Baddesign

Duschwanne als Fliese

Bette hat eine Duschfläche aus glasiertem Titan-Stahl auf den Markt gebracht, die wie eine herkömmliche Fliese einfach mit dem Estrich verklebt wird. „BetteAir“ ist vollkommen plan, besitzt eine Randhöhe von lediglich zehn Millimetern und durch ihre spitzen Ecken mit einem Radius von nur fünf Millimetern integriert sie sich perfekt ins Fliesenraster. Die minimale Einbauhöhe beträgt 97 Millimeter. Zur Sicherstellung der Ablaufleistung mit 0,6 Litern pro Sekunde wurde der Ablauf auf 200 Millimeter vergrößert. Sichtbar ist jedoch nur ein ringförmiger, drei Millimeter feiner Spalt auf der Oberfläche. Darunter befindet sich eine selbstreinigende Ablaufgarnitur. Geliefert wird BetteAir weitgehend vormontiert und installationsfertig. Es sind acht Formate und 31 Farben verfügbar, darunter klassische Sanitärfarben, exklusive Mattfarben sowie trendige Effektfarben. Optional ist die Ausstattung mit einer rutschhemmenden Oberfläche möglich.

www.my-bette.com

Baddesign

Auf schlankem Fuß

Alape hat mit „Xcut“ und „Xcross“ zwei Säulenwaschtische vorgestellt, deren Design die übliche geschlossene Zylinderform bodenstehender Modelle auflöst und auf schlanke Stahlstreben reduziert. Merkmal dieser pulverbeschichteten Stahlkonstruktion ist ein x-förmiger Fuß. In diese filigrane Form ist der farblich darauf abgestimmte glasierte Beckenkörper mit einer Fugenbreite von nur einem Millimeter fast nahtlos integriert. Die Unterschiede sind: Bei Xcut sind die Streben exakt aus dem Stahlzylinder herausgeschnitten. Zusätzlich ist eine Ablage unter dem Becken integriert, die Stauraum bietet. Die Serie ist ganz in Weiß gehalten. Die Xcross-Konstruktion setzt sich aus Flachstahlstreben zusammen, deren schmale Kanten nach außen weisen. Das Produkt ist in Bicolor-Optik in Mattschwarz mit weiß glänzendem Becken erhältlich. Aufgrund der geringen Abmessungen eignen sich die Serien besonders für kleine Bäder.

www.alape.com

Reihenwaschtische

Kindgerechte Waschplätze

Hewi hat sein Sanitärsortiment für Kindergärten und Schulen um Reihenwaschtische mit jeweils drei und vier Plätzen erweitert. Die eingebaute Höhen- und Tiefenabstufung erlaubt, dass die Nutzung durch Kinder unterschiedlichen Alters erfolgen kann. Abgerundete Kanten unterstützen die gute Erreichbarkeit der Armaturen. Die Waschtische besitzen eine pflegeleichte Oberfläche, von der sich auch Finger- und Acrylfarben rückstandslos entfernen lassen. Passend zu den Größen der Waschtische bietet der Hersteller Spiegel an. Ihr oberer und unterer Rand ist zur besseren Wahrnehmung der Waschplätze farbig gestaltet. Für die Spiegel wird ESG-Sicherheitsglas mit Splitterschutzfolie eingesetzt und eine Aushängesicherung verhindert ein zufälliges Aushängen des Spiegels durch die Kinder.

www.hewi.com

Sanitärräume

Armaturen für Kitas & Co

Seit April bietet Geberit die Waschtischarmaturen der Serie „Bambini“ neben den Basisfarben Rot, Gelb und Blau auch in einer farbneutralen, hochglanzverchromten Variante an. Der Hersteller will damit Architekten bei der Gestaltung von Sanitärräumen in Bildungs- und Betreuungsreinrichtungen für Kinder mehr kreativen Spielraum ermöglichen. Die neue „Bambini“-Armatur ist ebenso wie das bunte Modell als Einhebelmischer sowie berührungslos mit Netz- oder Batteriebetrieb verfügbar. Eine speziell auf Kinderhände ausgelegte Näherungselektronik sorgt für eine schnelle und wassersparende Reaktionszeit. Das optional integrierbare Minithermostat G3/8 stellt zudem den Verbrühungsschutz sicher. Neben Armaturen umfasst das Bambini-Sortiment Einzelwaschtische und Waschlandschaften, WCs mit speziellen Sitzringen in Töpfchenform und WC-Sitze im Tierdesign mit integrierter Griff- und Stützfunktion.

