Modulbau

Stadtquartier in Stuttgart

In Stuttgart entsteht für das Personal des Klinikums Bad Cannstatt ein nachhaltiges Stadtquartier auf Basis der von Werner Sobek entwickelten Aktivhaus-Module. Mit insgesamt sechs Gebäuden handelt es sich um die größte Vergabe eines Bauvorhabens für „serielles Bauen“ nach dem GdW-Rahmenvertrag, den die AH Aktiv-Haus GmbH für sich gewinnen konnte. Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft (GdW) hatte 2018 als Ergebnis eines Ausschreibungsverfahrens mit neun Bietergemeinschaften eine Rahmenvereinbarung über den Neubau von mehrgeschossigen Wohnbauten in serieller und kostengünstiger Bauweise mit hoher architektonischer Qualität abgeschlossen. Das Bad Cannstatter Projekt wurde von der Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft (SWSG) vergeben. Insgesamt entstehen in dem Quartier im Prießnitzweg in zwei Bauabschnitten 329 Wohnungen, verteilt auf vier- und fünfgeschossige Gebäude. Bereits im Frühjahr 2022 sollen die ersten 157 Wohnungen fertig sein – darunter viele Mikroapartments. Der Prototyp der Aktivhaus-­Module ist das als „B10“ ­bekannt gewordene Aktivhaus von Werner Sobek, das als Forschungsprojekt und experimentelle Wohneinheit über fünf Jahre in der Stuttgarter Weißenhofsiedlung stand und viel internationale Beachtung fand. Das „B10“ gilt als erstes Aktivhaus der Welt, das dank eines ausgeklügelten Energiekonzepts und einer selbstlernenden Gebäudesteuerung das Doppelte seines Energiebedarfs aus nachhaltigen Quellen selbst erzeugt. So ist auch das Stuttgarter Quartier nach dem Triple-Zero-Prinzip konzipiert: Ein Gebäude benötigt nur die Energie, die es aus nachhaltigen Quellen selbst erzeugt (Zero Energy), es produziert keine schädlichen Emissionen (Zero Emission) und alle Bauteile können wieder vollständig in technische oder biologische Kreisläufe zurückgeführt werden (Zero Waste). Konkret ist für die sechs Gebäude ein möglichst effizientes Heizsystem auf Basis von Sole-Wasser-Wärmepumpen, Photovoltaikmodulen und Solar-Hybridkollektoren geplant. Zudem ist ein Lüftungssystem mit Wärmerückgewinnung zur Unterstützung der Heizung vorgesehen.

www.ah-aktivhaus.com

Energiemanagement

SMARTE WÄRMEPUMPEN

Die M-TEC GmbH stattet ihre Erd- und Luftwärmepumpen unternehmenseigenen Angaben zufolge als weltweit erster Hersteller mit einem integrierten Energiemanagementsystem für die Sektorenkopplung aus. Als zentrale Schnittstelle steuert das als „E-Smart“ bezeichnete System die Produktion und den Verbrauch der Energie, um den Eigenverbrauch zu maximieren. Alle Komponenten der Heizanlage, wie Einspeisezähler, Heizstab, Ladestation, Speicher, Wechselrichter und Wärmepumpe, sind vorkonfiguriert und müssen nur noch mit dem mitgelieferten Router verbunden werden. E-Smart lässt sich schnell und komfortabel via Touchpad, Smartphone, Tablet oder PC einrichten. Die Software stellt sämtliche Energieverläufe übersichtlich dar. Bereits installierte Wärmepumpen können nachgerüstet werden.

