Bad-Innovationen

Armaturen, Waschbecken, Duschen

Neue Produkte für die Ausstattung von Bad und WC von der Messe für Heizung, Klimatechnik und Sanitär ISH in Frankfurt.

Metallfarbene Duschrinnen
Dallmer liefert seine Design-Duschrinnen für bodengleiche Duschen jetzt auch in den Farben Rotgold, Anthrazit und Messing. Damit folgt der Sanitärhersteller dem aktuellen Trend zu Metalltönen in modernen und hochwertigen privaten oder halböffentlichen Bädern. Je nach gestalterischem Gusto kann die Duschrinne farblich mit dem Bodenbelag harmonieren oder im Kontrast zu ihm stehen. Der Metallfarbton wird mit einer matten PVD-Beschichtung auf alle Duschrinnen-Modelle bis zu einer Länge von 1.200 Millimetern appliziert. In Kombination mit dem Ablaufgehäuse des Herstellers wird hinsichtlich der Optik und der Positionierung in der Dusche zudem eine hohe Flexibilität gewährleistet.

www.dallmer.de

 

Exklusive Emaille-Oberflächen
Mit „Bicolor“ und „Metallic Dark Iron“ hat Alape zwei Emaille-Oberflächen entwickelt, die Waschbecken und Waschtische neu in Szene setzen. Die Badobjekte in Bicolor besitzen eine mattschwarze Außenfarbe und sind innen weiß glänzend. Die beiden Farben treffen am äußeren auslaufenden Radius der lediglich drei Millimeter starken Becken zusammen, die dadurch äußerst filigran wirken. Während sich mit Bicolor durch die Vereinigung der Kontraste schwarz/weiß und matt/glänzend im Bad Akzente setzen lassen, steht Metallic Dark Iron für ein harmonisches Ambiente. Der hohe Reflexionsgrad der Oberfläche nimmt die umgebenden Materialien auf und passt sich so der Umgebung an. Außerdem changiert der metallische Glanz je nach Geometrie und Blickwinkel unterschiedlich. Die zu den Becken und Waschtischen passende Armaturenserie „Vaia“ ist bei Dornbracht erhältlich.

www.alape.com

 

Armatur als Skulptur
„Alessi Swan by Hansa“ ist durch ihre markante Optik die Armaturenempfehlung für High-End-Küchen mit hohem Designanspruch. Wie der Name verrät, hat Hansa hierfür mit der italienischen Design-Schmiede Alessi kooperiert. Besonderes Kennzeichen der von Mario Trimarchi entworfenen Armatur ist die filigrane, an einen Schwan erinnernde Form. Die eleganten Bedienhebel symbolisieren die Flügel: Mit dem linken lässt sich die Wassermenge, mit dem rechten die Temperatur einstellen. Eine LED-Anzeige am rechten Hebel zeigt die Temperatur des Wassers an. Ist dieses wärmer als 32 Grad Celsius, leuchtet die Anzeige rot; zur Warnung des Nutzers beginnt das Licht bei 45 Grad Celsius zu blinken.

www.hansa.de

 

WC-Betätigungsplatten im Soft-Design
Mit der WC-Betätigungsplatten-Linie „Visign for More 105“ greift Viega den aktuellen Trend einer fließenden Formensprache mit soft-geometrischen Konturen im Sanitärbereich auf. In Zusammenarbeit mit artefakt design, Darmstadt, entstand ein Design mit abgerundeten Ecken, die in Verbindung mit hochwertigen Materialien langlebige Qualität und beste hygienische Voraussetzungen bieten. Visign for More 105 wird manuell bedient und ist in der Glasausführung in Weiß/Verkehrsweiß oder in Parsol/Schwarz sowie als Aluminiumvariante in Verchromt oder Edelmatt mit praktischem Anti-Fingerprint erhältlich. Die berührungslose Variante heißt „Visign for More 105 sensitive“. Sie bietet auch die Möglichkeit, die Hygiene- und Spülfunktion des Herstellers zu aktivieren und einer Trinkwasser-Stagnation durch automatische Intervall-Spülungen entgegenzuwirken. Um eine besondere Tiefenwirkung zu erhalten und um die typische leichte Grünfärbung bei der Farbgebung Weiß zu vermeiden, wird ein spezielles, sechs Millimeter starkes Weißglas verwendet. Der Wandaufbau beider Varianten beträgt in der Glasausführung acht Millimeter, in der Ausführung in Aluminium 4,5 Millimeter. Die WC-Betätigungsplatten sind auf allen Viega-Spülkästen ab 1999 nachrüstbar.

www.viega.de

 

