Gründach

Biotop auf dem Dach

Mit dem bis 18 Quadratmeter großen Gründach-Paket „Biotop“ hat Bauder jetzt ein Angebot im Programm, das naturnahe Lebensräume auch auf kleinen Flächen ermöglicht – zum Beispiel auf Garagen, Carports, Pavillons oder Bus- und Straßenbahn-Wartehäuschen. Das System enthält alle erforderlichen Komponenten für ein arten- und blütenreiches Gründach: wechselnde Schichtdicken, Substrat, eine insektenfreundliche Samenmischung sowie Schieferschotter, der einfach in Form kleiner Steinhaufen auf der Fläche verteilt wird und so zusätzliche Akzente setzt. Ergänzend zum Lieferumfang lässt sich das Biotop um weitere Elemente ergänzen, wie kleine Wasserbecken als Vogeltränke oder Totholz.

www.bauder.de

Gründach

Langlebiger ­Wurzelschutz

Für die Abdichtung von Gründächern hat Soprema eine nachhaltige Lösung für die Problematik der Auswaschung von Wurzelschutzadditiven aus Bitumenbahnen vorgestellt. Ein eigens entwickeltes Produktionsverfahren ermöglicht es, die Wurzelschutzauswaschung auf der Oberlage des „Vapro-Premium“-Bitumensystems auf unter 1 mg/m2 zu reduzieren. Der Wert liegt deutlich unter dem Grenzwert des Deutschen Instituts für Bautechnik (DIBt) von 47 mg/m2 und auch unter den Werten vergleichbarer Bahnen. Den Grenzwert hatte das DIBt im Anschluss an eine Studie des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik IBP Holzkirchen festgelegt, um eine Beeinträchtigung von Oberflächengewässern und Grundwasser auszuschließen. Mittlerweile ist der Wert auch in der aktuellen Muster-Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen (MVV TB) verankert. Die Soprema-Bahnen sind entsprechend FLL-Richtlinie wurzel- und rhizomfest geprüft. Durch ihre nachhaltige Bauart in Bezug auf den Wurzelschutz kann die Bahn auch frei bewittert verlegt und später begrünt werden.

www.soprema.de

Begrünung

Vielseitige Pflanzwand

Die Pflanzwand „Eva“ des Herstellers von Entwässerungslösungen Richard Brink ermöglicht auch dort Grünräume, wo die Flächen zur Bepflanzung fehlen. Die Ausführungen in den Höhen 1.176 und 1.944 Millimeter eignen sich zum Beispiel als Zaunelemente, Terrassenaufteilungen oder als Sichtschutz. Ihre Konstruktion besteht aus Stahl mit einer Magnelis-Beschichtung, einem Zink-Aluminium-Magnesium-Überzug mit zehn Mal höherer Korrosionsbeständigkeit als bei verzinktem Stahl. Zusätzlichen Schutz bietet die Pulverbeschichtung in Reinweiß oder Eisenglimmer. Ein Stecksystem sorgt für eine schnelle Montage und je nach Eigengewicht der Pflanzerde kann die Aufstellung frei stehend oder im Boden verankert erfolgen. Zum Schutz der Pflanzen vor Frost und Hitze sind die Paneele mit einer Isolierung versehen. Wird Eva innen aufgestellt, sind eine Wasserauffangschale oder alternativ ein integrierter Schlauchabfluss verfügbar.

www.richard-brink.de

Dachbegrünung

Freizeitspaß auf „Müllberg“

In Kopenhagen realisierten die Architekten der Bjarke Ingels Group (BIG) eine kühne Vision für die Gestaltung einer Müllverbrennungsanlage. Auf der rund 16.000 Quadratmeter großen Dachfläche bietet jetzt das Amager Resource Center jede Menge Skispaß, unterschiedliche Pfade für Wanderer sowie Treppenwege für Spaziergänger. Allein die Skipiste auf dem knapp 90 Meter hohen Gebäude ist 450 Meter lang.

Die bituminös abgedichtete und bis zu 30 Grad geneigte Betondachfläche beinhaltet aus Gründen des Erosionsschutzes miteingedichtete schräge Schwellen, die Hangwasser zu den seitlichen Dachgullys ableiten. Des Weiteren sind zahlreiche Widerlager über Schraubanker obenauf betoniert worden – speziell im Bereich der späteren Gehölzpflanzungen, um stabile Befestigungsmöglichkeiten für das Festzurren der Wurzelballen zu schaffen. Auf einer Fläche von 3.000 Quadratmetern wurde eine Naturlandschaft mit 300 Bäumen angelegt. Basis hierfür bilden die hoch belastbaren Dränageplatten „Protectodrain PD 250“ aus ABS-Kunststoff von Zinco, die aufgrund der unterseitigen aufkaschierten Gummischutzmatte rutschhemmend sind.

