Trockenbau

Heiz- und Kühlplatten aus Lehm

Das Allgäuer Unternehmen naturbo bietet ein Lehmputz-Trockenbausystem mit einem optional integrierten Rohrregister an. „Naturbo therm“ besteht aus Holzweichfaser-Trägerplatten mit werkseitig aufgebrachten Rohrschlangen, die ebenfalls werkseitig mit einem zehn Millimeter dicken Lehmputz überzogen werden. Ein Armierungsgewebe garantiert rissfreie Oberflächen. Aufgrund der wasserführenden Rohrregister eignet sich das System zum Heizen und Kühlen an Decke oder Wand. Die Reaktionszeit ist mit den angegebenen fünf bis zehn Minuten kurz. Naturbo therm wird als 17 Millimeter dickes Basissystem sowie als Innendämmung in einer Dicke von 60 Millimetern angeboten. Laut Hersteller ist das System das einzige auf dem Markt, bei dem der Lehmputz bereits werkseitig auf die Dämmplatte aufgebracht ist. Als Oberflächenfinish sind Lehmputze und Lehmfarben in 135 Farbtönen im Angebot. Info: naturbo.de

Photovoltaik

Bürozentrum in Stuttgart

Das Valley One 24, in der Talstraße neben dem Gasometer in Stuttgart-Ost gelegen, gilt als ökologisches und wirtschaftliches Vorzeigeprojekt. Aufgrund der ursprünglich geplanten Nutzung als Druckerei besaßen die beiden in den 1990er-Jahren errichteten Gebäude eine ungewöhnliche innere Struktur. Anstatt mit einem Abbruch und Neubau viel Energie und Baumaterial zu verschwenden, gelang Mader Architekten (Stuttgart) zusammen mit dem Investor adamas eine Revitalisierung der Bestandsimmobilie, die eine Komplettsanierung inklusive energetischer Optimierung sowie eine Aufstockung und eine Neubau-Ergänzung umfasste. Insgesamt entstanden auf 7.400 Quadratmetern flexibel aufteilbare Büroflächen mit hochwertiger Ausstattung für 400 bis 500 Mitarbeiter. 

Besonderen Wert legte der Bauherr auf einen möglichst geringen Energieverbrauch. Der wird durch eine Wärmepumpe in Kombination mit einem Abwasserwärmetauscher zum Heizen und Kühlen gedeckt. Die Wärmepumpe wird mit Strom aus der Photovoltaikanlage auf den Dächern betrieben, die aus Umwelt- und Klimaschutzgründen mit einem Gründach kombiniert wurde. Insgesamt kamen auf rund 2.300 Quadratmetern Dachfläche Systeme von Bauder zum Einsatz. Entscheidend dafür waren, angefangen bei der Beratung über Berechnungen bis hin zur Produktqualität, die Leistungen aus einer Hand. Für Architekt Paul Müller, Partner bei Mader Architekten, waren zudem die durchdringungsfreien Installationen wichtig. 

Das verwendete System „BauderSOLAR G“ nutzt die Substratschicht zur Ballastierung. Die Unterkonstruktion ist dabei so konzipiert, dass die vordere Kante der PV-Module etwa 30 Zentimeter über der Substratschicht liegt. Somit bleibt der Vegetation – hier ein heimischer Kräuter- und Gräsermix – genug Raum für das Wachstum, ohne die Module zu verschatten. Aufgrund der durchdringungsfreien Montage mit wenigen Montageteilen verlief der Aufbau schnell und damit kostengünstig. Anschließend klemmten die Solarteure die Module lediglich noch auf den Unterkonstruktionen fest. Für Paul Müller ein optimales Zusammenspiel, bei dem die Unterkonstruktion klar dem Dachdeckergewerk zugeordnet ist und der Solarteur die Module frei wählen kann. Wichtig war den Architekten zudem ein Sicherheitsgeländer für Kollektivschutz nach ArbSchG und DGUV-I 201-056. Es bietet die Möglichkeit, dass nicht öffentliche Dachflächen nach Ausstattungsklasse 3 von mehreren Personen ohne spezielle Schulung gleichzeitig begangen werden können. Installiert wurde das „Secutec Barrier G 75“ von Bauder, dessen Seitenschutz durch Ballastgewichte ebenfalls durchdringungsfrei in einem Winkel von 75 Grad gehalten wird. Info: bauder.de

