Fensterprofile

Dekorfolien mit Feinstruktur

Veka hat für seine Kunststoffprofile mit „Feinstruktur“ eine neue Dekorfolien-Linie entwickelt, die optisch und haptisch pulverbeschichteten Aluminiumfenstern sehr ähnlich ist. Der Begriff Feinstruktur kommt aus dem Bereich der Pulverbeschichtung. Dort werden Oberflächen als Feinstruktur bezeichnet, die durch winzige Partikel von circa 160 bis 200 Nanometern Korngröße strukturiert sind und dadurch ihre typische matte Reflexion aufweisen. Hinsichtlich der technischen Qualität der Folien gibt der Hersteller an, dass die Oberflächen besonders widerstandsfähig gegen mechanische und chemische Umwelteinflüsse sind. Es liegen diesbezüglich entsprechende Belastungs- und Bewitterungstests vor. Die Farbpalette umfasst mit der Markteinführung im April 2024 Farbtöne, die unter anderem mit Sichtbeton, Stahl, Ziegel und Holz harmonieren. Zur Auswahl stehen: Anthrazitgrau, Schwarz, Schiefergrau, Quarzgrau, Basaltgrau, Silbergrau, Umbra und Weiß.

Bad-Design

Exklusive Armaturengriffe

Dornbracht hat sein Sortiment an Sonderanfertigungen erweitert. Neu im Programm sind Griffe der Armaturenserie „MEM“, die aufgrund der Kooperation mit Nature Squared Handwerkskunst und Ökologie verbinden. Nature Squared verarbeitet ausschließlich Materialien, die üblicherweise entsorgt werden, wie Eierschalen oder Muscheln. Die Materialien werden von Hand gebrochen und auf einen Trägerstoff aufgebracht. Die aus Muscheln hergestellten Griff-Komponenten sind in den Strukturen „Dark Pen Mars, Black“, „Hatchet Shell Gaya, White“, „Mussel Shell Gaya, Blue“ und „Black Agate Ariel“ erhältlich. Zur Verfügung stehen außerdem die Perlmutt-Varianten „Pearl Shell Callisto“ in Schwarz und Weiß sowie „Eggshell Snakeskin Black“ aus Eierschalen. In Kombination mit den Armaturen-Oberflächen Chrom, Chrom gebürstet, Platin, Dark Platinum gebürstet und Messing gebürstet ergeben sich insgesamt rund 30 Kombinationsmöglichkeiten. Info: dornbracht.com

Aluminiumprofile

Fassadenbekleidung ergänzt

Renson hat sein System für die vertikale Fassadenbekleidung aus Aluminium „Linarte“ um das kegelförmige Profil „Linarte Cone“ erweitert. Es ist 25 Millimeter tief und 60 Millimeter breit und ergänzt die verschiedenen rechteckigen Profile des Systems. Alle Profile lassen sich miteinander kombinieren, was ein breites gestalterisches Spektrum ergibt. Zusätzlich können in die Profile Holzstäbe, LED-Module, die Hausnummer, das Logo sowie Außensteckdosen, Wasserhähne oder Videotelefone integriert werden. Die Montage der Profile erfolgt mit Kunststoffclips auf horizontalen Trägern. Da die Clips einen Spielraum der Profile von zwei Millimetern nach rechts und links erlauben, muss die Bekleidung in der Breite nie auf Maß gesägt werden. Die Linarte-Profile sind in einer Länge von bis zu sechs Metern verfügbar, inklusive passender Außen- und Innenecken, sowie in allen RAL-Farben erhältlich. Info im Internet: renson.net

Garten

Variable Außenleuchten

Die Leuchtenfamilie „MPOL“ von SLV verknüpft technische Flexibilität mit modernem Design. Zur Serie gehören Pollerleuchten in drei Größen, die mit zwölf Leuchtenköpfen, drei Lichteigenschaften (Clear, Shader, Louver), zwei Steuerungsmöglichkeiten (On/ Off, DALI) sowie mit zwei Farbtemperaturen (2700, 3000 K) untereinander kombinierbar sind. Die variablen Leuchtenköpfe und Diffusoren sorgen für eine breite Anwendungsvielfalt: in hoher oder flacher Form, mit Shader, homogener und diffuser Ausstrahlung oder blendfrei durch integrierte Lamellen. Weitere Eigenschaften sind: Staub und Feuchteschutz durch Schutzart IP65, Schutz ge gen Vandalismus durch Stoßfestigkeitsgrad IK10, L80/B10Stan dard für lange Leuchtkraft. Wie der Hersteller angibt, ist MPOL die erste SLVOutdoorFamilie, die in ein DALISystem integrierbar ist, was unter anderem individuelle Lichtszenarien ermöglicht. Die Farbtemperatur lässt sich vor der Installation via CCTSwitch einstellen. Weitere Info unter slv.com.

