Wärmeerzeugung

Brennwertgeräte mit Wasserstoff­

Mit Leistungen von 2,5 bis 32 Kilowatt bieten die neuen „Vitodens-200“-Gas-Brennwertgeräte für Neubau und Sanierung eine passende Lösung. Die Serie, die ein bodenstehendes und zwei Wandgeräte sowie eine kompakte Energiezentrale umfasst, ist bereits für den Betrieb mit einer bis zu 20-prozentigen Beimischung von Wasserstoff ausgelegt. Die Verbrennungsregelung „Lambda Pro Plus“ stellt dann das Brennwertgerät automatisch auf den angebotenen Brennstoff ein. Das gilt ebenso für Bio-Methan oder Flüssiggas. Weitere Neuerungen sind: eine komfortablere, intuitive Bedienung über ein höhenverstellbares Display, eine digitale Regelung auf Basis der neuen Elektronik-Plattform mit integriertem WLAN für die komfortable Steuerung per ViCare-App und die einfache Inbetriebnahme mit dem neuen Vitoguide sowie eine erhöhte Sicherheit durch die Möglichkeit der Fernwartung.

www.viessmann.de

Küchen

E-Durchlauf­erhitzer

Clage hat das Design seiner E-Durchlauferhitzer für Küchenspülen überarbeitet und die Geräte für eine komfortablere Bedienung mit neuen Funktionen ausgestattet. Das Modell „CFX-U“ wird ­inklusive einer neuen Bluetooth-Fernbedienung mit E-Paper-­Display, hochwertiger Echtglasabdeckung und modernen Sensortasten geliefert. Beim „CEX-U“ lässt sich die Temperatur auf einer großen LED-Anzeige ablesen. Über die neuen Sensortasten wird die Temperatur direkt am Gerät zwischen 20 und 60 Grad eingestellt. Im Komfortbereich zwischen 35 und 43 Grad lässt sich die Temperatur sogar in 0,5-Grad-Schritten einstellen. Um mehr Platz im Unterschrank der Spüle zu gewinnen, wurden zudem die Abmessungen der Geräte auf 29,4 Zentimeter in der Höhe, 17,7 Zentimeter in der Breite und 10,8 Zentimeter in der Tiefe reduziert.

www.clage.de

Energieeffizienz

Luft-Wasser-Wärmepumpe

Mit der „Logatherm WLW286 A“ hat Buderus sein Angebot regenerativer Wärmeerzeuger um eine in den drei Leistungsgrößen 17, 22 und 38 kW verfügbare Luft-Wasser-Wärmepumpe erweitert. In der Variante „Logatherm WLW286-38 AR“ mit 38 kW Leistung eignet sie sich auch zum Kühlen. Diese flexible Systemlösung ist für größere Einfamilienhäuser und insbesondere für Mehrfamilienhäuser, ­Gewerbe- oder Bürogebäude konzipiert und mit weiteren Wärme­erzeugern des Herstellers kombinierbar. Eine Kaskadierung ist ebenfalls möglich. Für eine effiziente Betriebsweise arbeiten alle Modelle mit einer Zweistufen-Technologie, die für eine optimale Anpassung an den Wärmebedarf der Heizung sorgt. Der Schallpegel der Außeneinheiten beträgt 61 Dezibel, im reduzierten Nachtbetrieb 58 Dezibel, die Aufstellflächen variieren je nach Leistungsgröße zwischen 0,8 und 1,9 Quadratmetern. Das Gehäuse ist in Trapezform gestaltet, was die empfundene Größe reduziert.

www.buderus.de

Batteriespeichersystem

Stapelbarer ­Stromspeicher

Der österreichische Anbieter von Energielösungen M-TEC hat sein Angebot um ein stapelbares Batteriespeichersystem mit integriertem Hybridwechselrichter erweitert. Bei dem als „Energy-Butler“ bezeichneten System handelt es sich um einen Speicherbaukasten mit bis zu acht stapelbaren Modulen mit einer Kapazität von 11,5 bis 30,7 kWh. Neben Einfamilienhäusern eignet sich die Lösung durch die mögliche Kaskadierung auf bis zu 300 kWh auch für den mehrgeschossigen Wohnungsbau oder für Gewerbebetriebe. Mithilfe des Plug-in-and-Store-Systems ist der Energy-Butler zudem schnell und einfach installiert. Die Steuerung erfolgt mit dem Energiemanagementsystem „E-SMART“, das den Batteriespeicher mit der Anlagentechnik, wie Photovoltaik und Wärmepumpe, koppelt und unter anderem den Eigenverbrauch der Photovoltaikanlage maximiert. Der Hersteller verspricht garantierte 10.000 Ladezyklen innerhalb von zehn Jahren.

