Virenschutz

Berührungslos bedienen

Einfach die Hand vor den Wandtaster halten: Die Innentür öffnet und schließt automatisch. Diese hygienische Lösung, die eine Übertragung von Viren und Bakterien durch das Betätigen des Türdrückers ausschließt, ermöglicht der Antrieb „PortaMatic“ von Hörmann. Alternativ kann die Bedienung auch per App erfolgen. Der in Weiß und Silber erhältliche Antrieb eignet sich für Holz- und Stahltüren bis zu einem Gewicht von 125 Kilogramm und ist laut Hersteller zudem bis zu 25 Prozent günstiger als vergleichbare Innentürantriebe. Die Installation erfolgt in wenigen Stunden, die Verkabelung kann auf oder unter Putz erfolgen. Durch rückstandsfreie Demontage empfiehlt sich der PortaMatic auch für Mietobjekte.

www.hoermann.de

Smart Home

Heizkostenabrechnung kinderleicht

Unternehmen der Wohnungswirtschaft widmen sich verstärkt der Digitalisierung ihrer Bestände. Uwe Petzold, geschäftsführender Vorstand der Baugenossenschaft Kulmbach und Umgebung eG, stieß den Prozess 2012 an und brachte das technische Bestandsmanagement durch die Einführung einer umfangreichen Softwarelösung auf den neuesten Stand. Genutzt wird dafür das Smart-Building-System der Zuhause Plattform, das unter anderem funkbasierte batterielose Sensoren mit der Technologie des Entwicklers ­EnOcean einsetzt. Damit bietet die Baugenossenschaft ihren Mietern verschiedene Dienstleistungen an und digitalisiert gleichzeitig die eigenen Abläufe. Ein Anwendungsbeispiel ist die Video-Gegensprechanlage. Durch die Gebäudesteuerung sind Namensänderungen auf dem digitalen Klingelschild per Knopfdruck aus dem Büro möglich. Falls der Bewohner einen Schlüssel verliert, kann dieser sekundenschnell gesperrt werden und zeitgleich kann ein Handwerker unkompliziert Zutritt zum Gebäude erhalten. Auch die Rollläden können über das System gesteuert und die Lüftung optimiert werden. Zukünftig möchte die Baugenossenschaft ihren Mietern noch weitere Dienste von der medizinischen Unterstützung bis zu Einkaufsservices anbieten. Im Fokus der digitalen Neuausrichtung stand besonders die Heizkostenabrechnung in Eigenregie. Ziel war es, jederzeit verfügbare Messdaten schnell auszuwerten und einfach abzurechnen. Funksysteme und offene Standards wie Wireless M-Bus/OMS sind dabei die Basis der Unabhängigkeit. Im Jahr 2017 hat die Baugenossenschaft dann zusammen mit der Zuhause Plattform die HP Heizkosten Plattform GmbH gegründet, um eine webbasierte Heizkostenabrechnungssoftware zu entwickeln, bei sich selbst zu erproben und sie auch anderen Vermietern anzubieten. Die ersten Abrechnungen erfolgten ein Jahr später. Seit Juli 2019 ist die Software auch für andere Vermieter verfügbar, sodass diese nicht mehr auf fremde Messdienstleister angewiesen sind. 15 Liegenschaften haben die Kulmbacher schon auf das neue System umgestellt.

www.enocean.com

 

Smart Home

Integrierter Taster

Mit dem „Touch Surface“ hat Loxone, der Smart-Home-Anbieter aus Oberösterreich, sein Bedienkonzept um einen optisch kaum wahrnehmbaren Multifunktionstaster erweitert. Das Besondere daran ist, dass er sich in zahlreiche Materialien, wie Stein, Holz, Glas oder Keramik, integrieren lässt. Zum Beispiel in Pooleinfassungen, Möbel oder Küchenarbeitsplatten. Dabei kann der Werkstoff bis zu 30 Millimeter stark sein, ohne die Funktionsfähigkeit zu beeinträchtigen. Der Touch Surface ist eine Weiterentwicklung des Touch-­Taster-Konzeptes von Loxone, das es ermöglicht, alle Funktionen über nur eine Taste intuitiv zu steuern. Je nach Einsatzort kann der Taster sowohl in die Verkabelung als auch via Funktechnologie in das Smart-Home-System eingebunden werden. Über die Smart-Home-Lösung des Anbieters können sich Interessenten jetzt auch in einem neu eröffneten Showroom in Berlin-Mahlsdorf ­informieren.

