Entwässerung

Duschboard als Komplettlösung

Mit dem Duschboard „Elix“ bietet die Firma Richard Brink eine funktionale und optisch ansprechende Entwässerungslösung für bodenebene Duschen. Die Komplettlösung besteht aus einer mit allen Wand- und Bodenanschlüssen versehenen Edelstahl-Duschwanne (Board). Außerdem sind in das System bereits auch die Abdichtung, die Schallschutzbänder und -matte sowie die Gefälleausrichtung integriert. Nach der Montage verfügt das Duschboard über zwei Entwässerungsebenen. Die erste bildet der Fliesen- oder Plattenbelag mit Gefälle in Richtung der Rinne, die zweite die darunterliegende, dicht verschweißte Edelstahlwanne. Auf die Dichtigkeit gewährt der Hersteller eine Garantie von zehn Jahren. Durch den modularen Aufbau sowie die individuellen Anfertigungen passt sich die Lösung unterschiedlichsten Einbausituationen an.

www.richard-brink.de

Membran

Solar-carport

Der Hersteller von Sonnenschutzsystemen und Membrankonstruktionen MDT-tex lässt mit dem neuen Solarcarport Sonnenschutz, Energiegewinnung und Regenwassermanagement in einem designorientierten Produkt verschmelzen. Die tulpenförmige Konstruktion mit einem zentralen oder asymmetrischen Mast spendet mit einer Spannweite von 5,3 Metern nicht nur viel Schatten, sondern sie produziert zugleich mithilfe von bis zu 15 Solarpaneelen Strom für die E-Mobilität. Neben der direkten Aufladung kann die Energie auch gespeichert oder ins Netz eingespeist werden. Aufgrund der quadratischen Form lassen sich die Solarcarports in einer linearen Gruppenkonfiguration nahtlos aneinanderreihen, was eine großflächige Belegung erlaubt. Die Entwässerung erfolgt durch die Masten, wobei das Regenwasser gefiltert und in einer Zisterne gesammelt wird. Alternativ ist die Einleitung in eine Drainage möglich. Neben dem Kauf wird auch Leasing angeboten.

www.mdt-tex.com

Entwässerung

Roste aus Gusseisen

Mit den beiden Gussrosten „Prisma“ und „Zippa“ ermöglicht die Firma Richard Brink die qualitative sowie optische Aufwertung von Entwässerungssystemen im Schwerlastbereich. Prisma besitzt eine feinteilige und homogene Oberfläche mit ineinander verwobenen, facettierten Flächen, die das Licht immer wieder neu brechen. Zippa vermittelt den optischen Eindruck eines geschlossenen Reißverschlusses. Bei der Gestaltung beider Roste wurde Wert darauf gelegt, dass die Verriegelungstechnik unterhalb der Trittfläche liegt. So wird der optische Gesamteindruck des fortlaufenden Musters nicht unterbrochen. Prisma und Zippa werden in 500 Millimeter langen Segmenten und in den Einlaufbreiten 144 und 194 Millimeter gefertigt und erfüllen die Ansprüche der Belastungsklasse E 600.

www.richard-brink.de

 

Fenster

Geprüfte Schnittstellenlösung

Die Konzeption eines bodentiefen, schwellenlosen Fensteranschlusses muss ganzheitlich erfolgen und neben der Abdichtung zum Feuchteschutz auch die Anforderungen der Bauphysik, Wärmedämmung und Entwässerung berücksichtigen. Um einen reibungslosen Ablauf bei der Montage der Abdichtungslösung sicherzustellen, sind bereits im Zuge der Planung die beteiligten Gewerke – Fensterbauer, Dachdecker und Maler – zu koordinieren. Für den Fensteranschluss hat der Hersteller von Flüssigabdichtungen Triflex in Kooperation mit ACO, Schöck und profine nun eine Lösung entwickelt, die die Schnittstellen der Gewerke berücksichtigt und allen Anforderungen und Normen einer barrierefreien Schwelle entspricht. Die Schnittstellenlösung verfügt über das Prüfzeugnis der ift-Richtlinie MO-01/1, Baukörperanschluss von Fenstern. Das stellt die Kompatibilität aller Einzelkomponenten sicher.

