Schalterprogramm

Klassiker in Grau-matt

Gira hat den Klassiker unter seinen Schalterprogrammen, die Serie „E2“, um eine Variante in mattem Grau erweitert. Diese Farbgebung, die zurzeit ganz im Trend liegt, fügt sich durch ihre Neutralität in jede innenarchitektonische Stilrichtung nahtlos ein. Insgesamt ist die E2-Serie damit jetzt in sechs Farben als schlag- und bruchsichere Thermoplast-Ausführung sowie in einer Version in Edelstahl mit einer antibakteriellen Oberfläche erhältlich. Angeboten werden zudem verschiedene Aufbauhöhen. Sie beträgt bei der Unterputzinstallation wahlweise 3,4 oder 9,3 Millimeter über der Wand. Eine Aufputzlösung in Reinweiß ist ebenfalls verfügbar.

www.gira.de

Video-Außenstation

Leistungs­stärkere Kamera

Die Video-Außenstationen der Designlinien „One“, „Modesta“, „Home“ und „Axent“ der Marke Elcom von Hager sind jetzt mit einer 2-Draht-Kamera ausgestattet. Im Vergleich zum Vorgänger verfügt dieses Modell über einen deutlich größeren Erfassungswinkel von horizontal 140 Grad (vorher 82) und vertikal 120 statt früher 58 Grad. Außerdem sind die Bilder, die an die Innenstation geliefert werden, wesentlich schärfer und natürlicher in der Farbwiedergabe. Beim Nacht-Modus wurde die bisherige Infrarot-Beleuchtung durch eine weiße LED-Beleuchtung ersetzt, die den „Rote-Augen-Effekt“ spürbar reduziert. Die Aktivierung erfolgt automatisch über einen integrierten ­Dämmerungssensor.

www.hager.de 

Gegensprechanlage

Günstige Tür­kommunikation

Mit der neuen Version 6.0 des IP-Systems „Access Professional“ hat Siedle eine preisgünstige Türkommunikation für Großprojekte auf den Markt gebracht. Der Preisvorteil wurde durch ein günstigeres Lizenzmodell und vereinfachte Innenstationen generiert. Die neue Basislizenz zum Betrieb von Access Professional beinhaltet bereits zehn Nutzerlizenzen. Bei Anwendungen mit bis zu 640 Teilnehmern lässt sich die Basislizenz schrittweise erweitern: Zur Aufstockung gibt es nur noch eine Nutzerlizenz für jeweils zehn weitere Geräte. Auf diese Weise kann jedes Projekt effizient in zehner-Schritten geplant und nach Bedarf ausgebaut werden. Laut Hersteller liegt die Ersparnis zum Beispiel bei einem Wohngebäude mit je 60 Audio- und Video-IP-Innenstationen bei rund 50 Prozent gegenüber früheren Preisen mit bislang verfügbaren Innengeräten.

www.siedle.de

Virenschutz

Berührungslos bedienen

Einfach die Hand vor den Wandtaster halten: Die Innentür öffnet und schließt automatisch. Diese hygienische Lösung, die eine Übertragung von Viren und Bakterien durch das Betätigen des Türdrückers ausschließt, ermöglicht der Antrieb „PortaMatic“ von Hörmann. Alternativ kann die Bedienung auch per App erfolgen. Der in Weiß und Silber erhältliche Antrieb eignet sich für Holz- und Stahltüren bis zu einem Gewicht von 125 Kilogramm und ist laut Hersteller zudem bis zu 25 Prozent günstiger als vergleichbare Innentürantriebe. Die Installation erfolgt in wenigen Stunden, die Verkabelung kann auf oder unter Putz erfolgen. Durch rückstandsfreie Demontage empfiehlt sich der PortaMatic auch für Mietobjekte.

