Fassadenbegrünung

Rankhilfe für WDVS

Mit dem Ranksystem „StoFix Iso-Bar ECO“ bietet Sto eine bauaufsichtlich zugelassene Lösung für Fassadenbegrünungen auf WDV-Systemen an, die sich auch nachträglich montieren lässt. Das Komplettsystem umfasst Ankerstäbe, Gewindebolzen, Unterlegscheiben mit Dichtelement, Adapter zur Seilaufnahme, Edelstahlseile, Seilkreuze und Klettersprossen. Um Wärmebrücken zu minimieren, bestehen die Anker aus glasfaserverstärktem Kunststoff. So sind Ranksystem und Ankergrund weitestgehend thermisch getrennt. Das witterungs- und UV-beständige Montagesystem wird direkt auf der Baustelle abgelängt und bietet durch verschiedene Seilführungen und Rastergeometrien Gestaltungsfreiheit. Je nach statischer Anforderung kann der Einsatz an Fassaden bis 15 Meter Höhe und bei Dämmstoffdicken bis 300 Millimeter erfolgen.

www.sto.de

Dachgarten

Valletta Design Cluster in Malta

Auf dem knapp 500 Quadratmeter großen Dach des Valletta Design Cluster entstand mit 950 Bäumen, Sträuchern, Blumen und Gräsern, kombiniert mit Elementen aus Holz, Naturstein und Wasser, ein detailreich gestalteter Garten, der als sozialer Treffpunkt auch öffentlich zugänglich ist. Der idyllische Ort wurde im Rahmen der denkmalgerechten Sanierung des aus dem 17. Jahrhundert stammenden Gebäudes neu geschaffen. Seit der Eröffnung im Frühjahr 2021 fungiert das Design Cluster als multifunktionales Kreativzentrum, das Künstler, Studenten und Start-ups nutzen.

Entstanden ist der Dachgarten unter der Leitung der Restoration Directorate und des japanischen Architekturbüros Tetsuo Kondo Architects. Hauptauftragnehmer war das Architektur- und Bauingenieurbüro Doric Studio/Living Walls auf Malta, das aufgrund der langjährigen Zusammenarbeit bei Gründächern auch bei diesem Projekt wieder auf die Systeme von Zinco setzte. Aus dem Angebot für intensive Begrünungen wurde das System „Dachgarten“ gewählt – ein Aufbau, mit dem sich aufgrund der hohen Wasserspeicherung nahezu alles realisieren lässt, was auch ebenerdig möglich ist. Der Garten auf dem Dach des Design Cluster zeigt einen geschwungenen Wegeverlauf und inmitten der üppigen Intensivbegrünung finden sich mehrere Plätze mit Sitzgelegenheiten, Pavillons für Meetings und Workshops, ein kleiner Theaterbereich sowie ein Naturteich mit Papyruspflanzen, Seerosen und Süßwasserfischen. Obwohl für die Pflanzenauswahl nur an das relativ trockene Mittelmeerklima angepasste Arten infrage kamen, wurde zusätzlich eine automatische Bewässerungsanlage über Tropfschläuche installiert. Besondere planerische Aufmerksamkeit galt zudem den Bäumen. Auf Dächern gepflanzt, sind sie hohen Kräften durch Winddruck und Windsog ausgesetzt und bedürfen daher einer stabilen Lagesicherung. Gewählt wurde die Baumverankerung „Robafix“ von Zinco, die keine Dachdurchdringung erfordert und einfach zu handhaben ist.

