Kombinierte Bauweise aus Kalksandstein und mineralischer Dämmung

Voll mineralisch

Ein Einfamilienhaus wurde mit einer kombinierten Bauweise aus Kalksandstein und einer mineralischen Dämmung errichtet.

Das Einfamilienhaus vor den Toren Hamburgs ist architektonisch kompakt gestaltet und zeichnet sich durch eine klare Linienführung aus. Weiß verputzte Außenwände mit Akzenten in Anthrazitgrau sowie eine Haustür in kräftigem Rot setzen die sachliche Eleganz optisch in Szene. Bei der Entscheidung für eine geeignete Bauweise war dem Bauherrn, einem Bauingenieur, ein hoher Qualitätsstandard wichtig. Errichtet wurde das Wohnhaus mit der Silka-Funktionswand von Xella – einer Außenwand-Konstruktion, die rein mineralisch aufgebaut ist. Hierfür wird 24 Zentimeter dickes Kalksandstein- Mauerwerk mit dem Multipor- Wärmedämmverbund-System (WDVS) zusammengeführt. Zur Herstellung der Dämmplatte werden lediglich Kalk, Sand, Zement und Wasser benötigt; auch die anderen Systembestandteile sind mineralischer Natur. Multipor ist daher der Baustoffklasse A1 gemäß EN 13501-1 „nicht brennbar“ zugeordnet und verhindert im Brandfall auch die Ausbreitung des Feuers. Anders als bei vielen nicht mineralischen Dämmstoffen, die zur Minimierung der Brandgefahr standardmäßig mit Flammschutzmitteln ausgerüstet sind, werden bei Multipor in der Produktion keine Flammschutzmittel eingesetzt, gibt der Hersteller an. Bei Feuer entstehen daher auch keine giftigen Dämpfe und Rauch. Weiterhin erreicht die Silka-Funktionswand gegenüber Wänden aus monolithischen Hochlochziegeln oder Wänden aus Hochlochziegeln, die mit Standard-EPS oder Mineralwoll-Lamellen gedämmt sind, einen deutlich höheren Schallschutz. Daher bietet sich die Konstruktion besonders für den Bau von Mehrfamilienhäusern an. Die vertikale Flankenschallübertragung sei hier deutlich geringer als bei Systemen mit Hochlochziegeln. Positiv wird zudem der sommerliche Hitzeschutz bewertet. Aufgrund der langen Phasenverschiebungsdauer kommt die Sonnenwärme erst mit einer Verzögerung von über zehn Stunden und in abgeschwächter Form im Innenraum an. An dem Wohnhaus wurde die Multipor-Dämmung einlagig in 22 Zentimeter Dicke verlegt. Aufbau und Montage gleichen dem
eines herkömmlichen WDVS, hier systemimmanent mit einem mineralischen Oberputz als Abschlussbeschichtung und dem Anstrich mit einer mineralischen Farbe. Materialbedingt siedeln sich daher an der Oberfläche weder Pilze noch Algen an.

www.xella.com

 

heroal

Sportresidenz mit Panoramaaussicht auf die Zillertaler Alpen

Im Einklang mit der Natur dank maximaler Transparenz der heroal Systemlösungen

Die Gemeinde Uderns liegt inmitten der Zillertaler Alpen im österreichischen Tirol. Mit den nahe gelegenen Skigebieten und Wanderwegen ist der Ort besonders beliebt bei Naturliebhabern und Aktivurlaubern. Umso wichtiger ist es für Einheimische und Touristen, ein Gefühl von Massentourismus zu vermeiden – ebenso von Hotelanlagen, die die Sicht auf die weitläufige Landschaft verbauen. So legte man beim Bau der 2014 fertiggestellten Sportresidenz Zillertal viel Wert auf hochwertige Materialien und ein Design, das sich optimal in die Umgebung integrieren lässt. Grundgedanke für den architektonischen Entwurf der Hotelanlage war die Idee eines „überdachten“ Platzes im Grünen: ein künstlich geschaffener, in die Landschaft eingebetteter Platz, der Teil des umgebenden Grünraumes ist. Denn Anspruch an den Neubau war es, eine Panoramaaussicht auf die Zillertaler Alpen und das Areal des neu angelegten Golfplatz Uderns zu verwirklichen.

