Fassadenbegrünung

Rankhilfe für WDVS

Mit dem Ranksystem „StoFix Iso-Bar ECO“ bietet Sto eine bauaufsichtlich zugelassene Lösung für Fassadenbegrünungen auf WDV-Systemen an, die sich auch nachträglich montieren lässt. Das Komplettsystem umfasst Ankerstäbe, Gewindebolzen, Unterlegscheiben mit Dichtelement, Adapter zur Seilaufnahme, Edelstahlseile, Seilkreuze und Klettersprossen. Um Wärmebrücken zu minimieren, bestehen die Anker aus glasfaserverstärktem Kunststoff. So sind Ranksystem und Ankergrund weitestgehend thermisch getrennt. Das witterungs- und UV-beständige Montagesystem wird direkt auf der Baustelle abgelängt und bietet durch verschiedene Seilführungen und Rastergeometrien Gestaltungsfreiheit. Je nach statischer Anforderung kann der Einsatz an Fassaden bis 15 Meter Höhe und bei Dämmstoffdicken bis 300 Millimeter erfolgen.

www.sto.de

WDVS

Rollläden in der Dämmebene

Die Joma Dämmstoffwerk GmbH hat ihr Angebot an Kastenlösungen für den Sonnenschutz ergänzt, die sich in Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) integrieren lassen. Dafür kooperierte man mit dem Sonnen- und Insektenschutzanbieter Reflexa. Bereits verfügbar sind Kästen für Jalousien und Roll-Screens. Der Rollladenkasten kann in WDVS ab einer Dämmstärke von 180 Millimetern nahezu wärmebrückenfrei eingebaut werden, wobei die Wärmeleitfähigkeitsstufe WLS 032 erreicht wird. Die Steifigkeit des Elements wird durch zwei spezielle Zuschnitte gewährleistet, die auch eine thermisch getrennte Montage sowie die Zuführung für notwendige Leitungen ermöglichen. Jeder Rollladenkasten wird nach Maß gefertigt, wobei stets die Angleichung an das jeweilige Fensterprofil berücksichtigt wird. Die integrierte Anputzleiste sorgt zudem für einen perfekten Anschluss an den Außenputz.

www.joma.de

WDVS

Putzträgerplatte mit Bossennut

Mit der Putzträgerplatte „Coverrock Deko“ können mit einem Steinwolle-WDVS von Rockwool gedämmte Fassaden jetzt vielfältiger gestaltet werden. Die Platte ist mit werkseitig präzise vorgeschnittenen Nuten ausgestattet, die die Ausführung einer Bossenstruktur deutlich erleichtern. So muss die Bossennut nicht mehr aufwendig auf der Baustelle hergestellt werden. Lieferbar ist Coverrock Deko in Dicken von 80 bis 200 Millimeter mit Bossennuten in drei Querschnitten: Zur Auswahl stehen je eine schmale und eine breite Trapeznut sowie eine Dreiecksnut für eine besonders schmale Bosse. Die einzelne Dämmplatte hat ein Format von 800 mal 625 Millimetern, der Achsabstand zwischen den Bossen liegt entsprechend bei 625 Millimetern. Coverrock-Deko-Dämmplatten werden objektbezogen angefertigt und mit dem WDVS des Herstellers geliefert.

www.rockwool.de

Holzfaser-Dämmung

Spritzwasserschutz

Steico hat sein Holzfaser-Wärmedämmverbundsystem (WDVS) für Holzgebäude um eine Dämmplatte für spritzwassergefährdete Bereiche erweitert: Die „Steicosecure SGB“ (Splash Guard Board) ist vier Zentimeter dick und 30 Zentimeter hoch und ist mit einem Stufenfalz in Federform ausgestattet. Durch diese Nut-und-Feder-Profilierung lässt sich die Dämmplatte optimal an die Putzträgerplatte des Holzfaser-WDVS anschließen. Bei Verwendung im Sockelbereich wird die Steicosecure SGB zuvor auf eine zwei Zentimeter dicke Trägerplatte geklebt, in Fensterlaibungen direkt auf den Untergrund. So muss bei neuralgischen Details nicht mehr improvisiert werden.

