Teppichboden

Neue Uni-Designs

Die Schweizer Fabromont AG bietet ihren Kugelvlies-Bodenbelag „Abraxas Colorpunkt“ jetzt in sechs neuen Farben an. Es handelt sich dabei um Uni-Designs, bei denen die dreidimensionalen Faserkugeln farblich mit dem zweidimensionalen Grobtiter-Vlies harmonieren. Die bis heute einzigartige Herstellungsart ergibt einen hoch strapazierfähigen, stuhlrollengeeigneten und schwer entflammbaren (Cfl-s1) Teppichboden, der, ebenso wie die andere Marke „Kugelgarn“ von Fabromont, deshalb gern im Objektbereich eingesetzt wird. Abraxas ist 4,5 Millimeter dick und wiegt 1.200 Gramm pro Quadratmeter.

www.fabromont.de

Teppichboden

cradle to cradle

Tarkett brachte 2015 mit den Teppichfliesen „AirMaster Gold“ der Marke Desso als erster Hersteller eine mit Gold zertifizierte Cradle-to-Cradle-Kollektion auf den Markt. Die kürzlich vorgestellten drei neuen Produkte – „Salina“, „Nazca“ und „Tierra“ – erreichen nun im Bereich der Materialgesundheit sogar Platin. Die Teppichfliesen weisen einen Anteil an recyceltem Material von mehr als 60 Prozent auf und sind zu 93 Prozent recycelbar. Das verwendete Garn besteht etwa aus wiederverwerteten Teppichfliesen und gebrauchten Fischernetzen aus Nylon. Der Tuftingträger wird mit einem um 95 Prozent reduzierten Antimon-Anteil hergestellt. Die Rückseite enthält ­aufbereitete Kreide, die im geschlossenen Kreislauf ohne Qualitätsverlust zu 100 Prozent recycelt werden kann. Damit Tarkett alte Teppichfliesen zurückerhält, ­wurde eigens ein Rücknahme­programm entwickelt.

https://boden.objekt.tarkett.de

GRANITSPLITT-BELAG FÜR FREIFLÄCHEN

Der Hersteller von Flüssigkunststoffen Triflex bietet den Steinbelag „Stone Design“ für ­Terrassen, Balkone und Eingangsbereiche jetzt auch in drei Granitsplitt-Varianten an: „Bretagne“ in einem rot nuancierten Farbton, „Toskana“ in mediterranem Gelb-Braun und „Island“ in ­verschiedenen Grauabstufungen. Durch die Körnungen von ein bis vier Millimetern sind zudem auch feiner strukturierte Oberflächen möglich. Stone Design ist ein 1-komponentiges Produkt, bestehend aus dem ­Natursteinsplitt und einem Polyurethan-Harz, das UV-stabil, strapazierfähig und ­frostsicher ist.

www.triflex.com

Raumgestaltung

Designstücke von Unikat bis Klassiker

Von handwerklichen Unikaten über wiederentdeckte Klassiker bis hin zu puristischem und archaischem Mobiliar für besondere Ansprüche bei der Raumgestaltung.

KLASSIKER AUFGEFRISCHT

Nora Systems hat den Klassiker seiner Kautschuk-Beläge „Norament Grano“ mit dem charakteristischen Granulatdesign optisch verjüngt. Obwohl es seit Jahren der meistverkaufte Belag aus der Norament-Reihe ist, schienen einige Farben und die darauf abgestimmten Granulate dem Zeitgeist nicht mehr zu entsprechen. Jetzt reicht das Farbspektrum von kühlen über neutrale bis hin zu kräftigen Tönen mit Granulaten, die weniger kontrastieren. Das Standard-Sortiment bietet 36 Farben, die Designs sind für verschiedene Funktionen und Anwendungen verfügbar. An der überarbeiteten Kollektion wirkten 40 Designer und Architekten aus Europa und Nordamerika mit.

www.nora.de

VERSTECKTER ABZUG

Das Induktionskochfeld „TwoInOne“ von Miele ermöglicht mehr Gestaltungsfreiraum, denn der Dunstabzug ist hier diskret im Unterschrank untergebracht. Sichtbar ist nur das mittig ins Kochfeld integrierte Lüftungsgitter, worüber der Wrasenabzug erfolgt. Dessen Leistung passt sich automatisch dem tatsächlichen Kochgeschehen an. Der Dunstabzug kann wahlweise im Abluft- oder Umluftbetrieb erfolgen, wobei die Lüftungstechnik vergleichsweise wenig Platz beansprucht. Der Unterschrank ist mit gekürzten Auszügen nutzbar. Das Kochfeld wird mit aufliegendem Edelstahlrahmen sowie rahmenlos als aufliegende oder flächenbündige Variante angeboten.

 www.miele.de

KOMPAKT UND VARIABEL

Der Küchenhersteller Leicht hat Planungsideen für offene, wohnliche Küchen vorgestellt, die sich besonders für kompakte Grundrisse eignen. Zentrales Element des aus Kochzeile, Oberschränken und Hochschrank bestehenden Konzepts bilden Rückwandelemente, die sich in Material und Abmessungen auf das Umfeld abstimmen lassen. Neue Oberflächen für die Frontgestaltung mit warmer und natürlicher Ausstrahlung erweitern das gestalterische Spektrum. Das Angebot reicht von der feinen Nachbildung eines dezent strukturierten Eukalyptusholzes über einen metallisch schimmernden Lack bis hin zu einer hochwertigen Betonreproduktion.

www.leicht.de

Bodenbeläge

Die Bodenfrage

Die Farbkonzepte der neuen Bodenbelag-Kollektionen zeigen Natur- und Pastelltöne, die sich – gespickt mit Akzenttönen – jedem Einrichtungsstil anpassen.