Höchste Ansprüche an ein ausdrucksstarkes Design

Den besonderen Charakter des gehobenen Zillertaler Boutiquehotels perfekt zu unterstreichen, eine außergewöhnliche Atmosphäre zu schaffen und für ein modernes, harmonisches Gesamtbild in der Umgebung zu sorgen, war der Anspruch des Bauherren Heinz Schultz und des regionalen Architektenbüros „Die Wohnkultur“. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, wurde die Gestaltung des Innenraums mit der Verwendung von naturbelassenen Materialien, wie Naturstein und Massivholz, und einer lockeren und stilvollen Möblierung sorgfältig ausgewählt. Auch auf die optimale Umsetzung der Gebäudehülle wurde Wert gelegt: „heroal wurde mit seinem klaren, ausdrucksstarken Design bewusst als Partner für die Realisierung des Hotels ausgewählt – besonders, weil kein anderes Unternehmen der Branche einen vergleichbaren Service im Bereich Beschichtung von Fenster- und Türsystemen aus Aluminium bietet“, so Daniel Maj, Direktor der Sportresidenz Zillertal. Die hauseigene hochwetterresistente Oberflächenbeschichtung von heroal bietet langfristig exzellente Farbtonstabilität, Glanzhaltung und Witterungsbeständigkeit – Ansprüche, die bei einer naturtouristisch geprägten Umgebung besonders wichtig sind.

Rundum ausgestattet mit heroal Systemen

Um den einmaligen Blick auf die Zillertaler Bergwelt und das Grün der Golfanlage zu ermöglichen, kamen große Glasflächen zum Einsatz: rund 350 m² Fassade und über 100 Fenster- und Türelemente sorgen neben den großflächigen Hebe-Schiebetüren für viel Ausblick. Besonderer Wert wurde auf die Systemkompatibilität gelegt, um alle benötigten Elemente miteinander kombinieren und der anspruchsvollen Planung gerecht werden zu können. So konnte das Fenstersystem heroal W 72 problemlos in die Fassadenlösung heroal C 50 in Pfosten-Riegel-Bauweise integriert werden. Beide Systeme erfüllen höchste Ansprüche an eine effektive Wärmedämmung – sommers wie winters ein wichtiger Aspekt für anspruchsvolle Hotelgäste. Eine Solarthermie, eine Photovoltaikanlage sowie begrünte Dächer bilden den ökologischen Standard ab. Die Fassadenlösung entspricht mit ihrer filigranen Ansichtsbreite von nur 50 mm zudem den hohen Anforderungen an das stilvolle Design. Auch im Innenbereich des Hotels wirkt das Atrium dadurch weitläufig und transparent; zusätzlich versorgt es die Gäste mit ausreichend Tageslicht. Die begrünten Innenhöfe bieten dank der großzügigen Fensterelemente ein mit der Landschaft verwobenes Raumgefühl mit einem fließenden Übergang zwischen Außen und Innen. Doch nicht allein die Fenster- und Fassadenelemente sorgen für den Panoramaausblick auf die einmalige Landschaft. Das Hebe-Schiebesystem heroal S 77 SL ist ein nahezu unsichtbares Bindeglied zur Natur und verlängert den Wohnraum über seine realen Grenzen hinaus. Maximaler Weitblick, der für ein neues Raumgefühl sorgt und den Besuchern das Gefühl gibt, sich mitten in der Natur zu befinden.