www.m-tec.at

Merkblatt

Luftdichte Aufzugsschächte

Wie die Lüftungsöffnungen von Aufzugsschächten nach dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) nun luftdicht auszuführen sind, hat der Fachverband Tageslicht und Rauchschutz e. V. (FVLR) gemeinsam mit dem Fachverband Luftdichtigkeit im Bauwesen e. V. (FLiB) und der Gütegemeinschaft Rauch- und Wärmeabzugsanlagen e. V (GRW) in einem neuen Merkblatt erarbeitet. Üblich war bisher, dass die für die Lüftung und Entrauchung im Brandfall notwendigen Öffnungen als einfache, permanente Öffnung im Dach oder in der Fassade ausgeführt wurden und in der Regel nicht verschlossen wurden. Nach dem GEG ist dieser Energieverlust aufgrund dieser Leckage in der Gebäudehülle nicht mehr vertretbar. Nach der entsprechenden Anpassung der Musterbauordnung (§ 39) dürfen die Öffnungen jetzt mit Abschlüssen versehen werden. Voraussetzung ist, dass diese im Brandfall selbsttätig und zusätzlich von mindestens einer Stelle aus manuell geöffnet werden können. Das Merkblatt steht auf den Webseiten der beteiligten Verbände zum kostenfreien Download bereit.

 

Schornstein

Wohngesund ­zertifiziert

Nach dem Energiesparschornstein „Absolut“ wurde nun auch das Kaminofensystem „Kingfire“ von Schiedel vom Sentinel Haus Institut auf Schadstoffe geprüft und zertifiziert. Damit ist das erste komplette Ofensystem im Sentinel-Produktportal gelistet. Die Prüfung erfolgte im Auftrag von Sentinel auf Basis umfangreicher Prüfkriterien entsprechend der DIN EN ISO 1600 durch die Experten vom Eco-Institut Köln. Nur wenn die ermittelten Emissionswerte strikt unterhalb der Grenzwerte der Kriterien liegen, wird das Produkt in die Sentinel-Datenbank aufgenommen.

www.schiedel.de

Dachintegriert

Photovoltaik für S-Pfanne

Nelskamp hat die Produktpalette seiner dachintegrierten Photovoltaiksysteme um das S-Pfannen-PV-Modul erweitert. Die S-Pfanne ist ein symmetrisch geschwungener Betondachstein, dessen abgerundete Schnittkanten die Optik unterstreichen und zugleich die Sturmsicherheit erhöhen. Das PV-Modul ist mit einer integrierten Aufhängenase und einer beidseitigen Seitenverfalzung ausgestattet, sodass es mit der Dachdeckung eine Einheit bildet. Durch seine 1,5-Meter-Deckbreite eignet es sich zudem für kleinere Flächen, wie bei Walm- und Zeltdächern. Für eine effektive Nutzung der Sonnenenergie werden hocheffiziente monokristalline Solarzellen verwendet. Auf das PV-Modul gibt der Hersteller eine Produktgarantie von zehn Jahren sowie eine Garantie auf die Leistung: zehn Jahre auf 90 Prozent der Nennleistung und 25 Jahre auf 80 Prozent der Nennleistung.

