufrohre auf 2,95 Meter sowie die Materialstärke auf 1,6 Millimeter erhöht. Das stärkere Material sorgt für mehr Widerstandsfähigkeit, zum Beispiel bei angelehnten Fahrrädern.

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Entwässerung

Messehalle C3 in Nürnberg

Mit dem Ziel, Menschen zu vernetzen und Besuchern ein Höchstmaß an Komfort zu bieten, setzt die Messe Nürnberg auf die umfassende Modernisierung ihres Geländes. Bestes Beispiel ist dafür die Ende 2018 eröffnete Halle C3 – einer der letzten Entwürfe von Zaha Hadid. Der futuristische Bau ist etwa 145 Meter lang und 85 Meter breit. Die so generierten knapp 10.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche werden komplett stützenfrei mittels Stahltragwerk überspannt. Der hohe Anteil an einfallendem Tageslicht dank der voll verglasten Süd- und Südwestfassaden spart Energie, da weniger Kunstlicht benötigt wird. Darüber hinaus ist die Fassade insgesamt ebenso wie die Gebäudetechnik auf höchste Effizienz ausgelegt. Details wie eine durch die Verwendung emissionsarmer Materialien gesteigerte Innenluftqualität oder die Wärmerückgewinnung mithilfe von Rotationswärmetauschern sicherten der Messehalle das DGNB-Zertifikat in Platin.

Am Übergang zwischen Gebäudehülle und umliegendem Bodenpflaster im Außenbereich setzen hochwertige Entwässerungslösungen der Firma Richard Brink den Charakter des Objekts fort. Der Metallwarenhersteller fertigte für das Bauprojekt insgesamt 117 Meter der Entwässerungsrinne „Cubo“, sechs Meter Rinne des Typs „Cubo Radial“ sowie neun auf die Rinnenmaße abgestimmte Sinkkästen. Die Kombination der beiden Ausführungen ermöglichte es, dass die Rinnen dem runden Verlauf der Fassade in gleichbleibendem Abstand folgen. Diese individuell gefertigten Edelstahlrinnen fangen Niederschlagswasser direkt im Fassadenbereich auf und leiten es zielgerichtet ab. Passend zum architektonischen Farbkonzept sind sie mit in Schwarzgrau (RAL 7021) pulverbeschichteten und vorab feuerverzinkten Stahlrosten abgedeckt und zusätzlich mit einer Rostverriegelung ausgestattet.

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Entwässerung

Duschboard als Komplettlösung

Mit dem Duschboard „Elix“ bietet die Firma Richard Brink eine funktionale und optisch ansprechende Entwässerungslösung für bodenebene Duschen. Die Komplettlösung besteht aus einer mit allen Wand- und Bodenanschlüssen versehenen Edelstahl-Duschwanne (Board). Außerdem sind in das System bereits auch die Abdichtung, die Schallschutzbänder und -matte sowie die Gefälleausrichtung integriert. Nach der Montage verfügt das Duschboard über zwei Entwässerungsebenen. Die erste bildet der Fliesen- oder Plattenbelag mit Gefälle in Richtung der Rinne, die zweite die darunterliegende, dicht verschweißte Edelstahlwanne. Auf die Dichtigkeit gewährt der Hersteller eine Garantie von zehn Jahren. Durch den modularen Aufbau sowie die individuellen Anfertigungen passt sich die Lösung unterschiedlichsten Einbausituationen an.

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Membran

Solar-carport

Der Hersteller von Sonnenschutzsystemen und Membrankonstruktionen MDT-tex lässt mit dem neuen Solarcarport Sonnenschutz, Energiegewinnung und Regenwassermanagement in einem designorientierten Produkt verschmelzen. Die tulpenförmige Konstruktion mit einem zentralen oder asymmetrischen Mast spendet mit einer Spannweite von 5,3 Metern nicht nur viel Schatten, sondern sie produziert zugleich mithilfe von bis zu 15 Solarpaneelen Strom für die E-Mobilität. Neben der direkten Aufladung kann die Energie auch gespeichert oder ins Netz eingespeist werden. Aufgrund der quadratischen Form lassen sich die Solarcarports in einer linearen Gruppenkonfiguration nahtlos aneinanderreihen, was eine großflächige Belegung erlaubt. Die Entwässerung erfolgt durch die Masten, wobei das Regenwasser gefiltert und in einer Zisterne gesammelt wird. Alternativ ist die Einleitung in eine Drainage möglich. Neben dem Kauf wird auch Leasing angeboten.