In jeder Hinsicht sicher mit den technischen Details von heroal

Die Panoramaaussicht wird den Gästen jedoch nicht nur bei schönstem Wetter geboten – auch bei Wind, Regen und starkem Schneefall soll sich jeder Besucher sicher und geborgen fühlen. Daher lagen auch die Anforderungen an die Schlagregendichtheit der Systemlösungen besonders hoch. So musste bei den Fensterelementen die Klasse 9A, bei den Hebe-Schiebesystemen die Klasse 7A erfüllt werden – für heroal kein Problem: beide Systeme sind mit einer Schlagregendichtheit der Klasse 9A zertifiziert. Auch Türen sind in einem Hotel von besonderem Interesse. Hier gilt nicht nur der optische Anspruch, auch die hohe Funktionalität steht dabei im Mittelpunkt. Das Türsystem heroal D 72 ist für stark frequentierte Eingangsbereiche optimal geeignet, während die Brandschutzlösung heroal D 82 FP für die notwendige Sicherheit sorgt. Daniel Maj erklärt, wie stolz er auf das Ergebnis der Zusammenarbeit mit heroal ist: „nicht nur die Funktionalität, sondern auch das stilvolle Design sind im ganzen Hotel, innen wie außen, spürbar.“

Link

Objekte.heroal.de

ALHO Holding GmbH

Bezahlbarer Wohnraum mit ALHO Modulbauweise

Architektonisch, finanziell und nachhaltig attraktiv

Der Wohnungsmarkt in Deutschland verändert sich drastisch: Junge Menschen zieht es in die Städte, weil sie dort Bildungsangebote finden, Familien und Arbeitssuchende wandern hingegen in das gut angebundene Umland wirtschaftsstarker Ballungsräume ab. Nach Erhebungen der deutschen Bauindustrie müssten bis 2020 bundesweit jährlich mehr als 400.000 Wohneinheiten durch Umbau oder Neubau erstellt werden – davon allein 80.000 Mietwohnungen im Sozialen Wohnungsbau. Die ALHO Modulbauweise leistet einen Beitrag zur Deckung dieses extrem hohen Bedarfs und setzt dabei ihre Vorteile gezielt ein: kurze Bauzeit, dauerhafte Flexibilität und nachhaltig kostengünstige Bauqualität. Dank Vorfertigung und parallel verlaufenden Produktions- und Bauabläufen garantiert die Bauweise zudem extrem verkürzte Finanzierungsperioden und trägt damit zur Realisierung bezahlbaren Wohnraums bei.

ALHO ist bekannt für qualitätsvolle Modulbauten in den Sparten Büro- und Verwaltungsgebäude, Bildungsbauten und Gesundheitsimmobilien. Dass sich die Modulbauweise zudem bestens für modernes Wohnen eignet, zeigt die kontinuierlich steigende Nachfrage in diesem Bereich. So ist in jüngster Vergangenheit bundesweit architektonisch ansprechender Geschosswohnungsbau auch mit ALHO realisiert worden. Führende deutsche Wohnungsbauunternehmen suchen die Zusammenarbeit mit dem Modulbauspezialisten aus Friesenhagen. Zahlreiche Wohnanlagen in ALHO Modulbau-Qualität werden derzeit geplant oder befinden sich in der Realisierungsphase. Die Vorteile der flexiblen, schnellen Bauweise setzen sich nachhaltig durch, während sachlich inkorrekte Vergleiche mit temporären Containeranlagen im Bewusstsein der Entscheider immer weniger Nachhall finden.

Individualität in Serie

Modulgebäude sind vom Architekten individuell entworfene Gebäude, denen in puncto Grundrisskonzeption und Gestaltung keine Grenzen gesetzt sind. Was die Fassadenausbildung angeht, ist alles möglich, was auch der Massivbau bietet – von Auskragungen oder versetzten Anordnungen bis hin zu in die Fassade integrierten Terrassen und Balkonen. Wann immer Neubauten mit vielen identischen Nutzungseinheiten erstellt werden – wie beim Geschosswohnungsbau – macht der Einsatz von Moduleinheiten wegen ihrer seriellen Reproduzierbarkeit und damit einhergehenden Wirtschaftlichkeit besonders viel Sinn. Dabei sind unterschiedlichste Gebäudekonfigurationen denkbar –Laubenganghäuser, Punkthäuser, Gebäuderiegel und Blockrandbebauungen in einer Höhe bis zu sechs Geschossen.

