Entwässerungsabdeckung

Blindenleit­system

Das auf Entwässerungslösungen spezialisierte Unternehmen Birco hat nach einer Idee des Bonner Planers Gunter Fischer für sein Schwerlastrinnensystem „Bircosir“ Gussabdeckungen entwickelt, die sich gemäß DIN 18040-1 für „öffentlich zugängliche Gebäude“ sowie nach DIN 18040-3 für den „öffentlichen Verkehrs- und Freiraum“ als Blindenleitsystem eignen. Die Abdeckungen verfügen über taktile und visuelle Elemente, die haptisch und/oder optisch wahrgenommen werden können. Für Erstere sorgt eine spezielle Rippen- beziehungsweise Noppenstruktur. Beim Überstreichen mit dem Langstock ist der metallisch klingende Guss deutlich vom angrenzenden Belag zu unterscheiden. Für die visuelle Erkennbarkeit können die Abdeckungen beliebig koloriert werden. Das Leitsystem beinhaltet zudem Sonderflächen, womit sich Aufmerksamkeitsfelder wie Abzweigungen oder Unterbrechungen realisieren lassen.

www.birco.de

Entwässerung

Hotelanlage in Waren an der Müritz

Südlich der Stadt Waren in Mecklenburg-Vorpommern trennt ein schmaler Landstreifen die Müritz vom kleineren Feisnecksee. Hier, auf dem Gelände eines ehemaligen Sägewerks, eröffnete 2019 das Maremüritz Yachthafenresort, bestehend aus luxuriösen Ferienwohnungen und einem eigenen Yachthafen, der im Frühjahr 2021 fertiggestellt wurde. Die Architektur der Gebäudekomplexe verfolgt einen klassisch-modernen Stil, der die umliegende Natur des Nationalparks Müritz einbezieht. Entwurf und Vorplanung erfolgten durch die Projektentwicklung Harm GmbH und Co. KG aus Waren, die planerische Umsetzung hatte das Architekturbüro DGI Bauwerk mit Hauptsitz in Berlin inne.

Die Hotelanlage gliedert sich in zwei unterschiedliche dreigeschossige Haustypen, die insgesamt 184 Wohneinheiten beherbergen. Großformatige Fenster, Balkone und Terrassen erlauben einen unverstellten Blick auf den See und das umliegende Grün. Halb offene Treppenhäuser unterteilen die Apartments intervallweise und schaffen weitere Freiräume. Diese exponierten Außenflächen bedurften allerdings einer zuverlässigen und gestalterisch passenden Entwässerung. Sowohl auf den Balkonen und Terrassen als auch auf den einzelnen Ebenen der sich teils im Freien befindlichen Treppenhausaufgänge sollte eine Lösung gefunden werden, die sich dezent auf Bodenniveau einfügt und witterungsunabhängig den Abfluss anfallender Niederschläge sicherstellt.

Die Wahl fiel auf zwei verschiedene Drainagerinnen von Richard Brink. Der Metallwarenhersteller lieferte insgesamt 2.503 Meter seiner mittels Stelzlager höhenverstellbaren Rinne „Fultura“ sowie 74 Meter der fixen Drainagerinne „Stabile“. Die jeweils als zwei Meter lange Elemente gefertigten Rinnen wurden vor Ort durch den Verarbeiter auf die gewünschten Maße zugeschnitten und installiert. Um den variierenden Anforderungen je nach Montageort gerecht zu werden, kamen Produkte mit Einlaufbreiten zwischen 120 und 200 Millimetern zum Einsatz. Während die Fultura-Rinnen stets vor den Fenster- und Türlaibungen eingesetzt wurden, fertigte die Firma Richard Brink die Stabile-Ausführungen nach Maß auf Laibungstiefe, um sie im Parterre der Treppenhaus-Eingänge in die Laibungen einlegen zu können. Bei sämtlichen Rinnen dienen perforierte, feuerverzinkte Roste mit schmalen Schlitzen als Abdeckung.