www.mdt-tex.com

Entwässerung

Roste aus Gusseisen

Mit den beiden Gussrosten „Prisma“ und „Zippa“ ermöglicht die Firma Richard Brink die qualitative sowie optische Aufwertung von Entwässerungssystemen im Schwerlastbereich. Prisma besitzt eine feinteilige und homogene Oberfläche mit ineinander verwobenen, facettierten Flächen, die das Licht immer wieder neu brechen. Zippa vermittelt den optischen Eindruck eines geschlossenen Reißverschlusses. Bei der Gestaltung beider Roste wurde Wert darauf gelegt, dass die Verriegelungstechnik unterhalb der Trittfläche liegt. So wird der optische Gesamteindruck des fortlaufenden Musters nicht unterbrochen. Prisma und Zippa werden in 500 Millimeter langen Segmenten und in den Einlaufbreiten 144 und 194 Millimeter gefertigt und erfüllen die Ansprüche der Belastungsklasse E 600.

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Fenster

Geprüfte Schnittstellenlösung

Die Konzeption eines bodentiefen, schwellenlosen Fensteranschlusses muss ganzheitlich erfolgen und neben der Abdichtung zum Feuchteschutz auch die Anforderungen der Bauphysik, Wärmedämmung und Entwässerung berücksichtigen. Um einen reibungslosen Ablauf bei der Montage der Abdichtungslösung sicherzustellen, sind bereits im Zuge der Planung die beteiligten Gewerke – Fensterbauer, Dachdecker und Maler – zu koordinieren. Für den Fensteranschluss hat der Hersteller von Flüssigabdichtungen Triflex in Kooperation mit ACO, Schöck und profine nun eine Lösung entwickelt, die die Schnittstellen der Gewerke berücksichtigt und allen Anforderungen und Normen einer barrierefreien Schwelle entspricht. Die Schnittstellenlösung verfügt über das Prüfzeugnis der ift-Richtlinie MO-01/1, Baukörperanschluss von Fenstern. Das stellt die Kompatibilität aller Einzelkomponenten sicher.

www.triflex.com

Entwässerung

Schräges Flachdachfenster

Das Flachdachfenster „FE 3°“ von Lamilux sorgt mit seiner Neigung von drei Grad und der Structural-Glazing-Verglasung für einen nahezu planebenen Wasserablauf. Das Erscheinungsbild des Oberlichts ist durchweg homogen und erlaubt den freien Blick in den Himmel: Bei der Herstellung wird eine Fügetechnologie angewandt, mit der die Rahmenteile an den Eckpunkten ohne sichtbare Verschraubungen oder Schweißnähte zusammengefügt werden. Zusätzlich kommt die Structural-Glazing-Technologie zum Einsatz, die es ermöglicht, Glasscheiben und Rahmen ohne sichtbare Halterungen zu verbinden. Außerdem sind Antriebe, Netzteile und Kabel unsichtbar in den Rahmen integriert. Gestaltungsspielraum im Design bieten unter anderem die Vielzahl von individuellen Sonderformen sowie eine breite Verglasungs- und Größenvielfalt bis zu 2,5 Metern bei zudem frei wählbaren Außen- und Innenfarben des Oberlichts.

www.lamilux.de

Entwässerung

Dachrinne wieder dicht

Im Klimahaus Bremerhaven lernen jedes Jahr eine halbe Million internationale Besucher die verschiedenen Klimazonen der Erde kennen. Wie sich extreme Witterungsbedingungen auf die Gebäudehülle auswirken können, wurde für den Betreiber des wissenschaftlichen Ausstellungshauses jedoch auf eine ganz andere Art zum Thema: Die salzhaltige Nordseeluft hatte die Dachhaut angegriffen, sodass Wasser über die umlaufend begehbare, mit Aluminium ausgekleidete Dachrinne in die Dämmung eindrang und zu Schäden in den Ausstellungsräumen führte. Nach genauerer Analyse zeigten sich zudem einst unsauber ausgeführte Anschlussdetails sowie das Versagen der Dehnungsausgleicher, was zum Hinterlaufen der Dachhaut geführt hatte.