www.steico.com

Dämmplatten

Biobasierter ­PU-Dämmstoff

Linzmeier hat eine neue Generation seines PU-Dämmstoffs auf den Markt gebracht. Bei den Dämmelementen „Linitherm Loop“ stammen mehr als 60 Prozent der Rohstoffe für den PU-Dämmkern aus Biomasse. Lebensmittel werden nicht verwendet. Diese biobasierten PU-Rohstoffe werden in der Fertigung mit einem Restanteil an fossilen Rohstoffen gemischt und nach einem zertifizierten Berechnungsmodell in die Produktion des Dämmstoffs eingebracht. Langfristig ist eine weitere Steigerung des Biomasseanteils geplant. Produziert wird der Dämmstoff in einer CO2-neutralen Produktionsstätte bei Linzmeier in Deutschland. Das erste System, das mit den Linitherm-Loop-Platten angeboten wird, ist die Aufsparrendämmung „Linitherm Loop Pal N+F“. Durch den niedrigen -Wert von B = 0,023 W/(mK) erreicht zum Beispiel bereits ein 100 Millimeter starkes Aufsparrenelement einen U-Wert von 0,22 W/(m²K). Die beidseitige Alukaschierung der Dämmelemente ist zudem recycelbar.

www.linzmeier.de/loop

Dämmsystem

Geschäftshaus in München

Seit der Fertigstellung des Geschäftshauses in der Weinstraße in der Münchner Innenstadt polarisiert die Fassade des Neubaus. Von „modern“ bis „rückwärtsgewandt“ variieren die Meinungen der Kritiker. Hild und K Architekten, die für Entwurf und Ausführung der Fassade zuständig waren, orientierten sich an dem im Zweiten Weltkrieg zerstörten Vorgängerbau. Sein Erscheinungsbild prägte eine stark gegliederte Fassade mit barocken Ornamenten, die sich nun vereinfacht an dem Neubau wiederfinden. Das siebengeschossige Gebäude beherbergt die „FC Bayern World“ mit Fanshop, Gastronomie und einem Hotel.

Als Vorlage für die Ornamente diente den Architekten eine historische Zeichnung des Hauses aus dem Jahr 1872. Ausgeführt wurde die Fassade in Sgraffito-Technik – einem aufwendigen Putz-Kratz-Verfahren mit verschiedenfarbigen Putzschichten. In diesem Fall wurden bis zu drei eingefärbte Putzschichten aufgetragen, zusätzlich mit einer computergestützten Folientechnik gearbeitet und abschließend gekratzt. Was den roten Farbton betrifft, betonen die Architekten, dass er, anders als manchmal gemutmaßt, nicht mit Blick auf die Vereinsfarben des Mieters gewählt wurde. Kalkgrau, Rußschwarz und eben Ziegelrot seien vielmehr die klassischen Sgraffito-Farben, die aus den beigemischten Zuschlagstoffen des Putzmörtels herrühren.

Als Untergrund für die Sgraffito-Fassade wurde das Dämmsystem „Poroton-WDF“ von Schlagmann gewählt. Dabei handelt es sich um eine Ziegelwand, gefüllt mit dem natürlichen Dämmstoff Perlit. Sie wird frei stehend vor die Wand gemauert – hier 18 Zentimeter dick vor eine Stahlbeton-Konstruktion. „Die Ziegeldämmung ist ein dauerhafter und vergleichsweise neutraler Untergrund, der sehr vielfältig weiterbearbeitet werden kann. Damit bot das Material ideale Voraussetzungen für die gewünschte Sgraffito-Gestaltung“, begründet Joachim Leppert von Hetfleisch + Leppert Architekten die Entscheidung. Das Münchner Büro war mit der Gebäudeplanung des Geschäftshauses beauftragt.