Finanzielle Vorteile von Anfang an

Die Vorteile der Modulbauweise sind für Wohnungsbaugesellschaften, Bauträger, Investoren, öffentliche wie private Bauherren attraktiv, denn sie machen sich bereits von Anfang an bezahlt: Zwar sind die Kosten für die Erstellung eines Modulgebäudes mit denen eines konventionell errichteten vergleichbar. Aber aufgrund der witterungsunabhängigen Vorfertigung kann das ganze Jahr über gebaut und das Gebäude bis zu 70 Prozent schneller fertiggestellt werden. Bereits der Baugenehmigungsprozess wird durch typengeprüfte Statiken, ausgereifte Detaillösungen und feststehende Brandschutzgutachten beschleunigt. Hierdurch lässt sich die Finanzierungsperiode erheblich verkürzen, und kürzere Finanzierungszeiten wirken sich wiederum positiv auf die anfallenden Zinsen aus. Die Immobilien können zudem schneller in Betrieb genommen, verkauft oder vermietet werden, erzielen also früher Einnahmen. Zudem steht der Modulbau durch seine industrielle Fertigung mit zertifizierten Abläufen und stetigen Kontrollen für eine hervorragende Qualität. Bedenkt man, dass „Kostentreiber Nummer eins“ am Bau die Mängel und deren Beseitigung ist, bietet der Modulbau einfach Sicherheit – technisch, zeitlich und finanziell.

Modulbau-Flexibilität bringt Zukunftssicherheit

Wenn sich Bauherren in der Wohnungswirtschaft für ein Gebäude in Modulbauweise entscheiden, entscheiden sie sich zugleich für konkurrenzlose Flexibilität und damit für eine hohe Zukunftssicherheit. Das ALHO Bausystem mit seiner freitragenden Stahlskelettstruktur und den nichttragenden Wänden bietet die Möglichkeit, den Wohngebäudekomplex an sich wandelnde Anforderungen sehr flexibel anzupassen. Schnell und unkompliziert können Wände versetzt oder geöffnet werden, auch das Aufstocken und Anbauen ist ohne viel Schmutz und Lärm jederzeit möglich und prädestiniert die Modulbauweise auch für die urbane Nachverdichtung. Diese flexible Anpassung der Raumsituation an den aktuellen Bedarf gewährleistet eine maximale Flächeneffizienz. Die ursprüngliche Investition ist daher unabhängig von der mittel- und langfristigen gesellschaftlichen Entwicklung gesichert.

Optimale Life Cycle Balance

Nachhaltig und kostengünstig bauen ist kein Widerspruch. Modulgebäude haben systembedingt in Sachen Nachhaltigkeit und Life Cycle Kosten gegenüber konventionellen Gebäuden Vorteile. Konkrete Berechnungen an unterschiedlichsten Projekten der verschiedenen Sparten sind immer wieder zu dem Ergebnis gekommen, dass der Modulbau rund 12 Prozent günstiger in der Life Cycle Kosten-Betrachtung abschneidet als konventionell errichtete Gebäude. Dies gilt auch für den öffentlich geförderten Mietwohnungsbau.

Text: Iris Darstein-Ebner © RUESS PUBLIC B, Stuttgart

 

Weitere Informationen:
ALHO Holding GmbH, Juliane Brendebach, Marketingleitung
Hammer 1, 51597 Morsbach
Telefon +49 (0)2294 696 177 | Telefax +49 (0)2294 696 277
marketing@alho.com | www.alho.com
Fotos: ALHO Holding GmbH

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Asola Technologies GmbH

Nachhaltig – Energieeffizient – Lebenswert

Das Bauwesen hat einen erheblichen Anteil daran verantwortungsvoll mit knappen Ressourcen umzugehen sowie eine für den Nutzer lebenswerte Umwelt zu schaffen. So ist vor Jahren die Diskussion entbrannt, das nachhaltiger gebaut und saniert werden sollte, um Klima- und Umweltschutzziele umzusetzen. Seitdem ist das Thema Dauergast in einschlägigen Fachmagazinen und Foren, auf Fachtagungen der Branche sowie Regierung. Theoretisch ist mittlerweile jeder umfassend aufgeklärt und auf dem neuesten Stand, Berührungsängste gibt es dennoch nach wie vor und die praktischen Umsetzungsmöglichkeiten sind defizitär.