Das Gründachsystem wurde nach oben hin um einen Filter und 20 bis 100 Zentimeter Erde ergänzt. Hier wachsen nun für Dänemark typische Pflanzenarten. Auf der 8.000 Quadratmeter großen Skipiste wurde zuerst ebenfalls die Protectodrain PD 250 verlegt, gefolgt von einer Filter- und Substratschicht, eingebettet in zwei Kunststoffnetze, die mit einer halben Million Kabelbinder miteinander verbunden sind. Ebenfalls integriert sind rund 70.000 Metallplatten, an denen der eigentliche Pistenbelag aus 30 mal 30 Zentimeter großen Kunststoffmatten verschraubt ist. Die verschiedenen Mattenfärbungen und das unterschiedliche Gefälle lassen die Piste als natürlichen Hang erscheinen, auf dem echtes Gras durch wächst. Beidseitig der Piste sind rund 3.000 Quadratmeter Dachfläche mit Treppenaufgängen und einem vielfach geschwungenen Wanderwegenetz gestaltet. Auch hier fand ein Zinco-System Verwendung.

www.zinco.de

Pflanzstein

VERTIKALER GARTEN

Für mehr Grün im urbanen Raum hat der Kalksandstein-Hersteller Unika als Projektpartner im Rahmen eines Forschungsprojektes des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik (UMSICHT) ein vertikales Begrünungssystem auf den Markt gebracht. „Biolit Vertical Green“ basiert auf einem speziell entwickelten Pflanzstein mit integriertem Bewässerungssystem, das die Eigenschaften des mineralischen Baustoffs nutzt: Feuchtigkeit wird gespeichert und bei Bedarf an das Pflanzsubstrat abgegeben.

Der Pflanzstein ist 25 Zentimeter lang, 24 Zentimeter breit und 24 Zentimeter hoch und kann als Vorsatzschale vermauert und mittels Verankerung an der Fassade befestigt werden. Winkelsteine ermöglichen zudem die Fortführung übereck. Ob mit eigenem Fundament oder einem Tragsystem: Biolit Vertical Green eignet sich auch frei stehend – zum Beispiel als Sichtschutz oder Kräutergarten. Die integrierte Bewässerung erfordert oben an der Wand einen Wasseranschluss. Ausgestattet mit Sensoren, lässt sich der Wasserzufluss auch per App aus der Ferne steuern.

Pilotsysteme sind bereits seit Anfang 2015 in Castrop-Rauxel, im spanischen Orihuela und in Oberhausen zu Forschungszwecken installiert. Neben Schallabsorption, der hohen Bindungskraft für Stickoxide sowie einer feinstaubfilternden Wirkung wurde auch eine Verbesserung des Mikroklimas nachgewiesen. Der Pflanzstein erfüllt außerdem die relevanten baurechtlichen Anforderungen, wie die des Brandschutzes. Eine Umwelt-Produktdeklaration (ISO 14025) für den Werkstoff liegt ebenfalls vor.

www.unika-kalksandstein.de

Befestigung

BEGRÜNTE SCHRÄGDÄCHER

Zinco hat für sein System zur ­Begrünung von Schrägdächern ­einen Schubhalter aus Edelstahl entwickelt, der die bisherige ­Lösung zum Abtragen der statischen Lasten in die Dachkonstruktion mit Schubschwellen aus Holzbohlen ablösen soll. Der „Schubfix LF 600“ besteht aus einer Grundplatte plus Haltern, die nach dem Los-/Festflanschprinzip in Anlehnung an die DIN 18195-5
regelgerecht einzudichten sind. Im zweiten Schritt werden daran spezielle Edelstahlprofile angelegt, deren Schlitzlochung Wasser ungehindert abfließen lässt. Somit sind Unterbrechungen und Schrägen wie bei Holzbohlen überflüssig und auch Wassersackbildungen sind kein Thema mehr. Der Schubhalter ist mit maximal 600 Kilogramm belastbar und ermöglicht aufgrund seiner schlanken Ausbildung zudem eine filigrane Dachrandausführung.

www.zinco.de

ZinCo

Tiefgaragen sinnvoll nutzen

Grünes Paradies versteckt Autos

Wie wohnen Menschen in den Städten? Wohin parken sie zwischen Häuserblocks, Einkaufszentren oder am Arbeitsplatz? Ideal, wenn Autos in Tiefgaragen ganz aus dem Sichtfeld verschwinden und an dieser Stelle bunte Blumen und Bäume wachsen dürfen oder Sitzbänke und Kinderspielplätze die Menschen einladen. Solche Grünflächen sind wertvoller Erholungsraum im städtischen Grau. Bleibt die Frage, wie bauen? ZinCo bietet genau dafür objektgerecht passende Systemaufbauten samt aller Details.