Puristisches Wannen-Design
Mit „BetteLoft“ präsentierte Bette eine Einbauwanne aus feinstem, glasiertem Titan-Stahl für besonders hohen Liegekomfort, deren Grundform von vier konisch zulaufenden Flächen gebildet wird. Ihr gefalzter, lediglich acht Millimeter dünner Wannenrand ermöglicht, dass die Badewanne flächenbündig eingebaut werden kann. Ein passender Einbauwaschtisch komplettiert das Ensemble. Das Pendant zur eingebauten Variante heißt „BetteLoft Ornament“. Der Innenkörper dieses frei stehenden Modells besitzt die Grundform von BetteLoft. Die mit dem Wannenkörper fest verbundenen Außenseiten ziert jedoch ein facettenreiches geometrisches Muster. Am dazu passenden wandhängenden Waschtisch wiederholt sich das Ornament. Der gestalterische Entwurf dieser Serie stammt vom Potsdamer Designbüro Tesseraux + Partner.

www.bette.de

 

Wandbekleidung für Sanitärbereiche
Mit dem Wandpaneel-System „Basic“ bietet Sprinz neben „Classic“ und „Premium-LED“ jetzt insgesamt drei Varianten der Wandgestaltung für private und halböffentliche sanitäre Bereiche an. Je nach System sind Platten-Formate von 2.200 bis 3.700 Millimeter verfügbar, die entsprechend große fugenlose Flächen ermöglichen. Während die Wandelemente bei Classic und Premium-LED aus Glas bestehen, hat das auf Glasprodukte spezialisierte Unternehmen mit Basic den Verbundwerkstoff HPL (High-Pressure-Laminat) in sein Lieferprogramm aufgenommen. Gegenüber Glas bieten die HPL-Platten den Vorteil, dass sie sich den örtlichen Gegebenheiten auf der Baustelle durch ihre leichte Bearbeitbarkeit mit üblichen Werkzeugen einfach anpassen lassen. Ein späterer Umbau ist dadurch ebenfalls möglich, ebenso die Nachrüstung mit barrierefreien Sanitärobjekten. Die Tragkraft des Systems reicht bis 500 Kilogramm. Außerdem ist der Werkstoff kratz- und abriebfest, UV-beständig, lebensmittelecht und chemikalienbeständig. Erhältlich ist Basic in fünf zeitlosen Dekoren: Monte, Castello, Patina Bronze, Weiß und Schwarz.

www.sprinz.eu

 

Nischenbündige Entwässerung
Tece hat sein Programm an Duschrinnen erweitert. Das neueste Modell „Drainprofil“ lässt sich nischenbündig über die gesamte Duschplatzbreite installieren. Damit entfällt der aufwendige Zuschnitt der Fliesen, will man die Lücken zwischen Duschrinne und den seitlichen Rändern des Duschbereichs schließen. Die Duschrinne besteht aus einem Set mit wenigen Bauteilen: Duschprofil, Ablauf und Zubehör. Der Ablauf lässt sich in der Höhe verstellen, sodass er mit der Estrichoberfläche abschließt. Für zusätzliche Sicherheit bei der Abdichtung sorgt eine flexible Dichtmanschette, die direkt in den Ablauf eingerastet und dann in die Flächenabdichtung eingearbeitet wird. Damit entfällt die bisher übliche Verklebung der Abdichtung an den Flansch. Zuletzt folgt das Einsetzen des Profils, das aufgrund der Höhenverstellbarkeit die Anpassung an unterschiedliche Fliesenstärken erlaubt. Das Profil ist wahlweise in gebürstetem oder poliertem Edelstahl in den Längen 800, 900, 1.000 und 1.200 Millimeter erhältlich. Zur nischenbündigen Anpassung wird es vor Ort einfach abgelängt.

www.tece.de

 

Wasser- und Seifenspender in einem
Die Armatur „Intellimix“ für öffentliche Bereiche von Ideal Standard liefert nicht nur Wasser, sondern gleichzeitig auch die Seife. Zum Händewaschen wird der Nutzer mithilfe einer intuitiven Bedienoberfläche durch den Waschzyklus geführt. Das Display zeigt an, wann die Seife freigegeben wird, und zählt einen Countdown des Spülzyklus an. Die Menge der Seife ist unter Berücksichtigung größtmöglicher Hygiene dem Wasserdurchfluss angepasst. Beim Zurückziehen der Hände stoppt der Wasserfluss, und kein Tropfen wird verschwendet. Neben dem wassersparenden Effekt bleiben auch die Waschräume sauberer, denn Seifenspritzer gibt es nicht mehr. Wie der Hersteller angibt, soll sich mit Intellimix der Wasser- und Seifenverbrauch jeweils um 50 Prozent verringern. Das würde die Betriebskosten drastisch senken.