STARKE UNI-FARBEN

Mit der Kollektion „Polyflor Bloc“ setzt Objectflor auf Farbe. Die Palette reicht von natürlichen Tönen wie Beige, Grau und Grün in verschiedenen Nuancen über Pastelltöne bis hin zu lebendigen Akzentfarben, die gut miteinander kombinierbar sind. Der Vinyl-Designbelag ist für stark frequentierte Objekte konzipiert: Die Nutzschicht ist durchgefärbt, 0,7 Millimeter dick und mit einer PUR-Oberfläche vergütet. Die Kollektion ist zu 100 Prozent recycelbar und enthält zehn Prozent Recyclingmaterial.

www.objectflor.de

VON LANDSCHAFTEN INSPIRIERT

Die Fabromont AG aus der Schweiz hat ihrem textilen Belag der Marke „Kugelgarn“, der aufgrund der einzigartigen Herstellungstechnologie besonders robust und langlebig ist, eine Farbkollektion hinzugefügt. Der neuen „Impression“ liegt die Fotoserie „Süßwasser-Landschaften“ des Naturfotografen Michel Roggo zugrunde, deren natürliche Farb- und Lichtstimmungen der Künstler Hugo Brülhart auf den Bodenbelag projizierte. Entstanden sind daraus zehn Designs, von kühlen Nuancen der Ursprungsmotive aus Grönland oder Kamtschatka bis zu lebhafteren Tönen, die, wie hier abgebildet, eine afrikanische Stimmung transportieren sollen.

www.fabromont.ch

LAMINAT FÜR ALLE FÄLLE

Die Designs der neuen „Flooring Collection“ von Kaindl aus Salzburg gliedern sich in sechs Themenwelten, die unter anderem mit „Concrete Art“ über „Multicolor“ bis „Reclaimed“ von puristischem Lifestyle über mineralische Farbstellungen bis hin zum Vintage-Look ein breites gestalterisches Spektrum abdecken. Neu sind die Natural-Touch-Fußböden mit strukturierten Eichendekoren; die Linie „Easy Touch“ verfügt dagegen über Hochglanz-Oberflächen.

www.kaindl.com

Natürlich stabilisiert

Als Spezialist für natürliche mineralische Beläge fertigt die Tegra GmbH in sechs eigenen Produktionsstätten vielseitige Spezialbaustoffe für den Garten- und Landschaftsbau sowie unterschiedlichste Sportflächen. Mit „Tegstab“ hat das Unternehmen aus Bielefeld jetzt ein Bindemittel entwickelt, das die wasserdurchlässige Naturstein- Deckschicht „Plazadur“ für wassergebundene Wegedecken des Herstellers stabilisiert. Mit der Beimischung dieses Zusatzes können wassergebundene Wegedecken nun auch bei erosionsgefährdeten Gefällestrecken oder bei Belastung durch Fahrzeuge ausgeführt werden. Tegstab ist ein zu Pulver zermahlener pflanzlicher Stoff, der wasserunlöslich und frei von Giften ist. Damit sind auch der Einsatz in Wasserschutzzonen und eine problemlose Entsorgung möglich. Pro Quadratmeter Naturstein-Deckschicht werden 500 Gramm benötigt, die dem Material werksseitig eingemischt werden sollten. Die nachträgliche Zugabe im Zwangsmischer auf der Baustelle ist jedoch ebenfalls möglich. Die wassergebundene Wegedecke – auch als Splitt- oder Kiesweg bekannt – gehört zu den ältesten Bauweisen der Wegebaukunst und eignet sich besonders zur Gestaltung von Parkanlagen und Gehwegen. Als Unterbau für dynamische Schichten hat der Hersteller das Produkt „Bergolit“ im Programm.

www.tegra.de

nora systems GmbH

Umfassende Sicherheit mit System

Für gesunde Raumluft: Zertifizierter Bodenaufbau nora system blue im Wohnheim.

