Büro

Innenwände aus Glas

Für den Einsatz in modernen Büros hat Aluprof die Produktfamilie der Innenwände aus Glas „MB-Harmony“ um das System „Office“ ergänzt. Dabei handelt es sich um eine einfach verglaste Konstruktion mit schlanken Aluminium-Profilen, die sich leicht und ohne Spezialwerkzeug schnell montieren lässt. Das System kann mit Einscheibensicherheitsglas, Verbundglas und Schallschutzglas in der Ausführung zehn bis zwölf Millimeter kombiniert werden. Office bietet eine Schalldämmung von 39 Dezibel. In Kombination mit der doppelt verglasten Variante „Duo“ der Reihe MB-Harmony, die mit Office kompatibel ist, lässt sich der Schallschutz auf 48 Dezibel erhöhen. Standardmäßig beträgt die Höhe der Elemente 3.200 Millimeter, bei Bedarf sind auch 3.600 Millimeter möglich – zum Beispiel für den Einsatz in Verkaufsräumen, Kunstgalerien oder Bibliotheken. Die Rahmen des Systems können in Eloxal, in Holz- oder Betonoptik sowie in sämtlichen RAL-Farben ausgeführt werden.

www.aluprof.de

Innenausbau

Trennwände zum Mieten

Die Isinger + Merz GmbH bietet unter ihrer Marke „Trennwandmieten.de“ temporäre Trennwände zur Miete und zum Kauf an. Genutzt wird dafür das „ISIDesign“-Trennwandsystem, das mit geringem Aufwand auf- und wieder abgebaut werden kann. Ermöglicht wird das, weil die Montage der Wände ohne Bodenanker und die Verbindung zur Decke durch Pressung erfolgt. Die sechs Modulelemente, aus denen das Alu-Rahmen-System besteht, sind flexibel kombinierbar und werden nur miteinander verschraubt – hoch, quer, quadratisch, rechteckig, bis zu Plattenlängen von drei Metern. Die Rahmen haben eine nutzbare Tiefe von 100 Millimetern, sodass sich darin auch Versorgungsleitungen verlegen lassen. Die Beplankung erfolgt ein- oder beidseitig durch vorgefertigte Platten aus Holz, Metall oder Stoff in allen Wunschfarben. Diese Platten werden werkzeuglos mittels Klemmen eingehängt. Ein umfangreiches Zubehörprogramm aus Medienborden, Vitrinen, flächenbündig integrierten Monitoren, Türen, Schallschutzkomponenten und mehr erweitert die Nutzung über die reine Trennfunktion hinaus.

www.trennwandmieten.de

Modulbau

Verwaltungsneubau in Coswig

Die Geschäftsführung der auf modulare Gebäude spezialisierten Alho-Gruppe entschied sich für einen Büroneubau als Zentrale ihres Tochterunternehmens ProContain. Die deutlich gestiegene Zahl an Mitarbeitern erforderte diesen Schritt. Mit der Planung wurde die LHVH Architekten Partnerschaft aus Köln beauftragt. Architekt Frank Holschbach konzipierte den dreigeschossigen Neubau im sächsischen Coswig als schlanken Zweispänner, der auf rund 60 Metern Länge rechts und links des mittig angelegten Flurs Platz für lichtdurchflutete Besprechungsräume, komfortable Büros und viele weitere Raumnutzungen bietet.

Errichtet wurde das Gebäude als Hybridkonstruktion mit Sichtbetonbauteilen und 31 im Alho-Werk vorgefertigten Raummodulen, die auf ein betoniertes Untergeschoss aufgesetzt wurden. An einem Gebäudeende wurde auf einer Länge von rund 27 Metern ein zwei Stockwerke hoher Betontisch ausgebildet. Das erste Obergeschoss dockt mit seinen Raummodulen daran an, das zweite schiebt sich in Modulbauweise darüber. Eine Sichtbetonmauer markiert – als Einfassung für die Lkw-Einfahrt auf den Werkhof – zusammen mit weiteren Sichtbetonelementen wie Stützen und Wänden im Bereich des Foyers und Treppenhauses diese Konstruktions- und Materialzäsur.