Modulbau

Wohn- und Geschäftshaus mit Eisspeicher in Morsbach

In Morsbach, einer Gemeinde zwischen Köln und Siegen, ist ein moderner Neubau entstanden, der Einkaufen, Arbeiten und Wohnen auf drei Geschossen und einer Gesamtfläche von 5.424 Quadratmetern unter einem Dach vereint. Das Erdgeschoss, die Treppenhäuser und die Technikräume wurden konventionell mit Beton errichtet. Darauf wurden für das erste und zweite Obergeschoss Stahlmodule von Alho gesetzt. Energetisch hat das Gebäude Vorbildcharakter: Das hier eingesetzte Eisspeicher-Energiesystem ist trotz CO2-freier Energieerzeugung eine noch nicht weit verbreitete Technologie. 

Der Eisspeicher besteht aus einem unterirdischen, mit Wasser gefüllten Betontank und ist über eine Rohrwendel – ähnlich einem Tauchsieder – mit einer Sole-Wasser-Wärmepumpe verbunden. Diese entzieht dem Eisspeicher die Wärme und verdichtet sie auf eine höhere Vorlauftemperatur zum Heizen des Gebäudes. Durch den Entzug der Wärme aus dem Eisspeicher vereist das System bis zum Ende der Heizperiode. Im Sommer wird dann dem vereisten Wasser die Kälte entzogen und über die Fußbodenheizung in die Räume zu deren Kühlung geleitet. 

Das gezielte Wechselspiel von Wärmeentzug zum Gefrieren und Regeneration – also der Wärmezufuhr zum Auftauen – kann nahezu endlos wiederholt und die Energie somit unbegrenzt nutzbar gemacht werden. Der Eis-Energiespeicher und die Wärmepumpe wurden mit einem Solar-Absorber und einer Photovoltaikanlage auf dem Dach für die Stromerzeugung zu einem nachhaltigen und höchst wirtschaftlichen Energiesystem vereint. Info: alho.com

Vorwand-Installation

Haustechnik im Wohnraum

Mit „Invisible“ hat Viessmann ein modular aufgebautes System für Häuser mit bis zu 200 Quadratmetern beheizter Wohnfläche vorgestellt. Es vereint eine Wärmepumpe, ein optionales Lüftungsmodul, einen Warmwasserspeicher sowie das komplette Zubehör inklusive aller Rohrleitungen in einer kompakten Vorwand-Installation. Die standardisierten und ab Werk konfigurierten Module sind nur 28 Zentimeter tief, wobei die Front- und Seitenwände mit unterschiedlichsten Materialien verkleidet werden können. Verschiedene Aufstellvarianten − nebeneinander, als Block oder über Eck − ermöglichen zudem die nahtlose Integration in den jeweiligen Grundriss. Invisible beinhaltet die Luft/Wasser-Wärmepumpe „Vitocal 200-SI“ der Energieeffizienzklasse A+++ mit einem Schalldruckpegel der Außeneinheit von 30 Dezibel in einem Abstand von vier Metern. Das System lässt sich zum Teil auch mit selbst erzeugtem Strom aus den „Vitovolt“-Photovoltaikmodulen des Herstellers betreiben.

viessmann.de

Gebäudeautomation

Smart Home via Bluetooth

Mit „Jung Home“ hat Jung ein System entwickelt, das die bereits im Angebot vorhandenen Lösungen des Herstellers von Gebäudetechnik um eine einfache und skalierbare Version der Smart-Home-Ausstattung ergänzt. Bei diesem System kommunizieren alle Komponenten − von der Steckdose mit Energiemessfunktion bis zum Raumthermostat − drahtlos über den Funkstandard Bluetooth Mesh SIG miteinander. Geräte wie Taster und Steckdosen, die an das 230-Volt-Netz angeschlossen sind, dienen gleichzeitig als Sender und Empfänger. Für gewünschte Bedienstellen ohne Stromversorgung sind batteriebetriebene Taster verfügbar, die mittels Klebepad frei positionierbar sind. Alternativ können auch Mehrfachrahmen des Schalterprogramms vorhandene Bedienstellen ergänzen. Die Installation von Jung Home kann mit einer Schuko-Steckdose oder einem Taster beginnen und lässt sich nach Bedarf raum- und etagenweise im Neubau wie im Altbau erweitern. Die Bedienung erfolgt via App.