www.hoermann.de

Smart Home

Heizkostenabrechnung kinderleicht

Unternehmen der Wohnungswirtschaft widmen sich verstärkt der Digitalisierung ihrer Bestände. Uwe Petzold, geschäftsführender Vorstand der Baugenossenschaft Kulmbach und Umgebung eG, stieß den Prozess 2012 an und brachte das technische Bestandsmanagement durch die Einführung einer umfangreichen Softwarelösung auf den neuesten Stand. Genutzt wird dafür das Smart-Building-System der Zuhause Plattform, das unter anderem funkbasierte batterielose Sensoren mit der Technologie des Entwicklers ­EnOcean einsetzt. Damit bietet die Baugenossenschaft ihren Mietern verschiedene Dienstleistungen an und digitalisiert gleichzeitig die eigenen Abläufe. Ein Anwendungsbeispiel ist die Video-Gegensprechanlage. Durch die Gebäudesteuerung sind Namensänderungen auf dem digitalen Klingelschild per Knopfdruck aus dem Büro möglich. Falls der Bewohner einen Schlüssel verliert, kann dieser sekundenschnell gesperrt werden und zeitgleich kann ein Handwerker unkompliziert Zutritt zum Gebäude erhalten. Auch die Rollläden können über das System gesteuert und die Lüftung optimiert werden. Zukünftig möchte die Baugenossenschaft ihren Mietern noch weitere Dienste von der medizinischen Unterstützung bis zu Einkaufsservices anbieten. Im Fokus der digitalen Neuausrichtung stand besonders die Heizkostenabrechnung in Eigenregie. Ziel war es, jederzeit verfügbare Messdaten schnell auszuwerten und einfach abzurechnen. Funksysteme und offene Standards wie Wireless M-Bus/OMS sind dabei die Basis der Unabhängigkeit. Im Jahr 2017 hat die Baugenossenschaft dann zusammen mit der Zuhause Plattform die HP Heizkosten Plattform GmbH gegründet, um eine webbasierte Heizkostenabrechnungssoftware zu entwickeln, bei sich selbst zu erproben und sie auch anderen Vermietern anzubieten. Die ersten Abrechnungen erfolgten ein Jahr später. Seit Juli 2019 ist die Software auch für andere Vermieter verfügbar, sodass diese nicht mehr auf fremde Messdienstleister angewiesen sind. 15 Liegenschaften haben die Kulmbacher schon auf das neue System umgestellt.

www.enocean.com

 

Smart Home

Integrierter Taster

Mit dem „Touch Surface“ hat Loxone, der Smart-Home-Anbieter aus Oberösterreich, sein Bedienkonzept um einen optisch kaum wahrnehmbaren Multifunktionstaster erweitert. Das Besondere daran ist, dass er sich in zahlreiche Materialien, wie Stein, Holz, Glas oder Keramik, integrieren lässt. Zum Beispiel in Pooleinfassungen, Möbel oder Küchenarbeitsplatten. Dabei kann der Werkstoff bis zu 30 Millimeter stark sein, ohne die Funktionsfähigkeit zu beeinträchtigen. Der Touch Surface ist eine Weiterentwicklung des Touch-­Taster-Konzeptes von Loxone, das es ermöglicht, alle Funktionen über nur eine Taste intuitiv zu steuern. Je nach Einsatzort kann der Taster sowohl in die Verkabelung als auch via Funktechnologie in das Smart-Home-System eingebunden werden. Über die Smart-Home-Lösung des Anbieters können sich Interessenten jetzt auch in einem neu eröffneten Showroom in Berlin-Mahlsdorf ­informieren.

www.loxone.de

Smart Home

Augmented-Reality-App

Busch Jäger hat in der neuen „3D LiveView App“ sein gesamtes Produktportfolio zur simulierten Ansicht am geplanten Einsatzort gebündelt. Enthalten sind unter anderem neben der Türkommunikation auch die Touchpanels für das Smart-Home-System oder für die KNX-Anlage. Hat der Nutzer seine Auswahl getroffen, kann er sich das Objekt auf seinem Smart-Phone oder Tablet in der Live-Ansicht der Kamera an einer gewünschten Stelle im Haus anzeigen lassen. In die App sind bereits auch die drei neuen Farben Platin, Titan und Schwarz matt mit Rahmen in Echtmetalloberfläche des Schalterprogramms „axcent“ integriert. Innerhalb der App kann schnell und intuitiv – sowohl online als auch offline – zwischen den Bereichen und Sortimenten gewechselt werden; der nächstgelegene Installateur wird ebenfalls angezeigt.