Tiefgaragen werden häufig mit einer WU-Betondecke gebaut, bei der keine Dachabdichtung nötig ist und die von sich aus wurzelfest ist. Andere Bauweisen, wie z.B. unterkellerte Innenhöfe erfordern Wurzelschutz und Schutz der Abdichtung. Das ist oberstes Gebot, denn die oft ebenerdigen und daher gut zugänglichen Tiefgaragendecken und Innenhöfe werden schon in der Bauphase mit Radladern befahren und als Lagerfläche benutzt. Neben der Schutzfunktion ist die Dränagefunktion entscheidend. Denn Substrathöhen von nur 40 – 60 cm oder weniger sind typisch und stehendes Wasser tut keiner Pflanze gut. Grundsätzlich ist dabei das Gefälle in der Dränageebene zu betrachten, hier werden normalerweise 2% empfohlen. Eine typische Anstaubewässerung für Intensivbegrünungen setzt hingegen ein 0°-Dach voraus. Für jeden Fall gibt es die passenden ZinCo-Systemvarianten. Wesentlich ist immer, dass die Dränageelemente vollflächig verlegt werden, damit unter begrünten wie unbegrünten Bereichen dauerhaft sicher entwässert wird.  Sind viele Belagsflächen auf der Dachfläche geplant, vielleicht sogar versiegelte Beton- und Asphaltbeläge, ist die Oberflächenentwässerung ein großes Thema, da sich bei Starkregen hohe Spitzenabflüsse ergeben. Ein Gefälle von 2% Gefälle ist auch hier nötig, damit Wasser zügig zu den Entwässerungspunkten abfließt.

Lasten ideal verteilen

Werden Tiefgaragendecken von Schwerlastverkehr wie Liefer-, Feuerwehr- oder Müllfahrzeugen befahren, sind druckverteilende Schottertragschichten mit Aufbauhöhen von 30 – 35 cm nötig, bei reiner PKW-Nutzung genügen 15 cm. Neben der Druckbelastung an den Aufstandsflächen treten horizontale Lasten durch Bremsen, Lenken und Beschleunigen auf. Sie sind mittels Gleitlagen, aufgehender Bauteile und stabiler Einfassungen mit Rückenstützen in die Baukonstruktion abzuleiten. Auch die Steindicke von Pflasterbelägen wird angemessen dimensioniert (8 cm für Personen-, 10 cm für PKW- und 14 cm für LKW-Verkehr) und eine diagonale Verlegung oder Verbundpflaster bevorzugt, um Verdrehungen zu vermeiden.

Ganz objektgerecht

Die klassischen Dränageelemente für Tiefgaragen heißen Protectodrain PD 250 und Elastodrain EL 202. Letzteres hat Vorzüge, wenn nur geringe Aufbauhöhe verfügbar, wenn maximaler Bautenschutz oder hauptsächlich Belagsflächen gefragt sind. Für vornehmlich Begrünungen mit höheren Aufbauhöhen ist Protectodrain PD 250 die richtige Wahl. Seine aufkaschierte Gummischutzmatte bietet hohen mechanischen Schutz. In beiden Fällen muss bauseits ausreichend Gefälle vorhanden sein. Handelt es sich um ein 0°-Dach, so ist Stabilodrain SD 30 die beste Lösung, da dieses aufgrund seiner Elementhöhe stehendes Wasser überbrückt. Dank Diffusionsoffenheit und unterseitiger Kanäle ist es überdies für Umkehrdächer prädestiniert.
Dränageelemente für Tiefgaragen sind grundsätzlich entweder selbst sehr stabil – wie bei den bisher genannten – oder sie sind durch die Verfüllung mit Hartgesteinssplitt oder Ausbetonieren und Armieren zu stabilisieren. Das ist bei Floradrain FD 60 neo der Fall mit dem Vorteil, dass selbst große Entwässerungslängen unterhalb eines Fahrbelags sicher überbrückt werden. Die 60 mm hohen Elemente erzeugen den größten Dränagequerschnitt und gleichzeitig die höchste Wasserspeicherkapazität für intensive Bepflanzungen.

Im Detail durchdacht

Grundsätzlich sind alle Arten von Randeinfassungen und Fundamente für Ausstattungselemente wie Sandsteinmauern, Pergolen, Spielplatzgeräte oberhalb der vollflächig verlegten Dränageebene vorzusehen (verlorene Schalung), um den Wasserfluss an keiner Stelle zu behindern. Dachdurchdringungen sind gänzlich überflüssig. Größere Bäume werden mit speziellen Baumverankerungen wie dem ZinCo Robafix sicher verankert. Zur Geländerbefestigung bietet ZinCo spezielle Geländerbasiselemente, außerdem sämtliche Zubehörprodukte vom höhenverstellbaren Terrassenrost über Fassadenrinnen bis zum LKW-befahrbaren Entwässerungsschacht. Selbst Wasserbecken, Teiche oder sonstige Wasserspiele können auf Dächern einfach mit separater Teichabdichtung oberhalb der Dränageschicht angelegt werden.

