Schornstein

Wohngesund ­zertifiziert

Nach dem Energiesparschornstein „Absolut“ wurde nun auch das Kaminofensystem „Kingfire“ von Schiedel vom Sentinel Haus Institut auf Schadstoffe geprüft und zertifiziert. Damit ist das erste komplette Ofensystem im Sentinel-Produktportal gelistet. Die Prüfung erfolgte im Auftrag von Sentinel auf Basis umfangreicher Prüfkriterien entsprechend der DIN EN ISO 1600 durch die Experten vom Eco-Institut Köln. Nur wenn die ermittelten Emissionswerte strikt unterhalb der Grenzwerte der Kriterien liegen, wird das Produkt in die Sentinel-Datenbank aufgenommen.

www.schiedel.de

Dachintegriert

Photovoltaik für S-Pfanne

Nelskamp hat die Produktpalette seiner dachintegrierten Photovoltaiksysteme um das S-Pfannen-PV-Modul erweitert. Die S-Pfanne ist ein symmetrisch geschwungener Betondachstein, dessen abgerundete Schnittkanten die Optik unterstreichen und zugleich die Sturmsicherheit erhöhen. Das PV-Modul ist mit einer integrierten Aufhängenase und einer beidseitigen Seitenverfalzung ausgestattet, sodass es mit der Dachdeckung eine Einheit bildet. Durch seine 1,5-Meter-Deckbreite eignet es sich zudem für kleinere Flächen, wie bei Walm- und Zeltdächern. Für eine effektive Nutzung der Sonnenenergie werden hocheffiziente monokristalline Solarzellen verwendet. Auf das PV-Modul gibt der Hersteller eine Produktgarantie von zehn Jahren sowie eine Garantie auf die Leistung: zehn Jahre auf 90 Prozent der Nennleistung und 25 Jahre auf 80 Prozent der Nennleistung.

www.nelskamp.de

Modulbau

Stadtquartier in Stuttgart

In Stuttgart entsteht für das Personal des Klinikums Bad Cannstatt ein nachhaltiges Stadtquartier auf Basis der von Werner Sobek entwickelten Aktivhaus-Module. Mit insgesamt sechs Gebäuden handelt es sich um die größte Vergabe eines Bauvorhabens für „serielles Bauen“ nach dem GdW-Rahmenvertrag, den die AH Aktiv-Haus GmbH für sich gewinnen konnte. Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft (GdW) hatte 2018 als Ergebnis eines Ausschreibungsverfahrens mit neun Bietergemeinschaften eine Rahmenvereinbarung über den Neubau von mehrgeschossigen Wohnbauten in serieller und kostengünstiger Bauweise mit hoher architektonischer Qualität abgeschlossen. Das Bad Cannstatter Projekt wurde von der Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft (SWSG) vergeben. Insgesamt entstehen in dem Quartier im Prießnitzweg in zwei Bauabschnitten 329 Wohnungen, verteilt auf vier- und fünfgeschossige Gebäude. Bereits im Frühjahr 2022 sollen die ersten 157 Wohnungen fertig sein – darunter viele Mikroapartments. Der Prototyp der Aktivhaus-­Module ist das als „B10“ ­bekannt gewordene Aktivhaus von Werner Sobek, das als Forschungsprojekt und experimentelle Wohneinheit über fünf Jahre in der Stuttgarter Weißenhofsiedlung stand und viel internationale Beachtung fand. Das „B10“ gilt als erstes Aktivhaus der Welt, das dank eines ausgeklügelten Energiekonzepts und einer selbstlernenden Gebäudesteuerung das Doppelte seines Energiebedarfs aus nachhaltigen Quellen selbst erzeugt. So ist auch das Stuttgarter Quartier nach dem Triple-Zero-Prinzip konzipiert: Ein Gebäude benötigt nur die Energie, die es aus nachhaltigen Quellen selbst erzeugt (Zero Energy), es produziert keine schädlichen Emissionen (Zero Emission) und alle Bauteile können wieder vollständig in technische oder biologische Kreisläufe zurückgeführt werden (Zero Waste). Konkret ist für die sechs Gebäude ein möglichst effizientes Heizsystem auf Basis von Sole-Wasser-Wärmepumpen, Photovoltaikmodulen und Solar-Hybridkollektoren geplant. Zudem ist ein Lüftungssystem mit Wärmerückgewinnung zur Unterstützung der Heizung vorgesehen.

