Stufenmarkierung

Barrierefreie Treppenkante

Nora Systems bietet mit der „Treppenkante T 5055“ jetzt eine barrierefreie Stufenmarkierung an, die direkt mit den elastischen Bodenbelägen des Herstellers verlegt werden kann. Möglich wird das mithilfe einer Einschublippe, die den Treppenbelag fixiert. So entsteht ein nahezu bündiger Übergang zwischen Kante und Belag. Wie der Hersteller angibt, war es bislang nur möglich, die Treppenkanten nachträglich aufzubringen. Die T 5055, deren Abmessungen den Anforderungen der DIN 18040-1 entsprechen, ist besonders schlag- und stoßfest sowie rutschsicher und ist für alle Treppenarten geeignet. Die unterschiedlichen Farbtöne – drei wärmere und drei kältere Neutralfarben – lassen sich nicht nur gut kombinieren, durch ihre verschiedenen Helligkeitsabstufungen können zudem die geforderten Leuchtdichtekontraste zwischen Treppenbelag und Stufenmarkierung realisiert werden.

www.nora.com

Nullschwellen

Barrierefreie „Kinderstube“ in Valley

Barrierefreie Einrichtungen minimieren nicht nur für gehandicapte oder ältere Menschen die Risiken für Verletzungen. Kinder sind in der Regel Stolperfallen ebenfalls kaum gewachsen. Das Problem kennt auch Maria Trömer, die die „Kinderstube“ im oberbayerischen Valley leitet. Als der Altbau um einen doppelt so großen ­Neubau ergänzt werden musste, ­standen daher niveaugleiche Übergänge ganz oben auf der Wunschliste. In der Kinderkrippe werden 30 Jungen und Mädchen im Alter zwischen einem und drei Jahren betreut.

Zur Ausführung des Eingangsbereiches sowie der Durchgänge zu den Terrassen sagt der mit dem Projekt beauftragte Architekt Emmeran Limmer: „Wir wollten Nullschwellen haben und suchten gezielt nach einer Konstruktion, die eben ausreichend Sicherheit bietet, damit kein Niederschlagswasser von außen eindringt.“ Für die insgesamt acht Verbindungen zum Außenraum wurde die Magnet-Nullschwelle von Alumat verwendet. Deren Dichtheit wird durch zwei Magnetprofile erzeugt, die bei geschlossener Tür magnetisch hochgezogen werden. Ist die Tür offen, liegen die Magnete plan im Bodenprofil. Neben dieser Abdichtung sorgen zwei weitere Dichtungen für einen zuverlässigen Schutz gegen Niederschlagswasser.

Trotz dieser Ausstattung trat bei einer Tür Zugluft auf. Die Bauverantwortlichen standen vor einem Rätsel, bis sich ein Fachmann mit dem Innenleben der Schwelle befasste. Tatsächlich hatte hier der Handwerker, der offenbar der Verlegeanleitung des Herstellers nicht vertraute, die komplette Dichtung aus der Konstruktion entfernt. Das war nicht im Sinne des Erfinders. Andererseits konnten sich die Baubeteiligten im Zuge der Auseinandersetzung mit dem System von dem qualitativ hochwertigen Aufbau überzeugen.

www.alumat.de

Entwässerungsabdeckung

Blindenleit­system

Das auf Entwässerungslösungen spezialisierte Unternehmen Birco hat nach einer Idee des Bonner Planers Gunter Fischer für sein Schwerlastrinnensystem „Bircosir“ Gussabdeckungen entwickelt, die sich gemäß DIN 18040-1 für „öffentlich zugängliche Gebäude“ sowie nach DIN 18040-3 für den „öffentlichen Verkehrs- und Freiraum“ als Blindenleitsystem eignen. Die Abdeckungen verfügen über taktile und visuelle Elemente, die haptisch und/oder optisch wahrgenommen werden können. Für Erstere sorgt eine spezielle Rippen- beziehungsweise Noppenstruktur. Beim Überstreichen mit dem Langstock ist der metallisch klingende Guss deutlich vom angrenzenden Belag zu unterscheiden. Für die visuelle Erkennbarkeit können die Abdeckungen beliebig koloriert werden. Das Leitsystem beinhaltet zudem Sonderflächen, womit sich Aufmerksamkeitsfelder wie Abzweigungen oder Unterbrechungen realisieren lassen.