Obwohl die Poroton-WDF ursprünglich zur energetischen Sanierung von Bestandsfassaden und zur Innendämmung entwickelt wurde, wird sie zunehmend für Neubauten aus Beton eingesetzt. Beide Baustoffe sind mineralischer Natur und ergänzen sich so optimal. Aufgrund ihrer brandschutztechnischen Einstufung in die Baustoffklasse A2 – s1,d0 sind auch keine
Brandriegel erforderlich, wodurch die Fassade einen durchgehend homogenen Charakter erhält. Zertifikate wie der Blaue Engel sowie Prüfungen durch den TÜV Nord, natureplus sowie das eco-Institut bestätigen die Qualitäten hinsichtlich Nachhaltigkeit, Klimaneutralität und gesundem Raumklima.

www.schlagmann.de

Kalksandstein

Humboldt Forum Berlin

Kaum ein anderer Neubau wurde in Berlin stärker diskutiert als der Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses. Nach achtjähriger Bauzeit zuzüglich coronabedingter Verzögerung ist nun seit Juli das „neue alte“ Schloss als Humboldt Forum für das Publikum geöffnet. Unter seinem Dach sind verschiedene Institutionen aus Kultur und Wissenschaft vereint. Ergänzt um Restaurants, Cafés, Buchläden und Shops, soll es die Museumsinsel bereichern.

Nach originalem Vorbild rekonstruiert wurden die drei Barockfassaden, der Schlüterhof, drei Innenportale sowie die Kuppel. Das Tragwerk des Gebäudes ist eine Stahlbetonkonstruktion. Um das Innere des Neubaus für den Kultur- und Museumsbetrieb nutzen zu können, wurde auf eine Rekonstruktion der ehemaligen Raumanordnung verzichtet. Die modernen und variablen Raumkonzepte ermöglichen es jedoch, die wichtigsten historischen Suiten gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt nachzubilden. Für den Innenausbau wurden für die Wände zur Trennung in Brandabschnitte Kalksandsteine von Unika eingesetzt. Entscheidend für die Wahl war vor allem ihre hohe Tragfähigkeit. Alle tragenden und nicht tragenden Wände ließen sich dadurch besonders schlank ausführen. Abstriche beim Schallschutz musste man deshalb nicht machen. Mit Rohdichteklassen von 1,8 bis 2,2 erreichen Kalksandsteinwände besonders gute Dämmwerte. Verwendet wurden überwiegend die kleinformatigen Steine „KSL 12 4DF“, da sie sich an die verschiedenen Einbauorte in dem weitläufigen Komplex gut transportieren und schnell aufmauern ließen.

www.unika-kalksandstein.de

Randers Tegl

Die umweltfreundlichere Alternative

Klassische skandinavische Ziegel mit 50 % geringerer Umweltbelastung

Nachhaltigkeit wird in den Köpfen der Verbraucher, Bauunternehmer und Architekten immer bedeutender, was nachhaltige Baumaterialien immer gefragter macht. Das Timing ist perfekt für das dänische Familienunternehmen Randers Tegl, welches sich das Ziel gesteckt hat, umweltfreundlichere Mauer- und Dachziegel anzubieten.

 

„Wir wollten dem zunehmenden Interesse der Branche an nachhaltigen und zertifizierten Gebäuden gerecht werden. Und wir wollten dies dokumentieren können. GREENER ist besitzt Umweltproduktdeklarationen (EPD), so dass ganz mögliche Einsparungen für die Zertifizierung leicht kalkulierbar sind“, erklärt der Geschäftsführer von Randers Tegl, Thomas Piper.

 

GREENER ist eine Serie  umweltfreundlicherer Alternativen zu herkömmlichen Mauer- und Dachziegeln Sie sind mit nachhaltiger Energie hergestellt: mit Windenergie, die erneuerbar ist, und Biogas. Biogas wird aus organischem Material gewonnen, und die beim Verbrennen ausgestoßene CO2-Menge entspricht der CO2-Menge, die während der Lebensdauer des Materials aus der Atmosphäre absorbiert wurde. Deshalb belastet jeder einzelne Mauer- und Dachziegel die Umwelt deutlich weniger als herkömmliche Ziegel. Um sage und schreibe 50 % weniger.

 

Trotz des deutlich geringeren Umwelteinflusses erfüllen die Mauer-  und Dachziegel aus der GREENER-Seihe dieselben hohen  Standards, was Qualität, Haltbarkeit und technische Spezifikationen betrifft.