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Entwässerung

Wohnprojekt „Gleis Park Apartments“ in Berlin

Mit den „Gleis Park Apartments“ entstanden am Rande des 26 Hektar großen innerstädtischen Naherholungsgebietes am Gleisdreieck in Berlin 178 Wohnungen in bester Lage. Entworfen und geplant wurde das von dem Immobilienentwickler Bauwens Development beauftragte Projekt vom Berliner Büro von KSP Engel. Der Gebäudekomplex umfasst vier sechsgeschossige Häuser, die von zwei tonnenförmigen Kopfbauten eines bestehenden Parkhauses eingerahmt werden. Der Parkhausriegel zwischen den Kopfbauten wurde mangels Auslastung der Länge nach halbiert. Anstelle dieses teilabgerissenen Parkhauses fügen sich auf der frei gewordenen Fläche die geschwungenen und schräg ausgerichteten Wohnbauten in die grüne Umgebung ein. An verschiedenen Stellen des exponierten Gebäudeverbunds waren funktionale Entwässerungssysteme gefragt, die sich zudem durch eine dezente Optik harmonisch in das Umfeld einfügen.

Diese Lösungen bot die Firma Richard Brink mit zum Teil maßgefertigten Produkten. Ausschlaggebend für die Wahl waren darüber hinaus die hohe Qualität und die damit einhergehende Langlebigkeit der Rinnen und Roste sowie eine zuverlässige Abwicklung von der Bestellung bis zur Lieferung. Die Rinnen des Typs „Fultura“ kommen an den Übergängen der Eingangsbereiche, der Balkon- und Terrassenbeläge zum Wohnraum sowie in den Innenhöfen zum Einsatz. Sie werden standardmäßig in Längen von 1.000 Millimetern gefertigt und verfügen über höhenverstellbare Stelzlager mit Gelenkfüßen, mit deren Hilfe sich die Rinnen auf eine Höhe von 55 bis 80 Millimetern oder von 85 bis 110 Millimetern anpassen lassen. Neben den Standardprodukten kamen Sonderanfertigungen zum Einsatz, um für barrierefreie Übergänge Angleichungen an das Höhenniveau vornehmen zu können. Insgesamt wurden mehr als 1.300 Meter Drainagerinnen aus Edelstahl mit Einlaufbreiten zwischen 100 und 258 Millimetern gefertigt. Alle Rinnenprofile wurden mit Längsstabrosten aus Edelstahl im Format 20 mal drei Millimeter abgedeckt. Die Roste kontrastieren sowohl mit den dunkel gehaltenen Türen der Eingangsbereiche in den Laubengängen und Innenhöfen als auch mit den Glasfassaden der Balkone.

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Beton

Flache Entwässerungsrinnen

Richard Brink hat die Betonrinnen vom Typ „Fortis“ um nur 80 Millimeter hohe Rinnen erweitert. Es sind die flachsten ihrer Art im Sortiment des Herstellers. Sie sind 155 Millimeter (DN 100) breit und mit Stahlzargen zur Aufnahme von Gussrosten ausgestattet. Die Rinnen entsprechen der Belastungsklasse C 250 und halten somit Belastungen bis zu 25 Tonnen stand. Ergänzend ist ein Sinkkasten mit einem 80 Millimeter hohen Rinnenanschluss und einem seitlichen DN-100-Ablaufstutzen verfügbar. Ist kein Sinkkasten erforderlich, können Betonrinnen mit senkrecht abgehenden Ablaufstutzen verwendet werden. Das Angebot passender Gussroste wurde ebenfalls ausgebaut. So ist der Rost des Typs „Prisma“ nun auch in der Beanspruchungsklasse B 125 erhältlich und durch die leichtere Konstruktionsweise zudem kostengünstiger. Das einheitliche Design für verschiedene Belastungen ermöglicht die homogene Abdeckung sämtlicher Betonrinnen.