www.triflex.com

Entwässerung

Schräges Flachdachfenster

Das Flachdachfenster „FE 3°“ von Lamilux sorgt mit seiner Neigung von drei Grad und der Structural-Glazing-Verglasung für einen nahezu planebenen Wasserablauf. Das Erscheinungsbild des Oberlichts ist durchweg homogen und erlaubt den freien Blick in den Himmel: Bei der Herstellung wird eine Fügetechnologie angewandt, mit der die Rahmenteile an den Eckpunkten ohne sichtbare Verschraubungen oder Schweißnähte zusammengefügt werden. Zusätzlich kommt die Structural-Glazing-Technologie zum Einsatz, die es ermöglicht, Glasscheiben und Rahmen ohne sichtbare Halterungen zu verbinden. Außerdem sind Antriebe, Netzteile und Kabel unsichtbar in den Rahmen integriert. Gestaltungsspielraum im Design bieten unter anderem die Vielzahl von individuellen Sonderformen sowie eine breite Verglasungs- und Größenvielfalt bis zu 2,5 Metern bei zudem frei wählbaren Außen- und Innenfarben des Oberlichts.

www.lamilux.de

Entwässerung

Dachrinne wieder dicht

Im Klimahaus Bremerhaven lernen jedes Jahr eine halbe Million internationale Besucher die verschiedenen Klimazonen der Erde kennen. Wie sich extreme Witterungsbedingungen auf die Gebäudehülle auswirken können, wurde für den Betreiber des wissenschaftlichen Ausstellungshauses jedoch auf eine ganz andere Art zum Thema: Die salzhaltige Nordseeluft hatte die Dachhaut angegriffen, sodass Wasser über die umlaufend begehbare, mit Aluminium ausgekleidete Dachrinne in die Dämmung eindrang und zu Schäden in den Ausstellungsräumen führte. Nach genauerer Analyse zeigten sich zudem einst unsauber ausgeführte Anschlussdetails sowie das Versagen der Dehnungsausgleicher, was zum Hinterlaufen der Dachhaut geführt hatte.

Für die Instandsetzung war ein witterungsstabiles Produkt gefragt, das auf dem Metalluntergrund gut haftet und die Bewegungen an den Übergängen der Metallbleche aufnimmt. Als passende Lösung erwies sich die Abdichtung „ProDetail“ des Flüssigkunststoff-Herstellers Triflex. Das System auf Polymethylmethacrylat-Basis (PMMA-Spezialharz) ist vollflächig vliesarmiert. Es bleibt dadurch auch im ausgehärteten Zustand flexibel und nimmt Bewegungen aus den weiteren Funktionsschichten schadlos auf. Selbst komplizierte Details, wie Dehnungsfugen, Hochzüge und Entwässerungspunkte, werden homogen in die Abdichtung eingebunden.

Vor dem Aufbau der einzelnen Funktionsschichten wurde die Rinne gereinigt und die Aluminium-Dachhaut mit dem „Metal Primer“ grundiert, um die Haftung des Harzes auf der 418 Quadratmeter großen Fläche sicherzustellen. Dann erfolgte der Aufbau des „ProDetail“-Abdichtungssystems mit einer Lage PMMA, einer Lage selbstklebendem Spezialvlies und einer weiteren Lage Flüssigkunststoff im Bereich der Rinne sowie der 126 Meter langen Dehnungsfugen. Die abschließende Versieglung mit dem UV-beständigen „Cryl Finish 205“ erhöht die chemische und mechanische Widerstandsfähigkeit der Oberfläche zusätzlich.

www.triflex.com

Entwässerung

TROCKENE FÜßE FÜR DAS HOLZ

Mitten im Skigebiet Wilder Kaiser eröffnete in Ellmau Ende 2018 das Designhotel Tirol Lodge. Architekt Bruno Moser (architekturWERKSTATT Breitenbach) setzte hier außen wie innen ganz ökologisch auf Holz. Das Hotel besteht aus vier miteinander verbundenen Häusern, die aus Lärchen- und Fichtenholz errichtet wurden. Wegen der Wetterbedingungen und den zuletzt jährlich zunehmenden Regenfällen im Alpenraum erforderte der Schutz der Außenwände eine sorgfältige Planung und Ausführung der Sockelbereiche. Besonders dort, wo der Außenbereich bündig oder weniger als 30 Zentimeter an die Fassade anschließt, waren gezielte Maßnahmen zur Entwässerung notwendig. Verwendet wurden dafür Fassadenrinnen von Richard Brink.