Im Herzen von Seeland-Hoym am Rande des Ostharzes liegen inmitten einer großzügigen Parkanlage die 26 Häuser der Schloss Hoym Stiftung. Die soziale Einrichtung, Mitglied im Diakonischen Werk Evangelischer Kirchen in Mitteldeutschland e. V., bietet im Rahmen der Eingliederungshilfe rund 380 erwachsenen Menschen mit geistigen und mehrfachen Behinderungen ein Zuhause. Untergebracht in familienähnlichen Wohngruppen, können sie soziale und alltagspraktische Kompetenzen einüben und ausbauen. Im Frühjahr 2016 wurde das soziotherapeutische Angebot abermals erweitert: Im neuen Gebäude „Gartenweg 7“ sind in zwei Wohngruppen insgesamt zwölf Bewohner mit besonders herausfordernden Verhaltensweisen untergebracht. Für sie eine angenehme und sichere Wohnumgebung schaffen – dies hatte beim Neubau des Wohnheims Priorität. Daher entschied sich der Bauherr für Kautschuk-Beläge von nora systems. Das Besondere: Die Böden wurden nach dem weltweit ersten zertifizierten Bodenaufbau-System nora system blue verlegt.

Die vom TÜV Rheinland zertifizierte Systemlösung nora system blue garantiert gleich in mehrfacher Hinsicht umfassende Sicherheit: Sowohl der Bodenbelag selbst als auch alle Verlegewerkstoffe sind emissionsarm, mit dem „Blauen Engel…schützt Umwelt und Gesundheit“ ausgezeichnet und werden von speziell geschulten Verarbeitern verlegt. Dies gewährleistet neben einer gesunden Innenraumluft zugleich eine qualitativ hochwertige Verlegung. „Der Verarbeiter hat eigens für dieses Bauvorhaben bei nora systems in Weinheim die Schulung zum qualifizierten nora system blue Verleger absolviert“, berichtet Frederic Preuß, Technischer Leiter der Schloss Hoym Stifung. Auch die regelmäßige Vorort-Unterstützung von nora Technikern vor, während und nach Abschluss der Verlegung gehört zum Service. Zudem verlängert nora systems die Gewährleistung bei nora system blue Objekten von fünf auf sieben Jahre.

Garant für gute Innenraumluft
Weil sie keine gesundheitsschädlichen Weichmacher (Phthalate) oder Halogene enthalten, sind nora Kautschuk-Beläge nicht nur mit dem Umweltsiegel „Der Blaue Engel…weil emissionsarm“, sondern auch mit allen anderen international bedeutenden Umweltzertifikaten ausgezeichnet. Wenn es um nachhaltiges Bauen und eine gesunde Innenraumluft in Gebäuden geht, sind die Kautschukböden aus Weinheim daher für viele Planer und Nutzer erste Wahl.Das Thema Innenraumhygiene hat in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Der Hintergrund: Die heutige sehr dichte, energiesparende Bauweise birgt große Herausforderungen, weil sie den Luftaustausch in Gebäuden minimiert. Um Gesundheitsgefahren dauerhaft auszuschließen, sollten daher beim Neubau oder der Sanierung emissionsarme Baumaterialien verwendet werden – schließlich verbringen wir 90 Prozent unserer Zeit in geschlossenen Räumen.

Widerstandsfähig und brandsicher
Ein weiterer Pluspunkt war für den Bauherrn die extreme Widerstandfähigkeit der Kautschuk-Beläge.„Zum einen haben wir viele Rollstuhlfahrer, zum anderen haben einige Bewohner Probleme mit Inkontinenz“, erläutert Preuß. Daher war auch die leichte Reinigung der unbeschichteten nora Böden ein wesentliches Entscheidungskriterium. „Wir haben die Kautschukböden schon in anderen Häusern eingesetzt und sie bewähren sich dort seit Jahren.“ Dass die Beläge zudem äußerst rutschfest sind und die Anforderungen der hohen Brandklasse BFLS1 erfüllen, sind ebenfalls Faktoren, die zur umfassenden Sicherheit im „Gartenweg 7“ beitragen.

Gute Akustik für ein reizarmes Umfeld
Für die Schloss Hoym Stiftung war besonders wichtig, dass sich die Bewohner in dem neuen Gebäude rundum wohl fühlen. Das Farbkonzept des im Bungalowstil gehaltenen Hauses soll nach Worten von Geschäftsführer René Strutzberg einerseits Lebendigkeit in die Räume bringen, durch eine einheitliche und nicht zur bunte Farbgestaltung andererseits aber auch zur Ruhe beitragen. „Unser Ziel ist es, den Bedürfnissen der Bewohner mit ihrem speziellen Hilfebedarf umfassend gerecht zu werden, indem wir ihnen eine individuelle Betreuung sowie ein sicheres und möglichst reizarmes Umfeld bieten“, erläutert Strutzberg. Zu einer ruhigen Umgebung gehört auch eine angenehme Akustik. Auch hierzu leisten die dauerelastischen Kautschukböden einen Beitrag, indem sie den Gehschall mindern und so den Geräuschpegel in dem Gebäude verringern. Weniger Lärm bedeutet zugleich weniger Stress für Bewohner und Personal.

Die gute Qualität der Kautschuk-Beläge „Made in Germany“, die abgestimmten Systemkomponenten und die verlängerte Gewährleistung rechtfertigen in den Augen der Bauherrn auch den etwas höheren Anschaffungspreis der nora Böden. Langfristig, so sind Strutzberg und Preuß überzeugt, schlagen die günstigen Lebenszykluskosten positiv zu Buche: „Mit nora system blue sind wir in jeder Hinsicht auf der sicheren Seite.“