www.mtec-wp.com

Strom- und Wärmespender

KLEINES BLOCKHEIZKRAFTWERK

Der Anbieter von Blockheizkraftwerken (BHKW) Senertec hat seit letztem Jahr mit dem „Dachs 2.9“ auch eine Anlage für Ein- bis Zweifamilienhäuser und kleinere Gewerbebetriebe im Programm. Diese Mini-Variante erzeugt eine elektrische Leistung von 2,9 Kilowatt. Die thermische Leistung, die als Heizenergie und zur Warmwasserbereitung zur Verfügung steht, liegt bei 7,3 Kilowatt. Das BHKW kann, wie auch die anderen Anlagen des Herstellers, mit einem SE-800-Pufferspeicher kombiniert werden. An den Speicher lassen sich ein Trinkwassermodul sowie ein Brötje-Gasbrennwertgerät der WGB-Reihe mit einer Leistung von 20 bis 110 Kilowatt anschließen. Mit einem Lärmpegel von 44 Dezibel arbeitet der Mini-Dachs zudem sehr leise.

www.senertec.de

Wärmeschutz

DÄMMUNG FÜR KELLERDECKE

Die „Premium“-Elemente von Joma für die Dämmung von Kellerdecken sind besonders schlag- und stoßfest. Dadurch lassen sich Beschädigungen der Decke vermeiden, wie sie zum Beispiel beim Transport großer Leitern und Möbel entstehen können. Verlegt werden die Platten vorzugsweise mithilfe der Befestigungsschienen des Herstellers, die unsichtbar bleiben. Auch Fugenstöße stören durch die überlappenden Kanten des umlaufenden Nut-und-FederSystems nicht das Bild. Außerdem ist die in Weiß oder Achatgrau verfügbare Oberfläche besonders glatt und lässt sich daher bei Bedarf leicht reinigen. Die Premium-Elemente sind in den Wärmeleitfähigkeitsstufen 032 (EPS Neopor 032 DI) und 034 (EPS 034 DI) sowie in Stärken von 40 bis 300 Millimeter erhältlich.

www.joma.de

Smart Home

Heizkostenabrechnung kinderleicht

Unternehmen der Wohnungswirtschaft widmen sich verstärkt der Digitalisierung ihrer Bestände. Uwe Petzold, geschäftsführender Vorstand der Baugenossenschaft Kulmbach und Umgebung eG, stieß den Prozess 2012 an und brachte das technische Bestandsmanagement durch die Einführung einer umfangreichen Softwarelösung auf den neuesten Stand. Genutzt wird dafür das Smart-Building-System der Zuhause Plattform, das unter anderem funkbasierte batterielose Sensoren mit der Technologie des Entwicklers ­EnOcean einsetzt. Damit bietet die Baugenossenschaft ihren Mietern verschiedene Dienstleistungen an und digitalisiert gleichzeitig die eigenen Abläufe. Ein Anwendungsbeispiel ist die Video-Gegensprechanlage. Durch die Gebäudesteuerung sind Namensänderungen auf dem digitalen Klingelschild per Knopfdruck aus dem Büro möglich. Falls der Bewohner einen Schlüssel verliert, kann dieser sekundenschnell gesperrt werden und zeitgleich kann ein Handwerker unkompliziert Zutritt zum Gebäude erhalten. Auch die Rollläden können über das System gesteuert und die Lüftung optimiert werden. Zukünftig möchte die Baugenossenschaft ihren Mietern noch weitere Dienste von der medizinischen Unterstützung bis zu Einkaufsservices anbieten. Im Fokus der digitalen Neuausrichtung stand besonders die Heizkostenabrechnung in Eigenregie. Ziel war es, jederzeit verfügbare Messdaten schnell auszuwerten und einfach abzurechnen. Funksysteme und offene Standards wie Wireless M-Bus/OMS sind dabei die Basis der Unabhängigkeit. Im Jahr 2017 hat die Baugenossenschaft dann zusammen mit der Zuhause Plattform die HP Heizkosten Plattform GmbH gegründet, um eine webbasierte Heizkostenabrechnungssoftware zu entwickeln, bei sich selbst zu erproben und sie auch anderen Vermietern anzubieten. Die ersten Abrechnungen erfolgten ein Jahr später. Seit Juli 2019 ist die Software auch für andere Vermieter verfügbar, sodass diese nicht mehr auf fremde Messdienstleister angewiesen sind. 15 Liegenschaften haben die Kulmbacher schon auf das neue System umgestellt.