Zwölf je 2,50 Meter lange Rinnen des Typs „Stabile Air“ wurden an den jeweiligen Haupteingängen zu den Zimmertrakten verbaut. Zusätzliche rund 17 Meter kamen an zwei Seiten des Poolhauses sowie noch einmal 100 Meter an der Lobby und den weiteren Fassadenabschnitten des Hauptgebäudes zum Einsatz. Maschenroste aus Stahl mit einer Zink-Aluminium-Magnesium-Beschichtung bilden die passende Abdeckung der Rinnen. Durch die Bauweise der Stabile Air kann das Wasser gleichmäßig absickern und die Wandfläche wieder abtrocknen. Möglich machen dies großflächige Öffnungen an der fassadenzugewandten Seite der Rinnen. Nach außen gekantete Rostauflagen sowie die Auskragung des Rinnenbodens an der Seite bewahren 15 Millimeter Abstand zwischen Drainagesystem und Wand. So kann kein Regenwasser aufsteigen und Staunässe sowie Kapillarbildung werden zuverlässig verhindert. Standardmäßig sind die Rinnen in einer Länge von einem Meter verfügbar, einteilige Rinnen können bis zu drei Meter lang sein. Durch eine einfache Steckverbindung ist das System beliebig erweiterbar. Auf Kundenwunsch erfolgt die Fertigung auch in Sondermaßen. Ein Service, den der Verarbeiter bei der Tirol Lodge nutzte, um Zeit zu sparen.

www.richard-brink.de

Fallrohre

ENTWÄSSERUNG IN EINEM STRANG

Nur je ein Strang für die Haupt- und für die Notentwässerung, unabhängig von der Geschosszahl: So funktioniert die Kaskaden-Entwässerung „Loro-X Duostream“. Sammelleitungen mit geschossweisen Zuläufen transportieren das Regenwasser in die Grundleitung. Ideal ist das System für Gebäude mit Kaskaden- und Staffelgeschossen, wo meist jedes Geschoss mit zwei eigenen Fallleitungen für die Haupt- und Notentwässerung entwässert wird. Das System von Loro nutzt dagegen eine abschnittsweise Rohr-in-Rohr-Lösung, bei der das Wasser der tiefer liegenden Geschosse direkt in die vorhandenen Leitungen geführt wird. So wird eine große Anzahl zusätzlicher Fallleitungen an der Fassade vermieden. Nach dem Prinzip der drückenden Freispiegelströmung ist zudem sichergestellt, dass das Wasser auch in den horizontalen Verläufen zuverlässig abfließt.

www.loro.de

Entwässerung

SPEZIAL-­LACKIERUNG

Seit März dieses Jahres bietet Prefa die Oberflächenbeschichtung P10 auch für sein Entwässerungssystem in den Farben Anthrazit, Hellgrau und Braun an. Dachrinnen und Co. können somit in puncto Farbe, Haptik und Struktur auf die Dach- und Fassadensysteme abgestimmt werden. Bei P10 handelt es sich um eine optisch matte Lackierung, deren besondere Qualität sich nur unter dem Mikroskop zeigt: Eine Faltenstruktur im Lack sorgt für unzählige Kleinstreflexionen und Farbechtheit. In bis zu 20 Bearbeitungsstufen wird das Entwässerungssystem im Coil-Coating-Verfahren zweischichtig einbrennlackiert. Dadurch ist die Oberfläche temperatur- und witterungsbeständig, verformbar und rostsicher, auch an versteckten, nicht sichtbaren Stellen. Auf die Farbechtheit gibt der Hersteller eine Garantie von 40 Jahren.

www.prefa.de

 

ZinCo

Tiefgaragen sinnvoll nutzen

Grünes Paradies versteckt Autos

Wie wohnen Menschen in den Städten? Wohin parken sie zwischen Häuserblocks, Einkaufszentren oder am Arbeitsplatz? Ideal, wenn Autos in Tiefgaragen ganz aus dem Sichtfeld verschwinden und an dieser Stelle bunte Blumen und Bäume wachsen dürfen oder Sitzbänke und Kinderspielplätze die Menschen einladen. Solche Grünflächen sind wertvoller Erholungsraum im städtischen Grau. Bleibt die Frage, wie bauen? ZinCo bietet genau dafür objektgerecht passende Systemaufbauten samt aller Details.