Versteckter Zusatznutzen

Last but not least können Tiefgaragen zudem Zusatznutzen als Retentions-Gründach bieten. Sie lassen sich leicht mit so viel statischer Lastreserve planen und bauen, dass bei Starkregen große Wassermengen (ca. 60 l/m² oder mehr je nach Bauweise) in den ZinCo-Retentionsspacern RS 60 bzw. RSX 65 gespeichert werden und zeitversetzt abfließen können. Dann trägt die Tiefgarage sogar dazu bei, die Folgen von Starkregen erheblich abzufedern.

Autor: Roland Appl, ZinCo GmbH

 

Weitere Informationen erhalten Sie bei:

ZinCo GmbH
Lise-Meitner-Straße 2
72622 Nürtingen
Tel.: 07022 6003-0
Fax: 07022 6003-100
E-Mail: info@zinco-greenroof.com
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Bauder

Gründach und Photovoltaik

Lohnender Zusatznutzen auf dem Dach

Die verstärkte Nutzung der Flachdächer von Gewerbe- und Verwaltungsgebäuden, sowie von Wohnanlagen und Sporteinrichtungen, ist vor allem in Ballungsgebieten sinnvoll. Diese erlauben vielfältige Zusatznutzen auf bereits bebautem Grund.  Das sollte bei der Planung nicht vernachlässigt werden. Wenn das Dach sicher abgedichtet und effizient gedämmt ist, dann sind der weitere Aufbau eines Gründachs oder eine Photovoltaikanlage immer ein Gewinn.

Gründach oder Photovoltaikanlage – alles im System, alles aus einer Hand
Gründächer und Photovoltaikanlagen sind langfristige Nutzungen. Deshalb müssen Dachabdichtung und Wärmedämmung hochwertig sein, damit diese während der gesamten Nutzungsdauer sicher funktionieren. Es lohnt sich also etwas mehr in den Dachaufbau zu investieren. Damit alle Lagen untereinander, Flachdach- und Gründachsystem oder Photovoltaikanlage zusammenpassen, ist es von großem Vorteil, wenn alle Produkte aus einer Hand kommen – von der Dampfsperre bis zur Saat bzw. bis zur Übergabe der Anlage an den Elektriker.

Grüne Dachlandschaften für mehr Lebensqualität und Immobilienwert
Ob Dachgarten oder pflegearmer Sedumteppich ist eine Sache der Statik, der Pflege und der Zielsetzung. Im Neubau kann eine Zusatzbelastung eingeplant werden, bei Bestandsbauten müssen die nutzbaren Reserven der Tragfähigkeit geprüft werden. Auf der durchwurzelungsfesten Abdichtungsoberlage lassen sich mit entsprechenden Gründachsystemen attraktive Dachbegrünungen für Massiv- und Leichtdächer, für große und kleine Flächen dauerhaft sicher umsetzen.

Photovoltaik und Dachbegrünung – die ideale Kombination.
Wegen einer Photovoltaik-Anlage auf eine Dachbegrünung verzichten? Das muss nicht sein. Denn mit dem richtigen System ergänzen sich Solar und Gründach perfekt. Das bietet zusätzlich alle Vorteile, die eine Dachbegrünung mit sich bringt. Die BauderSOLAR Unterkonstruktion für Gründächer verzichtet zur Befestigung komplett auf Perforation des Daches und nutzt die Substratschicht als Ballastierung.

Schutz der Dachabdichtung vor Umwelteinflüssen, Abflussregulierung bei Starkregen, besserer Schallschutz und deutlich verbesserter Schutz vor Sonneneinstrahlung und Temperaturextremen – schon rein technisch gesehen spricht sehr viel für eine Begrünung von Flachdächern. Und ganz nebenbei entstehen so statt versiegelten Flächen ökologisch wertvolle Ersatzlebensräume für Tiere und Pflanzen.

Die BauderSOLAR Unterkonstruktion für Gründächer ist eine wirtschaftliche Lösung für die Kombination von Dachbegrünung und Photovoltaik. Immer mehr Bauherren möchten ihre Dachflächen zur Energiegewinnung nutzen und dennoch nicht auf eine Dachbegrünung verzichten.