www.enocean.com

 

Platzsparende Kompaktgeräte

Die Integralsysteme der „THZ“-Serie von Tec-lor vereinen Warmwasserspeicher, Wärmepumpe und Lüftungsgerät und sind dadurch sehr platzsparend. Die integrierte Luft-Wasser-Wärmepumpe gewinnt bis zu 90 Prozent der Wärmeenergie aus der Abluft zurück. Das innovativste Modell mit der höchsten Energieeffizienzklasse und der umfangreichsten Ausstattung ist das „THZ 504“. Seine Arbeitsweise basiert auf der energiesparenden Inverterregelung, die zugleich für eine hohe Leistungszahl sorgt. Die Wärmepumpe ist für Vorlauftemperaturen von 60 Grad Celsius ausgelegt. Alle Modelle der Serie lassen sich mit einer Photovoltaik-Anlage kombinieren und über das Internet-Service-Gateway (ISG) vernetzen.

www.tecalor.de

Heizkörper

In 15 Sekunden von null auf hundert

Die Firma Tomton aus dem tschechischen Velke Albrechtice nahe der Stadt Ostrau hat einen Heizkörper auf den Markt gebracht, der Design mit innovativer Energiespartechnik verbindet. Dabei punkten die Radiatoren mit einer überaus kurzen Reaktionszeit von nur 15 Sekunden und einem um 20 Prozent niedrigeren Energieverbrauch im Vergleich zu herkömmlichen Heizkörpern. Wie der Hersteller angibt, liegt das an der einzigartigen Bauart, die auf dem speziell entwickelten Wärmetauscher „EcoChanger“ basiert. Dadurch werden nur 0,38 Liter Wasser im Heizkörper benötigt, was die schnelle Reaktionszeit und die Energieersparnis erklärt. Der ökologische Aspekt spielte für das erst 2010 gegründete Unternehmen neben dem effizienten Betrieb auch bei der Herstellung der Heizkörper eine wichtige Rolle. Hierfür werden umweltfreundliche Materialien und wiederverwertbare Komponenten verwendet. Das Design der Heizkörper hält mit einer Auswahl aus vier Modellen, die insgesamt in mehr als 150 Varianten erhältlich sind, für jeden Einrichtungsstil etwas Passendes bereit. Modell R1 ist standardmäßig in sechs Grundfarben verfügbar, wobei alle RAL-Farben und eine nahezu unbegrenzte Motivauswahl aus speziellen Designfolien möglich sind. Bei R2 und R3, die aus durchgefärbtem ABS-Kunststoff bestehen, kann zwischen fünf Farben gewählt werden. Heizkörper R4 besitzt eine manuell produzierte Abdeckung aus Holz, die in drei Holzarten und neun Farbvarianten angeboten wird.

www.tomton-radiators.com

Außenwände und Fenster – Sonnenschutz

Solide, smart und schön

Massive, schlanke und schallschützende Außenwände, intelligente und energieeffiziente Fenster, keramischer Sonnenschutz