 

Natürliche und nachhaltige Materialien noch umweltfreundlicher gemacht

Zur Produktion von Mauer- und Dachziegeln wendet Randers Tegl eine traditionell skandinavische Herstellungsmethode an, die über Generationen hinweg verfeinert und perfektioniert wurde. Die Steine und Ziegel bestehen aus Ton und Wasser und sind zu 100 % ein Naturprodukt. Wenn die eigenen Materialien der Natur mit einem zurückhaltenden Ressourcenverbrauch kombiniert werden, führt dies zu einem Baumaterial mit Zukunftsperspektiven: Es ist ein Material, das viele Generationen lang hält.

 

Ein kleiner Preis für eine große Veränderung

Die mit GREENER gekennzeichneten Produkte kosten etwa 10 % mehr als herkömmliche Ziegel. Da die Fassade einen kleinen Teil des Gesamtbudgets ausmacht, sind die Kosten für eine deutliche umweltfreundliche Verbesserung gering. Eine Verbesserung, die Ihre Umweltzertifizierung positiv beeinflussen kann.

 

Alle Mauer- und Dachiegel aus der GREENER-Serie werden mit einer kompletten Dokumentation in Form einer EPD (Environmental Product Declaration/Umweltproduktdeklaration) angeboten. So lassen sie sich direkt in Ihr technisches Berechnungsprogramm einpflegen, um die Einsparungen für das Projekt und die Umwelt zu kalkulieren.

 

„Was die Umweltzertifizierung betrifft, ist die Dokumentation entscheidend. Sie ist aber auch bei der Herstellung von umweltfreundlicheren und nachhaltigeren Produkten ausschlaggebend. Unsere Ambition ist, allen relevanten Märkten nachhaltige Qualitätsprodukte zugänglich zu machen”, so der Geschäftsführer von Randers Tegl, Thomas Piper.  

 

GREENER ist ein Angebot für Architekten und Bauunternehmer, bei denen die Nachhaltigkeit einen hohen Stellenwert hat, die sich um Umweltzertifizierungen bemühen und die den Branchenstandard dahingehend ändern wollen, dass die Gebäude mehrere Generationen lang halten.

Weitere Informationen zu GREENER von Randers Tegl.

Fassade

Brandriegel-Kit und Rechner

Vorgehängte hinterlüftete Fassaden in komplett nicht brennbarer Ausführung erfordern ab Gebäudeklasse 4 Brandsperren. Rockwool hat hierfür seit Langem das „Fixrock BWM Brandriegel Kit“ im Programm. Es ist ein System der Brandschutzklassifizierung A2-s1, d0 und besteht aus drei Komponenten: zwei miteinander verklebten Dämmstoffplatten mit unterschiedlicher Rohdichte und einem darauf abgestimmten Abstandhalter. Welcher der Brandriegel geeignet ist, lässt sich jetzt schnell und einfach mithilfe des Brandriegel-Rechners ermitteln. Nach Eingabe des Abstands zwischen Wand und Bekleidung sowie der Dicke der Flächendämmung nennt der Rechner die benötigte Brandriegelgröße und den erforderlichen Zuschnitt. Ergänzend zum Online-Tool enthält die Broschüre „Dämmung in der vorgehängten hinterlüfteten Fassade“ detaillierte Informationen.

www.rockwool.de

Jalousiekästen

Wohn- und Geschäftshaus in Friedrichshafen

Für das Immobilienunternehmen Fränkel AG haben Manuel Plösser und sein Team von Plösser Architekten aus Friedrichshafen ein fünfgeschossiges Wohn- und Geschäftshaus entworfen. Bei der Gestaltung legte Plösser Wert auf ein offenes und helles Erscheinungsbild. Eine Fassade mit Engadiner Laibung an den Fenstern und spitzwinkligen Ganzglasecken sollte es sein und die Verschattung musste unsichtbar in die Gebäudehülle integriert werden. Das Spiel von Licht und Schatten durfte dabei nicht auf Kosten der Wärmedämmung gehen, denn der Neubau war als KfW-55-Effizienzhaus geplant.

Um die besonderen Anforderungen realisieren zu können, arbeitete das Architektenteam eng mit dem auf Dämmstoffe spezialisierten Unternehmen Joma aus Holzgünz zusammen. Der Hersteller passte seinen „AirPor“-Jalousiekasten bereits werkseitig individuell an die Parameter an. Architekt Thomas Saile war anfangs skeptisch: „Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass eine Komplettlösung bei diesen speziellen Vorgaben überhaupt realisierbar war.“ Die Jalousiekästen kamen jedoch fix und fertig mit perfekt integrierter Engadiner Laibung auf der Baustelle an, sodass sie passgenau und wärmebrückenfrei direkt in die Dämmebene des Neubaus integriert werden konnten.