achhaltige Gebäude entstehen durch die Umsetzung verschiedenster Maßnahmen. Eine Möglichkeit ist die Implementierung von Maßnahmen zur eduzierung des Energieverbrauchs, denn neben der Wärmeerzeugung ist der Stromverbrauch eines Gebäudes der kostenintensivste Posten und somit ein wichtiger Aspekt in Bezug auf nachhaltige Gebäudeplanung.

Wir von asola Technologies haben uns auf die Entwicklung und Herstellung von energieeffizienten Bauelementen zur Effizienzsteigerung der Gebäudehülle spezialisiert und begleiten unsere Kunden über alle Phasen des Gebäude-Lebenszyklus, theoretisch und praktisch!

Unsere Produkte, unsere Strategie, unsere Vision

Unter energieeffizienten Bauelementen zur Effizienzsteigerung der Gebäudehülle verstehen wir gebäudeintegrierte, stromerzeugende Photovoltaikelemente, die in ihrer Eigenschaft sowohl klassische Baumaterialien ersetzen und zugleich Verbindung zwischen energetischem Baukonzept und ästhetischem Anspruch an die moderne Architektur sind. Gebäudeintegrierte, also BIPV-Bauelemente, können neben ihrer stromerzeugenden Eigenschaft noch mit Zusatzfunktionen, wie zum Beispiel Sonnen-, Blend- oder Sichtschutz ausgestattet werden, was ihren Einsatz ielfältig und noch interessanter macht. Wir konzipieren Produkte für die Anwendungsbereiche Fassade, Überkopfverglasung und Absturzsicherung, in den Ausführungen Verbundsicherheitsglas als Kalt- oder Isolierverglasung. Weiterhin führen wir sphärisch gewölbte Solargläser in unserem Portfolio. Alle Elemente werden kundenspezifisch entwickelt und sind nahezu frei in Größe und Form. Unsere Produkte sind geprüft und zertifiziert. Wir fertigen in Deutschland und verwenden ausschließlich qualitativ hochwertige und geprüfte Komponenten, die eine langfristige Funktionsfähigkeit garantieren.

Mit unseren Bauelementen möchten wir Möglichkeiten und Chancen aufzeigen, die Herausforderung nachhaltiges Bauen, Green Building anzugehen und zum Vorteil aller zu nutzen. Denn nach Energieeffizienzstandards zu bauen bedeutet abgesehen vom geringen Mehraufwand bei Bau- bzw. Modernisierungsmaßnahmen, eine weitgehende Unabhängigkeit von Energiepreisentwicklungen sowie Betriebskostenersparnis, Wertstabilität durch vorausschauend, nachhaltig geplante Gebäude mit hoher Lebensdauer für die Generation von heute und morgen, und schlussendlich ein entscheidender Beitrag zum Klimaschutz.

Verabschieden wir uns von der Denke, das Photovoltaik immer mainstream und unästhetisch sein muss. Die Photovoltaik von früher, also klassische Aufdachanlagen und Solarparks, ist nicht zu vergleichen mit den heutigen gebäudeintegrierten Anwendungen, die die Individualität ihrer Bewohner widerspiegelt und dem Gebäude einen besonderen Charakter verleiht.

Möglich ist, was gefällt. Es gibt nur eine Bedingung: die Entscheidung für energieeffiziente, solare Bauelemente muss gleichzeitig mit der Entscheidung ein Bauvorhaben zu realisieren fallen, insbesondere wenn es um große Fassadenflächen oder Überkopfverglasungen mit Isolierglas geht. Ein intensiver Austausch zwischen Bauherr, Architekt und unseren Entwicklungsingenieuren in dieser frühen Planungsphase, ist die Voraussetzung, um den Ansprüchen an eine homogene Gebäudeoptik und den Leistungsanforderungen der Anlage gleichermaßen gerecht zu werden. Selbstverständlich lassen sich auch Sanierungsmaßnahmen mit gebäudeintegrierter Photovoltaik realisieren, die genaue Herangehensweise und Umsetzung ist im Einzelfall zu betrachten.