Tiefgaragen werden häufig mit einer WU-Betondecke gebaut, bei der keine Dachabdichtung nötig ist und die von sich aus wurzelfest ist. Andere Bauweisen, wie z.B. unterkellerte Innenhöfe erfordern Wurzelschutz und Schutz der Abdichtung. Das ist oberstes Gebot, denn die oft ebenerdigen und daher gut zugänglichen Tiefgaragendecken und Innenhöfe werden schon in der Bauphase mit Radladern befahren und als Lagerfläche benutzt. Neben der Schutzfunktion ist die Dränagefunktion entscheidend. Denn Substrathöhen von nur 40 – 60 cm oder weniger sind typisch und stehendes Wasser tut keiner Pflanze gut. Grundsätzlich ist dabei das Gefälle in der Dränageebene zu betrachten, hier werden normalerweise 2% empfohlen. Eine typische Anstaubewässerung für Intensivbegrünungen setzt hingegen ein 0°-Dach voraus. Für jeden Fall gibt es die passenden ZinCo-Systemvarianten. Wesentlich ist immer, dass die Dränageelemente vollflächig verlegt werden, damit unter begrünten wie unbegrünten Bereichen dauerhaft sicher entwässert wird.  Sind viele Belagsflächen auf der Dachfläche geplant, vielleicht sogar versiegelte Beton- und Asphaltbeläge, ist die Oberflächenentwässerung ein großes Thema, da sich bei Starkregen hohe Spitzenabflüsse ergeben. Ein Gefälle von 2% Gefälle ist auch hier nötig, damit Wasser zügig zu den Entwässerungspunkten abfließt.

Lasten ideal verteilen

Werden Tiefgaragendecken von Schwerlastverkehr wie Liefer-, Feuerwehr- oder Müllfahrzeugen befahren, sind druckverteilende Schottertragschichten mit Aufbauhöhen von 30 – 35 cm nötig, bei reiner PKW-Nutzung genügen 15 cm. Neben der Druckbelastung an den Aufstandsflächen treten horizontale Lasten durch Bremsen, Lenken und Beschleunigen auf. Sie sind mittels Gleitlagen, aufgehender Bauteile und stabiler Einfassungen mit Rückenstützen in die Baukonstruktion abzuleiten. Auch die Steindicke von Pflasterbelägen wird angemessen dimensioniert (8 cm für Personen-, 10 cm für PKW- und 14 cm für LKW-Verkehr) und eine diagonale Verlegung oder Verbundpflaster bevorzugt, um Verdrehungen zu vermeiden.

Ganz objektgerecht

Die klassischen Dränageelemente für Tiefgaragen heißen Protectodrain PD 250 und Elastodrain EL 202. Letzteres hat Vorzüge, wenn nur geringe Aufbauhöhe verfügbar, wenn maximaler Bautenschutz oder hauptsächlich Belagsflächen gefragt sind. Für vornehmlich Begrünungen mit höheren Aufbauhöhen ist Protectodrain PD 250 die richtige Wahl. Seine aufkaschierte Gummischutzmatte bietet hohen mechanischen Schutz. In beiden Fällen muss bauseits ausreichend Gefälle vorhanden sein. Handelt es sich um ein 0°-Dach, so ist Stabilodrain SD 30 die beste Lösung, da dieses aufgrund seiner Elementhöhe stehendes Wasser überbrückt. Dank Diffusionsoffenheit und unterseitiger Kanäle ist es überdies für Umkehrdächer prädestiniert.
Dränageelemente für Tiefgaragen sind grundsätzlich entweder selbst sehr stabil – wie bei den bisher genannten – oder sie sind durch die Verfüllung mit Hartgesteinssplitt oder Ausbetonieren und Armieren zu stabilisieren. Das ist bei Floradrain FD 60 neo der Fall mit dem Vorteil, dass selbst große Entwässerungslängen unterhalb eines Fahrbelags sicher überbrückt werden. Die 60 mm hohen Elemente erzeugen den größten Dränagequerschnitt und gleichzeitig die höchste Wasserspeicherkapazität für intensive Bepflanzungen.