www.birco.de

Barrierefreiheit

Eingangsmatten mit Leitsystem

Mit der Integration von taktilen Leitsystemen in seine Sauberlaufzonen hat Emco eine Lücke beim Übergang von der Straße ins Gebäude geschlossen. In diesem Bereich ist das Blindenleitsystem nach den Erfahrungen des Herstellers häufig unterbrochen. Die Folge sind gefährliche Stolperfallen durch plötzliche Kanten, Wechsel im Bodenbelag oder schlecht ertastbare Untergründe. Emco hat deshalb in das flexibel auslegbare Sauberlaufzonen-System „Diplomat TLS“ ein mit den Fußsohlen oder dem Blindenstock gut ertastbares Leitsystem mit unterschiedlichen Höhen integriert. Zusätzliche Hilfestellung bietet die kontrastreiche Farbgebung. Auch Türen, Treppen oder Aufzüge werden leichter gefunden, denn das Leitsystem lässt sich variabel mit bestehenden Böden kombinieren oder an bereits vorhandene Leitsysteme anbinden. Die Trittfläche besteht aus eingelassenen, widerstandsfähigen, witterungsbeständigen Ripsstreifen und die Profile aus verwindungssteifem Aluminium mit unterseitiger Trittschalldämmung.

www.emco-bau.com

Türsystem

Barrierefrei ­zertifiziert

Schörghuber hat Türen auf den Markt gebracht, die als System nach DIN 18040 auf Barrierefreiheit zertifiziert sind. Das System umfasst Türblatt, Zarge, Drücker, Schloss, Bänder, Türschließer und Bodendichtung. Wesentlicher Bestandteil der Zulassung ist der für das Öffnen und Schließen der Tür notwendige Kraftaufwand, der so gering wie möglich sein sollte. Die geprüften Türelemente erreichen die nach DIN EN 12217 und DIN EN 1154 erforderliche Klasse sowie Größe 3. Verfügbar sind die Türelemente als ein- oder zweiflügelige Ausführung sowie als platzsparende Schiebetür ohne Bodenschwelle in den Türblattstärken 42, 50 oder 70 Millimeter. Alle Varianten können mit unterschiedlichen Funktionen, Oberflächen und Zargen kombiniert werden. Zum Beispiel ist Brandschutz in den Klassen T 30 und T 90, Schallschutz mit Rw,P = 32, 37 und 42 Dezibel sowie Rauchschutz und Einbruchhemmung der Kategorien RC 2 und RC 3 möglich.

www.schoerghuber.de

Badezimmer

Barrierefreie Duschfläche

Die neue „BetteFlat“ ist eine bodenebene Duschfläche aus glasiertem Titan-Stahl, die Bette speziell für die barrierefreie Nutzung von Badezimmern gemäß DIN 18040-2 entwickelt hat. Da ihr Gefälle auf der Hälfte ihrer Fläche zwei Prozent nicht überschreitet, kann sie überall dort eingeplant werden, wo sich die Bewegungsflächen von Dusche, Waschtisch und WC überlappen sollen. Dadurch lässt sich auf nur vier Quadratmetern ein barrierefreies Bad realisieren. Zudem schützt sie den Nutzer mit Rutschhemmung nach Bewertungsgruppe B, ist pflegeleicht, robust und serienmäßig mit einem Schallschutz-Basis-Set ausgestattet. Für einen erhöhten Schallschutz entsprechend DIN 4109 kann das Set mit weiteren schalldämmenden Maßnahmen ergänzt werden. BetteFlat wird in einer breiten Farbauswahl angeboten, die neben einer gestalterischen Vielfalt auch einen visuellen Kontrast zum umliegenden Boden ermöglicht, wie von der Norm gefordert.

www.bette.de

Barrierefreiheit

Duschsystem für Holzdecken

Wedi bietet mit „Fundo RioLigno“ ein für Holzbalkendecken konzipiertes bodenebenes Duschsystem mit einer Linienentwässerung an. Der Ablauf des Duschsystems wird innerhalb der Balkenlage verlegt. Die Montage erfolgt sicher und einfach mithilfe eines speziellen Rinnenablauf-Unterbauelements. Die Platzierung des Ablaufs zwischen den Balken ermöglicht, dass das Duschelement mit einer Aufbauhöhe von lediglich 25 Millimetern auskommt und sich optimal in die hölzerne Decklage integrieren lässt. Der dichte Schaumkern mit Spezialbeschichtung sorgt für die vollständige Wasserdichtigkeit des Systems, wobei das Oberflächengefälle bereits werkseitig eingearbeitet ist.

