Wassermanagement

Kontrolle per Fernzugriff

Mit dem „SMART.SWS Cloud-Service“ stellt Schell einen digitalen Fernzugriff auf seine elektronischen Armaturen zur Verfügung, die im Rahmen des Wassermanagement-Systems SWS im Gebäude miteinander vernetzt sind. Die Cloudlösung ermöglicht nun eine gebäudeübergreifende und ortsunabhängige Überwachung der Trinkwasserinstallation im Hinblick auf die Trinkwasserhygiene, die Betriebsparameter (VDI 6023) sowie die Kontrolle der Systemfunktionen bei einem minimalen Zeitaufwand. Auf verschiedenen Menüebenen werden unter anderem Hygienespülungen, Temperaturverläufe und Wasserverbräuche angezeigt. Für jede Armatur lassen sich so beispielsweise Stagnationsspülungen und thermische Desinfektionen einfach online konfigurieren, aber auch Batteriewechsel vorausschauend planen. Die Datenübertragung erfolgt verschlüsselt.

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Neues Design

Armaturen für die Küche

Ob Großprojekt oder die private Küche: Mit dem Relaunch der Serie „Eurosmart“ bietet Grohe jetzt durch ein neues Design und erweiterte Komfortfunktionen eine große Auswahl an Küchenarmaturen in einem attraktiven Preissegment an. Verfügbar sind verschiedene Formen, niedrige, mittlere und hohe Ausläufe in zwei Ausführungen – in Chrom oder mattem Stahl. Es ist auch ein Modell für die Wandmontage erhältlich. Ausziehbare und schwenkbare Auslaufvarianten sowie verschiedene Strahlarten gewährleisten flexibles Arbeiten in der Küche. Durchflussbegrenzer helfen, Wasser und Energie zu sparen. Für komplette Küchenlösungen bietet der Hersteller passende Spülen, Spülmittelspender sowie ein Abfallsystem an.

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Baddesign

Geometrische Wandarmatur

Der Hersteller von Sanitärprodukten hat seinem Badkonzept „Geberit One“ eine Waschtisch- und eine Wandarmatur mit einem klaren geometrischen Design hinzugefügt. Beide Modelle sind auf die Größe der Waschtische dieses Sortiments abgestimmt. Die Keramik wird dadurch optimal ausgespült. Zu bedienen sind die Armaturen mit symmetrischen Drehknöpfen beziehungsweise Hebeln beidseits des Armaturenkörpers. So lassen sich Wasservolumen und Temperatur intuitiv regeln. Bei der Wandarmatur bleibt der Waschtisch frei. Schmutzkanten, die sich vorzugsweise um eine Standarmatur bilden, werden somit verhindert. Die Position der Wandarmatur ist dabei vordefiniert: Das Installationselement für den Waschtisch ist mit einer höhenverstellbaren Traverse bestückt, auf der der Armaturensockel aus Messing verankert wird. So entstehen besonders reinigungsfreundliche Waschplätze mit großer Bewegungsfreiheit: Alles, was vor der Wand nicht unbedingt benötigt wird, verschwindet in der Vorwand.

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Metalldruck

3D-gedruckte Armaturen

Bauteile können mithilfe von 3D-Druck äußerst präzise und materialsparend gefertigt werden. Auch Grohe interessierte diese Technologie, zumal sie nahezu jede Geo­metrie ermöglicht und den Werkstoff neu interpretiert. Für ein optimales Zusammenspiel aus Design und Qualität hat der Armaturenhersteller nun die 3D-Technologie für die Anforderungen des Metalldrucks weiterentwickelt. „Atrio Icon 3D“ (Fotos) und „Allure Brilliant Icon 3D“ sind die ersten zwei ­Armaturen, die im 3D-Metalldruckver­fahren entstehen. Für die Fertigung der Komponenten wird Metall im Pulverbett-Laserschmelzverfahren gedruckt. Jedes Bauteil für die Armatur besteht aus etwa 4.700 Schichten von 0,06 Millimetern Dicke und verfügt über eine Festigkeit, die mit ­einem Schmiedestück vergleichbar ist. Nach dem Druck wird das Bauteil auf einer CNC-Fräsmaschine mechanisch bearbeitet. Anschließend folgen in Handarbeit das Schleifen und Feinbürsten als letzte Schritte des Oberflächenfinishs. Das aufwendige Verfahren bedingt die Exklusivität der Icon-3D-Serie: Jedes Produkt ist ein Unikat. Durch die auf das Wesentlichste reduzierten Formen tritt der eingesetzte korrosionsbeständige Stahl als roher und gleichzeitig in hohem Maße inszenierbarer Werkstoff auch beim finalen Produkt in den Vordergrund. Die Armaturen aus dem 3D-Drucker schaffen ein neues Erleben von Wasser, indem das Design auf ein absolutes Minimum reduziert und gleichzeitig die lediglich essenzielle Form betont wird. Durch die ultradünnen Wände der Atrio Icon 3D und die inneren Aussparungen der Allure-Brilliant-Silhouette wirkt die Wasserführung wie eine optische Illusion.

