Kalksandstein

Humboldt Forum Berlin

Kaum ein anderer Neubau wurde in Berlin stärker diskutiert als der Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses. Nach achtjähriger Bauzeit zuzüglich coronabedingter Verzögerung ist nun seit Juli das „neue alte“ Schloss als Humboldt Forum für das Publikum geöffnet. Unter seinem Dach sind verschiedene Institutionen aus Kultur und Wissenschaft vereint. Ergänzt um Restaurants, Cafés, Buchläden und Shops, soll es die Museumsinsel bereichern.

Nach originalem Vorbild rekonstruiert wurden die drei Barockfassaden, der Schlüterhof, drei Innenportale sowie die Kuppel. Das Tragwerk des Gebäudes ist eine Stahlbetonkonstruktion. Um das Innere des Neubaus für den Kultur- und Museumsbetrieb nutzen zu können, wurde auf eine Rekonstruktion der ehemaligen Raumanordnung verzichtet. Die modernen und variablen Raumkonzepte ermöglichen es jedoch, die wichtigsten historischen Suiten gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt nachzubilden. Für den Innenausbau wurden für die Wände zur Trennung in Brandabschnitte Kalksandsteine von Unika eingesetzt. Entscheidend für die Wahl war vor allem ihre hohe Tragfähigkeit. Alle tragenden und nicht tragenden Wände ließen sich dadurch besonders schlank ausführen. Abstriche beim Schallschutz musste man deshalb nicht machen. Mit Rohdichteklassen von 1,8 bis 2,2 erreichen Kalksandsteinwände besonders gute Dämmwerte. Verwendet wurden überwiegend die kleinformatigen Steine „KSL 12 4DF“, da sie sich an die verschiedenen Einbauorte in dem weitläufigen Komplex gut transportieren und schnell aufmauern ließen.

www.unika-kalksandstein.de

Randers Tegl

Die umweltfreundlichere Alternative

Klassische skandinavische Ziegel mit 50 % geringerer Umweltbelastung

Nachhaltigkeit wird in den Köpfen der Verbraucher, Bauunternehmer und Architekten immer bedeutender, was nachhaltige Baumaterialien immer gefragter macht. Das Timing ist perfekt für das dänische Familienunternehmen Randers Tegl, welches sich das Ziel gesteckt hat, umweltfreundlichere Mauer- und Dachziegel anzubieten.

 

„Wir wollten dem zunehmenden Interesse der Branche an nachhaltigen und zertifizierten Gebäuden gerecht werden. Und wir wollten dies dokumentieren können. GREENER ist besitzt Umweltproduktdeklarationen (EPD), so dass ganz mögliche Einsparungen für die Zertifizierung leicht kalkulierbar sind“, erklärt der Geschäftsführer von Randers Tegl, Thomas Piper.

 

GREENER ist eine Serie  umweltfreundlicherer Alternativen zu herkömmlichen Mauer- und Dachziegeln Sie sind mit nachhaltiger Energie hergestellt: mit Windenergie, die erneuerbar ist, und Biogas. Biogas wird aus organischem Material gewonnen, und die beim Verbrennen ausgestoßene CO2-Menge entspricht der CO2-Menge, die während der Lebensdauer des Materials aus der Atmosphäre absorbiert wurde. Deshalb belastet jeder einzelne Mauer- und Dachziegel die Umwelt deutlich weniger als herkömmliche Ziegel. Um sage und schreibe 50 % weniger.

 

Trotz des deutlich geringeren Umwelteinflusses erfüllen die Mauer-  und Dachziegel aus der GREENER-Seihe dieselben hohen  Standards, was Qualität, Haltbarkeit und technische Spezifikationen betrifft.

 

Natürliche und nachhaltige Materialien noch umweltfreundlicher gemacht

Zur Produktion von Mauer- und Dachziegeln wendet Randers Tegl eine traditionell skandinavische Herstellungsmethode an, die über Generationen hinweg verfeinert und perfektioniert wurde. Die Steine und Ziegel bestehen aus Ton und Wasser und sind zu 100 % ein Naturprodukt. Wenn die eigenen Materialien der Natur mit einem zurückhaltenden Ressourcenverbrauch kombiniert werden, führt dies zu einem Baumaterial mit Zukunftsperspektiven: Es ist ein Material, das viele Generationen lang hält.

