Bodenbelag

Regionalleit­stelle in Elmshorn

Die Kooperative Regionalleitstelle (KRLS) in Elmshorn bündelt polizeiliche und kommunale Notfalldienste der umliegenden Landkreise in Schleswig-Holstein – und seit einiger Zeit auch gemeinsam in einem Neubau, geplant vom Büro Trapez Architektur aus Hamburg. Um einen gesicherten 24-Stunden-Betrieb zu gewährleisten, unterliegt das Gebäude höchsten Standards. Das betrifft sowohl die bauliche Planung, die technische Ausstattung und die Sicherheit als auch den Komfort der Arbeitsplätze. Um Letzteren zu gewährleisten, war zudem eine gute Akustik wichtig, wozu der Bodenbelag der Marke Kugelgarn des Schweizer Herstellers Fabromont maßgeblich beiträgt. Verlegt wurden die Qualitäten „Atlas“ und „Creation“. Zur Herstellung des textilen Belages werden Materialien aus Polyamid, Polypropylen und Polyester in einem bis heute einzigartigen Verfahren zu einem textilen Belag mit besonders robusten Eigenschaften verarbeitet. Außerdem absorbiert Kugelgarn den Raum- und Körperschall spürbar und dämpft Geräusche umherrollender Möbel.

www.fabromont.ch

Brandschutz

Beschichtung für Fluchtwege

Mit „StoFloor Industry EH 200“ bietet StoCretec ein baurechtlich zugelassenes Beschichtungssystem, das die Anforderungen an Flucht- und Rettungswege erfüllt. Es besteht aus der Grundierung „StoCryl EH 100“ und der Beschichtung „StoCrete EH 200“. Bei einer Schichtdicke von drei Millimetern ist das Gesamtsystem nicht brennbar (Klasse A2fl-s1 gemäß EN 13501-1: 2007). Für ein unfallfreies Begehen wird die Beschichtung in den Rutschhemmklassen R 10 und R 11 angeboten. Die guten Verlaufseigenschaften sowie die rasche Aushärtung erlauben zudem einen schnellen Einbau. Für farbige Oberflächen empfiehlt der Hersteller den matten Wasserlack „StoPox MS 200“ und den glänzenden Wasserlack „StoPox WL 100“ als Versiegelungen. Sie werden in einer Schichtdicke unter 0,5 Millimeter aufgebracht und beeinflussen die brandschutztechnische Bewertung nicht.

www.stocretec.de

Innenausbau

Zeitloser ­Kautschuk-Belag

Die neue Kollektion „Norament Castello“ von Nora Systems folgt dem Trend zu einem zeitlos klassischen Design, das zu jedem Einrichtungsstil passt. Konkret hat sich der Hersteller hierfür an der ursprünglichen Optik von Beton und Kalkstein orientiert. Die Kautschuk-Fliesen sind zudem leicht marmoriert und zusätzlich strahlt die ebenfalls neue Two-Tone-Oberfläche in Verbindung mit den acht warmen Grau- und Beigetönen Zurückhaltung aus. Der 3,5 Millimeter dicke Kautschuk-Boden ist robust und langlebig und verfügt darüber hinaus über akustisch wirksame Eigenschaften. Mit einer Trittschalldämmung von zehn Dezibel wird somit die Geräuschkulisse auch in viel frequentierten Gebäuden reduziert. Wie alle Bodenbeläge von Nora Systems ist auch Norament Castello frei von PVC, Phthalat-Weichmachern sowie Halogenen.

www.nora.com

Innenausbau

Boden mit ­Recyclinganteil

Seit 2017 baut der Bodenbelaghersteller Interface die Verwendung von Recyclingmaterialien bei der Produktion seiner elastischen Bodenbeläge schrittweise aus. Jetzt werden auch die Luxury Vinyl Tiles (LVT) mit einem Recycling-Anteil von 39 Prozent hergestellt, womit das Unternehmen den Einsatz von recycelten Materialien auf das gesamte Produktportfolio ausgeweitet hat. Bei dem recycelten Material handelt es sich um Kalkstein, der während der Rohstoffgewinnung übrig bleibt. Aus dem Abfallprodukt wird somit ein hochwertiges Rohmaterial für die Herstellung von Bodenbelägen. Zusätzliche Kosten sollen für den Kunden nicht entstehen. Wie bisher bleiben die LVT frei von Phthalaten, Schwermetallen und Formaldehyd. Wie alle anderen Bodenbeläge, werden auch LVT am Ende der Nutzungsdauer im Rahmen des ReEntry-Programms vom Hersteller zurückgenommen.