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Entwässerung

Für Holz- und Dämmfassaden

Der Metallwarenhersteller Richard Brink hat mit der Drainagerinne „Stabile Air“ eine Lösung für die Entwässerung speziell für die Sockelbereiche von Holz- und Dämmfassaden entwickelt. Die aus Edelstahl oder feuerverzinktem Stahl gefertigte Rinne besitzt an der zur Außenwand liegenden Seite großflächige Öffnungen, die der Belüftung dienen. Ist der Sockelbereich zurückversetzt, sind auch Ausführungen mit justierbaren Abstandshaltern und Gelenkfüßen erhältlich. In beiden Fällen wird das kapillare Aufsteigen des Wassers an der Außenwand verhindert. Neben Standardabmessungen realisiert der Hersteller produktübergreifend auch Maßanfertigungen und Sonderbauten, selbst radiale Varianten sind umsetzbar. Außerdem ist die Stabile Air mit allen Rosten aus dem Unternehmens-Sortiment kombinierbar, auch bei der Verwendung maßgefertigter Rinnen.

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Dachentwässerung

Neue Farben für Entwässerung

Prefa bietet sein Dachentwässerungssystem in P.10-Lackqualität neben Ausführungen in Anthrazit, Braun und Hellgrau zusätzlich in Nussbraun, Schwarz, Prefaweiß und Dunkelgrau an. Alle Dach-, Fassaden- und Zubehörprodukte sind somit jetzt farblich passend zueinander verfügbar. So lassen sich Ton-in-Ton-Lösungen oder farblich akzentuierte Gestaltungen umsetzen. Auf Material und Farbe der P.10-Lackierung gewährt der Hersteller 40 Jahre Garantie. Die seidenmatte Beschichtung ist UV-, farb- und witterungsbeständig. Außerdem wurden die Länge der Ablaufrohre auf 2,95 Meter sowie die Materialstärke auf 1,6 Millimeter erhöht. Das stärkere Material sorgt für mehr Widerstandsfähigkeit, zum Beispiel bei angelehnten Fahrrädern.

www.prefa.de

Entwässerung

Messehalle C3 in Nürnberg

Mit dem Ziel, Menschen zu vernetzen und Besuchern ein Höchstmaß an Komfort zu bieten, setzt die Messe Nürnberg auf die umfassende Modernisierung ihres Geländes. Bestes Beispiel ist dafür die Ende 2018 eröffnete Halle C3 – einer der letzten Entwürfe von Zaha Hadid. Der futuristische Bau ist etwa 145 Meter lang und 85 Meter breit. Die so generierten knapp 10.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche werden komplett stützenfrei mittels Stahltragwerk überspannt. Der hohe Anteil an einfallendem Tageslicht dank der voll verglasten Süd- und Südwestfassaden spart Energie, da weniger Kunstlicht benötigt wird. Darüber hinaus ist die Fassade insgesamt ebenso wie die Gebäudetechnik auf höchste Effizienz ausgelegt. Details wie eine durch die Verwendung emissionsarmer Materialien gesteigerte Innenluftqualität oder die Wärmerückgewinnung mithilfe von Rotationswärmetauschern sicherten der Messehalle das DGNB-Zertifikat in Platin.

Am Übergang zwischen Gebäudehülle und umliegendem Bodenpflaster im Außenbereich setzen hochwertige Entwässerungslösungen der Firma Richard Brink den Charakter des Objekts fort. Der Metallwarenhersteller fertigte für das Bauprojekt insgesamt 117 Meter der Entwässerungsrinne „Cubo“, sechs Meter Rinne des Typs „Cubo Radial“ sowie neun auf die Rinnenmaße abgestimmte Sinkkästen. Die Kombination der beiden Ausführungen ermöglichte es, dass die Rinnen dem runden Verlauf der Fassade in gleichbleibendem Abstand folgen. Diese individuell gefertigten Edelstahlrinnen fangen Niederschlagswasser direkt im Fassadenbereich auf und leiten es zielgerichtet ab. Passend zum architektonischen Farbkonzept sind sie mit in Schwarzgrau (RAL 7021) pulverbeschichteten und vorab feuerverzinkten Stahlrosten abgedeckt und zusätzlich mit einer Rostverriegelung ausgestattet.