 

Ein kleiner Preis für eine große Veränderung

Die mit GREENER gekennzeichneten Produkte kosten etwa 10 % mehr als herkömmliche Ziegel. Da die Fassade einen kleinen Teil des Gesamtbudgets ausmacht, sind die Kosten für eine deutliche umweltfreundliche Verbesserung gering. Eine Verbesserung, die Ihre Umweltzertifizierung positiv beeinflussen kann.

 

Alle Mauer- und Dachiegel aus der GREENER-Serie werden mit einer kompletten Dokumentation in Form einer EPD (Environmental Product Declaration/Umweltproduktdeklaration) angeboten. So lassen sie sich direkt in Ihr technisches Berechnungsprogramm einpflegen, um die Einsparungen für das Projekt und die Umwelt zu kalkulieren.

 

„Was die Umweltzertifizierung betrifft, ist die Dokumentation entscheidend. Sie ist aber auch bei der Herstellung von umweltfreundlicheren und nachhaltigeren Produkten ausschlaggebend. Unsere Ambition ist, allen relevanten Märkten nachhaltige Qualitätsprodukte zugänglich zu machen”, so der Geschäftsführer von Randers Tegl, Thomas Piper.  

 

GREENER ist ein Angebot für Architekten und Bauunternehmer, bei denen die Nachhaltigkeit einen hohen Stellenwert hat, die sich um Umweltzertifizierungen bemühen und die den Branchenstandard dahingehend ändern wollen, dass die Gebäude mehrere Generationen lang halten.

Weitere Informationen zu GREENER von Randers Tegl.

Fassade

Brandriegel-Kit und Rechner

Vorgehängte hinterlüftete Fassaden in komplett nicht brennbarer Ausführung erfordern ab Gebäudeklasse 4 Brandsperren. Rockwool hat hierfür seit Langem das „Fixrock BWM Brandriegel Kit“ im Programm. Es ist ein System der Brandschutzklassifizierung A2-s1, d0 und besteht aus drei Komponenten: zwei miteinander verklebten Dämmstoffplatten mit unterschiedlicher Rohdichte und einem darauf abgestimmten Abstandhalter. Welcher der Brandriegel geeignet ist, lässt sich jetzt schnell und einfach mithilfe des Brandriegel-Rechners ermitteln. Nach Eingabe des Abstands zwischen Wand und Bekleidung sowie der Dicke der Flächendämmung nennt der Rechner die benötigte Brandriegelgröße und den erforderlichen Zuschnitt. Ergänzend zum Online-Tool enthält die Broschüre „Dämmung in der vorgehängten hinterlüfteten Fassade“ detaillierte Informationen.

www.rockwool.de

Jalousiekästen

Wohn- und Geschäftshaus in Friedrichshafen

Für das Immobilienunternehmen Fränkel AG haben Manuel Plösser und sein Team von Plösser Architekten aus Friedrichshafen ein fünfgeschossiges Wohn- und Geschäftshaus entworfen. Bei der Gestaltung legte Plösser Wert auf ein offenes und helles Erscheinungsbild. Eine Fassade mit Engadiner Laibung an den Fenstern und spitzwinkligen Ganzglasecken sollte es sein und die Verschattung musste unsichtbar in die Gebäudehülle integriert werden. Das Spiel von Licht und Schatten durfte dabei nicht auf Kosten der Wärmedämmung gehen, denn der Neubau war als KfW-55-Effizienzhaus geplant.

Um die besonderen Anforderungen realisieren zu können, arbeitete das Architektenteam eng mit dem auf Dämmstoffe spezialisierten Unternehmen Joma aus Holzgünz zusammen. Der Hersteller passte seinen „AirPor“-Jalousiekasten bereits werkseitig individuell an die Parameter an. Architekt Thomas Saile war anfangs skeptisch: „Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, dass eine Komplettlösung bei diesen speziellen Vorgaben überhaupt realisierbar war.“ Die Jalousiekästen kamen jedoch fix und fertig mit perfekt integrierter Engadiner Laibung auf der Baustelle an, sodass sie passgenau und wärmebrückenfrei direkt in die Dämmebene des Neubaus integriert werden konnten.