Außen wurde der Neubau mit einer Aluminiumfassade gestaltet, bestehend aus wechselnd angeordneten schlanken hochformatigen Paneelen und raumhohen Fensterelementen. Über Letztere werden die Räume zugleich natürlich belüftet. „Zwischen zwei Bürofenstern haben wir außerdem passgenau ein raumhohes Installationspaneel für die vertikale Verlegung von Kabeln und IT-Anschlüssen entwickelt“, erklärt Frank Holschbach. Das ermöglicht eine besonders flexible Nutzung der Bürofläche, denn die Technik lässt sich dadurch ohne großen Aufwand dort anbinden, wo sie gerade benötigt wird.

www.alho.com

Modulbau

Bürogebäude in Messel

Aufgrund von Platzmangel entschied sich die GB-Chemie GmbH, das aus dem Jahr 1984 stammende Verwaltungsgebäude an seinem Standort im hessischen Messel abzureißen und einen zweigeschossigen Neubau in Modulbauweise zu errichten. Die Planung erfolgte durch das Architekturbüro Mögel & Schwarzbach aus Stuttgart. Für die vom Bauherrn gewünschte Option, das Gebäude später um ein Geschoss aufzustocken, waren diverse Anforderungen wie das Bodengutachten, die Erdbeben- und Schneelastzone, der Schallschutz sowie das Brandschutzkonzept zu berücksichtigen. Zudem wurden gemäß LBO Vorbereitungen für einen Personenaufzug getroffen, Barrierefreiheit im Erdgeschoss realisiert und die Laufbreiten der Rettungswege bei Maximalausbau ausgeführt. Realisiert wurde der Modulbau von der Säbu Morsbach GmbH. Das äußere Erscheinungsbild prägt eine Putzfassade, hinter der sich ein Wärmedämmverbund-System verbirgt. Lichte Raumhöhen von drei Metern ermöglichten den Einbau hoher Fenster, die im Inneren für lichtdurchflutete Räume sorgen.

www.saebu.de

Bürogestaltung

Arbeitsplätze zum Wohlfühlen

Vier Beispielräume illustrieren einen Planungsansatz für ganzheitliche Bürowelten, die menschliche Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellen.

Aktuell wird infrage gestellt, ob das Arbeiten in Büroräumen überhaupt noch zeitgemäß ist. Zumal das Homeoffice für viele besser als erwartet funktioniert. Aber: Gemeinschaftssinn, Teamgeist, Stimmung und Atmosphäre, spontaner Austausch und die so wichtigen zufälligen Begegnungen bleiben auf der Strecke. Also genau das, was für die anstehenden Transformationsprozesse der Wirtschaft dringlicher ist als je zuvor. Es geht also weniger um das „Ob“ als vielmehr um das „Wie“ der Bürogestaltung. Wilkhahn hat anhand eigener Erfahrungen, vielfältiger internationaler Projekte und zahlloser Studien zu Veränderungen der Büroarbeit zentrale Fragen herausgefiltert und daraus den Planungsansatz „Human Centered Workplace“ entwickelt. Wie kann durch die Gestaltung der Büros die Attraktivität für die gesuchten Fachkräfte erhöht werden? Wie lassen sich Innovationskraft und Veränderungsfähigkeit stärken? Wie können die Gesundheit und die  Leistungsfähigkeit langfristig erhalten werden? Und wie können Sinn und Zweck des Unternehmens über die ökonomischen Aspekte hinaus vermittelt werden?

Auf dieser Basis hat der Büromöbelhersteller vier zentrale Bereiche abgeleitet, die Planern eine konzeptionelle Orientierungshilfe vom Erstgespräch über die Zielentwicklung und Planung bis zur Umsetzung bieten sollen: „Wellbeing“, „Collaboration“, „Identity“ und „Purpose“ genannt. Wie sich das Konzept in der Praxis anwenden lässt, zeigen die beispielhaften Szenarien, die in Zusammenarbeit mit dem Studio für Interior Design, Architektur und Kommunikation 1zu33 aus München entstanden. Dieses entwickelte für einen fiktiven Auftraggeber ein virtuelles Gebäude im Kopenhagener Stadtteil Nordhavn, der als städtebauliches Labor für neue Wohn- und Arbeitsmodelle gilt.