jung.de/junghome

Schöck

Effiziente Tiefgaragendämmung

Zwei Gebäude mit einem Mix aus Wohnungen, Kindertagesstätte und Café bilden die lebendige Mitte des neuen Quartiersplatzes in Radolfzell. An der Schnittstelle von Tiefgarage und Erdgeschoss konnte wegen der geringen Geschosshöhe jedoch keine Dämmung der Untergeschoss-Decke installiert werden. Das neue tragende Wärmedämmelement Schöck Sconnex® knackte diese bautechnische Herausforderung. Dabei erhöht Sconnex® außerdem die Energieeffizienz und reduziert Kosten.

Die Bodenseeregion ist nicht nur bei Touristen beliebt, sondern auch als Lebensmittelpunkt. Der See, die nahen Berge, daneben viel Natur und reizvolle Städte wie Radolfzell, am nordwestlichen Ufer des Untersees gelegen. Hier ist Wohnraum gefragt. So entsteht im Norden der Stadt ein neues Wohnquartier mit dem Quartiersplatz als vitale Mitte. Zwei unterschiedlich große, architektonisch attraktive Gebäudekuben, entworfen vom Konstanzer Architekturbüro Siedlungswerkstatt, bilden den Kern des Platzes.

Die Fassaden der beiden jeweils viergeschossigen Gebäudekuben bringen mit ihrer vertikalen Holzlattung schon optisch eine besondere Note in das Zentrum. In beiden Gebäuden entstehen zusammen 27 sozial geförderte 1- bis 5-Zimmerwohnungen mit hochwertiger Ausstattung wie Parkett, Fußbodenheizung und Holz-Alu-Fenstern. Auch vier Penthousewohnungen mit separatem Zugang zu einer großen Dachterrasse mit Blick auf den Bodensee sind dabei. Die Kindertagesstätte im Erd- sowie ersten Obergeschoss des größeren Gebäudes ist Teil des Konzeptes „Vielfalt, Vitalität, offene Gesellschaft“. Eine Bäckerei mit Café, betrieben von einem beliebten regionalen Traditionsunternehmen, sollen Leben und Begegnung ins Quartier bringen. Die neue Mitte wird zum Kern der Wegeführung durchs neue Wohnviertel, inklusive Bushaltestelle und Sitzgelegenheiten zum Entspannen und sich begegnen.
Die Fertigstellung ist für Anfang 2023 geplant.

Intelligentes Dämmkonzept mit Sconnex®
Eine Tiefgarage verbindet beide Gebäude unterirdisch. Trotz Ausnutzung des maximal zulässigen Rampengefälles ergab sich eine nur geringe lichte Höhe in der Tiefgarage: „Wegen der geringeren Geschosshöhe gab es unterseitig keinen Platz mehr, die Dämmung an der Untergeschoss-Decke zu installieren“, erklärt Tobias Schützmeier, Statiker im Bad Saulgauer Büro Hangleiter Baustatik, das bautechnische Problem.

Zusammen mit Reisch Immobilien, dem Bauherrn und ausführenden Bauunternehmen, fanden die Statiker in dem tragenden Wärmedämmelement Sconnex® Typ W von Schöck die Lösung für diese Herausforderung. Mit dem innovativen Produktprogramm Sconnex® schließt Schöck die letzte große Wärmebrücke am Gebäude. Wände und Stützen lassen sich effizient und dauerhaft dämmen und die Wärmedämmebene erstmals unterbrechungsfrei gestalten. Wärmebrücken werden dadurch bauphysikalisch signifikant minimiert. Der Entfall der sonst üblichen und ästhetisch wenig ansprechenden Flankendämmung verbessert die Optik und eröffnet Gestaltungsfreiräume.