www.zinco.de 

Cradle-to-cradle

Fassadenmodule zum Begrünen

Schüco hat sein Cradle-to-cradle-zertifiziertes Fassadensystem „AF UDC 80“ um ein begrünbares Modul erweitert. Bei der neuen „AF UDC 80 Green Facade“ handelt es sich um Elemente, die in Zusammenarbeit mit der auf Fassadenbegrünungen spezialisierten Vertiko GmbH bepflanzt werden und vor Ort in die Unterkonstruktion lediglich eingehängt werden. Durch die Möglichkeit der Belegung von Teilflächen mit zahlreichen Pflanzen ergibt sich viel gestalterischer Spielraum für individuelle Muster und Designs. Dabei können die begrünten Elemente in allen Höhen und Teilbereichen eingebunden werden. Die Pflanzen wurzeln und wachsen in einem mit Pflanzsubstrat gefüllten Vlies, das als A-klassifizierter, nicht brennbarer Baustoff hohe Sicherheitsanforderungen erfüllt. Die Be- und Entwässerung der Pflanzen erfolgt über ein integriertes, von außen nicht sichtbares System.

www.schueco.de

Gründach

Biotop auf dem Dach

Mit dem bis 18 Quadratmeter großen Gründach-Paket „Biotop“ hat Bauder jetzt ein Angebot im Programm, das naturnahe Lebensräume auch auf kleinen Flächen ermöglicht – zum Beispiel auf Garagen, Carports, Pavillons oder Bus- und Straßenbahn-Wartehäuschen. Das System enthält alle erforderlichen Komponenten für ein arten- und blütenreiches Gründach: wechselnde Schichtdicken, Substrat, eine insektenfreundliche Samenmischung sowie Schieferschotter, der einfach in Form kleiner Steinhaufen auf der Fläche verteilt wird und so zusätzliche Akzente setzt. Ergänzend zum Lieferumfang lässt sich das Biotop um weitere Elemente ergänzen, wie kleine Wasserbecken als Vogeltränke oder Totholz.

www.bauder.de

Gründach

Langlebiger ­Wurzelschutz

Für die Abdichtung von Gründächern hat Soprema eine nachhaltige Lösung für die Problematik der Auswaschung von Wurzelschutzadditiven aus Bitumenbahnen vorgestellt. Ein eigens entwickeltes Produktionsverfahren ermöglicht es, die Wurzelschutzauswaschung auf der Oberlage des „Vapro-Premium“-Bitumensystems auf unter 1 mg/m2 zu reduzieren. Der Wert liegt deutlich unter dem Grenzwert des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt) von 47 mg/m2 und auch unter den Werten vergleichbarer Bahnen. Den Grenzwert hatte das DIBt im Anschluss an eine Studie des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik IBP Holzkirchen festgelegt, um eine Beeinträchtigung von Oberflächengewässern und Grundwasser auszuschließen. Mittlerweile ist der Wert auch in der aktuellen Muster-Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (MVV TB) verankert. Die Soprema-Bahnen sind entsprechend FLL-Richtlinie wurzel- und rhizomfest geprüft. Durch ihre nachhaltige Bauart in Bezug auf den Wurzelschutz kann die Bahn auch frei bewittert verlegt und später begrünt werden.

www.soprema.de

Begrünung

Vielseitige Pflanzwand

Die Pflanzwand „Eva“ des Herstellers von Entwässerungslösungen Richard Brink ermöglicht auch dort Grünräume, wo die Flächen zur Bepflanzung fehlen. Die Ausführungen in den Höhen 1.176 und 1.944 Millimeter eignen sich zum Beispiel als Zaunelemente, Terrassenaufteilungen oder als Sichtschutz. Ihre Konstruktion besteht aus Stahl mit einer Magnelis-Beschichtung, einem Zink-Aluminium-Magnesium-Überzug mit zehn Mal höherer Korrosionsbeständigkeit als bei verzinktem Stahl. Zusätzlichen Schutz bietet die Pulverbeschichtung in Reinweiß oder Eisenglimmer. Ein Stecksystem sorgt für eine schnelle Montage und je nach Eigengewicht der Pflanzerde kann die Aufstellung frei stehend oder im Boden verankert erfolgen. Zum Schutz der Pflanzen vor Frost und Hitze sind die Paneele mit einer Isolierung versehen. Wird Eva innen aufgestellt, sind eine Wasserauffangschale oder alternativ ein integrierter Schlauchabfluss verfügbar.