www.idealstandard.de

 

Wellness-Dusche für Spa-Erlebnis
Mit der Luxus-Dusche „AquaSymphony“ will Grohe ein besonderes Entspannungserlebnis bieten. Das Paneel ist 1.016 mal 762 Millimeter groß und bietet eine Vielzahl an Funktionen: Bei „Aqua- Curtain“ fällt das Wasser wie ein Vorhang herab, die „Waterfall XL Düsen“ lassen einen Wasserfall entstehen und die acht dynamisch pulsierenden „Bokoma Düsen“ sollen eine Fingerspitzenmassage simulieren. Die „Rain Düsen“ erzeugen große, weiche Wassertröpfchen und die „Drizzle Düsen“ einen feinen Nebel. Durch die „Pure Düsen“ fällt das Wasser gerade herab und mit dem optional verfügbaren „Gentle Steam“ soll sich der Nutzer wie im Dampfbad fühlen. Ergänzt wird der Wassergenuss durch das regenbogenfarbene Licht „Light Curtain“, das für Beruhigung sorgen soll. Auch ein Soundsystem für die Lieblingsmusik ist optional möglich.

www.grohe.de

 

Dusch-WC heute Lifestyle-Produkt
Dusch-WCs zählten noch bis vor wenigen Jahren zu den belächelten Exoten im Sanitärmarkt. Heute hat nahezu jeder Hersteller wenigstens ein Modell im Programm. Geberit gilt hier als Vorreiter in der Branche, denn das Unternehmen bot bereits 1978 den Dusch-WC-Aufsatz „Geberella“ und im Folgejahr die Komplettanlage „Geberit-o-Mat“ an. Als Meilenstein auf dem Weg in den breiten Markt gilt die 2003 eingeführte Komplettanlage „Balena 8000 UP“, die sich an Unterputz-Spülkästen andocken lässt. Damit ließ sich das Dusch-WC nahtlos in die Badgestaltung integrieren, da Wasser- und Elektroanschlüsse einfach in der Wand verschwinden. 2009 positionierte Geberit dann seine neue Produktlinie „AquaClean“ im Lifestyle- und Wellnessbereich, die mit dem auf der ISH präsentierten Modell „Tuma“ nunmehr vier Dusch- WCs umfasst. Bei der Gestaltung aller Komfort-WCs setzte das Unternehmen auf renommierte Designer wie Matteo Thun und Christoph Behling. So wirkt auch Tuma trotz zahlreicher Funktionen besonders schlank und elegant. Ein Design-Highlight ist dabei die Abdeckung, die mit den Betätigungsplatten harmoniert. Sie ist in Weiß-Alpin, Edelstahl gebürstet, weißem und schwarzem Glas erhältlich. Alternativ zur Komplettanlage wird auch ein WCAufsatz zum Nachrüsten angeboten, den der Hersteller vor allem für den Einsatz in Mietwohnungen präferiert. Das Dusch-WC stammt übrigens nicht aus Japan, sondern von Hans Maurer aus der Schweiz. Der Konstrukteur aus Zollikerberg bei Zürich meldete bereits 1957 das weltweit erste Dusch-WC zum Patent an.

www.geberit.de

 

Einlocharmatur mit Thermostatfunktion
Schell hat mit „Xeris“ eine Waschtisch-Armaturenserie für den öffentlichen und gewerblichen Bereich mit einer besonders hohen Serientiefe vorgestellt. Die Linie umfasst 32 Ausführungen – darunter auch erstmalig eine Einlocharmatur mit Thermostatfunktion, die „Xeris E-T“. Die Armatur verfügt an der rechten Seite über einen kleinen, ergonomisch geformten und sehr leichtgängigen Thermostatgriff. Über diesen lässt sich die Wunschtemperatur exakt justieren, sie bleibt dann stabil. Auch Menschen mit motorischen Einschränkungen können das Thermostat gut greifen und bedienen. Dabei schützt der integrierte Verbrühschutz, der bei 38 Grad Celsius greift, vor zu hohen Wassertemperaturen. Bei Kaltwasserausfall riegelt eine automatische Sicherheitsfunktion das Heißwasser sofort ab. Wasserlauf und -stopp funktionieren berührungslos. Stagnationsspülprogramme sorgen für einwandfreie Trinkwasserhygiene, eine thermische Desinfektion sowie ein Energiesparmodus sind ebenfalls möglich.

www.schell.eu