www.geberit.de

Fensterfalzlüfter

Badentlüftung und Feuchteschutz einfach kombiniert

Im Wohnungsbau werden für die Badentlüftung häufig Abluftventilatoren eingesetzt. Entsprechend der DIN 18017 „Lüftung von Bädern und Toilettenräumen ohne Außenfenster“, Teil 3, ist das bei innen liegenden Bädern sogar verpflichtend. Diese Konstellation ermöglicht jedoch auch eine einfache Umsetzung der nach der DIN 1946 „Lüftungen von Wohnungen“, Teil 6, geforderten nutzerunabhängigen Lüftungsstufe „Feuchteschutzlüftung“ für die gesamte Wohneinheit. Während der Badventilator für die Abluft sorgt, können die Fensterfalzlüfter „arimeo“ von Innoperform die Zuluft sicherstellen. Die Fensterfalzlüfter lassen sich unsichtbar in den kleinen Bauraum der Dichtung der Fensterflügel integrieren und werden an den Fenstern der Wohnung verteilt eingebaut. Arbeitet der Ventilator im Dauerbetrieb sowie im reduzierten Modus, ist der notwendige Luftaustausch für die Feuchteschutzlüftung allein durch die zugeführte Luftmenge gewährleistet. Die Badentlüftung, also das Abführen von Lastspitzen aus dem Bad, wird durch den zweistufigen Betrieb des Ventilators erledigt. Mit integriertem Feuchtigkeitssensor wird zusätzlich eine automatisierte Variante geschaffen und damit kostengünstig eine energetisch sinnvolle Lüftung umgesetzt. Die notwendigen Luftvolumina werden unter Berücksichtigung der Infiltration berechnet. Die geprüften Leistungsdaten der arimeo-Fensterfalzlüfter erlauben eine exakte und stückgenaue Vorgabe zur Ausstattung als Zuluftelement je Wohneinheit. Diese Art der kombinierten Lüftung ermöglicht im Vergleich zu der im Wohnungsbau üblichen Variante – ausgeschalteter Badlüfter mit Nachlaufzeit – eine einfache und kostengünstige Umsetzung der DIN 1946-6.

www.arimeo.de

Sanitärobjekte

Kreislauffähige Toilette

Laufen hat mit dem „Urin-Trenn-WC save!“ ein kreislauffähiges WC auf den Markt gebracht, das zwei Probleme an der Schnittstelle zur Kanalisation löst: die teure und aufwendige Aufbereitung von Urin im WC-Abwasser und die Verschwendung von Ressourcen. Erreicht wird das, indem der Urin und die übrigen Ausscheidungen bereits am Ort der Entstehung getrennt werden. Die verschiedenen Abwässer können dadurch einfacher verarbeitet und wertvolle Ressourcen wiedergewonnen werden. Menschlicher Urin enthält Rohstoffe wie Phosphor und Stickstoff, aus denen sich Düngemittel herstellen lassen. Erreicht wird die Abtrennung des Urins über eine ausgefeilte Geometrie im Innern des WC-Beckens. Mithilfe einer in den Keramikkörper integrierten „Urin-Falle“ wird der Urin unter Ausnutzung der Oberflächenspannung in Richtung eines eigenen Auslasses geleitet und dadurch separiert. Feststoffe, Toilettenpapier und das Spülwasser werden über den herkömmlichen Abfluss abgeführt.

www.laufen.com

Fliesen

Neue Bodenkollektion

Für das Objektfliesen-Programm „Area Pro“ hatte Agrob Buchtal den Designer Sebastian Herkner, der sonst für Marken wie Thonet, Ligne Roset oder Moroso tätig ist, engagiert. Die Bodenserie für gewerbliche und barfußbegangene Bereiche bietet unterschiedlichste Formate bis hin zu einer Größe von 60 mal 60 Zentimetern und von Erdtönen inspirierte Farben wie Sand, Ton und Basalt, ergänzt durch dunkles Muskatbraun und sanftes Platingrau. Die verschiedenen Farben können untereinander kombiniert werden, harmonieren aber auch mit der unifarbenen Fliesenkollektion des Herstellers. Herkner hat zudem mit „the Grid“ eine völlig neue Oberfläche kreiert. Die sich wiederholenden trapezförmigen Rechtecke lassen sich in alle vier Richtungen fortsetzen, was den gestalterischen Spielraum erhöht. Außerdem ermöglicht der spezielle Entwurf, Bodenfliesen in sieben verschiedenen Rutschhemmungs-Klassen herzustellen.