www.richard-brink.de

Dachbegrünung

Freizeitspaß auf „Müllberg“

In Kopenhagen realisierten die Architekten der Bjarke Ingels Group (BIG) eine kühne Vision für die Gestaltung einer Müllverbrennungsanlage. Auf der rund 16.000 Quadratmeter großen Dachfläche bietet jetzt das Amager Resource Center jede Menge Skispaß, unterschiedliche Pfade für Wanderer sowie Treppenwege für Spaziergänger. Allein die Skipiste auf dem knapp 90 Meter hohen Gebäude ist 450 Meter lang.

Die bituminös abgedichtete und bis zu 30 Grad geneigte Betondachfläche beinhaltet aus Gründen des Erosionsschutzes miteingedichtete schräge Schwellen, die Hangwasser zu den seitlichen Dachgullys ableiten. Des Weiteren sind zahlreiche Widerlager über Schraubanker obenauf betoniert worden – speziell im Bereich der späteren Gehölzpflanzungen, um stabile Befestigungsmöglichkeiten für das Festzurren der Wurzelballen zu schaffen. Auf einer Fläche von 3.000 Quadratmetern wurde eine Naturlandschaft mit 300 Bäumen angelegt. Basis hierfür bilden die hoch belastbaren Dränageplatten „Protectodrain PD 250“ aus ABS-Kunststoff von Zinco, die aufgrund der unterseitigen aufkaschierten Gummischutzmatte rutschhemmend sind.

Das Gründachsystem wurde nach oben hin um einen Filter und 20 bis 100 Zentimeter Erde ergänzt. Hier wachsen nun für Dänemark typische Pflanzenarten. Auf der 8.000 Quadratmeter großen Skipiste wurde zuerst ebenfalls die Protectodrain PD 250 verlegt, gefolgt von einer Filter- und Substratschicht, eingebettet in zwei Kunststoffnetze, die mit einer halben Million Kabelbinder miteinander verbunden sind. Ebenfalls integriert sind rund 70.000 Metallplatten, an denen der eigentliche Pistenbelag aus 30 mal 30 Zentimeter großen Kunststoffmatten verschraubt ist. Die verschiedenen Mattenfärbungen und das unterschiedliche Gefälle lassen die Piste als natürlichen Hang erscheinen, auf dem echtes Gras durch wächst. Beidseitig der Piste sind rund 3.000 Quadratmeter Dachfläche mit Treppenaufgängen und einem vielfach geschwungenen Wanderwegenetz gestaltet. Auch hier fand ein Zinco-System Verwendung.

www.zinco.de

Pflanzstein

VERTIKALER GARTEN

Für mehr Grün im urbanen Raum hat der Kalksandstein-Hersteller Unika als Projektpartner im Rahmen eines Forschungsprojektes des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik (UMSICHT) ein vertikales Begrünungssystem auf den Markt gebracht. „Biolit Vertical Green“ basiert auf einem speziell entwickelten Pflanzstein mit integriertem Bewässerungssystem, das die Eigenschaften des mineralischen Baustoffs nutzt: Feuchtigkeit wird gespeichert und bei Bedarf an das Pflanzsubstrat abgegeben.

Der Pflanzstein ist 25 Zentimeter lang, 24 Zentimeter breit und 24 Zentimeter hoch und kann als Vorsatzschale vermauert und mittels Verankerung an der Fassade befestigt werden. Winkelsteine ermöglichen zudem die Fortführung übereck. Ob mit eigenem Fundament oder einem Tragsystem: Biolit Vertical Green eignet sich auch frei stehend – zum Beispiel als Sichtschutz oder Kräutergarten. Die integrierte Bewässerung erfordert oben an der Wand einen Wasseranschluss. Ausgestattet mit Sensoren, lässt sich der Wasserzufluss auch per App aus der Ferne steuern.