Paul Bauder GmbH & Co.KG
Korntaler Landstraße 63
70499 Stuttgart

www.bauder.de

Außenraum

TRÄGERSYSTEME FÜRS GRÜN

Für eine bessere Lebensqualität in Städten gewinnt die Begrünung von Fassaden verstärkt an Bedeutung. Wichtig für eine dauerhafte Begrünung sind neben der Auswahl der geeigneten Pflanzen wartungsfreie, langlebige und stabile Trägersysteme. Seile, Gitter oder Kassetten aus „Edelstahl Rostfrei“ mit Qualitätssiegel erfüllen diese Vorgaben durch hohe Festigkeit und Korrosionsbeständigkeit. Die angebotene Variantenvielfalt an Pflanzgerüsten bietet großen Gestaltungsfreiraum. Als Geländer an Laubengängen oder als Sichtschutz zwischen Balkonen tragen Rankhilfen zu Sicherheit und Privatsphäre bei; quadratische Profile setzen bewusst optische Akzente. Ein praktischer Ideenratgeber ist die Dokumentation 979 „Grüne Wände mit nicht rostendem Stahl“ der Informationsstelle Edelstahl Rostfrei, die viele Beispiele ausgeführter Objekte aus aller Welt enthält.

www.edelstahl-rostfrei.de

Entwässerungssysteme, Oberflächen, Treppen, Raumsysteme, Begrünung und Schallschutz

Innenansichten

Zur Gestaltung von Innenräumen müssen auch die gewählten Produkte passen. Das geht mit viel Zurückhaltung oder mit selbstbewusstem Auftreten.

SCHÖN INTEGRIERT
Bei der Modernisierung einer Saunaanlage ermöglichte ein maßgefertigtes Entwässerungssystem sichere und ästhetische Anschlüsse an den Bestand.

Das Familienbad Ishara gilt als Insel der Erholung im Zentrum Bielefelds. Abgerundet wird das vielseitige Angebot durch die Saunawelt mit unterschiedlich temperierten Saunen, Sprudel- und Abkühlbecken und Ruhezonen, deren Sanitäranlagen und Umkleiden nach 16 Jahren zeitgemäß aufgefrischt werden sollten. Auch die räumliche Aufteilung war nicht optimal auf die Besucher ausgerichtet. Deshalb veranlasste die Bielefelder Bäder und Freizeit GmbH (BBF) eine Sanierung der Kabinen, der Duschen und der WCs. Die Bielefelder Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft mbH (BGW) ist für die technische Betreuung des Bades zuständig und plante gemeinsam mit der Innenarchitektin Petra Blume, Detmold, die Modernisierung. Ziel der Umgestaltung war die optische Aufwertung der Anlage. Für größtmöglichen Komfort sollte unter anderem ein ausreichendes und gut zu reinigendes Entwässerungssystem sorgen. Gewählt wurde hierfür eine maßgefertigte Entwässerungslösung aus Industrie- und Küchenrinnen der Firma Richard Brink. Dazu kooperierte der Ausmessservice des Unternehmens bereits während der Planung mit den am Bau Beteiligten. Dank der Sonderanfertigungen ließ sich das Entwässerungssystem zudem harmonisch in das Fliesenkonzept integrieren. Die Ansichtsbreite der Rinnen beträgt jeweils 200 Millimeter, die Ansichtslänge ist spezifisch auf die verschiedenen Räume abgestimmt. Insgesamt ergibt sich eine sichtbare Gesamtlänge der Duschrinnen von 39 Metern, die sich auf die Umkleiden und die Sanitäranlagen verteilen. Da die Rinnen individuell auf Maß gefertigt wurden, konnten sie auch passgenau und mit geringem Aufwand an die bereits bestehenden Bodenabläufe angeschlossen werden. Umlaufende Flansche sorgen zudem für eine sichere Abdichtung. Der Hersteller hat die Produkte mit einer Fliesenschale versehen, in der der umgebende Bodenbelag weitergeführt wird. So ist die Entwässerungstechnik nahezu verdeckt, nur die oberen Rahmen der Rinnen bleiben sichtbar.

www.richard-brink.de

OBERFLÄCHEN IN MARMOROPTIK
Die Cosentino Group hat die Palette ihrer Komposit-Platten „Dekton“ der Kollektionen „XGloss“ und „Natural“ um zwei neue Designs ergänzt. Die Optik von „Opera“ imitiert Carrara-Marmor: schlichte, hellgraue Maserung auf cremeweißem Untergrund und eine samtige Oberflächenhaptik. „Natura“ ist eine Nachahmung des klassischen Marmors mit sanft grauer Maserung sowie einem hochglanzpolierten Finish. Bei Dekton handelt es sich um Platten für innen und außen, die kratz- und abriebfest, UV-beständig, wasserdicht sowie farb- und formstabil sind. Hierfür werden Rohstoff“e, wie sie zur Herstellung von Glas, Porzellan und Quarzoberflächen verwendet werden, bei hohen Temperaturen und einem Druck von 25.000 Tonnen einer natursteinähnlichen Umwandlung unterzogen.