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Armatur

Hygienisch und robust

Wasserhahn von Grohe

Mit der „Essence E“ bietet Grohe eine elektronische Armatur für öffentliche, halböffentliche und gewerbliche Sanitärräume. Derart hoch frequentierte Bereiche erfordern hygienische und robuste Lösungen, die das Modell aus der Linie „Essence“ mit Eigenschaften wie einer langen Lebensdauer und der berührungslosen Betätigung erfüllt. Voreingestellte Programme für regelmäßige Spülungen und thermische Desinfektionen sowie die Möglichkeit, Nutzungsdaten abzufragen, unterstützen komfortabel den Betrieb und die Überwachung der Entnahmestellen. Für die Nachhaltigkeit stehen zudem das zeitlose Design und die integrierte „EcoJoy-Technologie“ für das Wassersparen.

www.grohe.de 

Armaturen

SPARSAME STRAHLENKUNST

Die Serie „Designo Style“ von Hansa eröffnet durch ihr breites Einsatzspektrum viele Möglichkeiten bei der Badgestaltung. Vor allem aber avancieren die Armaturen durch ihr fließendes Design zum Lifestyle-Objekt, hohe Funktionalität eingeschlossen. Ob seitlich oder von oben, berührungslos oder manuell bedienbar – alle Modelle sind nutzerfreundlich im Handling und sparsam im Wasserverbrauch. Der Anspruch des Herstellers, Optik mit Nachhaltigkeit zu verknüpfen, zeigt sich bei der berührungslosen Armatur in Roségold mit dem „Mikado-Strahl“ besonders deutlich. Neben der extravaganten Farbgebung ist auch das außergewöhnliche Strahlbild beim Händewaschen ein Blickfang. Der Wasserfluss ist in viele einzelne ineinander verschränkte Strahlen aufgeteilt. Das wirkt nicht nur sehr filigran, es werden vor allem nur zwei Liter Wasser pro Minute verbraucht. Alle berührungslosen Armaturen dieser Serie lassen sich auch via App steuern, zum Beispiel, um den Reinigungsmodus zu aktivieren, den Batteriestatus abzufragen oder einen automatischen Spülplan zu erstellen.

www.hansa.com

Armaturen

GEFILTERT, GEKÜHLT, GESPRUDELT

Seit Juli dieses Jahres bietet Rehau für sein Trinkwasser-Installationssystem „Rautitan“ einen leitungsgebundenen Trinkwasserspender in drei Varianten an. Die Basisversion von „RE.SOURCE“ liefert das Trinkwasser frisch gefiltert, gesprudelt, gekühlt oder ungekühlt. „Premium“ besitzt darüber hinaus ein Touch-Display für die intuitive Auswahl und Speicherung der bevorzugten Qualität sowie einen integrierten Energiesparmodus und automatische Hygienespülungen. „Premium+“ verfügt zusätzlich über einen Heißwasserboiler für Tee oder Kaffee. Das Filtern des Wassers erfolgt mit Aktivkohle, die mikroskopisch kleine Partikel bis zu 0,5 m, Chlor, organische Substanzen und metallische Ablagerungen entfernt.

www.rehau.de

Bad-Design

ELEKTRONISCHE AUFPUTZ-ARMATUR

„Walis E“ ist laut Hersteller Schell die erste am Markt erhältliche elektronische Aufputz-Waschtisch-Armatur, die Wasserstagnation und kritische Temperaturen selbsttätig unterbinden kann. Das Modell eignet sich besonders für selten genutzte Entnahmestellen. Durch die integrierte Stagnationsspülfunktion ist die Armatur wie eine Spülstation einsetzbar und mit dem Wassermanagement-System SWS oder dem Single Control SSC des Herstellers programmierbar. Die Spülung erfolgt entweder nach definierten Zeitintervallen oder thermisch gesteuert bei Unter- oder Überschreiten kritischer Trinkwassertemperaturen. Aufwendige Ringinstallationen oder eine zusätzliche Trinkwasserstation erübrigen sich. Betrieben wird die zugleich preiswerte Armatur über einen Netzanschluss oder mit Batterien.