Pilotsysteme sind bereits seit Anfang 2015 in Castrop-Rauxel, im spanischen Orihuela und in Oberhausen zu Forschungszwecken installiert. Neben Schallabsorption, der hohen Bindungskraft für Stickoxide sowie einer feinstaubfilternden Wirkung wurde auch eine Verbesserung des Mikroklimas nachgewiesen. Der Pflanzstein erfüllt außerdem die relevanten baurechtlichen Anforderungen, wie die des Brandschutzes. Eine Umwelt-Produktdeklaration (ISO 14025) für den Werkstoff liegt ebenfalls vor.

www.unika-kalksandstein.de

Befestigung

BEGRÜNTE SCHRÄGDÄCHER

Zinco hat für sein System zur ­Begrünung von Schrägdächern ­einen Schubhalter aus Edelstahl entwickelt, der die bisherige ­Lösung zum Abtragen der statischen Lasten in die Dachkonstruktion mit Schubschwellen aus Holzbohlen ablösen soll. Der „Schubfix LF 600“ besteht aus einer Grundplatte plus Haltern, die nach dem Los-/Festflanschprinzip in Anlehnung an die DIN 18195-5
regelgerecht einzudichten sind. Im zweiten Schritt werden daran spezielle Edelstahlprofile angelegt, deren Schlitzlochung Wasser ungehindert abfließen lässt. Somit sind Unterbrechungen und Schrägen wie bei Holzbohlen überflüssig und auch Wassersackbildungen sind kein Thema mehr. Der Schubhalter ist mit maximal 600 Kilogramm belastbar und ermöglicht aufgrund seiner schlanken Ausbildung zudem eine filigrane Dachrandausführung.

www.zinco.de

ZinCo

Tiefgaragen sinnvoll nutzen

Grünes Paradies versteckt Autos

Wie wohnen Menschen in den Städten? Wohin parken sie zwischen Häuserblocks, Einkaufszentren oder am Arbeitsplatz? Ideal, wenn Autos in Tiefgaragen ganz aus dem Sichtfeld verschwinden und an dieser Stelle bunte Blumen und Bäume wachsen dürfen oder Sitzbänke und Kinderspielplätze die Menschen einladen. Solche Grünflächen sind wertvoller Erholungsraum im städtischen Grau. Bleibt die Frage, wie bauen? ZinCo bietet genau dafür objektgerecht passende Systemaufbauten samt aller Details.

Tiefgaragen werden häufig mit einer WU-Betondecke gebaut, bei der keine Dachabdichtung nötig ist und die von sich aus wurzelfest ist. Andere Bauweisen, wie z.B. unterkellerte Innenhöfe erfordern Wurzelschutz und Schutz der Abdichtung. Das ist oberstes Gebot, denn die oft ebenerdigen und daher gut zugänglichen Tiefgaragendecken und Innenhöfe werden schon in der Bauphase mit Radladern befahren und als Lagerfläche benutzt. Neben der Schutzfunktion ist die Dränagefunktion entscheidend. Denn Substrathöhen von nur 40 – 60 cm oder weniger sind typisch und stehendes Wasser tut keiner Pflanze gut. Grundsätzlich ist dabei das Gefälle in der Dränageebene zu betrachten, hier werden normalerweise 2% empfohlen. Eine typische Anstaubewässerung für Intensivbegrünungen setzt hingegen ein 0°-Dach voraus. Für jeden Fall gibt es die passenden ZinCo-Systemvarianten. Wesentlich ist immer, dass die Dränageelemente vollflächig verlegt werden, damit unter begrünten wie unbegrünten Bereichen dauerhaft sicher entwässert wird.  Sind viele Belagsflächen auf der Dachfläche geplant, vielleicht sogar versiegelte Beton- und Asphaltbeläge, ist die Oberflächenentwässerung ein großes Thema, da sich bei Starkregen hohe Spitzenabflüsse ergeben. Ein Gefälle von 2% Gefälle ist auch hier nötig, damit Wasser zügig zu den Entwässerungspunkten abfließt.