www.loxone.de

Smart Home

Augmented-Reality-App

Busch Jäger hat in der neuen „3D LiveView App“ sein gesamtes Produktportfolio zur simulierten Ansicht am geplanten Einsatzort gebündelt. Enthalten sind unter anderem neben der Türkommunikation auch die Touchpanels für das Smart-Home-System oder für die KNX-Anlage. Hat der Nutzer seine Auswahl getroffen, kann er sich das Objekt auf seinem Smart-Phone oder Tablet in der Live-Ansicht der Kamera an einer gewünschten Stelle im Haus anzeigen lassen. In die App sind bereits auch die drei neuen Farben Platin, Titan und Schwarz matt mit Rahmen in Echtmetalloberfläche des Schalterprogramms „axcent“ integriert. Innerhalb der App kann schnell und intuitiv – sowohl online als auch offline – zwischen den Bereichen und Sortimenten gewechselt werden; der nächstgelegene Installateur wird ebenfalls angezeigt.

www.busch-jaeger.de

Türstation

Digitales Multitalent

Der neue, zehn Zoll große berührungsempfindliche Bildschirm „Touch 10“ von Siedle lässt sich in Türstationen der Designlinie „Steel“ integrieren oder frei verbauen – zum Beispiel in der Fassade oder Türblende. Monitor, ­Kamera und Türlautsprecher können dabei unabhängig voneinander platziert werden. Die Kamera kann somit stets ein optimales Bild vom Eingangsbereich erfassen. Der im Hoch- und Quer­format erhältliche Touchscreen ist zudem in hohem Maße individualisierbar: Unter anderem sind besonders große Ruftasten und die freie Gestaltung des Startbildschirms möglich, die Infoflächen lassen sich ebenfalls mit Text und Bild oder Video belegen. Das Interface ist für bis zu 2.000 Teilnehmer ausgelegt, besitzt eine schnelle Suchfunktion, und ein Codeschloss mit rotierendem Zahlenblock gewährleistet eine hohe Sicherheit in der Zutrittskontrolle.

www.siedle.de

Schalterprogramm

Runde Sache

Das von Designer Piero Lissoni neu eingerichtete Luxushotel Roomers in Baden-Baden verkörpert den Mailänder Minimalismus bis ins Detail: Warme Naturtöne, hochwertige Materialien und sanftes Licht verleihen den Räumen eine coole Eleganz. Die vom Bauhaus inspirierten Schalter der Berker-Serie 1930 zeigen hier einmal mehr, wie das klassische runde Design der Drehschalter, Taster und Steckdosen mit dem klar konzipierten Interieur harmoniert. In der Manufaktur von Hager ­wurden die Rahmen speziell für das Hotel mit Funktionssymbolen bedruckt. Eine weitere Sonder­lösung ist die Farbe der braunen Drehknöpfe an den gelben Nachttischkästchen, die eine Abstimmung auf ihren Untergrund erfahren haben. USB-Ladedosen der Serie „Integro Flow“ ergänzen die Elektroinstallation.