www.dekton.de

TREPPE AUS EINEM STÜCK
Mit der Treppe „cut it!“ gewann die Spitzbart Treppen GmbH aus Oberasbach 2015 den Stahl-Innovationspreis in der Kategorie „Stahl im Bauwesen“. Seitdem ist die aus einem Stück Stahlblech hergestellte Treppe zu einem Bestseller des mittelfränkischen Familienunternehmens aufgestiegen. Dass die Treppe wie eine Raumskulptur wirkt, bei der Konstruktion und Design eine untrennbare Einheit bilden, liegt an einem eigens hierfür entwickelten Herstellungsprozess, wobei eine zweidimensionale Stahlblechtafel, ähnlich einer Pop-up-Karte, eine dreidimensionale räumliche Struktur bildet. Dafür haben Treppenbauer und der Designer Max Wehberg eng zusammengearbeitet. Nach dem Verfahren lassen sich nicht nur Treppen mit auf- oder abgewinkelten Treppenwangen aus einem Stück Stahl sehr einfach fertigen, sondern auch Podeste und Spindeltreppen. Die Treppe kann farbig beschichtet sowie mit trendigen Geländern und rutschhemmenden Stufenauflagen aus Holz oder Nadelfilz versehen werden, aber für ein puristisches Design ebenso unbehandelt bleiben.

www.spitzbart.de

RAUM-IN-RAUM-SYSTEM NACH MASS
Die Lindner Gruppe bietet mit „Cube“ jetzt auch ein Raum-in-Raum-System für o“ffene Gebäudestrukturen an, das sich mit den hauseigenen Produkten des Herstellers in zahlreichen Varianten konfigurieren lässt. Als Grundlage dienen die Wandsysteme, die mit großflächigen Einfachoder Doppelverglasungen, Metall- oder Holzvollwänden oder Kombinationen aus beiden eine große Auswahl ermöglichen. Systemabhängig kann eine Schallpegeldi“erenz von Dω = 42 dB erreicht werden; ergänzend oder alternativ bieten sich flächenbündige oder vorgehängte Akustikelemente an. Die in die perforierten Metalldeckenplatten integrierbaren LED-Leuchten sorgen für die optimale Beleuchtung und die Kühldecken von Lindner gewährleisten die Klimatisierung des Cube.

www.lindner-group.com

BEGRÜNTE LEUCHTE
Das Kölner Designbüro lasfera verbindet mit seiner neuesten Kollektion „CUBE planted“ Grünpflanzen, Licht und Design auf eine neue Art und Weise. Wie der Name bereits suggeriert, besitzt Cube eine geradlinige Form mit quadratischem oder rechteckigem Grundriss. Im geschlossenen unteren Drittel ist ausreichend Platz für das Erdreich und die lichttechnischen Komponenten. Das Metallgestell im oberen Teil können dann die Pflanzen umranken. Ebenso gut lässt sich die Stele einzeln bepflanzen, zum Beispiel als vertikaler Kräutergarten. Durch die unterschiedlichen Formate, in denen Cube planted angeboten wird, die variable Bepflanzung sowie die Möglichkeit, das System innen wie außen aufzustellen, ist ein breites Einsatzspektrum gegeben. Ob als Eyecatcher in der Lobby, als Raumteiler oder Sichtschutz in Großraumbüros oder im Freien für Hotel- oder Restaurantterrassen. Es lassen sich viele Bereiche begrünen und gleichzeitig illuminieren. Zur optimalen Lichtgestaltung kann zwischen Tageslicht und Wachstumslicht auf ganzer Höhe gewählt werden. In Kombination mit der Langzeitbewässerung wachsen daher die Pflanzen auch ohne grünen Daumen. Durch die Zeitsteuerung ist sogar eine Platzierung in dunklen Ecken möglich.

www.lasfera.de

BESONDERS HOHER SCHALLSCHUTZ
Ein Drogeriemarkt in einem Mehrfamilienhaus wurde in eine Musikschule umgebaut.

Die Musikschule „musikplus!“ zog vor einiger Zeit in das Erdgeschoss eines historischen Gründerzeithauses in Berlin-Charlottenburg ein. Um den Schülern ein ideales Umfeld zu bieten und zugleich sicherzustellen, dass der Lärm der Instrumente nicht zu den Hausbewohnern dringt, waren umfangreiche schallschutztechnische Maßnahmen erforderlich. Dazu wurden im ersten Schritt die Wohnungseigentümer und Mieter im Haus sowie das Ingenieurbüro acouplan in das Projekt involviert. Die Experten für Akustik, Schallschutz und Schwingungstechnik führten im leeren Bestand Schallmessungen durch und empfahlen entsprechende Konstruktionen. Der Ausbau erfolgte in enger Abstimmung durch die Operis Bau GmbH, die Trockenbausysteme von Rigips verwendete. Aufgrund der vorbildlichen und nachweislich ausgeführten Schallschutzmaßnahmen wurde die Musikschule bei der 10. Rigips Trophy unter die besten Ausbauprojekte in der Wettbewerbskategorie Akustiksysteme gewählt. Die Fläche im Erdgeschoss beträgt insgesamt rund 280 Quadratmeter. Neben dem Empfang und einem Küchenbereich sollten insgesamt sechs Unterrichtsräume mit verschiedenen Nutzungen entstehen, die unterschiedliche Wand- und Deckenkonstruktionen erforderten. Die Basis für die Decken aller Räume bilden zwei Lagen „Rigips Die Dicke“, die direkt an den Bestandsdecken befestigt wurden. Darauf wurden Weitspannträger mit schallentkoppelten Auflagern montiert. Die Beplankung erfolgte raumindividuell: Im Foyer und Empfangsbereich etwa genügte eine einlagige Beplankung. In besonders „lautstark“ genutzten Räumen wurden die Weitspannträger zunächst noch einmal mit zwei Lagen „Rigips Die Dicke“ beplankt, gefolgt von einer dritten Lage, ausgeführt mit speziellen Schallschutzplatten.