www.ah-aktivhaus.com

Energiemanagement

SMARTE WÄRMEPUMPEN

Die M-TEC GmbH stattet ihre Erd- und Luftwärmepumpen unternehmenseigenen Angaben zufolge als weltweit erster Hersteller mit einem integrierten Energiemanagementsystem für die Sektorenkopplung aus. Als zentrale Schnittstelle steuert das als „E-Smart“ bezeichnete System die Produktion und den Verbrauch der Energie, um den Eigenverbrauch zu maximieren. Alle Komponenten der Heizanlage, wie Einspeisezähler, Heizstab, Ladestation, Speicher, Wechselrichter und Wärmepumpe, sind vorkonfiguriert und müssen nur noch mit dem mitgelieferten Router verbunden werden. E-Smart lässt sich schnell und komfortabel via Touchpad, Smartphone, Tablet oder PC einrichten. Die Software stellt sämtliche Energieverläufe übersichtlich dar. Bereits installierte Wärmepumpen können nachgerüstet werden.

www.mtec-wp.com

Strom- und Wärmespender

KLEINES BLOCKHEIZKRAFTWERK

Der Anbieter von Blockheizkraftwerken (BHKW) Senertec hat seit letztem Jahr mit dem „Dachs 2.9“ auch eine Anlage für Ein- bis Zweifamilienhäuser und kleinere Gewerbebetriebe im Programm. Diese Mini-Variante erzeugt eine elektrische Leistung von 2,9 Kilowatt. Die thermische Leistung, die als Heizenergie und zur Warmwasserbereitung zur Verfügung steht, liegt bei 7,3 Kilowatt. Das BHKW kann, wie auch die anderen Anlagen des Herstellers, mit einem SE-800-Pufferspeicher kombiniert werden. An den Speicher lassen sich ein Trinkwassermodul sowie ein Brötje-Gasbrennwertgerät der WGB-Reihe mit einer Leistung von 20 bis 110 Kilowatt anschließen. Mit einem Lärmpegel von 44 Dezibel arbeitet der Mini-Dachs zudem sehr leise.

www.senertec.de

Wärmeschutz

DÄMMUNG FÜR KELLERDECKE

Die „Premium“-Elemente von Joma für die Dämmung von Kellerdecken sind besonders schlag- und stoßfest. Dadurch lassen sich Beschädigungen der Decke vermeiden, wie sie zum Beispiel beim Transport großer Leitern und Möbel entstehen können. Verlegt werden die Platten vorzugsweise mithilfe der Befestigungsschienen des Herstellers, die unsichtbar bleiben. Auch Fugenstöße stören durch die überlappenden Kanten des umlaufenden Nut-und-FederSystems nicht das Bild. Außerdem ist die in Weiß oder Achatgrau verfügbare Oberfläche besonders glatt und lässt sich daher bei Bedarf leicht reinigen. Die Premium-Elemente sind in den Wärmeleitfähigkeitsstufen 032 (EPS Neopor 032 DI) und 034 (EPS 034 DI) sowie in Stärken von 40 bis 300 Millimeter erhältlich.