Installation

Entwässerung als Kunstobjekt in Jönköping

Die schwedische Stadt Jönköping war bis ins 20. Jahrhundert ein Zentrum der Zündholzindustrie. Hier wurde das sogenannte Sicherheitszündholz von den Brüdern Lundström erfunden. Heute ist in der ehemaligen Fabrik mit dem „Tändsticksmuseum“ das einzige Streichholz-Museum der Welt untergebracht. Neu ist jetzt ein Lichtband mit einer dynamisierten Abfolge von Mustern auf dem Museumsvorplatz, das die Historie der Streichholzindustrie aufgreift und die Neugier auf die Geschichte des Ortes wecken soll. Die Idee dazu hatte der experimentierfreudige Industriedesigner und Künstler Erik Vallbo. Bei seinen Recherchen für das geplante Kunstwerk hatte er eine Sammlung grafisch höchst ungewöhnlich gestalteter Streichholzetiketten entdeckt. Integriert in zwei Lichtbänder, sollten die Formen miteinander in Aktion treten. Für die Realisierung war das technische Know-how des auf Entwässerungslösungen spezialisierten Unternehmens BG-Graspointner aus Österreich gefragt. Neben der künstlerischen Umsetzung der Motive sollte das Lichtband auch die Schwerlast von Linienbussen aufnehmen können. Ein großer Teil des Projekts bestand daher in der Berechnung und Erforschung von Mustern und Formen, die einem so hohen Druck standhalten können. Es sollten zwei Musterbänder parallel laufen, die sich aus vielen verschiedenen Entwürfen zusammensetzen. Aufgrund der Vielzahl der dafür benötigten Musterplatten schied das üblicherweise verwendete Gusseisen als Material aus – die Herstellung ist unwirtschaftlich und die Muster sind nicht scharf genug. Gewählt wurden stattdessen 20 Millimeter starke Cortenstahlplatten, aus denen sich von den von Erik Vallbo vorbereiteten etwa 30 Mustern am Ende 17 herauslasern ließen, die gleichzeitig auch die Überfahrbarkeit sicherstellen. Aufgesetzt wurde die Abdeckung dann auf die Standardrinne „BGFilcoten NW 150 pro G“, deren Rinnenkörper aus Hochleistungsbeton besteht. Das Rinnensystem ist bis Klasse E 600 (gemäß EN 1433) belastbar. Insgesamt wurden für den Museumsvorplatz zwei vierzig Meter lange, parallel verlaufende Stränge mit dazwischenliegenden Gehsteigplatten aus Stahl verlegt. Zur Hinterleuchtung der Musterbänder wurden LED-Stripes in die Rinnen eingelegt. Weitere Info unter graspointner.com.

Wiederverwendung

Leuchten aus ­Fischernetzen

Für die Pendelleuchten und die Tischleuchte der Kollektion „Coastal Breeze“ von Signify (ehemals Philips Lighting) werden in den Meeren schwimmende Fischernetze aus Nylon zu Granulat verarbeitet. Dieses bildet das Basismaterial für die Herstellung der Leuchten mittels 3D-Drucker. Die fertigen Leuchten zeichnen sich durch eine sanfte, organische Formgebung und eine Farbe aus, die an die recycelten Fischernetze erinnert. Im Licht zeigen sich elegante Farbverläufe in Blau-Grün-Tönen und kleine auf der 3D-Struktur basierende Unregelmäßigkeiten. Neben der besonderen Optik bietet das Druckverfahren noch einen weiteren nachhaltigen Vorteil. Die Produktion lässt sich dem Bedarf anpassen, sodass keine überflüssigen Bestände entstehen. Außerdem können die Leuchten leicht zerlegt und repariert werden, da weder Klebstoff noch Schrauben zum Einsatz kommen. Gegenüber Modellen aus konventioneller Herstellung sollen bei der Materialbeschaffung und Herstellung 76 Prozent und beim Transport bis zu 29 Prozent weniger Emissionen anfallen. Weitere Info unter: signify.com

Recyclingfähig

Akustisch wirksame Leuchte

Die Pendelleuchte „x.leaf“ der Lichtmanufaktur Luxwerk verbindet Beleuchtung mit akustischer Wirksamkeit. Entworfen hat den skulpturalen Leuchtkörper Pablo Bernal, Principal Designer beim Gestaltungsbüro Phoenix. Das geschwungene Segel misst an der längsten Stelle 780 Millimeter und ist mit einem Oeko-Tex-Standard-100-zertifizierten, schallabsorbierenden Formvlies aus recycelten PET-Wasserflaschen bezogen. Das Vlies ist lichtecht, alterungs- und formbeständig, leicht zu reinigen sowie in drei Blautönen, zwei Rot- und Grautönen, Gelb und Grün erhältlich. Bei der Leuchteinheit besteht die Wahl zwischen zwei LED-Techniken – passend zum jeweiligen Einsatzort. Alle Teile und internen Komponenten wurden mit Blick auf die Reparaturfähigkeit und eine Rückführbarkeit in Wertstoffkreisläufe entwickelt. Sie sind leicht zugänglich und ohne Verklebungen montiert, sodass die gesamte Pendelleuchte zerlegt und alle Einzelteile komplett ­ausgetauscht, aufgearbeitet oder recycelt werden können. Weitere Info unter: luxwerk-lichttechnik.com