Im Detail durchdacht

Grundsätzlich sind alle Arten von Randeinfassungen und Fundamente für Ausstattungselemente wie Sandsteinmauern, Pergolen, Spielplatzgeräte oberhalb der vollflächig verlegten Dränageebene vorzusehen (verlorene Schalung), um den Wasserfluss an keiner Stelle zu behindern. Dachdurchdringungen sind gänzlich überflüssig. Größere Bäume werden mit speziellen Baumverankerungen wie dem ZinCo Robafix sicher verankert. Zur Geländerbefestigung bietet ZinCo spezielle Geländerbasiselemente, außerdem sämtliche Zubehörprodukte vom höhenverstellbaren Terrassenrost über Fassadenrinnen bis zum LKW-befahrbaren Entwässerungsschacht. Selbst Wasserbecken, Teiche oder sonstige Wasserspiele können auf Dächern einfach mit separater Teichabdichtung oberhalb der Dränageschicht angelegt werden.

Versteckter Zusatznutzen

Last but not least können Tiefgaragen zudem Zusatznutzen als Retentions-Gründach bieten. Sie lassen sich leicht mit so viel statischer Lastreserve planen und bauen, dass bei Starkregen große Wassermengen (ca. 60 l/m² oder mehr je nach Bauweise) in den ZinCo-Retentionsspacern RS 60 bzw. RSX 65 gespeichert werden und zeitversetzt abfließen können. Dann trägt die Tiefgarage sogar dazu bei, die Folgen von Starkregen erheblich abzufedern.

Autor: Roland Appl, ZinCo GmbH

 

Weitere Informationen erhalten Sie bei:

ZinCo GmbH
Lise-Meitner-Straße 2
72622 Nürtingen
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Fax: 07022 6003-100
E-Mail: info@zinco-greenroof.com
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Entwässerung

FASSADENRINNEN FÜR ­DACHAUFSTOCKUNG

Mit dem Shopping-Center Kronen wurde in Kopenhagen-Vanløse ein Ort geschaffen, der die Revitalisierung dieses Stadtteils fördert. Auf rund 59.000 Quadratmetern beherbergt der Gebäudekomplex Geschäfte, Restaurants, Orte zum Verweilen und obendrauf eine Besonderheit: Wohnraum, der weiträumige Ausblicke über die Stadt gewährt. Die zwei- bis viergeschossigen Reihen- und Stadthäuser auf dem Dach sind architektonisch in das Einkaufszentrum integriert und bestehen aus vorgefertigten Holzmodulen. Bedingt durch diese Bauweise, verfügen die Häuser über einen speziellen Sockel, der eine effiziente Entlüftung und Entwässerung erfordert. Nur so kann sichergestellt werden, dass der Anschlussbereich zwischen den Wohneinheiten und dem Dach dauerhaft vor Feuchtigkeit geschützt ist.

Um anfallende Niederschläge bestmöglich abzuleiten und die Fassaden der oberen Ebenen vor eindringender Feuchtigkeit zu schützen, wurden rund um die Wohngebäude insgesamt 870 Meter Fassadenrinnen des Typs „Stabile Air“ von Richard Brink verbaut. Dank ihrer Einlaufbreite von 150 Millimetern und einer Sonderhöhe von 470 Millimetern können sie auch große Wassermengen problemlos aufnehmen. Großflächige Öffnungen am fassadenseitigen Bereich der Rinne sowie die hervorkragenden Auflageflächen für die Roste und der ebenso weit hervorstehende Rinnensockel sorgen für ausreichenden Abstand zur Fassade und einen gut durchlüfteten Wandanschluss. Staunässe und kapillar aufsteigende Feuchte werden so vermieden.

http://www.richard-brink.de