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Entwässerung

Duschboard als Komplettlösung

Mit dem Duschboard „Elix“ bietet die Firma Richard Brink eine funktionale und optisch ansprechende Entwässerungslösung für bodenebene Duschen. Die Komplettlösung besteht aus einer mit allen Wand- und Bodenanschlüssen versehenen Edelstahl-Duschwanne (Board). Außerdem sind in das System bereits auch die Abdichtung, die Schallschutzbänder und -matte sowie die Gefälleausrichtung integriert. Nach der Montage verfügt das Duschboard über zwei Entwässerungsebenen. Die erste bildet der Fliesen- oder Plattenbelag mit Gefälle in Richtung der Rinne, die zweite die darunterliegende, dicht verschweißte Edelstahlwanne. Auf die Dichtigkeit gewährt der Hersteller eine Garantie von zehn Jahren. Durch den modularen Aufbau sowie die individuellen Anfertigungen passt sich die Lösung unterschiedlichsten Einbausituationen an.

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Membran

Solar-carport

Der Hersteller von Sonnenschutzsystemen und Membrankonstruktionen MDT-tex lässt mit dem neuen Solarcarport Sonnenschutz, Energiegewinnung und Regenwassermanagement in einem designorientierten Produkt verschmelzen. Die tulpenförmige Konstruktion mit einem zentralen oder asymmetrischen Mast spendet mit einer Spannweite von 5,3 Metern nicht nur viel Schatten, sondern sie produziert zugleich mithilfe von bis zu 15 Solarpaneelen Strom für die E-Mobilität. Neben der direkten Aufladung kann die Energie auch gespeichert oder ins Netz eingespeist werden. Aufgrund der quadratischen Form lassen sich die Solarcarports in einer linearen Gruppenkonfiguration nahtlos aneinanderreihen, was eine großflächige Belegung erlaubt. Die Entwässerung erfolgt durch die Masten, wobei das Regenwasser gefiltert und in einer Zisterne gesammelt wird. Alternativ ist die Einleitung in eine Drainage möglich. Neben dem Kauf wird auch Leasing angeboten.

www.mdt-tex.com

Entwässerung

Roste aus Gusseisen

Mit den beiden Gussrosten „Prisma“ und „Zippa“ ermöglicht die Firma Richard Brink die qualitative sowie optische Aufwertung von Entwässerungssystemen im Schwerlastbereich. Prisma besitzt eine feinteilige und homogene Oberfläche mit ineinander verwobenen, facettierten Flächen, die das Licht immer wieder neu brechen. Zippa vermittelt den optischen Eindruck eines geschlossenen Reißverschlusses. Bei der Gestaltung beider Roste wurde Wert darauf gelegt, dass die Verriegelungstechnik unterhalb der Trittfläche liegt. So wird der optische Gesamteindruck des fortlaufenden Musters nicht unterbrochen. Prisma und Zippa werden in 500 Millimeter langen Segmenten und in den Einlaufbreiten 144 und 194 Millimeter gefertigt und erfüllen die Ansprüche der Belastungsklasse E 600.

www.richard-brink.de

 

Fenster

Geprüfte Schnittstellenlösung

Die Konzeption eines bodentiefen, schwellenlosen Fensteranschlusses muss ganzheitlich erfolgen und neben der Abdichtung zum Feuchteschutz auch die Anforderungen der Bauphysik, Wärmedämmung und Entwässerung berücksichtigen. Um einen reibungslosen Ablauf bei der Montage der Abdichtungslösung sicherzustellen, sind bereits im Zuge der Planung die beteiligten Gewerke – Fensterbauer, Dachdecker und Maler – zu koordinieren. Für den Fensteranschluss hat der Hersteller von Flüssigabdichtungen Triflex in Kooperation mit ACO, Schöck und profine nun eine Lösung entwickelt, die die Schnittstellen der Gewerke berücksichtigt und allen Anforderungen und Normen einer barrierefreien Schwelle entspricht. Die Schnittstellenlösung verfügt über das Prüfzeugnis der ift-Richtlinie MO-01/1, Baukörperanschluss von Fenstern. Das stellt die Kompatibilität aller Einzelkomponenten sicher.

www.triflex.com