Keramischer Sonnenschutz

NBK Keramik ist bekannt für seine Terrakotta-Fassaden. Das Ende April dieses Jahres im niederländischen Roermond fertiggestellte Zorghotel zeigt, wie sich Gestaltung und Sonnenschutz auf attraktive Weise vereinen lassen. Für das als Pflege- und Reha-Zentrum genutzte Gebäude wählten Aken Architekten aus Eindhoven aus dem Angebot der verschiedenen hinterlüfteten Konstruktionen des Systems „Terrart“ die Variante „Baguette“ aus. Das sind Keramikstäbe mit einem quadratischen, rechteckigen oder runden Querschnitt, die auch als Doppelbaguette oder Kastenelement ausgeführt werden können. Bei diesem Objekt kamen die quadratischen Stäbe zum Einsatz, die in vier warmen Naturtönen individuell gefertigt wurden. Die Baguettes sind auf Lücke in Rahmen eingesetzt und lassen sich wie ein Vorhang vor die Fenster schieben. Dadurch bleibt den Nutzern der dahinterliegenden Balkone der Ausblick erhalten. Auch ein Verschieben ganzer Baguetteflächen nach dem „Schiebetürenprinzip“ ist möglich. Im Zusammenspiel mit dem dezenten Farbwechsel und dem Lichtspiel an den Fassaden wirkt der Gebäudekomplex transparent und leicht.

www.nbk.de

Passivhauszertifiziertes Alu-System

Das neue Fenstersystem „W 77“ hat nach Angabe des Herstellers Heroal mit 77 Millimetern die geringste Bautiefe aller passivhauszertifizierten Aluminium- Verbundsysteme. Durch seinen modularen Aufbau kann das Fenstersystem auf die individuelle Planung zugeschnitten werden: Zum Beispiel erreicht die Variante „W 77 HI“ bei einer Bautiefe von 77 Millimetern und mit einer Ansichtsbreite von 120 Millimetern einen Uf-Wert von 0,95 W/m²K. Bei „W 77 PH“ beträgt der Uf-Wert aufgrund der größeren Ansichtsbreite von 180 Millimetern 0,78 W/m²K. Außerdem ermöglicht das System die Ausführung als Fenstertür mit einer Null-Barriere-Schwelle sowie mit motorischen und verdeckt liegendem Antrieb.

www.heroal.com

Interaktives Fenster

Im „Internet der Dinge“ kommuniziert alles mit allem. Geht es nach Drutex, dann dient auch das Fenster in Zukunft nicht mehr nur als Bauelement in der Gebäudehülle. Die neueste Entwicklung des Herstellers, das „SmartWindow“, vereint die Funktionen von Fernseher, Tablet und Office-Gerät. Ausgestattet mit einer Steuereinheit, einer Reihe drahtloser Benutzerschnittstellen und einem in die Doppelverglasung integrierten LCD-Bildschirm, ermöglicht es die Präsentation von Multimediainhalten. Nutzer können so Fernsehen schauen, das Internet nutzen oder die Projektionsfläche als Arbeitsplatz verwenden, denn ein USB-Stick, eine externe Festplatte, eine Tastatur sowie eine Maus lassen sich ebenfalls anschließen. Neben dem Streamen von YouTube- Filmen, dem Betrachten von Fotogalerien oder dem Surfen im Internet, bietet das Fenster ebenso die Möglichkeit von virtuellen Jalousien oder Markisen, die die Räume verdunkeln. Das SmartWindow liegt derzeit als Konzeptversion vor und soll in naher Zukunft erhältlich sein.

www.drutex.de

Technik

Passivhaus am Cäcilienmarkt

Ein Mehrfamilienhaus im Zentrum von Heilbronn kombiniert die wirtschaftlichen und bauphysikalischen Vorteile dämmstoffgefüllter Mauerziegel mit modernster Eisspeichertechnologie.

Fit für die Zukunft präsentiert sich der moderne Neubau mit über 60 Wohneinheiten sowie studentischen Apartments im Erdgeschoss. Dem Projektentwickler Gunnar Wilcke war dabei die langfristige Vermietbarkeit der Wohnungen wichtig. Aufgrund der Anschaffungskosten sowie der Wirtschaftlichkeit im Unterhalt wünschte der Bauherr explizit monolithische Außenwände ohne Wärmedämmverbundsystem (WDVS). Das Architekturbüro Riemer Planung GmbH aus Heilbronn schlug daher ein Passivhaus vor.