www.agrob-buchtal.de

Wandelemente

Strahlend weiße Oberfläche

Neben den vier Natursteinoptik-Farben Stone Grau, Carbon Schwarz, Sahara Beige und ­Concrete Grau bietet Wedi seine Design-Oberflächenserie „Top Line“ jetzt auch in Pure Weiß an. Die aus einem durchgefärbten Mineralwerkstoff bestehenden großformatigen Wandelemente ermöglichen eine fugenfreie Oberfläche, die dadurch besonders pflegeleicht ist. Da die Pure-Weiß-Elemente bisher bereits für bodengleiche Duschen, zur Verkleidung von Nischen, WC-Vorwandelementen und Sitzbänken angeboten werden, können zusammen mit den Pure-Weiß-Wandelementen nun weiße Bäder wie aus einem Guss gestaltet werden. Der Mineralwerkstoff ist schimmelresistent, widerstandsfähig gegen Reinigungsmittel und antibakteriell.

www.wedi.de

Badezimmer

Schlankes ­Sanitärmodul

Geberit hat bei dem Sanitärmodul „Monolith“ die komplette Spültechnik in ein schmales rechteckiges Gehäuse gepackt. Es ist nur rund zehn Zentimeter tief, 50 Zentimeter breit und wahlweise 101 oder 114 Zentimeter hoch. Durch die Montage vor der Wand ist das Modul vor allem für Badrenovierungen prädestiniert, denn unansehnliche Aufputzspülkästen lassen sich damit problemlos ersetzen, ohne dafür in die Wand eingreifen zu müssen. Ob wandhängend oder bodenstehend, kombinieren lässt sich Monolith mit fast jeder WC-Keramik. Für die optimale Anpassung an die Innenausstattung sind neun Frontverkleidungen im Angebot, darunter auch Steinzeug-, Beton- und Schieferoptiken. Mit Monolith-Plus ist zudem eine Premiumausführung erhältlich, die mit einem Orientierungslicht und einer Geruchsabsaugung ausgestattet ist.

www.geberit.de

Stahloberflächen

Hygienisch ­emailliert

Aufgrund der gestiegenen Nachfrage nach antibakteriellen Lösungen bietet Alape mit „ProShield“ eine Emaillierung der Stahloberfläche an, die Bakterien und Pilze bis zu 99 Prozent absterben lässt. Der Emailleglasur wird dafür Silber beigemischt. Silber gilt seit jeher als bakterizid, da die Silberionen eine Reaktion mit Schwefelverbindungen eingehen und daraus eine schwer lösliche und sehr beständige Verbindung entsteht. Durch diese zelluläre Reaktion werden zahlreiche Proteine blockiert und lebenswichtige Prozesse der Zellen der Bakterien und Pilze unterbrochen. Alape hat sich die Wirksamkeit der antibakteriellen Oberfläche durch Laboruntersuchungen vom Westerdijk Fungal Biodiversity Institute (Utrecht, Niederlande) bestätigen lassen. Das Verfahren zur Einarbeitung der Silberionen beeinflusst den Emaillierungsprozess nicht. Mit ProShield sind jetzt standardmäßig ohne Aufpreis alle weißen Waschbecken und Waschtische ausgerüstet.

www.alape.de

Wasseraufbereitung

Günstige Durchlauferhitzer

Weil die Ansprüche und Preisvorstellungen der Kunden sehr verschieden sind, hat Clage sein Sortiment an elektronisch geregelten E-Durchlauferhitzern im unteren Preissegment um zwei Modelle erweitert. Der Unterschied liegt im Bedienkomfort, was sich bereits am Displaydesign zeigt. Während bei den drei Bestandsvarianten die Temperatureinstellung vom Nutzer sehr genau vorgenommen werden kann, ist die Bedienung bei den neuen Modellen etwas reduzierter. Beim „DLX Next“ stehen per Tastendruck die drei Temperaturstufen 35, 45 und 55 Grad Celsius zur Wahl. Der „DBX Next“ wird bereits bei der Installation auf eine feste Temperatur zwischen 30 und 60 Grad Celsius eingestellt. Alle Durchlauferhitzer der Serie sind mit einer ausgereiften Elektronik und präzisen Wassermengen-Sensoren ausgerüstet. Sie garantieren den vollen Komfort auch bei niedrigem Wasserdruck und sind deshalb auch für den Einsatz von Wasserspararmaturen mit Strahlreglern gut geeignet.

www.clage.de