Lasten ideal verteilen

Werden Tiefgaragendecken von Schwerlastverkehr wie Liefer-, Feuerwehr- oder Müllfahrzeugen befahren, sind druckverteilende Schottertragschichten mit Aufbauhöhen von 30 – 35 cm nötig, bei reiner PKW-Nutzung genügen 15 cm. Neben der Druckbelastung an den Aufstandsflächen treten horizontale Lasten durch Bremsen, Lenken und Beschleunigen auf. Sie sind mittels Gleitlagen, aufgehender Bauteile und stabiler Einfassungen mit Rückenstützen in die Baukonstruktion abzuleiten. Auch die Steindicke von Pflasterbelägen wird angemessen dimensioniert (8 cm für Personen-, 10 cm für PKW- und 14 cm für LKW-Verkehr) und eine diagonale Verlegung oder Verbundpflaster bevorzugt, um Verdrehungen zu vermeiden.

Ganz objektgerecht

Die klassischen Dränageelemente für Tiefgaragen heißen Protectodrain PD 250 und Elastodrain EL 202. Letzteres hat Vorzüge, wenn nur geringe Aufbauhöhe verfügbar, wenn maximaler Bautenschutz oder hauptsächlich Belagsflächen gefragt sind. Für vornehmlich Begrünungen mit höheren Aufbauhöhen ist Protectodrain PD 250 die richtige Wahl. Seine aufkaschierte Gummischutzmatte bietet hohen mechanischen Schutz. In beiden Fällen muss bauseits ausreichend Gefälle vorhanden sein. Handelt es sich um ein 0°-Dach, so ist Stabilodrain SD 30 die beste Lösung, da dieses aufgrund seiner Elementhöhe stehendes Wasser überbrückt. Dank Diffusionsoffenheit und unterseitiger Kanäle ist es überdies für Umkehrdächer prädestiniert.
Dränageelemente für Tiefgaragen sind grundsätzlich entweder selbst sehr stabil – wie bei den bisher genannten – oder sie sind durch die Verfüllung mit Hartgesteinssplitt oder Ausbetonieren und Armieren zu stabilisieren. Das ist bei Floradrain FD 60 neo der Fall mit dem Vorteil, dass selbst große Entwässerungslängen unterhalb eines Fahrbelags sicher überbrückt werden. Die 60 mm hohen Elemente erzeugen den größten Dränagequerschnitt und gleichzeitig die höchste Wasserspeicherkapazität für intensive Bepflanzungen.

Im Detail durchdacht

Grundsätzlich sind alle Arten von Randeinfassungen und Fundamente für Ausstattungselemente wie Sandsteinmauern, Pergolen, Spielplatzgeräte oberhalb der vollflächig verlegten Dränageebene vorzusehen (verlorene Schalung), um den Wasserfluss an keiner Stelle zu behindern. Dachdurchdringungen sind gänzlich überflüssig. Größere Bäume werden mit speziellen Baumverankerungen wie dem ZinCo Robafix sicher verankert. Zur Geländerbefestigung bietet ZinCo spezielle Geländerbasiselemente, außerdem sämtliche Zubehörprodukte vom höhenverstellbaren Terrassenrost über Fassadenrinnen bis zum LKW-befahrbaren Entwässerungsschacht. Selbst Wasserbecken, Teiche oder sonstige Wasserspiele können auf Dächern einfach mit separater Teichabdichtung oberhalb der Dränageschicht angelegt werden.

Versteckter Zusatznutzen

Last but not least können Tiefgaragen zudem Zusatznutzen als Retentions-Gründach bieten. Sie lassen sich leicht mit so viel statischer Lastreserve planen und bauen, dass bei Starkregen große Wassermengen (ca. 60 l/m² oder mehr je nach Bauweise) in den ZinCo-Retentionsspacern RS 60 bzw. RSX 65 gespeichert werden und zeitversetzt abfließen können. Dann trägt die Tiefgarage sogar dazu bei, die Folgen von Starkregen erheblich abzufedern.