Stehen in den 130 Zimmern und Suiten die Ästhetik und der Gleichklang des gestalterischen Konzepts im Vordergrund, braucht es in den Funktions­räumen, über die beispielsweise der Spa-Bereich, der Infinity-Pool und die Rooftop-Bar versorgt werden, robuste Schalterlösungen. Hier kommt die für Feuchträume konzipierte Schalterserie „W.1“ zum Einsatz, deren Gehäuse, Wippen und Klappdeckel sogar Strahlwasser widerstehen. In der Tiefgarage ermöglicht die per RFID-Karte freischaltbare Ladestation „witty.park“ von Hager, zwei Elektroautos gleichzeitig
zu laden.

www.hager.de

 

Elektronische Beschläge

Die zwei neuen elektronischen Beschläge von Dormakaba sind elegant im Design und bieten vielfältige Funktionen. Der „c-lever pro“ ist für Außentüren oder Türen mit erhöhtem Sicherheitsanspruch konzipiert; neben Einbruch- und Brandschutz eignet er sich für Flucht- und Rettungswege. Mit dem „c-lever compact“ können Innentüren zum Beispiel in Bürogebäuden kabellos ausgestattet werden. Weitere Eigenschaften sind: einfache Montage mit nur zwei Schrauben und schnelles Umrüsten mechanischer Drückergarnituren.

Smarte ­Zutrittskontrolle

Mit der Schließanlage „Cliq Go“ wendet sich Assa Abloy Sicherheitstechnik an Verantwortliche von kleinen Unternehmen, die damit die Zutrittsberechtigungen sicher und zeitsparend verwalten können. Mit dem rein elektronischen System wird die Schließanlage vom Handy, Tablet oder PC aus bedient und über die Cloud verwaltet. Ein paar Klicks reichen aus, um individuelle Zutrittsberechtigungen zu programmieren, zu kontrollieren oder zu ändern sowie verloren gegangene Schlüssel zu sperren. Es sind lediglich die Schließzylinder der Türen durch die Cliq-Go-Zylinder zu tauschen. Die Stromversorgung der elektronischen Zylinder und die Datenübertragung erfolgen über die Standardbatterie im Schlüssel bei Kontakt.

Transparent und sicher

Fenster mit schlanken Ansichtsbreiten und neuen Funktionen, extraflacher elektronischer Beschlag, Sicherheitsschloss für Kindergärten. Passivhaus-Alu-Fenster

Bei nur 95 Millimetern Blendrahmentiefe und einer Ansichtsbreite von lediglich 125 Millimetern hat Wicona ein für Passivhäuser zertifiziertes Aluminium-Fenstersystem auf den Markt gebracht, das durch sein Baukastenprinzip dennoch flexible Ausführungen erlaubt. „Wicline 95“ erzielt einen Uf-Wert bis 0,68 W/(m²K) und einen Uw-Wert bis 0,80 W/(m²K) ohne Dämmeinschübe im Flügel- oder Rahmenprofil. Stattdessen befindet sich im Inneren des Fensters der „Thermo Frame Isolator“, der wie ein Flügelrahmen gefertigt ist und durch Klipstechnik montiert wird. Das vereinfacht die Montage erheblich, darüber hinaus lässt sich der Uf-Wert des Fensters variabel anpassen. Bei ­Wicline entfällt daher auch die marktüb­liche Überdämmung von außen.

www.wicona.de

Klappflügel für Lichtband

Essmann bietet für seine Glasdachkonstruktion „Arcilite“, die sich für Steildächer mit ­einer Dachneigung von 15, 30 und 45 Grad und zwischen 15 und 60 Grad geneigte Pultdächer eignet, jetzt einen Klappflügel für den natürlichen Rauch- und Wärmeabzug und die Lüftung an. Der nach EN 12101-2 zugelassene RWA-Lüftungsflügel „Ventria“ ist un­behandelt oder pulverbeschichtet in jeder RAL-Farbe sowie bis zu einer Breite von 3.600 Millimetern und einer Höhe von 1.700 Millimetern lieferbar. Außerdem wird die Konstruktion als thermisch getrennte, isolierte oder nicht isolierte Ausführung mit einer maxi­malen Dicke der Verglasung von 40 Millimetern angeboten.