Beschläge

Le Corbusiers ­Farbpalette

FSB hat von Les Couleurs® Le Corbusier die Lizenz für die Nutzung der originalen Le-Corbusier-Farben erhalten. Aktuell umfasst das Angebot die Tür- und Fensterbeschläge der Produktlinie „FSB 1267“ sowie Griffe und Accessoires aus dem „ErgoSystem A100“. Das ermöglicht, nunmehr in Verbindung mit den bereits seit Längerem verfügbaren Bauprodukten und -materialien anderer Lizenznehmer von der Wandfarbe über Teppichböden, Möbel und Schalter bis hin zu Türen und Fensterprofilen jetzt auch Tür- und Fensterbeschläge in die Planung von Farbkonzepten miteinzubeziehen. Da die Beschläge der Serie FSB 1267 als Hommage an den originalen Türdrücker von Ludwig Mies van der Rohe entwickelt wurden, vereint FSB hier mit den Le-Corbusier-Farbwelten zwei Architektur-Klassiker miteinander. Die 63 aufeinander abgestimmten Farbtöne aus Le Corbusiers Polychromie Architecturale lassen sich beliebig kombinieren.

fsb.de

Licht

Akustik-Pendel-Leuchte

Mit „Eggboard Circle“ bietet Artemide nach „Eggboard Matrix“ und „Eggboard Baffle“ jetzt auch eine Pendelleuchte in dieser mit akustischen Eigenschaften versehenen Produktfamilie an. Eggboard Circle, entworfen von Massimo Roj und Giovanni Giacobone, fügt sich in verschiedenste Wohn- und Arbeitsräume harmonisch ein. Ihr zylindrischer Korpus ist aus einem doppelseitigen Material gefertigt: Auf der farbigen Außenseite hat sie die gleiche Textur wie die anderen Modelle dieser Serie, auf der Innenseite absorbiert ein Filz die Schallwellen. Seine weiße Farbe optimiert zudem die Lichtreflexion. Die Pendelleuchte ist in zwei Größen erhältlich, die beide eine direkte mit einer diffusen indirekten Lichtemission kombinieren und mit herkömmlichen Systemen oder mit der App des Herstellers gesteuert werden können.

artemide.de

Sitzmöbel

Modular, flexibel, recycelbar

Mit dem modularen Möbelsystem „Revo“ reagiert Profim, eine Marke des norwegischen Sitzlösungsanbieters Flokk, auf die sich verändernde Arbeitskultur und setzt gleichzeitig auf eine nachhaltige Produktion. Die von den Designern Tom Lloyd und Luke Pearson entwickelte Kollektion umfasst eine Reihe von Sofas, Tischen, Bänken, Poufs und Trennwänden in sanft konturierten, organischen Formen. Alle Elemente lassen sich miteinander kombinieren. Insgesamt sind 96 verschiedene modulare Konfigurationen möglich, die durch das breite Angebot an Polstervarianten und Farben ein großes gestalterisches Spektrum eröffnen. Rund 74 Prozent der für die Herstellung von Revo verwendeten Materialien sind recycelbar. Bei traditionell hergestellten Polstermöbeln liegt die Quote bei fünf Prozent, gibt das Unternehmen an. Zum Beispiel wurden Sperrholz durch REPP (recyceltes aufgeschäumtes Polypropylen) und Klammern durch Klebstoff ersetzt, sodass die Sitzmöbel am Ende ihrer Lebensdauer in ihre Bestandteile demontiert und in den Produktionskreislauf zurückgeführt werden können.

flokk.com

Baddesign

Auf schlankem Fuß

Alape hat mit „Xcut“ und „Xcross“ zwei Säulenwaschtische vorgestellt, deren Design die übliche geschlossene Zylinderform bodenstehender Modelle auflöst und auf schlanke Stahlstreben reduziert. Merkmal dieser pulverbeschichteten Stahlkonstruktion ist ein x-förmiger Fuß. In diese filigrane Form ist der farblich darauf abgestimmte glasierte Beckenkörper mit einer Fugenbreite von nur einem Millimeter fast nahtlos integriert. Die Unterschiede sind: Bei Xcut sind die Streben exakt aus dem Stahlzylinder herausgeschnitten. Zusätzlich ist eine Ablage unter dem Becken integriert, die Stauraum bietet. Die Serie ist ganz in Weiß gehalten. Die Xcross-Konstruktion setzt sich aus Flachstahlstreben zusammen, deren schmale Kanten nach außen weisen. Das Produkt ist in Bicolor-Optik in Mattschwarz mit weiß glänzendem Becken erhältlich. Aufgrund der geringen Abmessungen eignen sich die Serien besonders für kleine Bäder.

www.alape.com