www.wilkhahn.com

Container

Temporäres Bürogebäude in Lingen

Die auf industrielle Bauprojekte spezialisierte Mainka Bau GmbH ist ein Familienbetrieb mit 125-jähriger Tradition. In den letzten 20 Jahren hat sich das Team von knapp 250 auf mehr als 600 Mitarbeiter mehr als verdoppelt. Die steigende Mitarbeiterzahl zeigt sich nicht nur bei dem auswärts tätigen Personal, auch in der Verwaltung wuchs das Unternehmen über seine Bürokapazitäten hinaus. Am Hauptstandort im emsländischen Lingen war daher der Neubau eines Verwaltungstraktes erforderlich. Bis zur Fertigstellung musste jedoch eine Übergangslösung geschaffen werden, deren Bau schnell und problemlos erfolgen kann. Da Mainka bereits seit Langem auf seinen Baustellen auf die mobilen Raumlösungen von ELA Container zurückgreift, lag es nahe, sich jetzt auch für den eigenen Bedarf für eine Anlage aus Bürocontainern des Anbieters zu entscheiden. Thomas Hanke, Projektleiter bei Mainka: „ELA Container konnte kurzfristig die gewünschten Anforderungen bezüglich des Umfangs und der Qualität einer temporären Bürolösung realisieren. In der Zusammenarbeit kann ich insbesondere die hohe Flexibilität bei der Realisierung und Planung positiv hervorheben.“ Wichtig war zudem, dass der laufende Betrieb ungehindert fortgeführt werden und der eigentliche Neubau pünktlich starten konnte. Selbst brandschutztechnische Auflagen und individuelle Kundenwünsche wurden umgesetzt, ohne dabei die Liefer- und Montagezeiten zu verlängern. Die Mitarbeiter aus der Verwaltung, die für etwa zwölf Monate in das Übergangsgebäude umgezogen sind, müssen dabei auf Komfort nicht verzichten. Ob in den Büro- und Besprechungsräumen, den Pausenräumen oder in der Teeküche – auf den 1.250 Quadratmetern, verteilt auf drei Etagen, steht genügend Platz zur Verfügung.

www.container.de

Biodynamisches Licht

Smarte Büroleuchte

Mit der Stehleuchte „Yara“ hat Hersteller Waldmann einen neuen Standard für die Bürobeleuchtung gesetzt. Yara ist ein modulares System in minimalistischem Design in den Farben Weiß, Schwarz oder Silber. Die Komponenten Leuchtenkopf, Standrohr und Fuß können bei der Produktwahl per Online-Konfigurator vielfältig kombiniert werden. Die Einzel- oder Mehrkopfleuchten eignen sich für bis zu vier Arbeitsplätze. Neben Direkt- und Indirektlicht sowie dem asymmetrischen und breit strahlenden Lichtaustritt stehen für eine individuelle Beleuchtung zehn Lichtstromklassen zwischen 6.000 und 15.000 Lumen sowie sechs Lichtfarben von 2.700 bis 6.500 Kelvin oder VTL für biodynamisches Licht zur Auswahl. Die standardmäßig integrierte Präsenz- und Tageslichtsensorik PIR wird über Bluetooth- oder En-Ocean-Funktechnologie konfiguriert. Yara kann zwischen mehreren Leuchten kommunizieren, mit dem Gebäudemanagementsystem und mit der Cloud bei Varianten mit LTX-Sensor. LTX erfasst Daten, wie Temperatur, Geräuschpegel und Luftqualität, und bereitet sie für das Flächenmanagement auf.

www.waldmann.com

Modulbau

Büro und Wohnung

Die Optirent Mobilraum Mietservice GmbH entschied sich an ihrem neuen Standort im nordrhein-westfälischen Bergneustadt für ein Modulgebäude von Säbu Morsbach. Der dreigeschossige Neubau kombiniert die beiden unteren Büroetagen mit einer Penthouse-Wohnung auf dem Dach. Die verschiedenen Nutzungen spiegelt auch das äußere Erscheinungsbild wider: Unten wurde die Fassade mit einem in Weiß verputzten mineralischen Wärmedämmverbundsystem ausgeführt; der eingerückte Wohnbereich hebt sich durch eine mit Platten in dunklem Anthrazit bekleidete vorgehängte hinterlüftete Fassade ab. Die funktionale Trennung wird zudem durch die Attikablende sowie ein schlankes Vordach optisch unterstützt. Die für das Vordach statisch notwendigen Kragarme wurden umlaufend gedämmt und thermisch entkoppelt. Die Entwässerungsebene legte man mittels aufwendiger Kantkonstruktionen zwischen die Kragarme, sodass anfallendes Regenwasser stirnseitig über eine Regenrinne ablaufen kann. Durch diese Bauweise konnte die Unterkonstruktion der oberen und unteren Bekleidung direkt auf die auskragenden Stahlträger gesetzt und die damit gewünschte Reduzierung der Bauhöhe erreicht werden.

www.saebu.de

Büro

SCHALLABSORBIERENDE LEUCHTE

Die Deckenleuchte „Optico“ der LTS Licht & Leuchten GmbH ist so beschaffen, dass sie den Schall im Raum absorbiert und Büroarbeitsplätze blendfrei beleuchtet. Ermöglicht wird die Blendfreiheit mithilfe der Tubustechnologie: Die LED-Lichtquelle befindet sich hierbei leicht zurückversetzt im Gehäuseinneren, wodurch sie nicht direkt einsehbar ist. Darüber hinaus ist sie mit einem Standard-Abstrahlwinkel von 60 Grad optimal ausgerichtet. Optico lässt sich als Einlegeleuchte für Rasterdecken auch unkompliziert in Bestandsdecken integrieren. Verfügbar sind die Standardfarben Schwarz, Silber und Weiß sowie sämtliche RAL-Farben. Optional kann die Leuchte mit der Funktion „Tunable White Light“ ausgestattet werden, womit sich die Farbtemperatur von Warmweiß bis Kaltweiß variabel einstellen lässt.