www.nelskamp.de

Modulbau

Stadtquartier in Stuttgart

In Stuttgart entsteht für das Personal des Klinikums Bad Cannstatt ein nachhaltiges Stadtquartier auf Basis der von Werner Sobek entwickelten Aktivhaus-Module. Mit insgesamt sechs Gebäuden handelt es sich um die größte Vergabe eines Bauvorhabens für „serielles Bauen“ nach dem GdW-Rahmenvertrag, den die AH Aktiv-Haus GmbH für sich gewinnen konnte. Der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft (GdW) hatte 2018 als Ergebnis eines Ausschreibungsverfahrens mit neun Bietergemeinschaften eine Rahmenvereinbarung über den Neubau von mehrgeschossigen Wohnbauten in serieller und kostengünstiger Bauweise mit hoher architektonischer Qualität abgeschlossen. Das Bad Cannstatter Projekt wurde von der Stuttgarter Wohnungs- und Städtebaugesellschaft (SWSG) vergeben. Insgesamt entstehen in dem Quartier im Prießnitzweg in zwei Bauabschnitten 329 Wohnungen, verteilt auf vier- und fünfgeschossige Gebäude. Bereits im Frühjahr 2022 sollen die ersten 157 Wohnungen fertig sein – darunter viele Mikroapartments. Der Prototyp der Aktivhaus-­Module ist das als „B10“ ­bekannt gewordene Aktivhaus von Werner Sobek, das als Forschungsprojekt und experimentelle Wohneinheit über fünf Jahre in der Stuttgarter Weißenhofsiedlung stand und viel internationale Beachtung fand. Das „B10“ gilt als erstes Aktivhaus der Welt, das dank eines ausgeklügelten Energiekonzepts und einer selbstlernenden Gebäudesteuerung das Doppelte seines Energiebedarfs aus nachhaltigen Quellen selbst erzeugt. So ist auch das Stuttgarter Quartier nach dem Triple-Zero-Prinzip konzipiert: Ein Gebäude benötigt nur die Energie, die es aus nachhaltigen Quellen selbst erzeugt (Zero Energy), es produziert keine schädlichen Emissionen (Zero Emission) und alle Bauteile können wieder vollständig in technische oder biologische Kreisläufe zurückgeführt werden (Zero Waste). Konkret ist für die sechs Gebäude ein möglichst effizientes Heizsystem auf Basis von Sole-Wasser-Wärmepumpen, Photovoltaikmodulen und Solar-Hybridkollektoren geplant. Zudem ist ein Lüftungssystem mit Wärmerückgewinnung zur Unterstützung der Heizung vorgesehen.

www.ah-aktivhaus.com

Energiemanagement

SMARTE WÄRMEPUMPEN

Die M-TEC GmbH stattet ihre Erd- und Luftwärmepumpen unternehmenseigenen Angaben zufolge als weltweit erster Hersteller mit einem integrierten Energiemanagementsystem für die Sektorenkopplung aus. Als zentrale Schnittstelle steuert das als „E-Smart“ bezeichnete System die Produktion und den Verbrauch der Energie, um den Eigenverbrauch zu maximieren. Alle Komponenten der Heizanlage, wie Einspeisezähler, Heizstab, Ladestation, Speicher, Wechselrichter und Wärmepumpe, sind vorkonfiguriert und müssen nur noch mit dem mitgelieferten Router verbunden werden. E-Smart lässt sich schnell und komfortabel via Touchpad, Smartphone, Tablet oder PC einrichten. Die Software stellt sämtliche Energieverläufe übersichtlich dar. Bereits installierte Wärmepumpen können nachgerüstet werden.

www.mtec-wp.com

Strom- und Wärmespender

KLEINES BLOCKHEIZKRAFTWERK

Der Anbieter von Blockheizkraftwerken (BHKW) Senertec hat seit letztem Jahr mit dem „Dachs 2.9“ auch eine Anlage für Ein- bis Zweifamilienhäuser und kleinere Gewerbebetriebe im Programm. Diese Mini-Variante erzeugt eine elektrische Leistung von 2,9 Kilowatt. Die thermische Leistung, die als Heizenergie und zur Warmwasserbereitung zur Verfügung steht, liegt bei 7,3 Kilowatt. Das BHKW kann, wie auch die anderen Anlagen des Herstellers, mit einem SE-800-Pufferspeicher kombiniert werden. An den Speicher lassen sich ein Trinkwassermodul sowie ein Brötje-Gasbrennwertgerät der WGB-Reihe mit einer Leistung von 20 bis 110 Kilowatt anschließen. Mit einem Lärmpegel von 44 Dezibel arbeitet der Mini-Dachs zudem sehr leise.

www.senertec.de

Wärmeschutz

DÄMMUNG FÜR KELLERDECKE

Die „Premium“-Elemente von Joma für die Dämmung von Kellerdecken sind besonders schlag- und stoßfest. Dadurch lassen sich Beschädigungen der Decke vermeiden, wie sie zum Beispiel beim Transport großer Leitern und Möbel entstehen können. Verlegt werden die Platten vorzugsweise mithilfe der Befestigungsschienen des Herstellers, die unsichtbar bleiben. Auch Fugenstöße stören durch die überlappenden Kanten des umlaufenden Nut-und-FederSystems nicht das Bild. Außerdem ist die in Weiß oder Achatgrau verfügbare Oberfläche besonders glatt und lässt sich daher bei Bedarf leicht reinigen. Die Premium-Elemente sind in den Wärmeleitfähigkeitsstufen 032 (EPS Neopor 032 DI) und 034 (EPS 034 DI) sowie in Stärken von 40 bis 300 Millimeter erhältlich.

www.joma.de