Hinweis: Aktuell besteht für Schöck Sconnex® Typ W noch keine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung für Deutschland (DIBt). Eine Anwendung ist nur nach Abklärung mit dem Tragwerksplaner oder einer Zustimmung im Einzelfall über das zuständige Landesbauamt möglich.

Sconnex® erhöht die Energieeffizienz
„Diese Dämmelemente sind ja dafür gemacht, eine Stahlbetonwand von einer Betondecke thermisch zu trennen, entweder am Wandfuß oder am Wandkopf“, sagt Tobias Schützmeier. „In unserem Fall wurde Sconnex® auf der Decke über der Tiefgarage verbaut und bewirkte den Entfall der Unterdecken- und Flankendämmung.“ Stattdessen wurde mittels einer effizienteren und wesentlich kostengünstigeren Aufdeckendämmung eine durchgehende Dämmebene geschaffen. Die Aufdeckendämmung hat eine um 1/3 bessere Dämmleistung. Dadurch kann beim Wechsel eine um 3 bis 4 cm reduzierte Aufdeckendämmung gewählt und ein Gewinn an Raumhöhe erzielt werden.

Sconnex® wurde auf der Decke über der Tiefgarage verbaut – in Feinabstimmung mit den Trennwänden in Form von Beton-Hohlwänden, die auf Wunsch der Baufirma zum Einsatz kamen. Diese wirken sich nicht nur sehr günstig auf den Baufortschritt aus, sie stehen auch für gute Schallschutzwerte.

Wände und Stützen sind für bis zu 40 % der Wärmebrücken verantwortlich. Mit Sconnex® können Wärmebrücken an Stahlbetonwänden und -stützen um bis zu 80 Prozent reduziert und schlanke, attraktive Bauteile in Sichtbeton geschaffen werden. Der Statiker sieht daher die Vorteile von Sconnex® in der Einsparung von konventioneller Wärmedämmung, zudem „werden Lösungen wie Sconnex® durch die regelmäßig strenger werdenden Energieeinsparverordnungen immer wichtiger“.

Bautafel
Bauherr: Reisch Immobilien GmbH & Co. KG, Bad Saulgau
Architekt: siedlungswerkstatt, Konstanz
Planungsbüro: Hangleiter Baustatik, Bad Saulgau
Produkte: Schöck Sconnex® Typ W

www.schoeck.com/de/Sconnex®

Wärmeerzeugung

Brennwertgeräte mit Wasserstoff­

Mit Leistungen von 2,5 bis 32 Kilowatt bieten die neuen „Vitodens-200“-Gas-Brennwertgeräte für Neubau und Sanierung eine passende Lösung. Die Serie, die ein bodenstehendes und zwei Wandgeräte sowie eine kompakte Energiezentrale umfasst, ist bereits für den Betrieb mit einer bis zu 20-prozentigen Beimischung von Wasserstoff ausgelegt. Die Verbrennungsregelung „Lambda Pro Plus“ stellt dann das Brennwertgerät automatisch auf den angebotenen Brennstoff ein. Das gilt ebenso für Bio-Methan oder Flüssiggas. Weitere Neuerungen sind: eine komfortablere, intuitive Bedienung über ein höhenverstellbares Display, eine digitale Regelung auf Basis der neuen Elektronik-Plattform mit integriertem WLAN für die komfortable Steuerung per ViCare-App und die einfache Inbetriebnahme mit dem neuen Vitoguide sowie eine erhöhte Sicherheit durch die Möglichkeit der Fernwartung.

www.viessmann.de

Küchen

E-Durchlauf­erhitzer

Clage hat das Design seiner E-Durchlauferhitzer für Küchenspülen überarbeitet und die Geräte für eine komfortablere Bedienung mit neuen Funktionen ausgestattet. Das Modell „CFX-U“ wird ­inklusive einer neuen Bluetooth-Fernbedienung mit E-Paper-­Display, hochwertiger Echtglasabdeckung und modernen Sensortasten geliefert. Beim „CEX-U“ lässt sich die Temperatur auf einer großen LED-Anzeige ablesen. Über die neuen Sensortasten wird die Temperatur direkt am Gerät zwischen 20 und 60 Grad eingestellt. Im Komfortbereich zwischen 35 und 43 Grad lässt sich die Temperatur sogar in 0,5-Grad-Schritten einstellen. Um mehr Platz im Unterschrank der Spüle zu gewinnen, wurden zudem die Abmessungen der Geräte auf 29,4 Zentimeter in der Höhe, 17,7 Zentimeter in der Breite und 10,8 Zentimeter in der Tiefe reduziert.