www.interface.com

Beschichtung

Autohaus in München

Im Sommer 2019 eröffnete die Bierschneider-British-Cars-Gruppe in München das bislang weltweit größte Autohaus für Jaguar Land Rover. Das Unternehmen betreibt bundesweit bereits 20 Niederlassungen, doch dieser Standort mit dem Neubau des Kölner Planungsbüros Hamacher Daub & Partner gilt wegen seines großen Angebots als Besonderheit. Den Kunden werden auf einem wendelförmigen Rundgang über drei Etagen neue wie gebrauchte Fahrzeuge, darunter auch E-Autos und Oldtimer, präsentiert. Parken können die Gäste auf der ersten Ebene einer Tiefgarage. Das zweite Untergeschoss steht allein den Mitarbeitern offen und beherbergt den Bereich zur Fahrzeugaufbereitung mit Fahrzeugpflege, die Portalwaschanlage sowie eine Fotostation.

In Anlehnung an die hohe Qualität der Ausstellungsstücke sollten auch sämtliche Baumaterialien diesem Anspruch genügen. Für den Fahrbelag der Tiefgarage war eine dauerhafte Rissfreiheit in Verbindung mit einer gleichmäßigen, aber rutschsicheren Oberfläche nach OS 11b gefordert. Die Architekten entschieden sich für einen faserarmierten Verbundestrich im Gefälle. So sollte eine Entwässerung von Schleppwasser zu den Rinnen gewährleistet und eine Pfützenbildung vermieden werden. Zum Schutz der Stahlbetondecke unterhalb des Estrichs vor Chlorideintrag war ein hoch widerstandsfähiges Beschichtungssystem gefordert, das auch der hohen mechanischen Belastung durch die ein- und ausfahrenden Autos dauerhaft standhält. Außerdem sollten sich damit die Anschlüsse an Bauteile wie die Rinnen realisieren lassen. Die Wahl fiel auf das speziell für Parkdecks entwickelte Beschichtungssystem „ProDeck“ von Triflex auf Basis von Polymethylmethacrylat (PMMA).

„Das System erfüllt die gestellten Anforderungen. Wichtige Kriterien waren zudem die längere Lebensdauer sowie der geringere Wartungs- und Instandsetzungsaufwand“, sagt Architekt Ferdi Gider von Hamacher Daub & Partner. Des Weiteren besteht die Option einer farblichen Ausgestaltung sowie einer verschleißfesten Einstreuung. Eine weitere Herausforderung betraf das Abdichten der Flachrinnen ohne Aufnahmeflansch an den Tiefpunkten des Fahrbelags. Hier wurde eine Lösung zusammen mit Triflex und dem Rinnenhersteller gefunden. Zu deren funktionaler Sicherheit trug das in das ProDeck-System integrierte Spezialvlies maßgeblich bei. Aufgrund seines vollflächigen Haftverbundes ist es hinterlaufsicher. Außerdem schmiegt es sich durch seine Flexibilität auch an komplexe Geometrien wie eine zweite Haut an und nimmt daher Bewegungen schadlos auf. Darüber hinaus kam das System in der Autowaschanlage zur Anwendung, wo ein besonders gegenüber chemischen Substanzen – wie den dort eingesetzten Reinigungsmitteln – resistentes Material gefordert war.

www.triflex.com

Cradle to Cradle

Kreislauffähiger Bodenbelag

Tarkett hat seinem Sortiment der Cradle-to-Cradle-zertifizierten iQ-Bodenbeläge, die frei von PVC oder Weichmachern sind, die in puncto Kreislaufwirtschaft weiterentwickelte Generation „iQ Natural“ hinzugefügt. Es ist der erste Bodenbelag aus sogenanntem bio-attribuiertem Vinyl. Hierbei werden nach dem Massebilanzprinzip fossile Rohstoffe anteilig durch Biomasse ersetzt, die hier aus Holzresten stammt. Im Rahmen des Rücknahmeprogramms „ReStart“ kann bei iQ Natural nicht nur Verlegeverschnitt zurückgegeben und zu Rohstoffen für neue Bodenbeläge recycelt werden, sondern es ist auch ein Recycling nach der Nutzungsphase möglich. Tarkett hat kürzlich in Schweden eine innovative industrielle Reinigungsmethode eingeführt, die Klebstoff- und Untergrundreste von den iQ-Natural-Böden entfernt, bevor sie zu Vinylgranulat verarbeitet werden. Die Kollektion umfasst 35 Farben in fünf Farbfamilien.