Für die Außenwände wurde der für die Niedrigenergie- und Passivhausbauweise entwickelte Mauerziegel „W07 Coriso“ von Unipor verwendet, der einen U-Wert von 0,14 W/m²K erreicht. Doch niedrige Wärmedurchgangswerte gehen bei Ziegeln aufgrund der dämmstoffgefüllten Hohlkammern auch immer zulasten der Rohdichte und Druckfestigkeit. Um zu prüfen, inwieweit der Baustoff bei den geplanten fünf Geschossen die statischen Anforderungen erfüllen kann, bildete Ralph Schätzlein vom Ziegelwerk Schmid (Bönnigheim) mit dem Statiker Steffen Laig und dem verantwortlichen Architekten Ingo Siewert ein interdisziplinäres Team. Es suchte eine Lösung, um das Außenmauerwerk vom Druck zu entlasten. Statt wie üblich Filigrandecken einzusetzen, lösten die Fachleute das Problem, indem sie parallel zur Fassade verlaufende Spannbetondecken wählten. Möglich wurde das durch den zweispännigen Grundriss: Die Treppenhäuser und die aus jeweils zwei 17,5 Zentimeter breiten Kalksandsteinen gemauerten doppelschaligen Wohnungstrennwände boten ein ideales Deckenauflager und damit eine deutliche Entlastung des Außenmauerwerks. Lediglich die westliche Giebelseite mit den über die gesamte Breite vorgesetzten Balkonen ist in Stahlbeton mit aufgesetzter Wärmedämmung ausgeführt.

Das Energiekonzept ergänzen 600 Kubikmeter ins Erdreich gesetzte Eisspeicher. In Kombination mit einer gasbetriebenen Wärmepumpe sowie einem Gasbrennwertgerät werden je Kilowatt aufgewendete elektrische Leistung der Umgebung mehr als drei Kilowatt Energie entzogen. Über die Kristallisationswärme des Eisspeichers kann diese Energie zwischengelagert und unabhängig von der Jahreszeit abgerufen werden. Den knapp doppelt so hohen Investitionskosten wie für konventionelle Öl- und Gasbrennwertkessel steht – über einen Zeitraum von 15 Jahren gerechnet – eine Betriebskostenersparnis von 60 bis 75 Prozent gegenüber.

Technik: Produkte

Wannen, Armaturen, Luftreiniger

Neues von der ISH, der Messe für innovatives Baddesign und energieeffiziente Heizungs- und Klimatechnik

Fernauslösung für Spülung
Für Menschen mit eingeschränkter Bewegungsfreiheit, für Kleinkinder oder bei bauseits begrenzten Platzverhältnissen, etwa unter Dachschrägen, ist eine Toilettenspülung direkt am Wasserkasten schwierig bis unmöglich zu bedienen. Für diese Fälle bietet die bis zu einem Umkreis von 1,7 Metern um den Spülkasten platzierbare Fernauslösung von Geberit jetzt eine komfortable Lösung. Die Installation erfordert keinen Stromanschluss, denn die Spülung wird über den Leitungsdruck ausgelöst. Neben dem bequemen Handling überzeugen alle drei verfügbaren Modelle (Typ 01, 10 und 70) durch eine kompakte Baugröße und ansprechendes Design. Zum Beispiel ist die flache, rechteckige Platte des Typs 70 lediglich 11,2 Zentimeter breit und scheint vor der Wand zu schweben. Eine große Auswahl an Farben und Materialien bei den Oberflächen, wie gebürsteter Edelstahl, Hochglanz-verchromt und matt verchromt, Glas, Weiß, Schwarz oder Umbra, erlaubt zudem eine flexible Anpassung an die Innenarchitektur. www.geberit.de