www.clage.de

Energieeffizienz

Luft-Wasser-Wärmepumpe

Mit der „Logatherm WLW286 A“ hat Buderus sein Angebot regenerativer Wärmeerzeuger um eine in den drei Leistungsgrößen 17, 22 und 38 kW verfügbare Luft-Wasser-Wärmepumpe erweitert. In der Variante „Logatherm WLW286-38 AR“ mit 38 kW Leistung eignet sie sich auch zum Kühlen. Diese flexible Systemlösung ist für größere Einfamilienhäuser und insbesondere für Mehrfamilienhäuser, ­Gewerbe- oder Bürogebäude konzipiert und mit weiteren Wärme­erzeugern des Herstellers kombinierbar. Eine Kaskadierung ist ebenfalls möglich. Für eine effiziente Betriebsweise arbeiten alle Modelle mit einer Zweistufen-Technologie, die für eine optimale Anpassung an den Wärmebedarf der Heizung sorgt. Der Schallpegel der Außeneinheiten beträgt 61 Dezibel, im reduzierten Nachtbetrieb 58 Dezibel, die Aufstellflächen variieren je nach Leistungsgröße zwischen 0,8 und 1,9 Quadratmetern. Das Gehäuse ist in Trapezform gestaltet, was die empfundene Größe reduziert.

www.buderus.de

Batteriespeichersystem

Stapelbarer ­Stromspeicher

Der österreichische Anbieter von Energielösungen M-TEC hat sein Angebot um ein stapelbares Batteriespeichersystem mit integriertem Hybridwechselrichter erweitert. Bei dem als „Energy-Butler“ bezeichneten System handelt es sich um einen Speicherbaukasten mit bis zu acht stapelbaren Modulen mit einer Kapazität von 11,5 bis 30,7 kWh. Neben Einfamilienhäusern eignet sich die Lösung durch die mögliche Kaskadierung auf bis zu 300 kWh auch für den mehrgeschossigen Wohnungsbau oder für Gewerbebetriebe. Mithilfe des Plug-in-and-Store-Systems ist der Energy-Butler zudem schnell und einfach installiert. Die Steuerung erfolgt mit dem Energiemanagementsystem „E-SMART“, das den Batteriespeicher mit der Anlagentechnik, wie Photovoltaik und Wärmepumpe, koppelt und unter anderem den Eigenverbrauch der Photovoltaikanlage maximiert. Der Hersteller verspricht garantierte 10.000 Ladezyklen innerhalb von zehn Jahren.

www.m-tec.at

Merkblatt

Luftdichte Aufzugsschächte

Wie die Lüftungsöffnungen von Aufzugsschächten nach dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) nun luftdicht auszuführen sind, hat der Fachverband Tageslicht und Rauchschutz e. V. (FVLR) gemeinsam mit dem Fachverband Luftdichtigkeit im Bauwesen e. V. (FLiB) und der Gütegemeinschaft Rauch- und Wärmeabzugsanlagen e. V (GRW) in einem neuen Merkblatt erarbeitet. Üblich war bisher, dass die für die Lüftung und Entrauchung im Brandfall notwendigen Öffnungen als einfache, permanente Öffnung im Dach oder in der Fassade ausgeführt wurden und in der Regel nicht verschlossen wurden. Nach dem GEG ist dieser Energieverlust aufgrund dieser Leckage in der Gebäudehülle nicht mehr vertretbar. Nach der entsprechenden Anpassung der Musterbauordnung (§ 39) dürfen die Öffnungen jetzt mit Abschlüssen versehen werden. Voraussetzung ist, dass diese im Brandfall selbsttätig und zusätzlich von mindestens einer Stelle aus manuell geöffnet werden können. Das Merkblatt steht auf den Webseiten der beteiligten Verbände zum kostenfreien Download bereit.