www.tarkett.de

Teppichboden

Neue Uni-Designs

Die Schweizer Fabromont AG bietet ihren Kugelvlies-Bodenbelag „Abraxas Colorpunkt“ jetzt in sechs neuen Farben an. Es handelt sich dabei um Uni-Designs, bei denen die dreidimensionalen Faserkugeln farblich mit dem zweidimensionalen Grobtiter-Vlies harmonieren. Die bis heute einzigartige Herstellungsart ergibt einen hoch strapazierfähigen, stuhlrollengeeigneten und schwer entflammbaren (Cfl-s1) Teppichboden, der, ebenso wie die andere Marke „Kugelgarn“ von Fabromont, deshalb gern im Objektbereich eingesetzt wird. Abraxas ist 4,5 Millimeter dick und wiegt 1.200 Gramm pro Quadratmeter.

www.fabromont.de

Teppichboden

cradle to cradle

Tarkett brachte 2015 mit den Teppichfliesen „AirMaster Gold“ der Marke Desso als erster Hersteller eine mit Gold zertifizierte Cradle-to-Cradle-Kollektion auf den Markt. Die kürzlich vorgestellten drei neuen Produkte – „Salina“, „Nazca“ und „Tierra“ – erreichen nun im Bereich der Materialgesundheit sogar Platin. Die Teppichfliesen weisen einen Anteil an recyceltem Material von mehr als 60 Prozent auf und sind zu 93 Prozent recycelbar. Das verwendete Garn besteht etwa aus wiederverwerteten Teppichfliesen und gebrauchten Fischernetzen aus Nylon. Der Tuftingträger wird mit einem um 95 Prozent reduzierten Antimon-Anteil hergestellt. Die Rückseite enthält ­aufbereitete Kreide, die im geschlossenen Kreislauf ohne Qualitätsverlust zu 100 Prozent recycelt werden kann. Damit Tarkett alte Teppichfliesen zurückerhält, ­wurde eigens ein Rücknahme­programm entwickelt.

https://boden.objekt.tarkett.de

GRANITSPLITT-BELAG FÜR FREIFLÄCHEN

Der Hersteller von Flüssigkunststoffen Triflex bietet den Steinbelag „Stone Design“ für ­Terrassen, Balkone und Eingangsbereiche jetzt auch in drei Granitsplitt-Varianten an: „Bretagne“ in einem rot nuancierten Farbton, „Toskana“ in mediterranem Gelb-Braun und „Island“ in ­verschiedenen Grauabstufungen. Durch die Körnungen von ein bis vier Millimetern sind zudem auch feiner strukturierte Oberflächen möglich. Stone Design ist ein 1-komponentiges Produkt, bestehend aus dem ­Natursteinsplitt und einem Polyurethan-Harz, das UV-stabil, strapazierfähig und ­frostsicher ist.

www.triflex.com

Raumgestaltung

Designstücke von Unikat bis Klassiker

Von handwerklichen Unikaten über wiederentdeckte Klassiker bis hin zu puristischem und archaischem Mobiliar für besondere Ansprüche bei der Raumgestaltung.