Wannen und Waschtische frei gestellt
Statt Badewannen und Waschtische zu verkleiden, setzt Bette sie voll in Szene. Die Objekte der Linie „BetteLux Shape“ werden von einem Stahlrahmen getragen und bleiben so vollkommen sichtbar. Technisch möglich ist das, weil das Verbundmaterial Stahl/Email, aus dem die Wannen und Waschtische bestehen, sehr stabil ist und sich unter Last nicht verwindet. Eine weitere technische Neuheit ist das elektronisch geregelte Überlaufsystem, das ohne Überlaufloch sicherstellt, dass es nicht zu Überschwemmungen im Bad kommen kann. Das System befindet sich in einem farblich angepassten Aluminiumgehäuse unter der Wanne, benötigt einen Stromanschluss und verfügt über eine Back-up-Batterie, die Stromausfälle überbrückt. Die Stahlrahmen werden in den Akzent-Farben Weiß, Schwarz, Taupe, Sky, Rosé und Mint angeboten, die außen wie innen emaillierten Wannen und Waschtische vorerst in Schwarz und Weiß. Ergänzt wird die von Tesseraux und Partner aus Potsdam designte Linie durch Beistellmöbel und Accessoires. www.bette.de

Relaunch eines Klassikers
Grohe hat seinen Klassiker, die Armaturenlinie „Essence“, ästhetisch und funktional heutigen Ansprüchen angepasst. Die ursprünglich rein zylindrische Form konnte durch die neue 28-Millimeter-Kartuschentechnologie schlanker gestaltet werden, was das minimalistische Design jetzt stärker betont. Die Linie umfasst Waschtisch-armaturen in verschiedenen Größen, als 3-Loch- sowie als wandmontierte 2-Loch-Armaturen mit Ausläufen in verschiedenen Längen. Für größten Bedienkomfort und eine spritzwasserfreie Nutzung besitzen die größeren Modelle neben einem schwenkbaren Auslauf den verstellbaren „AquaGuide Mousseur“ für einen perfekt ausgerichteten Wasserstrahl. Außerdem gehören Auf- und Unterputzwandarmaturen für Wanne und Dusche, 3- und 4-Loch-Wannenkombinationen sowie eine frei stehende Wannenarmatur zum Programm. Die Armaturen sind mit einem Temperaturbegrenzer ausgestattet und der „EcoJoy Mousseur“ reduziert die Durchflussmenge des Wassers, ohne den Komfort einzuschränken. Essence steht für bezahlbaren Luxus in minimalistischem Design. www.grohe.com

Hände trocknen unterm Wasserhahn
Für funktionale Sanitäranlagen hat Dyson eine Waschtisch-Armatur entwickelt und darin die Airblade-Technologie seiner Airblade-Händetrockner integriert. Wasser und Luft werden per Sensor gesteuert, sodass die Bedienung vollkommen berührungslos erfolgt. In nur zwölf Sekunden sind die Hände trocken. Neben dem schnellen und komfortablen Waschen und Trocknen der Hände ist die Anwendung des „Airblade Tap“ hygienisch und gleichzeitig auch reinigungsfreundlich, energie- und wassersparend. Auf dem Fußboden verbleiben, anders als bei dem sonst üblichen Gang zum Händetrockner, keine Wasserrückstände, Papierhandtücher werden ebenfalls überflüssig und liegen auch nicht mehr auf dem Boden herum. www.dysonairblade.de

Große Auswahl bei ­Vorwand-Armaturen
Mit 42 Ausführungen bieten die Vorwand-Waschtisch-Armaturen „Vitus“ von Schell passende Lösungen für öffentliche, gewerbliche und sensible Bereiche. So eignet sich zum Beispiel der Wandauslauf „VW-AH-T“ mit Thermostat und Klinik-Armhebel für behinderte und bewegungseingeschränkte Menschen und die mit CVD-Touch-Elektronik ausgestatteten Modelle eignen sich für repräsentative Objekte. Alle Armaturen sind komfortabel bedienbar, robust und wartungsarm, verfügen über einen Verbrühschutz, sind leicht zu reinigen und können nach DVGW W 551 thermisch desinfiziert werden. Durch die Montage vor der Wand ist die Serie vor allem für den Einsatz bei Modernisierungen prädestiniert. Bestehende Rohrleitungen können somit weiterhin genutzt werden, auch Lärm- und Schmutzbelastungen halten sich in Grenzen und die Waschplätze stehen den Nutzern schnell wieder zur Verfügung. www.schell.eu