Autor: Roland Appl, ZinCo GmbH

 

Weitere Informationen erhalten Sie bei:

ZinCo GmbH
Lise-Meitner-Straße 2
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Tel.: 07022 6003-0
Fax: 07022 6003-100
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Bauder

Gründach und Photovoltaik

Lohnender Zusatznutzen auf dem Dach

Die verstärkte Nutzung der Flachdächer von Gewerbe- und Verwaltungsgebäuden, sowie von Wohnanlagen und Sporteinrichtungen, ist vor allem in Ballungsgebieten sinnvoll. Diese erlauben vielfältige Zusatznutzen auf bereits bebautem Grund.  Das sollte bei der Planung nicht vernachlässigt werden. Wenn das Dach sicher abgedichtet und effizient gedämmt ist, dann sind der weitere Aufbau eines Gründachs oder eine Photovoltaikanlage immer ein Gewinn.

Gründach oder Photovoltaikanlage – alles im System, alles aus einer Hand
Gründächer und Photovoltaikanlagen sind langfristige Nutzungen. Deshalb müssen Dachabdichtung und Wärmedämmung hochwertig sein, damit diese während der gesamten Nutzungsdauer sicher funktionieren. Es lohnt sich also etwas mehr in den Dachaufbau zu investieren. Damit alle Lagen untereinander, Flachdach- und Gründachsystem oder Photovoltaikanlage zusammenpassen, ist es von großem Vorteil, wenn alle Produkte aus einer Hand kommen – von der Dampfsperre bis zur Saat bzw. bis zur Übergabe der Anlage an den Elektriker.

Grüne Dachlandschaften für mehr Lebensqualität und Immobilienwert
Ob Dachgarten oder pflegearmer Sedumteppich ist eine Sache der Statik, der Pflege und der Zielsetzung. Im Neubau kann eine Zusatzbelastung eingeplant werden, bei Bestandsbauten müssen die nutzbaren Reserven der Tragfähigkeit geprüft werden. Auf der durchwurzelungsfesten Abdichtungsoberlage lassen sich mit entsprechenden Gründachsystemen attraktive Dachbegrünungen für Massiv- und Leichtdächer, für große und kleine Flächen dauerhaft sicher umsetzen.

Photovoltaik und Dachbegrünung – die ideale Kombination.
Wegen einer Photovoltaik-Anlage auf eine Dachbegrünung verzichten? Das muss nicht sein. Denn mit dem richtigen System ergänzen sich Solar und Gründach perfekt. Das bietet zusätzlich alle Vorteile, die eine Dachbegrünung mit sich bringt. Die BauderSOLAR Unterkonstruktion für Gründächer verzichtet zur Befestigung komplett auf Perforation des Daches und nutzt die Substratschicht als Ballastierung.

Schutz der Dachabdichtung vor Umwelteinflüssen, Abflussregulierung bei Starkregen, besserer Schallschutz und deutlich verbesserter Schutz vor Sonneneinstrahlung und Temperaturextremen – schon rein technisch gesehen spricht sehr viel für eine Begrünung von Flachdächern. Und ganz nebenbei entstehen so statt versiegelten Flächen ökologisch wertvolle Ersatzlebensräume für Tiere und Pflanzen.

Die BauderSOLAR Unterkonstruktion für Gründächer ist eine wirtschaftliche Lösung für die Kombination von Dachbegrünung und Photovoltaik. Immer mehr Bauherren möchten ihre Dachflächen zur Energiegewinnung nutzen und dennoch nicht auf eine Dachbegrünung verzichten.

Paul Bauder GmbH & Co.KG
Korntaler Landstraße 63
70499 Stuttgart

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