Der Hohlraum dazwischen wurde mit Mineralwolle gefüllt. Alle Wände erhielten doppellagig beplankte, mit Mineralwolle gedämmte und körperschallgetrennte Vorsatzschalen. Die Zugänge zu allen Räumen wurden mithilfe von Schallschutztüren und schallentkoppelten Zargen realisiert. Für Aufführungen und musikalische Veranstaltungen mit Publikum sollten drei Unterrichtsräume zu einem 60 Quadratmeter großen Saal verbunden werden können. Die hierfür vorgesehenen mobilen Trennwände laufen in einem Schienensystem, für das schallgedämmte Nischen in den Deckenkonstruktionen ausgebildet wurden. Statisch werden die Schienensysteme über einen Stahlprofilrahmen gehalten, der ebenfalls schallentkoppelt bekleidet und an sämtliche Decken- und Wandbauteile schallentkoppelt angeschlossen wurde. Um die mit den Wand- und Deckenkonstruktionen erzielten Schallschutzwerte zu überprüfen, führte das Akustikbüro nach Beendigung der Arbeiten erneut Messungen in allen Räumen durch – mit überzeugenden Ergebnissen: Das bewertete Schalldämmmaß R’ω lag in den Übungsräumen bei 73 dB, womit sogar der ursprünglich empfohlene „Planungspuffer“ von 70 dB noch deutlich übertroffen wurde.

www.rigips.de

Belüftung, Bewässerung und Begrünung

Prima Klima

Lehm, Wasser und Pflanzen sorgen für gute Luft und Wohlbefinden. Wir zeigen Produkte und Ideen, die mehr Natur in Büros und Wohnungen bringen.

KOMFORTABEL UND GÜNSTIG
Die Entscheidung für eine dezentrale Aufbereitung von Warmwasser kann sich durchaus lohnen.

Ob Neubau oder Sanierung: Für die Bereitung von Warmwasser wird nur selten eine dezentrale Lösung gewählt. Werden elektronische Durchlauferhitzer installiert, sind die Investitions- und Betriebskosten im Vergleich zur üblichen zentralen Versorgung mit Speicher und langen Leitungswegen deutlich günstiger. Das warme Wasser steht ohne Vorlaufzeiten direkt an der Entnahmestelle zur Verfügung und es wird auch nur so viel Wasser mit der gewünschten Temperatur erhitzt, wie tatsächlich benötigt wird. Das Erhitzen des Wassers direkt an der Zapfstelle senkt vor allem den Energieverbrauch deutlich, denn bei der zentralen Warmwasseraufbereitung muss das Wasser wegen der langen Leitungswege aus hygienischen Gründen auf mindestens 60’ Grad Celsius vorgeheizt werden. Die Temperatur wird dann durch das Zumischen von kaltem Wasser an der Entnahmestelle reduziert.

Bei alten Gebäuden mit sehr hohem Heizwärmebedarf kann das sinnvoll sein, aber bei Renovierungen und Neubauten, die den Niedertemperaturbereich nutzen, führt das Bereitstellen, Speichern und Weiterleiten des heißen Wassers zu hohen Energieverlusten. Adeline Wagner, Fachberaterin beim Hersteller von Warmwassergeräten Clage aus Lüneburg, sagt: „Bei der dezentralen
Lösung betragen die Verteil-, Anlauf- und Anlagenverluste nur etwa drei Prozent des Energiebedarfs, bei einem Einfamilienhaus mit zentraler Warmwasserversorgung dagegen mindestens 40 Prozent.“ Daher ist es sinnvoll, Warmwasser von der Heizung zu trennen. Küche, Waschbecken und Bad werden dann jeweils mit einem dezentralen E-Durchlauferhitzer ausgestattet. Wichtig ist die richtige Dimensionierung der Durchlauferhitzer. Grundsätzlich gilt: Je höher die Anschlussleistung, desto größer ist die Durchflussmenge warmen Wassers. Zur Versorgung eines Handwaschbeckens genügt bereits ein steckerfertiges 3,5-kW-Gerät. Für die Küchenspüle mit einem normalen Bedarf ist eine Anschlussleistung von 13 kW ideal. Im Bad dagegen sollte die maximale Heizleistung von 24 kW oder 27 kW gewählt werden. Da Durchlauferhitzer kein Wasser bevorraten müssen, sind ihre Abmessungen sehr klein. Die Geräte fügen sich somit nicht nur harmonisch in jede Umgebung ein, sondern sie lassen sich auch gut in Wandnischen oder einem Badmöbel installieren und können zudem zwei nebeneinanderliegende Räume versorgen.