www.joma.de

Smart Home

Heizkostenabrechnung kinderleicht

Unternehmen der Wohnungswirtschaft widmen sich verstärkt der Digitalisierung ihrer Bestände. Uwe Petzold, geschäftsführender Vorstand der Baugenossenschaft Kulmbach und Umgebung eG, stieß den Prozess 2012 an und brachte das technische Bestandsmanagement durch die Einführung einer umfangreichen Softwarelösung auf den neuesten Stand. Genutzt wird dafür das Smart-Building-System der Zuhause Plattform, das unter anderem funkbasierte batterielose Sensoren mit der Technologie des Entwicklers ­EnOcean einsetzt. Damit bietet die Baugenossenschaft ihren Mietern verschiedene Dienstleistungen an und digitalisiert gleichzeitig die eigenen Abläufe. Ein Anwendungsbeispiel ist die Video-Gegensprechanlage. Durch die Gebäudesteuerung sind Namensänderungen auf dem digitalen Klingelschild per Knopfdruck aus dem Büro möglich. Falls der Bewohner einen Schlüssel verliert, kann dieser sekundenschnell gesperrt werden und zeitgleich kann ein Handwerker unkompliziert Zutritt zum Gebäude erhalten. Auch die Rollläden können über das System gesteuert und die Lüftung optimiert werden. Zukünftig möchte die Baugenossenschaft ihren Mietern noch weitere Dienste von der medizinischen Unterstützung bis zu Einkaufsservices anbieten. Im Fokus der digitalen Neuausrichtung stand besonders die Heizkostenabrechnung in Eigenregie. Ziel war es, jederzeit verfügbare Messdaten schnell auszuwerten und einfach abzurechnen. Funksysteme und offene Standards wie Wireless M-Bus/OMS sind dabei die Basis der Unabhängigkeit. Im Jahr 2017 hat die Baugenossenschaft dann zusammen mit der Zuhause Plattform die HP Heizkosten Plattform GmbH gegründet, um eine webbasierte Heizkostenabrechnungssoftware zu entwickeln, bei sich selbst zu erproben und sie auch anderen Vermietern anzubieten. Die ersten Abrechnungen erfolgten ein Jahr später. Seit Juli 2019 ist die Software auch für andere Vermieter verfügbar, sodass diese nicht mehr auf fremde Messdienstleister angewiesen sind. 15 Liegenschaften haben die Kulmbacher schon auf das neue System umgestellt.

www.enocean.com

 

Platzsparende Kompaktgeräte

Die Integralsysteme der „THZ“-Serie von Tec-lor vereinen Warmwasserspeicher, Wärmepumpe und Lüftungsgerät und sind dadurch sehr platzsparend. Die integrierte Luft-Wasser-Wärmepumpe gewinnt bis zu 90 Prozent der Wärmeenergie aus der Abluft zurück. Das innovativste Modell mit der höchsten Energieeffizienzklasse und der umfangreichsten Ausstattung ist das „THZ 504“. Seine Arbeitsweise basiert auf der energiesparenden Inverterregelung, die zugleich für eine hohe Leistungszahl sorgt. Die Wärmepumpe ist für Vorlauftemperaturen von 60 Grad Celsius ausgelegt. Alle Modelle der Serie lassen sich mit einer Photovoltaik-Anlage kombinieren und über das Internet-Service-Gateway (ISG) vernetzen.