Bei all den guten Gründen und Vorsätzen ein „Green Building“ zu realisieren, darf die wichtigste Messgröße nicht außer Acht gelassen werden, nämlich der Mensch und seine Bewertung hinsichtlich Nutzbarkeit und Akzeptanz. Dazu gehört es Bauherren, Architekten, Statikern sowie allen am Bauvorhaben Beteiligten umfassend und verständlich zu vermitteln an welchem Punkt energieeffizientes Bauen beginnt, wie man die Theorie in die Praxis umsetzt und das technische Lösungen wie optische Möglichkeiten aufgezeigt werden.

Unsere Vision ist durch nachhaltige Energie die Zukunft für Generationen zu gestalten und zu sichern. Wir leben diese Vision und verwirklichen sie mit unseren innovativen Produkten, die im Gegensatz zu klassischen Photovoltaikanlagen nahezu unsichtbar bleiben und ihren Platz in einzigartigen Gebäudekonzepten finden. Das ist unser Beitrag zu einer neuen Baukultur – nachhaltig, energieeffizient, lebenswert.

nora systems GmbH

Musizieren auf gemeinsamem Boden

Neuer Klang im alten Kulissenlager der Staatsoper Unter den Linden in Berlin: Dort kommen in der Barenboim-Said Akademie seit Herbst 2016 rund 100 junge Stipendiaten aus der nahöstlichen Konfliktregion zusammen, um gemeinsam zu musizieren. Während der dreijährigen musikalischen Ausbildung proben und lernen die jungen Leute auf Kautschukböden von nora systems. Für den Bauherren bei seiner Entscheidung besonders zentral: die Aspekte „umweltgerecht“ und „gute Verträglichkeit“. Daher wurden die Böden nach nora system blue verlegt – dem weltweit einzigen Bodenbelagssystem, das ein derartig zertifiziertes Gesamtkonzept anbietet.

Für gesundes Studieren und Arbeiten: Umweltgerechtes Bodenaufbau-System

Der Bodenbelag noraplan uni ist in der Akademie auf einer Fläche von rund 3.500 m² in einer Sonderfarbe verlegt, welche die industrielle Anmutung des Gebäudes unterstreicht.
Für uns waren die Ökologie und die Nachhaltigkeit der Böden sowie die Sicherheit des Systems ganz wichtig“, begründen Architekt Heiko Klement, rw+ Gesellschaft von Architekten mbH, und Dr. Carsten Siebert, CFO/COO der Barenboim-Said-Stiftung, ihre Entscheidung. Schließlich verbringen sowohl die Studierenden als auch die Mitarbeiter der Akademie einen großen Teil des Tages in den Räumen. „Da spielt die Qualität der Innenraumluft eine entscheidende Rolle für das Wohlbefinden“. Bodenbeläge aus Kautschuk von nora systems sind seit jeher frei von Weichmachern und Halogenen und tragen daher schon lange das Umweltsiegel „Der Blaue Engel…weil emissionsarm“. nora system blue geht jedoch noch einen Schritt weiter und verbindet emissionsarme nora Kautschuk-Beläge mit emissionsarmen Verlegewerkstoffen. So kann es zwischen den einzelnen Bestandteilen keine schädlichen Wechselwirkungen geben. Zudem werden ausgewählte Verarbeiter speziell auf nora system blue geschult. Weil jeder einzelne Systembaustein höchste Sicherheit garantiert, wurde auch die Gesamtheit des Systems vom TÜV Rheinland zertifiziert.