www.wedi.de

Barrierefreiheit

Systemsichere Nullschwellen

Alumat bietet Nullschwellen für Hauseingänge und Fenstertüren an, die über eine werkseitig vorgefertigte Bauwerksabdichtung verfügen. Im Vergleich zu einer konventionell hergestellten Abdichtung ermöglicht dies eine sicherere Ausführung der Anschlüsse auf der Baustelle. So wurde für das besonders schwierige Detail der Eckandichtung eine Lösung entwickelt, wobei der untere Teil der Dichtungsbahn werkseitig angeschweißt ist. Der vertikale Teil der Dichtungsbahn muss vor Ort vom Verarbeiter nur noch in die vorgefertigte Verbindung an einer Halteplatte eingeklipst werden. Horizontal ist die Abdichtungsbahn bereits werkseitig mit der Magnet-Nullschwelle verbunden, sodass die horizontale und die vertikale Dichtungsbahn nur noch zusammengeschweißt werden müssen. Darüber hinaus erlaubt diese Systemlösung, die Abdichtung der direkt beim schwellenfreien Übergang aufgehenden Bauteile gemäß DIN 18531 und 18533 und der Flachdachrichtlinie zu realisieren.

www.alumat.de

Türen

Hygienisch und barrierefrei

Die Oberflächen der Cleanroom-Türen von Schörghuber sind beständig gegen starke Reinigungsmittel. Zum Sortiment gehören fünf Varianten: „Chemicals“, „Biologicals“, „Cleanroom GMP“, „Cleanroom H2O2“ und „Cleanroom S2“. Je nach Ausstattung können die verschiedenen Tür-Typen nicht nur in öffentlichen Gebäuden, sondern auch für private Labore und Räume mit sehr strengen Hygieneauflagen eingesetzt werden. Abhängig von der bauseitigen Anforderung lassen sie sich auch miteinander kombinieren. Alle Varianten sind durch das Fraunhofer Institut IPA hinsichtlich ihrer Hygieneleistungen geprüft und zertifiziert. Die Türen sind auch als barrierefreie Systemlösung erhältlich, wobei die Zertifizierung durch das Prüfzentrum für Bauelemente (PFB) nach DIN 18040 für das komplette Türelement erfolgte.

www.schoerghuber.de

Sanitärobjekte

Flexibel in der Höhe

Viega bietet unter dem Namen „Prevista“ ein Waschtisch- und ein WC-Element an, die in der Höhe verstellbar sind. Der Waschtisch lässt sich stufen- und mühelos jederzeit um 20 Zentimeter verschieben. Ein Knopfdruck genügt und die Keramik fährt selbstständig in einem Bereich zwischen circa 70 Zentimetern und 90 Zentimetern nach oben. Die Bewegung nach unten erfolgt durch leichtes Auflehnen der Hände. Das Element ist mit verschiedenen Waschtischen kombinierbar und kommt vollständig ohne Elektronik aus. Auch bei dem WC-Element genügt ein Knopfdruck und die WC-Keramik fährt per Gasdruckfeder bis zu acht Zentimeter nach oben oder unten.

www.viega.de

Duschfläche

Barrierefreies Minibad

Kaldewei hat eine Speziallösung für schwierige Einbausituationen und Grundrisse entwickelt: Die Duschfläche „Cayonoplan Multispace“ ist laut Hersteller die weltweit erste emaillierte Duschfläche, die sowohl Dusch- als auch Bewegungsfläche sein kann. Damit lassen sich die in der DIN 18040-2 festgelegten Kriterien zur Barrierefreiheit in bis zu nur vier Quadratmeter großen Bädern erfüllen, denn die Dusche kann mit mehr als der Hälfte ihrer Fläche der Bewegungsfläche im Bad zugerechnet werden. Die Farbvielfalt, in der Cayonoplan Multispace erhältlich ist, macht es zudem leicht, die Forderung nach deutlichen Boden-Kontrasten zu erfüllen. Die Struktur der nahezu unsichtbaren Oberflächenvergütung (Secure Plus) stellt neben der vorgeschriebenen Rutschhemmung nach Bewertungsgruppe B auch die empfohlene haptische Unterscheidung des Duschbereichs vom übrigen Badezimmerboden sicher.

www.kaldewei.de