Die Vorfertigung der Jalousiekästen war auch bei der Dämmung der Ganzglasecken von Vorteil. Denn auf einer Baustelle ist es nahezu unmöglich, mehrere Kästen in derart spitzen Winkeln sauber miteinander zu verbinden. In diesem Fall aber wurden sie als komplette Ecklösung angeliefert, inklusive integrierter Aussparungen für die Luftzuführungen. Rund 200 laufende Meter der Jalousiekästen der Wärmeleitstufe WLS 032 wurden bei diesem Projekt verbaut. Das für die Dämmstoffplatten von Joma verwendete Material AirPor besteht zu 98 Prozent aus Luft und ist zu 100 Prozent recyclingfähig.

www.joma.de

Dämmziegel

Wohnhaus in Ulm

Das viergeschossige Wohnhaus in prominenter Innenstadtlage an der Donaupromenade war zunächst umstritten, denn das Grundstück war bebaut. Eine Sanierung des Gebäudes aus den 1930er-Jahren wurde aber aufgrund des geringen denkmalpflegerischen Wertes als nicht verhältnismäßig bewertet. Dennoch waren die Anforderungen des Denkmalamtes an den Neubau klar definiert: First und Traufhöhe mussten übernommen werden und auch die Auskragung der Geschosse über dem öffentlichen Raum findet sich im Neubau wieder. Der historisierende Stil des ursprünglichen Gebäudes wurde jedoch ausgeschlossen und es wurde eine Grenzbebauung in Abstimmung mit den Nachbarn ermöglicht. Im Ergebnis gruppiert sich nun der Entwurf von glöckler frei Architekten aus Ehingen harmonisch in die umliegende giebelständige Bebauung ein. „Dachfläche und Fassaden sind von gleicher Materialität wie bei den Gebäuden der Nachbarschaft, mit denen sie korrespondieren“, erläutert Architekt Steffen Glöckler.

Der Neubau sollte aus nachhaltigen und langlebigen Baustoffen bestehen. Gewählt wurde eine massive Außenwandkonstruktion aus hoch wärmedämmenden Planziegeln „Poroton-S9“ von Schlagmann Poroton mit einer Rohdichteklasse von 0,85 bei einer Druckfestigkeitsklasse 12, mit einer integrierten Wärmedämmung aus dem natürlichen Vulkangestein Perlit. Der U-Wert der 36,5 Zentimeter dicken Wände beträgt 0,23 W/(m2K). Für einen monolithischen Ziegelputzgrund ohne Materialwechsel kamen ergänzende Zubehörprodukte zum Einsatz. „Ein einheitlicher Putzgrund mit minimierter Rissgefahr war uns sehr wichtig. Deshalb haben wir lange nach einem Produkt gesucht, das allen Ansprüchen gerecht wird“, führt Glöckler aus. „Schlagmann Poroton konnte uns viele standardisierte Systembauteile für die Verkleidungen von Deckenrandschalen, Decken und Stützen liefern, sodass wir ohne kostenintensive Sonderanfertigungen arbeiten konnten.“

An der Außenkante der Beton-Geschossdecken wurde die Deckenrandschale „DRS Poroton“ verwendet. Sie garantiert eine einfache und sichere Ausführung des Deckenauflagers unter maximaler Ausnutzung der Tragfähigkeit des Mauerwerkes in Kombination mit einem optimalen Wärmeschutz. Eine speziell für dieses Bauvorhaben entwickelte tragende DRS wurde zur Abfangung der vorgemauerten Wärmedämmfassade „Poroton-WDF 120“ verwendet. Diese wurde dort eingesetzt, wo aus statischen Gründen Betonteile in der Außenwandkonstruktion eingesetzt werden mussten. Neben anderen Ziegeln des Herstellers sind der Poroton S9 und die WDF vom TÜV Nord als „klimaneutral produziert“ zertifiziert.