www.tecalor.de

Heizkörper

In 15 Sekunden von null auf hundert

Die Firma Tomton aus dem tschechischen Velke Albrechtice nahe der Stadt Ostrau hat einen Heizkörper auf den Markt gebracht, der Design mit innovativer Energiespartechnik verbindet. Dabei punkten die Radiatoren mit einer überaus kurzen Reaktionszeit von nur 15 Sekunden und einem um 20 Prozent niedrigeren Energieverbrauch im Vergleich zu herkömmlichen Heizkörpern. Wie der Hersteller angibt, liegt das an der einzigartigen Bauart, die auf dem speziell entwickelten Wärmetauscher „EcoChanger“ basiert. Dadurch werden nur 0,38 Liter Wasser im Heizkörper benötigt, was die schnelle Reaktionszeit und die Energieersparnis erklärt. Der ökologische Aspekt spielte für das erst 2010 gegründete Unternehmen neben dem effizienten Betrieb auch bei der Herstellung der Heizkörper eine wichtige Rolle. Hierfür werden umweltfreundliche Materialien und wiederverwertbare Komponenten verwendet. Das Design der Heizkörper hält mit einer Auswahl aus vier Modellen, die insgesamt in mehr als 150 Varianten erhältlich sind, für jeden Einrichtungsstil etwas Passendes bereit. Modell R1 ist standardmäßig in sechs Grundfarben verfügbar, wobei alle RAL-Farben und eine nahezu unbegrenzte Motivauswahl aus speziellen Designfolien möglich sind. Bei R2 und R3, die aus durchgefärbtem ABS-Kunststoff bestehen, kann zwischen fünf Farben gewählt werden. Heizkörper R4 besitzt eine manuell produzierte Abdeckung aus Holz, die in drei Holzarten und neun Farbvarianten angeboten wird.

www.tomton-radiators.com

Außenwände und Fenster – Sonnenschutz

Solide, smart und schön

Massive, schlanke und schallschützende Außenwände, intelligente und energieeffiziente Fenster, keramischer Sonnenschutz

Keramischer Sonnenschutz

NBK Keramik ist bekannt für seine Terrakotta-Fassaden. Das Ende April dieses Jahres im niederländischen Roermond fertiggestellte Zorghotel zeigt, wie sich Gestaltung und Sonnenschutz auf attraktive Weise vereinen lassen. Für das als Pflege- und Reha-Zentrum genutzte Gebäude wählten Aken Architekten aus Eindhoven aus dem Angebot der verschiedenen hinterlüfteten Konstruktionen des Systems „Terrart“ die Variante „Baguette“ aus. Das sind Keramikstäbe mit einem quadratischen, rechteckigen oder runden Querschnitt, die auch als Doppelbaguette oder Kastenelement ausgeführt werden können. Bei diesem Objekt kamen die quadratischen Stäbe zum Einsatz, die in vier warmen Naturtönen individuell gefertigt wurden. Die Baguettes sind auf Lücke in Rahmen eingesetzt und lassen sich wie ein Vorhang vor die Fenster schieben. Dadurch bleibt den Nutzern der dahinterliegenden Balkone der Ausblick erhalten. Auch ein Verschieben ganzer Baguetteflächen nach dem „Schiebetürenprinzip“ ist möglich. Im Zusammenspiel mit dem dezenten Farbwechsel und dem Lichtspiel an den Fassaden wirkt der Gebäudekomplex transparent und leicht.

www.nbk.de

Passivhauszertifiziertes Alu-System

Das neue Fenstersystem „W 77“ hat nach Angabe des Herstellers Heroal mit 77 Millimetern die geringste Bautiefe aller passivhauszertifizierten Aluminium- Verbundsysteme. Durch seinen modularen Aufbau kann das Fenstersystem auf die individuelle Planung zugeschnitten werden: Zum Beispiel erreicht die Variante „W 77 HI“ bei einer Bautiefe von 77 Millimetern und mit einer Ansichtsbreite von 120 Millimetern einen Uf-Wert von 0,95 W/m²K. Bei „W 77 PH“ beträgt der Uf-Wert aufgrund der größeren Ansichtsbreite von 180 Millimetern 0,78 W/m²K. Außerdem ermöglicht das System die Ausführung als Fenstertür mit einer Null-Barriere-Schwelle sowie mit motorischen und verdeckt liegendem Antrieb.