Die Vorfertigung der Jalousiekästen war auch bei der Dämmung der Ganzglasecken von Vorteil. Denn auf einer Baustelle ist es nahezu unmöglich, mehrere Kästen in derart spitzen Winkeln sauber miteinander zu verbinden. In diesem Fall aber wurden sie als komplette Ecklösung angeliefert, inklusive integrierter Aussparungen für die Luftzuführungen. Rund 200 laufende Meter der Jalousiekästen der Wärmeleitstufe WLS 032 wurden bei diesem Projekt verbaut. Das für die Dämmstoffplatten von Joma verwendete Material AirPor besteht zu 98 Prozent aus Luft und ist zu 100 Prozent recyclingfähig.

www.joma.de

Dämmziegel

Wohnhaus in Ulm

Das viergeschossige Wohnhaus in prominenter Innenstadtlage an der Donaupromenade war zunächst umstritten, denn das Grundstück war bebaut. Eine Sanierung des Gebäudes aus den 1930er-Jahren wurde aber aufgrund des geringen denkmalpflegerischen Wertes als nicht verhältnismäßig bewertet. Dennoch waren die Anforderungen des Denkmalamtes an den Neubau klar definiert: First und Traufhöhe mussten übernommen werden und auch die Auskragung der Geschosse über dem öffentlichen Raum findet sich im Neubau wieder. Der historisierende Stil des ursprünglichen Gebäudes wurde jedoch ausgeschlossen und es wurde eine Grenzbebauung in Abstimmung mit den Nachbarn ermöglicht. Im Ergebnis gruppiert sich nun der Entwurf von glöckler frei Architekten aus Ehingen harmonisch in die umliegende giebelständige Bebauung ein. „Dachfläche und Fassaden sind von gleicher Materialität wie bei den Gebäuden der Nachbarschaft, mit denen sie korrespondieren“, erläutert Architekt Steffen Glöckler.

Der Neubau sollte aus nachhaltigen und langlebigen Baustoffen bestehen. Gewählt wurde eine massive Außenwandkonstruktion aus hoch wärmedämmenden Planziegeln „Poroton-S9“ von Schlagmann Poroton mit einer Rohdichteklasse von 0,85 bei einer Druckfestigkeitsklasse 12, mit einer integrierten Wärmedämmung aus dem natürlichen Vulkangestein Perlit. Der U-Wert der 36,5 Zentimeter dicken Wände beträgt 0,23 W/(m2K). Für einen monolithischen Ziegelputzgrund ohne Materialwechsel kamen ergänzende Zubehörprodukte zum Einsatz. „Ein einheitlicher Putzgrund mit minimierter Rissgefahr war uns sehr wichtig. Deshalb haben wir lange nach einem Produkt gesucht, das allen Ansprüchen gerecht wird“, führt Glöckler aus. „Schlagmann Poroton konnte uns viele standardisierte Systembauteile für die Verkleidungen von Deckenrandschalen, Decken und Stützen liefern, sodass wir ohne kostenintensive Sonderanfertigungen arbeiten konnten.“

An der Außenkante der Beton-Geschossdecken wurde die Deckenrandschale „DRS Poroton“ verwendet. Sie garantiert eine einfache und sichere Ausführung des Deckenauflagers unter maximaler Ausnutzung der Tragfähigkeit des Mauerwerkes in Kombination mit einem optimalen Wärmeschutz. Eine speziell für dieses Bauvorhaben entwickelte tragende DRS wurde zur Abfangung der vorgemauerten Wärmedämmfassade „Poroton-WDF 120“ verwendet. Diese wurde dort eingesetzt, wo aus statischen Gründen Betonteile in der Außenwandkonstruktion eingesetzt werden mussten. Neben anderen Ziegeln des Herstellers sind der Poroton S9 und die WDF vom TÜV Nord als „klimaneutral produziert“ zertifiziert.

www.schlagmann.de