Von nora system blue profitieren im Übrigen nicht nur die Gebäudenutzer, sondern auch die Planer. So sind Architekten bei öffentlichen Ausschreibungen mit nora system blue auch in rechtlicher Hinsicht bestens abgesichert: Die Prüfkriterien des TÜV Rheinland können als Beleg dafür herangezogen werden, dass die verwendeten Materialien umweltgerecht sind und den Anforderungen an nachhaltiges Bauen entsprechen.

Für modernen Industriecharme: Widerstandsfähige Kautschukböden in Sonderfarben

Nach Ansicht von Bauherren und Architekten passt der Kautschukboden noraplan uni perfekt zum Gebäude. Der Bestandsbau stammt aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg und besteht aus ganz unterschiedlichen Materialien – von Sandstein über Trümmerziegel bis hin zu Stahlbeton. Einige Elemente des ehemaligen Kulissenlagers wie die Stahlträger, das Geländer, die offenen Deckenkonstruktion und die verschiebbare Transportbühne sind denkmalgeschützt und somit erhalten geblieben. Dass das Gebäude etwas verwinkelt und nicht ganz symmetrisch ist, kommt den neuen Nutzern in hohem Maße entgegen. Wegen der Raumakustik dürfen die Wandflächen in Räumen, in denen musiziert wird, gar nicht ganz parallel verlaufen. Ansonsten käme es zu ungünstigen Schallbrechungen. Der Farbton der Böden ist eine Sonderanfertigung von nora systems: „Die Bodenfarbe hebt die Struktur der Räume hervor, unterstreicht die industrielle Anmutung des Bauwerks und wirkt dabei dezent und unaufdringlich“, erläutert Klement. „Der bräunliche Rotton erinnert in seiner Farbgebung an Rostschutz-Anstriche und setzt einen attraktiven Kontrast zu den weiß getünchten Wänden“. Auch die matte Oberfläche der Kautschuk-Beläge sagte den Verantwortlichen zu.

Ein weiterer Vorteil der nora Böden ist ihre Widerstandsfähigkeit. Aufgrund ihrer extrem dichten, geschlossenen Oberfläche sind sie äußerst robust. „Die Verschleißfestigkeit war für uns ebenfalls ein wesentlicher Aspekt, schließlich werden wir in der Akademie pro Jahr mehr als 100 Konzerte veranstalten und somit viel Publikumsverkehr haben. Zudem wird das Foyer als Begegnungsraum dauerhaft öffentlich zugänglich sein“, so Siebert. Wegen ihrer geschlossenen Oberfläche benötigen die nora Böden keine Beschichtung und sind somit äußerst pflegeleicht. Ihre Dauerelastizität macht sie darüber hinaus auch besonders komfortabel. „Kautschuk ist ein gutes Material – umweltfreundlich, ergonomisch, warm und einladend“, lautet das Fazit von Bauherren und Architekten. So ist dem erfolgreichen musikalischen Zusammenwirken der jungen Musiker der ideale Boden bereitet.

Fassade

Keramik in Baguetteform

Die Hochschule für Musik in Karlsruhe wurde um ein modernes Multimediahaus erweitert, einen streng kubischen Bau der Stuttgarter Architekten 3P, Feuerstein Rüdenauer & Partner. Extrem glatte, helle Putzflächen an der Fassade stehen im Kontrast zu einer dunklen, stark profilierten Keramikbekleidung. Geometrische Formen, Art der Glasur sowie die Farbgebung wurden von den Architekten in Zusammenarbeit mit dem Hersteller Möding Keramikfassaden zuvor detailliert geplant, um die gewünschte Optik zu erzielen. Die Bekleidung besteht aus erdfarbenen, 25 Zentimeter breiten und 1,25 Meter hohen Baguetteplatten, die in vier verschiedenen Geometrien gefertigt wurden. Durch ihre versetzte, zum Teil gespiegelte Anordnung erzeugen sie ein skulpturales Fassadenrelief. Die speziell für dieses Projekt entwickelte Glasur sowie der polygonale Querschnitt der Ziegelelemente bewirken je nach Standpunkt und Sonnenstand ein wechselndes Erscheinungsbild der großflächigen Fassade.