www.schlagmann.de

Kellerdecke

Streichbare Dämmplatte

Die neue „Planrock Paint“ von Rockwool für die unterseitige Dämmung der Kellerdecke ist mit einer verdichteten Oberlage ausgestattet, die standardmäßig bereits mit einer hellen mineralischen Beschichtung auf beiden Seiten versehen ist. Zusätzlich kann die Dämmplatte mit Farben gestrichen oder verputzt werden. Bei der Gestaltung sind die Vorgaben des Farbenherstellers zu beachten. Je nach klimatischen Bedingungen empfiehlt sich die Verwendung einer Fassadenfarbe, aber auch andere Farbtypen können geeignet sein. Für ein gleichmäßiges Ergebnis ist der Auftrag im Airless-Spritzverfahren ideal. Befestigt wird die Planrock Paint mittels Verklebung. Bei ungeeignetem Untergrund kann die Montage auch mit Dübeln oder einer Kombination beider Verfahren erfolgen. Durch die druckfeste Oberfläche verringert sich zudem die Gefahr von Beschädigungen während der Verlegung.

www.rockwool.de

Dämmung

Wärmebrücken-Killer

Die neue Produktfamilie „Sconnex“ von Schöck reduziert durch ihren hohen Dämmeffekt die konstruktiven Wärmebrücken an Stahlbetonwänden und -stützen sowie Mauerwerk auf ein Minimum. Damit lässt sich laut Hersteller erstmals eine durchgehende Wärmedämmebene um das Gebäude planen. Der „Typ W“ für Stahlbetonwände wird auf Geschossdecken beziehungsweise Bodenplatten am Wandfuß oder unterhalb von Geschossdecken am Wandkopf eingesetzt. Die Kraftübertragung erfolgt über ein Drucklager aus ultrahochfestem Faserbeton, das sehr hohe Kräfte auf kleinster Fläche aufnehmen kann. Auf diese Weise wird die konstruktive Wärmebrücke extrem effektiv gedämmt und die daraus resultierende Erhöhung der Oberflächentemperatur der Wand ermöglicht eine tauwasser- und schimmelpilzfreie Lösung. Dadurch kann zudem die sonst notwendige und unattraktive Flankendämmung an den Wänden komplett entfallen. Nach dem gleichen Prinzip funktioniert der „Typ P“ für Stahlbetonstützen. Auch hier wird durch die niedrigen Wärmeleitfähigkeiten der Produktkomponenten der Wärmestrom durch die Stahlbetonstütze erheblich reduziert und die Flankendämmung kann eingespart werden. Das ermöglicht zugleich auch eine Ausführung der Stützen in Sichtbetonoptik. Eine Zulassungserteilung vom Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) wird im zweiten Quartal 2021 erwartet. Die Typen W und P sind vom Passivhaus Institut als Passivhaus-Komponente zertifiziert; der Typ P ist bislang die einzige ­Lösung für Stützenanschlüsse.

Der bisher als „Novomur“ bekannte „Typ M“ der Sconnex-Produktfamilie ist ein energiesparender Kimmstein, der für die ­Sockeldämmung von Mauerwerkswänden eingesetzt wird. Er dient als erste Steinreihe des Mauerwerks ober- oder unterhalb von Geschossdecken oder ­Bodenplatten. Neben der Reduzierung der Wärmebrücke in diesem Bereich verhindert das nach DIN 4108 wasserabweisende Element, dass Feuchtigkeit während der Bauphase oder durch angrenzendes Erdreich in die Wand eindringt. Feuchtebedingte Schäden und erhöhte Wärmeverluste werden so ­vermieden.

www.schoeck.de

Systemdecke

Dämmung für Kellerdecke

Linzmeier hat sein Dämmsystem für Kellerdecken Linitherm PAL KD um „Linitherm PAL KD BioZell“ erweitert. BioZell ist ein mineralischer Edelputz, der frei von Fungiziden, Bioziden und Topfkonservierern ist. Als anorganisches Produkt bietet der Oberflächenputz keinen Nährboden für Schimmelpilzbildung. Außerdem kann die Oberflächenbeschichtung nach dem Verlegen der Platten mit einer Silikatfarbe überstrichen werden, wobei der dabei eintretende Verkieselungseffekt zu einer sehr robusten Oberfläche führt. Die mit zum System gehörenden Befestigungsklammern und mit einer Nut-und-Feder-Verbindung ausgestatteten PU-Hartschaum-Dämmplatten sind schnell, einfach und sauber montiert.