www.schell.eu

Armatur

Kochend heiß und eisgekühlt

Mit dem „Cube“ von Quooker lässt sich warmes, kaltes, kochend heißes, gefiltertes und gekühltes stilles sowie sprudelndes Wasser aus einem einzigen Hahn zapfen. Das Vereinen der fünf Funktionen in einem System zeugt von der konsequenten Weiterentwicklung der Produkte des niederländischen Unternehmens. Quooker brachte vor zehn Jahren seinen ersten Hahn für kochendes Wasser auf den deutschen Markt. Bei Cube lag die Herausforderung jetzt darin, die Abwärme und Geräuschentwicklung zu begrenzen sowie die CO2-Aufnahme zu optimieren. Aufgrund der effizienten Isolierung des Wasserreservoirs werden im Unterschrank keine Belüftungsschlitze notwendig. Das Reservoir hat eine Kapazität von 1,4 Litern stillem oder zwei Liter sprudelndem Wasser pro Minute und passt mit dem Reservoir für die Wasserbereitung von kochendem Wasser in 60 oder 90 Zentimeter breite Unterschränke. Der Cube eignet sich nicht nur für Privathaushalte, sondern spart zum Beispiel auch in Büros den Wasserkocher und die Wasserflaschen.

www.quooker.de

Armatur

Berührungsloser Wandauslauf

Hygienisch, wassersparend, energieeffizient: Die neue Schell-Armatur „Linus E“ ist ein berührungsloser Wandauslauf für viele Anwendungen im öffentlichen, gewerblichen und medizinischen Bereich. Alle wesentlichen Bauteile befinden sich vandalismusgeschützt hinter einer 180 mal 188 Millimeter großen Frontplatte, die in Edelstahl oder verchromtem Messing erhältlich ist. Für unterschiedliche Waschtischgrößen stehen drei Auslauflängen zur Verfügung – 110, 170 und 230 Millimeter –, sodass an jedem Einsatzort die optimale Waschplatznutzung und ein harmonischer Gesamteindruck gewährleistet sind. Ein diebstahlsicherer Strahlregler sorgt für den voluminösen, weichen Wasserfluss. Linus E kann mit dem Wassermanagement-System „SWS“ des Herstellers funk- oder kabelgebunden vernetzt und gesteuert werden.

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Armaturen-Duschbereich

Hygiene vorprogrammiert

In der Red Bull Arena in Leipzig erhielten alle Duschen neue Armaturen, die wartungsfreundlich sind und die Trinkwasserhygiene sicherstellen.

Die Red Bull Arena in Leipzig trägt ihren Namen erst seit 2010. Eröffnet wurde das Stadion sechs Jahre zuvor und zweimal fand seitdem ein Umbau statt. Der letzte Umbau erfolgte 2015, als für Prominente und die Presse mehr Platz geschaffen werden sollte. Die Maßnahmen umfassten auch die Renovierung aller Duschbereiche. Der Grund: Bei den bis dato installierten Unterputz-Duscharmaturen verursachten defekte Magnetventile immer wieder erhöhte Reparaturkosten. Zudem ermöglichten die Armaturen keine programmierbare Stagnationsschaltung. Im Hinblick auf die Trinkwasserhygiene wollte sich der Betreiber jedoch für die Zukunft absichern.

Die Wahl fiel auf die Duschpaneele „Linus“ der Ausführung DP-C-T mit CVDTouch-Elektronik (CVD = Capacitive Voltage Devider) und Thermostat von Schell. Zum einen verfügt die Armatur über alle Hygienefunktionen, die die Bildung und Vermehrung von Krankheitserregern, wie Legionellen, zuverlässig verhindert, sowie über einen Verbrühschutz bei 38 Grad Celsius. Zum anderen ermöglicht sie neben der softwaregestützten Programmierung auch die softwaregestützte Kontrolle und Wartung, bei der alle wichtigen Daten gespeichert werden – wie Nutzungsfrequenz und Nutzungsdauer, Stagnationsspülungen und Intervalle, Batteriestatus und etwaige Fehlermeldungen. Das Duschpaneel ist zudem mit einer Klappmechanik ausgestattet, die die einfache Revision ermöglicht.

Die Programmierung der 35 installierten Duschpaneele erfolgte mit der nutzerfreundlichen Programmier- und Diagnosesoftware des Herstellers. Diese ermöglicht eine präzise Festlegung wichtiger Parameter wie Laufzeit der Armatur, Laufzeit und Intervall der Stagnationsspülung sowie die Einstellung der Betätigungskraft für die CVD-Touch-Elektronik, die die programmierten Informationen speichert und steuert. Auf diese Weise werden zu lange Stagnationszeiten in den Leitungen sowie Temperaturen, die Legionellenbildung begünstigen, verhindert. Das Duschpaneel ist außerdem mit einem monostabilen 12-VKartuschen-Magnetventil ausgestattet, sodass die thermische Desinfektion in regelmäßigen Zeitabständen über eine zentrale Steuerung erfolgen kann.

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