www.essmann.de

Verdeckter Fensterflügel

Beim verdeckt liegenden Flügel des neuen Fenstersystems „energeto 5000 view“ von Aluplast ist nur noch ein minimaler Rahmen um die Glasscheibe sichtbar. Damit folgt der Hersteller von kombinierten Aluminium-Kunststofffenstern dem architektonischen Trend zu einer klar strukturierten und filigranen Fassadenoptik. Neben der schlanken Optik sorgt der spezielle Stulp mit seiner Außenansicht von lediglich 109 Millimetern für mehr Lichteinfall und höhere solare Wärmegewinne. Der Fensterflügel benötigt keine Alu-Schale mehr, da er sich vollständig hinter dem Überschlag des Rahmens versteckt. Mit einem Uf-Wert von 1,0 W/(m²K) ergeben sich am Fenster Uw-Werte bis zu passivhaustauglichen Lösungen. Da der Rahmen komplett überdämmt wird, bildet auch die Anschlussfuge keine Wärmebrücke.

www.aluplast.net

Sicherheitsschloss für Kindergartentüren

Die GfS-Gesellschaft für Sicherheitstechnik und der Schloss- und Beschlaghersteller Wilka haben für die Eingangstür von Kindergärten eine Lösung entwickelt, die die Selbstrettung der Kinder bei Gefahr ermöglicht. Das war bislang problematisch, denn die einschlägigen Schlossnormen EN 179 und EN 1125 fordern eine Drückerhöhe von 900–1100 Millimetern – viel zu hoch für Gebäude, in denen sich überwiegend Kinder aufhalten. Das neue „Kindergartenschloss“ von Wilka verfügt deshalb über zwei Schlosskästen, die über eine Kopplungsstange miteinander verbunden sind. Das ermöglicht, dass beide Drücker auf das Schloss, nicht aber auf die Bewegung des jeweils anderen Drückers wirken. Erwachsene können jederzeit den oberen Drücker bedienen, während Kinder im Notfall den unteren betätigen. Dieser ist mit einem batteriebetriebenen Türwächter oder dem „e-Bar“ von GfS ausgestattet, der durch Alarmauslösung dem unerlaubten Öffnen der Tür vorbeugt.

www.gfs.de

Schlanker elektronischer Beschlag

Dorma hat einen elektronischen Türbeschlag für die Zutrittskontrolle von Gebäuden entwickelt, der in seinen Abmessungen denen eines herkömmlichen Türschildes entspricht. „Matrix Air“ ist dennoch mit allen Funktionen ausgestattet, die zeitgemäße Zugangslösungen erfüllen müssen – von der kleinen Stand-alone-Lösung für Anwaltskanzleien oder Arztpraxen, die bequem via Bluetooth-Technologie über eine App bedient werden kann, bis hin zu Bürokomplexen, deren Türen an eine moderne Zutritts- und Zeiterfassungs-Software gekoppelt sind. Das Gehäuse mit Ausweisleser wird durch den Drücker komplettiert, der Teile des Kupplungsmechanismus und die Batterien enthält – das ermöglicht das ansprechend flache Design. Die obere Kappe ist hochglänzend schwarz oder weiß gestaltet, die untere Kappe besteht passend zur Türabdeckung und zum Drücker aus matt gebürstetem Edelstahl. Der Beschlag wird in zwei Ausführungen angeboten, eine für Vollblatttüren und eine für Rohrrahmentüren.

www.dorma.de

Dachfenster mit Einbruchschutz

Velux hat die Widerstandsfähigkeit seiner Fenster durch gezielte Verstärkungen und zusätzliche Sicherheitskomponenten weiter erhöht. So ist beim Schwingfenster, das bereits serienmäßig mit gehärteten Sicherheitsscheiben ausgestattet ist, in der Ausführung „Einbruchschutz“ die Scheibe zusätzlich mit dem Fensterflügel verklebt. Blendrahmen und Flügel des Dachfensters sind durch integrierte, nicht sichtbare Schrauben gegen Auf­hebeln verstärkt. Darüber hinaus ist es abschließbar und erschwert so den ungewollten Zugang von außen. Das erfüllt die Kriterien für einbruchhemmende Fenster. Das Dachfenster wird nach DIN EN 1627 in die Widerstandsklasse RC 2 und die Verglasung nach DIN EN 356 in die Widerstandsklasse P4A eingestuft.

www.velux.de