Accessoires und Waschtische kombiniert
Franke bietet mit „Exos“ erstmals eine Produktlinie an, die aufeinander abgestimmte Waschtische und Accessoires für die sanitäre Ausstattung öffentlicher und halböffentlicher Bereiche umfasst. Geradlinige Formen, hochwertige und strapazierfähige Materialien, wie Edelstahl, Glas und Mineralgranit sowie der modulare Aufbau erlauben hierbei die Planung maßgeschneiderter Lösungen. Außerdem ist das System flexibel und erweiterungsfähig: Die Fronten der Accessoires können gewechselt, die Seifenspender umgerüstet, die Mulden und die Länge der Waschtische frei gewählt werden. www.franke.de

Effektiver Raumluft-Reiniger
Camfil erweitert seine „City“-Serie um den mobilen Luftreiniger „CamCleaner City M“. Das Gerät ergänzt vorhandene Belüftungssysteme und filtert Raumluft dort, wo es keine zentrale Luftaufbereitung gibt. Sein Einsatzgebiet umfasst dabei Räume mit einer Grundfläche bis zu 75 Quadratmetern. Besonders geeignet ist der Luftreiniger dort, wo Allergiker zu den Nutzern zählen, in Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern und Warteräume in Arztpraxen. In dem Gerät sind ein dreistufiger Partikelfilter (HEPA 13) und ein Aktivkohle-Molekularfilter kombiniert, die die Raumluft reinigen, ohne zu verstopfen und ohne die Fähigkeit zu verlieren, Luft durchzulassen. Für seine hohe Wirksamkeit bei der Beseitigung von Partikeln, Schadstoffen, Gasen und unangenehmen Gerüchen hat die Europäische Stiftung für Allergieforschung (ECARF) das Modell mit dem ECARF-Qualitätssiegel ausgezeichnet. www.camfil.de

Attraktive Abdeckungen für Lüftungsgeräte
Die Lunos Lüftungstechnik GmbH für Raumluftsysteme hat für seine die Lüftungsgeräte-Serie 160 neue, designorientierte Abdeckblenden entwickelt. Kunststoff oder Glas sind die Materialien, aus denen die Blenden für Abdeckungen zur Raumseite hin bestehen. Für die Außenhauben an der Fassade wurde Aluminium gewählt, das weiß- oder anthrazitfarben beschichtet ist. Sowohl in die Blenden für innen als auch in die für außen ist ein zusätzlicher Schallschutz integriert, der den direkten Schalleinfall deutlich verringert. www.lunos.de

Duschrinne mit Gefälle
„CeraFloor“ von Dallmer kombiniert die elegante Optik eines flächenbündigen Ablaufs mit innovativer Technik. Zur perfekten Entwässerung ist in die schmale Ablaufschiene aus hochglanzpoliertem oder matt satiniertem Edelstahl bereits ein mehrseitiges Präzisionsgefälle integriert. So wird das Duschwasser direkt zu der zentral positionierten und dezent gestalteten Einlauföffnung transportiert. CeraFloor ist bequem abzuwischen; auch der Ablauf ist durch den komplett herausnehmbaren Geruchsverschluss leicht zugänglich und einfach zu reinigen. Durch den variabel positionierbaren Ablaufstutzen, das verstellbare Kugelgelenk sowie der Tatsache, dass die Dichtmanschette erst nach dem Einbringen des Estrichs verlegt wird, ist die Montage einfach und sicher. www.dallmer.de