KLASSIKER AUFGEFRISCHT

Nora Systems hat den Klassiker seiner Kautschuk-Beläge „Norament Grano“ mit dem charakteristischen Granulatdesign optisch verjüngt. Obwohl es seit Jahren der meistverkaufte Belag aus der Norament-Reihe ist, schienen einige Farben und die darauf abgestimmten Granulate dem Zeitgeist nicht mehr zu entsprechen. Jetzt reicht das Farbspektrum von kühlen über neutrale bis hin zu kräftigen Tönen mit Granulaten, die weniger kontrastieren. Das Standard-Sortiment bietet 36 Farben, die Designs sind für verschiedene Funktionen und Anwendungen verfügbar. An der überarbeiteten Kollektion wirkten 40 Designer und Architekten aus Europa und Nordamerika mit.

www.nora.de

VERSTECKTER ABZUG

Das Induktionskochfeld „TwoInOne“ von Miele ermöglicht mehr Gestaltungsfreiraum, denn der Dunstabzug ist hier diskret im Unterschrank untergebracht. Sichtbar ist nur das mittig ins Kochfeld integrierte Lüftungsgitter, worüber der Wrasenabzug erfolgt. Dessen Leistung passt sich automatisch dem tatsächlichen Kochgeschehen an. Der Dunstabzug kann wahlweise im Abluft- oder Umluftbetrieb erfolgen, wobei die Lüftungstechnik vergleichsweise wenig Platz beansprucht. Der Unterschrank ist mit gekürzten Auszügen nutzbar. Das Kochfeld wird mit aufliegendem Edelstahlrahmen sowie rahmenlos als aufliegende oder flächenbündige Variante angeboten.

 www.miele.de

KOMPAKT UND VARIABEL

Der Küchenhersteller Leicht hat Planungsideen für offene, wohnliche Küchen vorgestellt, die sich besonders für kompakte Grundrisse eignen. Zentrales Element des aus Kochzeile, Oberschränken und Hochschrank bestehenden Konzepts bilden Rückwandelemente, die sich in Material und Abmessungen auf das Umfeld abstimmen lassen. Neue Oberflächen für die Frontgestaltung mit warmer und natürlicher Ausstrahlung erweitern das gestalterische Spektrum. Das Angebot reicht von der feinen Nachbildung eines dezent strukturierten Eukalyptusholzes über einen metallisch schimmernden Lack bis hin zu einer hochwertigen Betonreproduktion.

www.leicht.de

Bodenbeläge

Die Bodenfrage

Die Farbkonzepte der neuen Bodenbelag-Kollektionen zeigen Natur- und Pastelltöne, die sich – gespickt mit Akzenttönen – jedem Einrichtungsstil anpassen.

STARKE UNI-FARBEN

Mit der Kollektion „Polyflor Bloc“ setzt Objectflor auf Farbe. Die Palette reicht von natürlichen Tönen wie Beige, Grau und Grün in verschiedenen Nuancen über Pastelltöne bis hin zu lebendigen Akzentfarben, die gut miteinander kombinierbar sind. Der Vinyl-Designbelag ist für stark frequentierte Objekte konzipiert: Die Nutzschicht ist durchgefärbt, 0,7 Millimeter dick und mit einer PUR-Oberfläche vergütet. Die Kollektion ist zu 100 Prozent recycelbar und enthält zehn Prozent Recyclingmaterial.

www.objectflor.de

VON LANDSCHAFTEN INSPIRIERT

Die Fabromont AG aus der Schweiz hat ihrem textilen Belag der Marke „Kugelgarn“, der aufgrund der einzigartigen Herstellungstechnologie besonders robust und langlebig ist, eine Farbkollektion hinzugefügt. Der neuen „Impression“ liegt die Fotoserie „Süßwasser-Landschaften“ des Naturfotografen Michel Roggo zugrunde, deren natürliche Farb- und Lichtstimmungen der Künstler Hugo Brülhart auf den Bodenbelag projizierte. Entstanden sind daraus zehn Designs, von kühlen Nuancen der Ursprungsmotive aus Grönland oder Kamtschatka bis zu lebhafteren Tönen, die, wie hier abgebildet, eine afrikanische Stimmung transportieren sollen.

www.fabromont.ch

LAMINAT FÜR ALLE FÄLLE

Die Designs der neuen „Flooring Collection“ von Kaindl aus Salzburg gliedern sich in sechs Themenwelten, die unter anderem mit „Concrete Art“ über „Multicolor“ bis „Reclaimed“ von puristischem Lifestyle über mineralische Farbstellungen bis hin zum Vintage-Look ein breites gestalterisches Spektrum abdecken. Neu sind die Natural-Touch-Fußböden mit strukturierten Eichendekoren; die Linie „Easy Touch“ verfügt dagegen über Hochglanz-Oberflächen.

www.kaindl.com