www.lts-light.com

Ästhetische Lösungen

Hadi Teherani verwandelte das in den 1970er- Jahren erbaute Düsseldorfer DKV-Hochhaus unweit des Rheinufers in das moderne Bürogebäude „Three George“. Im Fokus der umfangreichen Revitalisierung standen Fassade, Haustechnik und Innenausbau. Nach der Kernsanierung sowie Erweiterung des Büroturmes und eines Teils des dreistöckigen Sockels befinden sich jetzt im Erdgeschoss Showrooms, Einzelhandel und Gastronomie. In der über zwei Geschosse verlaufenden Lobby sorgen hochwertige Materialien, vertikale Wandgärten und Lichtdetails für eine repräsentative Atmosphäre. Die Großzügigkeit dieses Bereiches wird durch bodentiefe Festverglasungen von Hörmann unterstützt. Für die Sonderformate wurde eine doppelte Spezialverglasung eingesetzt, die neben dem Brand- und Rauchschutz auch 53 Dezibel Schallschutz und Absturzsicherheit nach TRAV gewährleistet. Eine speziell angefertigte Unterkonstruktion dient als Wandanschluss und zur Koppelung der einzelnen Verglasungen. Der hohe architektonische Anspruch zeigt sich bis ins kleinste Detail – ob Wandverkleidung, Türbeschlag oder Fliese. Jede Etage ist identisch umgesetzt worden, gestalterische Elemente, wie in den Boden oder die Decke eingelassene LED-Linien, wiederholen sich in vielen Bereichen. So wie für alle Tür- und Fensterbeschläge nur die von Hadi Teherani gemeinsam mit der Firma FSB entworfenen Drücker infrage kamen, wurde auch beim vorbeugenden Brandschutz nach ästhetischen Lösungen gesucht. Aufgrund ihrer Brandschutzeigenschaften und der hochwertigen Ansicht kamen unter anderem stumpf einschlagende STS-Stahl-­Feuerschutztüren und großflächig verglaste Stahl-Rohrrahmenelemente zum Einsatz. Letztere gewährleisten in den Büroetagen vor allem auch einen hohen Tageslichteinfall und Transparenz. Die Positionierung und Befestigung der Stahlblech- und Rohrrahmenelemente wurde systemzulässig vorgerückt, um planeben mit den Wandverkleidungen abzuschließen.

Backstein und Aluminium

Architektursprache passend zum Unternehmen einzusetzen, war das Ziel von Architekt Carl Michael Römer beim Neubau des Büro- und Geschäftshauses des traditionsreichen Hamburger Schuhhauses Schüttfort. Dabei legt er viel Wert darauf, dass sein Entwurf das städtebauliche Umfeld mit den markanten Klinker- und Backsteinbauten widerspiegelt. Optisch schließt die Straßenfassade daher an die großen Kontor- und Geschäftshäuser der Hansestadt an. Sie ist in drei Bauteile mit Backstein- und Pfostenriegelfassade sowie großen, einladenden Glasflächen gegliedert. Die rückwärtige Fassade des viergeschossigen Neubaus erlaubte einen größeren gestalterischen Spielraum. Hier wählte der Architekt in Anlehnung an einen Schuh eine geschwungene Form und als Bekleidung Aluminium-Wandrauten von Prefa in Mayagold. „Um den Büros auf dieser Seite außerdem eine natürliche Belichtung zu garantieren, sind wir dort zudem mit der Fassade zurückgesprungen, haben große Fenster und für die Mitarbeiter(innen) eine Dachterrasse integriert“, so Römer. Die Wandrauten überzeugten neben dem ansprechenden Erscheinungsbild durch die optimale Verwendungsmöglichkeit bei geschwungenen Flächen. „Besonders praktisch ist die Leichtigkeit und Formbarkeit des Materials“, sagt Römer. Deshalb wählte man mit „Falzonal“ auch für das Dach ein weiteres Produkt des Herstellers. Die Falztechnik ermöglicht eine filigrane, lineare Teilung der Dachfläche. So ergaben die etwa 58 Zentimeter breiten Scharen in Verbindung mit den großzügigen Gauben eine markante Gliederung des Daches.