Für die Instandsetzung war ein witterungsstabiles Produkt gefragt, das auf dem Metalluntergrund gut haftet und die Bewegungen an den Übergängen der Metallbleche aufnimmt. Als passende Lösung erwies sich die Abdichtung „ProDetail“ des Flüssigkunststoff-Herstellers Triflex. Das System auf Polymethylmethacrylat-Basis (PMMA-Spezialharz) ist vollflächig vliesarmiert. Es bleibt dadurch auch im ausgehärteten Zustand flexibel und nimmt Bewegungen aus den weiteren Funktionsschichten schadlos auf. Selbst komplizierte Details, wie Dehnungsfugen, Hochzüge und Entwässerungspunkte, werden homogen in die Abdichtung eingebunden.

Vor dem Aufbau der einzelnen Funktionsschichten wurde die Rinne gereinigt und die Aluminium-Dachhaut mit dem „Metal Primer“ grundiert, um die Haftung des Harzes auf der 418 Quadratmeter großen Fläche sicherzustellen. Dann erfolgte der Aufbau des „ProDetail“-Abdichtungssystems mit einer Lage PMMA, einer Lage selbstklebendem Spezialvlies und einer weiteren Lage Flüssigkunststoff im Bereich der Rinne sowie der 126 Meter langen Dehnungsfugen. Die abschließende Versieglung mit dem UV-beständigen „Cryl Finish 205“ erhöht die chemische und mechanische Widerstandsfähigkeit der Oberfläche zusätzlich.

www.triflex.com

Entwässerung

TROCKENE FÜßE FÜR DAS HOLZ

Mitten im Skigebiet Wilder Kaiser eröffnete in Ellmau Ende 2018 das Designhotel Tirol Lodge. Architekt Bruno Moser (architekturWERKSTATT Breitenbach) setzte hier außen wie innen ganz ökologisch auf Holz. Das Hotel besteht aus vier miteinander verbundenen Häusern, die aus Lärchen- und Fichtenholz errichtet wurden. Wegen der Wetterbedingungen und den zuletzt jährlich zunehmenden Regenfällen im Alpenraum erforderte der Schutz der Außenwände eine sorgfältige Planung und Ausführung der Sockelbereiche. Besonders dort, wo der Außenbereich bündig oder weniger als 30 Zentimeter an die Fassade anschließt, waren gezielte Maßnahmen zur Entwässerung notwendig. Verwendet wurden dafür Fassadenrinnen von Richard Brink.

Zwölf je 2,50 Meter lange Rinnen des Typs „Stabile Air“ wurden an den jeweiligen Haupteingängen zu den Zimmertrakten verbaut. Zusätzliche rund 17 Meter kamen an zwei Seiten des Poolhauses sowie noch einmal 100 Meter an der Lobby und den weiteren Fassadenabschnitten des Hauptgebäudes zum Einsatz. Maschenroste aus Stahl mit einer Zink-Aluminium-Magnesium-Beschichtung bilden die passende Abdeckung der Rinnen. Durch die Bauweise der Stabile Air kann das Wasser gleichmäßig absickern und die Wandfläche wieder abtrocknen. Möglich machen dies großflächige Öffnungen an der fassadenzugewandten Seite der Rinnen. Nach außen gekantete Rostauflagen sowie die Auskragung des Rinnenbodens an der Seite bewahren 15 Millimeter Abstand zwischen Drainagesystem und Wand. So kann kein Regenwasser aufsteigen und Staunässe sowie Kapillarbildung werden zuverlässig verhindert. Standardmäßig sind die Rinnen in einer Länge von einem Meter verfügbar, einteilige Rinnen können bis zu drei Meter lang sein. Durch eine einfache Steckverbindung ist das System beliebig erweiterbar. Auf Kundenwunsch erfolgt die Fertigung auch in Sondermaßen. Ein Service, den der Verarbeiter bei der Tirol Lodge nutzte, um Zeit zu sparen.

www.richard-brink.de