www.busch-jaeger.de

Türstation

Digitales Multitalent

Der neue, zehn Zoll große berührungsempfindliche Bildschirm „Touch 10“ von Siedle lässt sich in Türstationen der Designlinie „Steel“ integrieren oder frei verbauen – zum Beispiel in der Fassade oder Türblende. Monitor, ­Kamera und Türlautsprecher können dabei unabhängig voneinander platziert werden. Die Kamera kann somit stets ein optimales Bild vom Eingangsbereich erfassen. Der im Hoch- und Quer­format erhältliche Touchscreen ist zudem in hohem Maße individualisierbar: Unter anderem sind besonders große Ruftasten und die freie Gestaltung des Startbildschirms möglich, die Infoflächen lassen sich ebenfalls mit Text und Bild oder Video belegen. Das Interface ist für bis zu 2.000 Teilnehmer ausgelegt, besitzt eine schnelle Suchfunktion, und ein Codeschloss mit rotierendem Zahlenblock gewährleistet eine hohe Sicherheit in der Zutrittskontrolle.

www.siedle.de

Schalterprogramm

Runde Sache

Das von Designer Piero Lissoni neu eingerichtete Luxushotel Roomers in Baden-Baden verkörpert den Mailänder Minimalismus bis ins Detail: Warme Naturtöne, hochwertige Materialien und sanftes Licht verleihen den Räumen eine coole Eleganz. Die vom Bauhaus inspirierten Schalter der Berker-Serie 1930 zeigen hier einmal mehr, wie das klassische runde Design der Drehschalter, Taster und Steckdosen mit dem klar konzipierten Interieur harmoniert. In der Manufaktur von Hager ­wurden die Rahmen speziell für das Hotel mit Funktionssymbolen bedruckt. Eine weitere Sonder­lösung ist die Farbe der braunen Drehknöpfe an den gelben Nachttischkästchen, die eine Abstimmung auf ihren Untergrund erfahren haben. USB-Ladedosen der Serie „Integro Flow“ ergänzen die Elektroinstallation.

Stehen in den 130 Zimmern und Suiten die Ästhetik und der Gleichklang des gestalterischen Konzepts im Vordergrund, braucht es in den Funktions­räumen, über die beispielsweise der Spa-Bereich, der Infinity-Pool und die Rooftop-Bar versorgt werden, robuste Schalterlösungen. Hier kommt die für Feuchträume konzipierte Schalterserie „W.1“ zum Einsatz, deren Gehäuse, Wippen und Klappdeckel sogar Strahlwasser widerstehen. In der Tiefgarage ermöglicht die per RFID-Karte freischaltbare Ladestation „witty.park“ von Hager, zwei Elektroautos gleichzeitig
zu laden.

www.hager.de

 

Elektronische Beschläge

Die zwei neuen elektronischen Beschläge von Dormakaba sind elegant im Design und bieten vielfältige Funktionen. Der „c-lever pro“ ist für Außentüren oder Türen mit erhöhtem Sicherheitsanspruch konzipiert; neben Einbruch- und Brandschutz eignet er sich für Flucht- und Rettungswege. Mit dem „c-lever compact“ können Innentüren zum Beispiel in Bürogebäuden kabellos ausgestattet werden. Weitere Eigenschaften sind: einfache Montage mit nur zwei Schrauben und schnelles Umrüsten mechanischer Drückergarnituren.

Smarte ­Zutrittskontrolle

Mit der Schließanlage „Cliq Go“ wendet sich Assa Abloy Sicherheitstechnik an Verantwortliche von kleinen Unternehmen, die damit die Zutrittsberechtigungen sicher und zeitsparend verwalten können. Mit dem rein elektronischen System wird die Schließanlage vom Handy, Tablet oder PC aus bedient und über die Cloud verwaltet. Ein paar Klicks reichen aus, um individuelle Zutrittsberechtigungen zu programmieren, zu kontrollieren oder zu ändern sowie verloren gegangene Schlüssel zu sperren. Es sind lediglich die Schließzylinder der Türen durch die Cliq-Go-Zylinder zu tauschen. Die Stromversorgung der elektronischen Zylinder und die Datenübertragung erfolgen über die Standardbatterie im Schlüssel bei Kontakt.