www.linzmeier.de

Perlitdämmung

Klimaneutraler Ziegel

Mit dem plangeschliffenen Hochlochziegel „Poroton-T6,5“ mit integrierter Perlitdämmung und einer Wärmeleitzahl von 0,065 hat Schlagmann Poroton sein Sortiment an klimaneutralen Ziegeln erweitert. Bisher umfasst die vor zwölf Jahren gestartete Produktpalette die Hintermauerziegel Poroton-T7, S8 und S9 sowie das Dämmsystem Poroton-WDF. Um die Produktion klimaneutraler Ziegel zu erreichen, entwickelte das Unternehmen zusammen mit anerkannten Klimaschutz-Experten eine 3-Säulen-Strategie, die sich aus Energieeinsparungen bei der Produktion, dem Einsatz erneuerbarer Energien sowie dem CO2-Ausgleich restlicher Emissionen durch Klimaschutzprojekte weltweit zusammensetzt. Der neue T6,5 ist in den Wandstärken 36,5 und 42,5 Zentimeter lieferbar (Rohdichteklasse 0,50) und eignet sich für Projekte vom Einfamilienhaus bis zum Geschosswohnungsbau in KfW-40-Standard.

www.schlagmann.de

Tiefgaragen

Dämmende Deckenplatten

Knauf Insulation hat sein „Tektalan“-Zweischichtplatten-Sortiment für Decken von Tiefgaragen, Parkhäusern, Technikräumen und Kellern zeitgemäßen Bedürfnissen angepasst. Fünf Produktgruppen – von einer Basisausführung ohne Extras bis hin zur Deckendämmplatte samt integrierter Beleuchtung – bilden jetzt das Angebot der nicht brennbaren Holzwolle-Lösungen der Baustoffklasse A2. „Tektalan A2-Basic“ ist die einfachste Dämmplatte mit robuster Holzwolle-Oberfläche. Bei „Tektalan A2-SmartTec“ ist die Oberfläche in einem Naturfarbton egalisiert. „Tektalan A2-Protect“ erlaubt die Ertüchtigung von Bestandsdecken bis auf die Brandschutzklasse F120 A. „Tektalan A2-Silent“ erreicht mit einem w-Wert von 0,9 eine Schallabsorption der Klasse A. Und mit den Dämmplatten der Serie „Tektalan A2-Lumax“ werden Deckendämmung, Oberflächengestaltung und Beleuchtung in einem Produkt kombiniert.

www.knaufinsulation.de

Nachhaltigkeit

Dämmung aus Recyclingmaterial

Bauder hat mit „ECO S“ einen Dämmstoff entwickelt, der überwiegend aus Biomasse (Reststoffe aus der Landwirtschaft), aus recycelten Wertstoffresten und Muschelkalk besteht. Auf Formaldehyd, Bindemittel oder sonstige Zusatzstoffe, wie gegen Schädlinge oder Schimmel, wird verzichtet. Die Verpackung des Dämmstoffs ist ebenfalls recycelbar. ECO S erfüllt die Vorgaben des AgBB (Ausschuss zur gesundheitlichen Bewertung von Bauprodukten). Bauder bietet den Dämmstoff zunächst für seine Aufsparrendämmung in den Dicken 80, 105 und 125 Millimeter in der Wärmeleitstufe (WLS) 025 sowie 140 und 160 Millimeter in der WLS 024 an. Die niedrige Wärmeleitfähigkeit führt zu einer geringeren Aufbauhöhe und Gewichtsbelastung des Daches. ECO S ist laut Hersteller etwa zehn Prozent teurer als ein vergleichbarer PU-Dämmstoff. Bezogen auf die Gesamtleistung einer Dachsanierung, würden Mehrkosten von rund einem Prozent entstehen.

www.bauder.de