www.clage.de

SCHLANKES LÜFTUNGSSYSTEM
Erlus hat das Lüftungssystem „Via Vento“ für Einfamilienhäuser weiterentwickelt. Die neue Version „Via Vento S“ passt in jede 17,5 Zentimeter starke Wand. Die ein- oder zweizügig verfügbaren Installationsschächte sind sowohl als geschosshohe Elemente als auch für die Montagebauweise verfügbar. Der zweizügige Stein enthält Zu- und Abluft sowie den Installationsschacht für die Haustechnik. Der Abzweig zur Querverteilung in den Geschossen erfolgt mit vorgefertigten Anschlusssteinen und Sechsfach-Querverteilern. Die Leitungen werden geschützt in die Rohbetondecke eingebaut, wodurch Überschneidungen mit anderer Haustechnik nahezu vermieden werden. Die aus Beton gefertigten Schächte bieten nicht nur einen guten Schallschutz, sondern sie sind zudem innen, ebenso wie die Verteiler und Ventiladapter, mit einer Beschichtung versehen, die eine hygienische Reinigung ermöglicht und gegen das Wachstum von Mikroorganismen ausgerüstet ist. Mithilfe des mitgelieferten Reinigungssets kann der Bewohner die Reinigung auch selbst durchführen. Via Vento S ist mit allen handelsüblichen zentralen Wohnraumbelüftungsgeräten mit Wärmerückgewinnung kombinierbar.

www.erlus.de

KLIMAELEMENTE IN LEHMTROCKENBAU
Die ArgillaTherm GmbH aus Göttingen hat Lehm-Klimaelemente für den Trockenbau zum Heizen und Kühlen von Gebäuden entwickelt. Die in einem speziellen Trocken-Flächenpressverfahren hergestellten Platten werden direkt an der Decke oder Wand befestigt. Für den Einsatz im Gewerbebau ist ein Leichtbau-Abhängesystem verfügbar. Probleme mit Tauwasser im Kühlbetrieb sollen laut Hersteller nicht entstehen, da das Rohr in den Lehm eingebettet ist, der eventuell entstehendes Tauwasser aufnimmt und zur Deckenoberfläche transportiert, wo es verdunstet. Der Vorteil des Systems besteht vor allem im BaustoffŸ selbst: Lehm neutralisiert LuftschadstoffŸe, absorbiert Gerüche und reguliert die Luftfeuchtigkeit, was das Raumklima verbessert.

www.argillatherm.de

HECKEN UND WASSERWÄNDE
Die Robert Bosch Power Tools GmbH mit Sitz in Leinfelden-Echterdingen verfügte über diverse Büroflächen, die zu einem ansprechenden Open-Space-Büro vereint werden sollten. Ziel war es, eine Arbeitswelt mit angenehmem und gesundem Raumklima zu schaffŸen. Trotz des offŸenen Bürokonzepts war es dem Bauherrn wichtig, die Privatsphäre der Mitarbeiter zu berücksichtigen. Auf einen Teil der wegen der fortschreitenden Digitalisierung mittlerweile leer stehenden Schränke wurde verzichtet. Stattdessen sorgen jetzt grüne Hecken und modulare Wasserelemente von Art Aqua für eine Zonierung zwischen den einzelnen Arbeitsplätzen. Jedes der Heckenelemente umfasst eine Blattoberfläche von zehn Quadratmetern, die einen halben Liter Wasser pro Tag verdunstet. Außerdem werden CO2, Formaldehyd und lipophile Schadgase absorbiert. Ein weiterer EŸffekt ist eine bessere Raumakustik, denn durch die große Blattoberfläche wird der Schall minimiert. Für eine optimale Luftfeuchte von 45 bis 50 Prozent in dem Open-Space-Büro wurden die begrünten Heckenelemente punktuell um Wasserobjekte ergänzt. Das Glasmodul 800 mit beidseitig benetzter Glasoberfläche verdunstet pro Quadratmeter Wasserfläche 5,5 Liter Wasser am Tag und bei der ein Meter breiten und 2,20 Meter hohen Glaswasserwand beträgt die Verdunstung etwa 15,5 Liter pro Tag. Auch das Wasser trägt zur Luftreinigung bei, indem es beispielsweise Feinstaub und Gerüche filtert.

www.artaqua.de