www.heroal.com

Interaktives Fenster

Im „Internet der Dinge“ kommuniziert alles mit allem. Geht es nach Drutex, dann dient auch das Fenster in Zukunft nicht mehr nur als Bauelement in der Gebäudehülle. Die neueste Entwicklung des Herstellers, das „SmartWindow“, vereint die Funktionen von Fernseher, Tablet und Office-Gerät. Ausgestattet mit einer Steuereinheit, einer Reihe drahtloser Benutzerschnittstellen und einem in die Doppelverglasung integrierten LCD-Bildschirm, ermöglicht es die Präsentation von Multimediainhalten. Nutzer können so Fernsehen schauen, das Internet nutzen oder die Projektionsfläche als Arbeitsplatz verwenden, denn ein USB-Stick, eine externe Festplatte, eine Tastatur sowie eine Maus lassen sich ebenfalls anschließen. Neben dem Streamen von YouTube- Filmen, dem Betrachten von Fotogalerien oder dem Surfen im Internet, bietet das Fenster ebenso die Möglichkeit von virtuellen Jalousien oder Markisen, die die Räume verdunkeln. Das SmartWindow liegt derzeit als Konzeptversion vor und soll in naher Zukunft erhältlich sein.

www.drutex.de

Technik

Passivhaus am Cäcilienmarkt

Ein Mehrfamilienhaus im Zentrum von Heilbronn kombiniert die wirtschaftlichen und bauphysikalischen Vorteile dämmstoffgefüllter Mauerziegel mit modernster Eisspeichertechnologie.

Fit für die Zukunft präsentiert sich der moderne Neubau mit über 60 Wohneinheiten sowie studentischen Apartments im Erdgeschoss. Dem Projektentwickler Gunnar Wilcke war dabei die langfristige Vermietbarkeit der Wohnungen wichtig. Aufgrund der Anschaffungskosten sowie der Wirtschaftlichkeit im Unterhalt wünschte der Bauherr explizit monolithische Außenwände ohne Wärmedämmverbundsystem (WDVS). Das Architekturbüro Riemer Planung GmbH aus Heilbronn schlug daher ein Passivhaus vor.

Für die Außenwände wurde der für die Niedrigenergie- und Passivhausbauweise entwickelte Mauerziegel „W07 Coriso“ von Unipor verwendet, der einen U-Wert von 0,14 W/m²K erreicht. Doch niedrige Wärmedurchgangswerte gehen bei Ziegeln aufgrund der dämmstoffgefüllten Hohlkammern auch immer zulasten der Rohdichte und Druckfestigkeit. Um zu prüfen, inwieweit der Baustoff bei den geplanten fünf Geschossen die statischen Anforderungen erfüllen kann, bildete Ralph Schätzlein vom Ziegelwerk Schmid (Bönnigheim) mit dem Statiker Steffen Laig und dem verantwortlichen Architekten Ingo Siewert ein interdisziplinäres Team. Es suchte eine Lösung, um das Außenmauerwerk vom Druck zu entlasten. Statt wie üblich Filigrandecken einzusetzen, lösten die Fachleute das Problem, indem sie parallel zur Fassade verlaufende Spannbetondecken wählten. Möglich wurde das durch den zweispännigen Grundriss: Die Treppenhäuser und die aus jeweils zwei 17,5 Zentimeter breiten Kalksandsteinen gemauerten doppelschaligen Wohnungstrennwände boten ein ideales Deckenauflager und damit eine deutliche Entlastung des Außenmauerwerks. Lediglich die westliche Giebelseite mit den über die gesamte Breite vorgesetzten Balkonen ist in Stahlbeton mit aufgesetzter Wärmedämmung ausgeführt.

Das Energiekonzept ergänzen 600 Kubikmeter ins Erdreich gesetzte Eisspeicher. In Kombination mit einer gasbetriebenen Wärmepumpe sowie einem Gasbrennwertgerät werden je Kilowatt aufgewendete elektrische Leistung der Umgebung mehr als drei Kilowatt Energie entzogen. Über die Kristallisationswärme des Eisspeichers kann diese Energie zwischengelagert und unabhängig von der Jahreszeit abgerufen werden. Den knapp doppelt so hohen Investitionskosten wie für konventionelle Öl- und Gasbrennwertkessel steht – über einen Zeitraum von 15 Jahren gerechnet – eine Betriebskostenersparnis von 60 bis 75 Prozent gegenüber.